Ein gutes Buch, um etwas über Irland zu erfahren. Ich lebe seit einer Weile in diesem County und erkenne diese Art von Gegend wieder. Die Hauptcharaktere sind sympathisch, man kann sich leicht mit ihnen identifizieren. Der Schreibstil liest sich gut, der Wortschatz ist detailreich. Ein Buch, das auf wahren Begebenheiten beruht und gerade deshalb aufwühlt.
Gerlinde Michel
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Gerlinde Michel
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Kriminalkommissar Markus Felchlin macht mit seinen Kindern und einer befreundeten Kollegin gemeinsam Urlaub und sucht Erholung im Süden Irlands. Das gebuchte Ferienhaus direkt mit Seezugang scheint der perfekte Ort dafür zu sein – zumindest so lange bis am Tor wüste Schmierereien zu finden sind und ein anscheinend verwahrlostes Mädchen auftaucht, welches dann plötzlich wieder verschwindet.
So häufen sich einige ungewöhnliche Vorkommnisse, die bei Felchlin nicht nur die Urlaubsidylle trüben sondern auch sämtliche Warnsignale in seinem Polizistenkopf anknipsen. Doch es kostet ihn einiges an Überzeugungsarbeit, damit die hiesigen Behörden endlich die Ungereimtheiten ernst nehmen. Welches schreckliche Geheimnis hinter all diesen Vorkommnissen steckt, hätte Markus sich in seinen dunkelsten Träumen nicht ausmalen können. Denn nicht nur das Schicksal des Mädchens wird aufgeklärt sondern auch noch ein furchtbares Geheimnis aus Irlands Vergangenheit wird gelüftet.
Die Schweizerin Gerlinde Michel hat einen fesselnden Krimi über ein Thema geschrieben, welches schwer zu verdauen ist. Mit prägnanten Sätzen lässt sie uns an akribischer Ermittlungsarbeit teilhaben und versucht auch ein wenig der (bald nicht mehr vorhandenen) Urlaubsatmosphäre einzufangen.
Der Schreibstil fesselt und lässt die Seiten verfliegen. Felchlin ist ein sympathischer Zeitgenosse, ebenso wie seine Kollegin.
Ein Krimi, der – eingebettet in wunderbare Landschaftsbeschreibungen – alles andere als harmlos ist und auf jeden Fall 4 Sterne verdient.
Ein durchweg ungewöhnlicher und ungewohnter düsterer Krimi, der mich im Verlauf aber immer mehr fesselte. Kriminalkommissar Markus Felchlin macht mit seinen beiden Kindern und einer ehemaligen Kollegin und deren Sohn Ferien in Irland. Dort stoßen sie nicht nur auf Anfeindungen aus dem Dorf, die sich in Drohungen und Vandalismus Luft machen, sondern beobachten auch rassistisches Verhalten. Als die kleine Deirdre bei ihnen auftaucht, tun sich noch mehr Rätsel auf: woher kommt dieses verwahrloste Mädchen und warum will sie nicht reden? Als sie kurz darauf wieder spurlos verschwindet, alarmiert Felchlin die Polizei. Gemeinsam mit einem hiesigen Kollegen kommt er nicht nur Deirdres schrecklichem Schicksal, sondern auch einem sehr alten und dunklen Geheimnis in der Geschichte Irlands auf die Spur.
Obwohl die Handlung mehrfach in geradezu unglaubwürdige Situationen abdriftete und auch der unglaubliche Zufall ein steter Begleiter war, hatte das Buch irgendetwas, das mich in seinen Bann zog. Mit dem historischen Hintergrund, der hier angesprochen wird, wurde mir zudem ein bislang nicht sehr vertrautes düsteres Kapitel irischer Geschichte näher gebracht. Wer ungewöhnliche Krimis mag, die vom typischen Schema abweichen, könnte hier ebenso wie ich fündig werden.
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