Germaine Paulus

 4,8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Ohnmacht, Pfuhl und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Germaine Paulus

Nach dem Studium an der HBKsaar arbeitete Germaine Paulus (*1972) als Texterin und Kolumnistin. Sie ist Mitgründerin und Mitherausgeberin von »Deadline - das Filmmagazin«, für das sie seit Ende 2006 in der Redaktion tätig ist. Ein Jahr zuvor wurde ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht. Germaine Paulus hat eine Schwäche für Cushings Frankenstein, Meersalzbutter, gute Nasenlöcher und hemmungslos schlechte Witze. Sie lebt und arbeitet in Saarbrücken

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Pfuhl (ISBN: 9783947652211)

Pfuhl

Neu erschienen am 02.03.2021 als E-Book bei The Dandy is Dead.

Alle Bücher von Germaine Paulus

Cover des Buches Ohnmacht (ISBN: 9783947652266)

Ohnmacht

 (4)
Erschienen am 09.12.2020
Cover des Buches Pfuhl (ISBN: 9783947652006)

Pfuhl

 (3)
Erschienen am 15.09.2018
Cover des Buches Und die Moral (ISBN: 9783947652099)

Und die Moral

 (2)
Erschienen am 15.09.2019
Cover des Buches Basement Tales Vol. 1 (ISBN: 9783947652013)

Basement Tales Vol. 1

 (1)
Erschienen am 15.09.2018
Cover des Buches Pfuhl (ISBN: 9783947652396)

Pfuhl

 (0)
Erschienen am 07.11.2020
Cover des Buches Pfuhl (ISBN: 9783947652211)

Pfuhl

 (0)
Erschienen am 02.03.2021

Neue Rezensionen zu Germaine Paulus

Neu
Cover des Buches Ohnmacht (ISBN: 9783947652266)thenights avatar

Rezension zu "Ohnmacht" von Germaine Paulus

Ohnmacht
thenightvor 3 Monaten

Ein Autounfall wegen Alkohol am Steuer und daraus resultierender überhöhter Geschwindigkeit, enthüllt den brutalen Mord an einer jungen, schönen unbekannten Frau im Kofferraum eines der Unfallwagen, der mutmaßliche Täter am Steuer ist ebenfalls tot. Nach seiner Identifizierung wird aus dem mutmaßlich eine Tatsache und nun muss nur noch die Frage geklärt werden, wer die unbekannte Tote ist, die kurz vor der Tat mit mehreren Männern Geschlechtsverkehr hatte. Als eine weitere unbekannte Frau tot aufgefunden wird, die ebenfalls mit mehreren Männern Verkehr hatte, ist klar, dass es einen Zusammenhang geben muss und einen zweiten Täter.

Ohnmacht ist der zweite Roman aus der Feder Germaine Paulus für mich. Nachdem mich Und die Moral, fast sprachlos zurückließ, konnte ich das nächste Buch kaum erwarten. 

Die Messlatte lag hoch, sehr hoch. Da ich dieses Mal genau wusste, was mich in sprachlicher Hinsicht erwartete, fiel mir der Einstieg in das Buch allerdings leichter, voller Vorfreude las ich die ersten Seiten und wurde vollständig in die Geschichte eingesogen, schlaflose Nächte und müde Tage waren die Folge. Germaine Paulus hat die Gabe die perfekten Worte für jede Situation zu finden, die Worte, die mich schon bei Und die Moral an die Geschichte fesselten. Die Autorin lässt Bilder in den Köpfen ihrer Leser entstehen, diese Bilder sind nicht immer schön, sie verstören und verwirren um am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufinden. 

Es gibt da diese ganz kurzen Abschnitte, wie Filmsequenzen in denen gezeigt wird, was die einzelnen Protagonisten gerade tun, oftmals geben sie Einblicke in das schwierige Privatleben der Ermittler, wer mich kennt, weiß das ich damit oft meine Schwierigkeiten habe dienen die Probleme der Protagonisten in Krimis doch oft nur dazu die Seiten zu füllen und mit Sexszenen die oftmals weibliche Leserschaft an das Buch zu binden, so ist jeden Falls meine Meinung, aber es gibt auch Ausnahmen und Germaine Paulus hier ist der Sex nicht Mittel zum Zweck, die Probleme sind authentisch sowohl die beruflichen als auch die privaten. 


Ich hatte nie auch nur die Spur einer Ahnung wer hinter den Morden steht und konnte so bis zum Ende mit ermitteln, das hat Spaß gemacht und Lust auf mehr.

Ich vergebe für Ohnmacht eine absolute Leseempfehlung.

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Cover des Buches Ohnmacht (ISBN: 9783947652266)Lottchens avatar

Rezension zu "Ohnmacht" von Germaine Paulus

Schwer beeindruckt
Lottchenvor 3 Monaten

Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem der Prolog so gemein ist.

‚Ohnmacht‘ ist Teil 3 der Gerd-Wegmann-Reihe. Er ist Kriminalhauptkommissar und die Fälle, mit denen er zu tun hat, sind nicht ohne. Das ist schon in den zwei vorherigen Bänden klar geworden, aber in diesem Roman wird noch eine Schippe draufgelegt.

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall wird im Kofferraum eine Frauenleiche gefunden. Man weiß nicht, wer sie ist, nur, dass sie vor ihrem Tod mit verschiedenen Männern Verkehr hatte. Nachdem man herausgefunden hat, wer der Fahrer des Autos war, stellt sich ziemlich schnell heraus, dass er der Mörder ist. Stellst sich nur noch die Frage: Was war sein Motiv? Wenige Zeit später wird wieder eine übel zugerichtete Frauenleiche gefunden. Haben diese Morde was miteinander zu tun? Und wenn der erste Täter in dem Verkehrsunfall gestorben ist, wer war es dann dieses Mal? Ganz viele Fragen, die Wegmann und sein Team lösen müssen, wobei sie aber in eine dunkle Unterwelt mitgezogen werden, die man nicht für möglich hält.

Von Anfang an war der Roman superspannend. Nachdem man den Prolog gelesen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ich habe mich ständig mühe geben müssen, nicht erst das Ende des Buches zu lesen. Ich wollte einfach wissen, was da los war und wie es ausgehen würde. Aber ich habe es geschafft und es hat sich gelohnt. Es ist halt viel schöner, nach und nach herauszufinden, wie es so weit kommen konnte.

Der Fall an sich und wie die Untersuchungen liefen, war großartig. Aber mir hat es auch ganz viel Spaß gemacht zu erfahren, was so in den Privatleben der Ermittler los war. Wie in den anderen beiden Bänden schafft Germaine Paulus es da ein ganz gutes Gleichgewicht zu finden, damit man ständig den Fall im Kopf hat, aber gespannt bleibt, wie es den Protagonisten geht. Es ist eine sehr schöne Mischung, die spannend bleibt. Was aber auch mit dem grandiosen Schreibstil zu tun hat.

Das Buch besteht aus verschiedenen Kapiteln und jedes Kapitel aus verschiedenen Absätzen. Die Absätze sind in der Regel kurz, was ein gewisses Tempo entstehen lässt. Es passiert immer ganz viel in einer kurzen Zeit. Was mir extrem viel Spaß gemacht hat, ist, dass man nicht immer von Anfang an weiß, um wen es in einem bestimmten Absatz geht. Dann denkt man sich: ‚Nein, tue das nicht! Das kann gar nicht sein.‘, um dann zu merken, dass es doch um eine andere Person geht und man sich wieder etwas entspannen kann.

Insgesamt ein großartiges Buch, was man einfach gelesen haben muss. Man fiebert von der ersten Seite mit, staunt, flucht, schreit, lacht und sitzt am Ende total beeindruckt da. Einfach großartig.

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Cover des Buches Ohnmacht (ISBN: 9783947652266)T

Rezension zu "Ohnmacht" von Germaine Paulus

Spannend, brutal, empfehlenswert
Til_Frowin_Breidenbachvor 4 Monaten

Zum dritten Mal habe ich mich darauf eingelassen. Ich sollte vorgewarnt sein, schon zweimal hat Autorin Germaine Paulus es geschafft mich hinein zu ziehen in eine Welt die der unseren nicht so unähnlich ist. Nur scheinen die Höhen etwas weniger hoch, die Tiefen dafür umso tiefer und dunkler zu sein. 


Denn dunkel ist die Stadt in der Gerd Wegmann und sein Team ermitteln noch immer. Ein neuer erschütternder Fall verlangt viel von den mir mittlerweile ans Herz gewachsenen Protagonisten. Und schon der Prolog wirft die Frage auf, ob er mehr verlangt als sie geben können. Gleiches gilt für den Leser. 

Wenn Frau Paulus dem Leser einen Schlag in die Magengrube verpasst, so reicht ihr keine Faust, es fühlt sich wie ein Vorschlaghammer an.

Die Kategorisierung Sex and Crime kommt hier schließlich nicht von ungefähr. Beziehungsweise erinnere man sich an den Titel der alten Kult VHS Reihe Sex, Gewalt und Gute Laune.  Was auf diesen Seiten passiert, mag zart besaiteten Lesern letzteres zwar verhageln, aber Genrefreunde werden gefallen finden.


Das dies nicht stumpf daher kommt, ist das große Talent der Autorin. 

Fein und auf den Punkt landen ihre Sätze, hier gibt es kein Wort zuviel aber immer genug um den Spaß an der Sprache zu erkennen. 

Die Charaktere sind greifbar und realistisch geschrieben, gleiches gilt für die Dialoge. Zwischenmenschliches ist hier keine Überbrückung bis zum nächsten Indiz, es gibt dem Roman und den Figuren die Tiefe die es ihm erlaubt uns zu erschüttern uns in Spannung zu versetzen, das Buch nicht weglegen zu wollen.

Und sie birgt die Möglichkeit von Verschnaufpausen und kleinen Lichtblicken  (ja ich habe sogar mehrmals laut gelacht) damit uns die düstere Handlung nicht komplett den Boden unter den Füßen raubt.


Das "Ohnmacht" so ein Pageturner ist, liegt aber auch an der Struktur. Diese folgt eher einer modernen Fernsehserie als einem klassischen Roman. Szenen gehen ineinander über, es passiert viel gleichzeitig in kurzen aufeinanderfolgenden Absätzen. Kapitel fühlen sich nicht wie in sich geschlossene Abschnitte an, nach denen ich eine Pause einlegen will. Alles ist ein großer Sog, der den Leser mitreißt und vor sich her treibt bis man endlich am Ende angelangt ist.

Das Buch kommt, wie die Vorgänger, in einem schicken Artwork vom großartigen The Dandy Is Dead Verlag

Bitte mehr davon.


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