Gerlinde Unverzagt

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Autor von Wenn mal wieder alles nervt, Eltern an die Macht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gerlinde Unverzagt

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Gerlinde UnverzagtEltern an die Macht
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Eltern an die Macht
Eltern an die Macht
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Erschienen am 10.03.2011
Gerlinde UnverzagtMut zum eigenen Erziehungsstil
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Mut zum eigenen Erziehungsstil
Mut zum eigenen Erziehungsstil
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Erschienen am 01.09.2009
Gerlinde UnverzagtGeneration ziemlich beste Freunde
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Generation ziemlich beste Freunde
Generation ziemlich beste Freunde
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Erschienen am 06.03.2017
Gerlinde UnverzagtErzähl mir was vom Sterben
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Erzähl mir was vom Sterben
Erzähl mir was vom Sterben
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Erschienen am 01.04.2008
Gerlinde UnverzagtWenn Kinder immer alles haben wollen
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Wenn Kinder immer alles haben wollen
Wenn Kinder immer alles haben wollen
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Erschienen am 01.08.2005
Gerlinde UnverzagtKinder fragen nach dem Tod
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Kinder fragen nach dem Tod
Kinder fragen nach dem Tod
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Erschienen am 01.10.2007
Gerlinde UnverzagtBenehmen macht Schule
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Benehmen macht Schule
Benehmen macht Schule
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Erschienen am 01.02.2005
Gerlinde UnverzagtWarum Kinder Grenzen brauchen
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Warum Kinder Grenzen brauchen
Warum Kinder Grenzen brauchen
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Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu Gerlinde Unverzagt

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Rezension zu "Eltern an die Macht" von Gerlinde Unverzagt

Rezension zu "Eltern an die Macht" von Gerlinde Unverzagt
Gospelsingervor 8 Jahren

Die Verfasserin des „Lehrerhasser“-Buchs hat wieder zugeschlagen und erweitert ihre harsche Kritik auf die gesamte Schule, auf den Staat und auf Experten. Ihr provokativer Schreibstil würde sich in Form einer Glosse gut lesen, ist auf Buchlänge gestreckt jedoch ziemlich anstrengend.
Auch wenn ich ihr in ihrer Kernaussage, dass Intuition der beste Erziehungsratgeber ist, Recht gebe, bin ich mit Unverzagts Argumentationsweise nicht einverstanden. Unverzagt wiederholt sich oft, und ebenso oft widerspricht sie sich auch selbst. So beklagt sie sich, dass Eltern in der Schule keine wirklichen Mitspracherechte haben, gleichzeitig postuliert sie aber, dass Schule Sache der Lehrer und Erziehung Sache der Eltern sein sollte.
Ärgerlich finde ich, wie unsauber Unverzagt argumentiert und dass sie Behauptungen nicht belegt. Zum Beispiel wenn sie die Annahme, dass Erfahrungen in der Kindheit den Verlauf der weiteren Entwicklung bestimmen können, schlichtweg als „falsch“ abtut, ohne Gegenargumente zu bringen. Oder auch, wenn Unverzagt die fehlenden Mitsprachemöglichkeiten der Eltern in der Schule bei der Auswahl der Lehrer bemängelt, wobei sie übersieht, dass Personalentscheidungen in erster Linie nicht in der Schule, sondern im Schulamt getroffen werden.
Belegt wird auch nicht, dass angeblich alle Eltern unter Generalverdacht des Staates stehen. Auf die Zielgruppe dieses Buches wird das sicherlich nicht zutreffen. Unverzagt macht aber leider keinen Unterschied zwischen den unterschiedlichen Arten von Eltern. Sie konzentriert sich auf die Überbehütenden und lässt dabei die Gleichgültigen und Vernachlässigenden außer Acht.
Auch gegen Erziehungsratgeber zieht Unverzagt ins Feld. Die teilweise widersprüchlichen Vorschriften der jeweiligen Ratgeber führen ihrer Ansicht nach bei den Eltern zu Schuldgefühlen und Konkurrenzdenken. Das mag zutreffen. Aber war das denn früher anders? Da kamen die mehr oder weniger ungebetenen Ratschläge zwar nicht aus Büchern, sondern von Verwandten, Freunden und Nachbarn, die alles vermeintlich besser wussten, aber für die damaligen Eltern war das sicherlich nicht weniger verwirrend.
Einige Aussagen von Unverzagt finde ich berechtigt, zum Beispiel ihre Kritik an der Bildungs- und Familienpolitik, an der Frühförderungsmanie und an Eltern, die lieber Kumpel ihrer Kinder sein wollen, statt Regeln durchzusetzen. Diese Kritik kommt allerdings in Form von Gemeinplätzen daher, die keine vernünftige Diskussionsgrundlage bieten.
Wie schon im „Lehrerhasser“-Buch polarisiert Unverzagt und negiert eine konstruktive Zusammenarbeit von Eltern und Schule. Positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Schule, wie ich sie als Elternvertreterin seit Jahren mache, kommen bei ihr einfach nicht vor. Dass sie darüber frustriert ist, merkt man beim Lesen.
Zur Anregung einer kontroversen Diskussion ist dieses Buch jedoch gut geeignet.

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