Gernot Candolini Das geheimnisvolle Labyrinth

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das geheimnisvolle Labyrinth“ von Gernot Candolini

Das Labyrinth ist eines der ältesten Menschheitssymbole. Seit mehr als 5000 Jahren ist es Teil unserer Kulturgeschichte – vor allem dank seiner spirituellen Kraft. Wer sich auf den Weg macht, um die Mitte eines Labyrinths zu finden, wird seine eigene Mitte finden. Damit wird das Labyrinth zum Spiegel der eigenen Seele. Es bietet Orientierung und schafft Ordnung – und übt gerade heute, da unsere Welt immer komplexer und unübersichtlicher wird, auf viele Menschen eine große Anziehungskraft aus. Im ersten Teil des Buches erzählt der Autor die alten Mythen, die sich in den unterschiedlichsten Kulturkreisen um das Labyrinth ranken. Im zweiten Teil nimmt er die Leser mit auf eine Reise zu den zeitgenössischen Labyrinthen und zeigt den vielfältigen Zugang zu diesen geheimnisvollen Mustern und Zeichen.

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das geheimnisvolle Labyrinth" von Gernot Candolini

    Das geheimnisvolle Labyrinth
    *Wölkchen*

    *Wölkchen*

    31. January 2009 um 23:59

    "Das geheimnisvolle Labyrinth" von Gernot Candolini ist ein Buch, das mich mittlerweile seit knapp 10 Jahren begleitet. Von Zeit zu Zeit nehme ich es in die Hand, blättere darin, sehe mir die wundervollen Bilder an und lasse mich von der Symbolik des Labyrinths gefangen nehmen. Es wirkt auf mich jedes Mal unheimlich tröstend, ermutigend und bewegend. Das Buch lässt sich in zwei Teile untergliedern. Im ersten Teil werden die Geschichte des Labyrinths, die grundlegende Symbolik und die unterschiedlichen Formen vorgestellt: Klassisch, römisch und gotisch. (Auch eine Anleitung, wie man selbst ein Labyrinth zeichnen kann , ist dabei. Was zur Folge hatte, dass ich in der Schule meinen Klausuren mit Labyrinthen vollgemalt habe – aber ganz ehrlich, ich fand, das passte zur Ethikklausur, ich fürchte nur, der Lehrer hat es nicht verstanden). Außerdem werden die verschiedenen historischen, noch erhaltenen Labyrinthe und ihre Besonderheiten vorgestellt. Im zweiten Teil wird beschrieben, wie das Labyrinth und seine Symbolik, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten ist, heute wiederentdeckt wird. Hier stehen nun die neu angelegten Labyrinthe im Vordergrund. Neben der Beschreibung der einzelnen Labyrinthe ist im ganzen Buch die Symbolik präsent und wird anhand von Beispielen erklärt und immer wieder um neue Aspekte erweitert. Hier nur ein kleines Beispiel: Das Ziel des Labyrinths ist die Mitte. Betritt man ein gotisches Labyrinth, führt der Weg zielstrebig auf die Mitte zu, kurz biegt er ab, aber gleich geht es weiter Richtung Mitte. Kurz bevor man sie erreicht, biegt der Weg ab, führt in zahlreichen Kehren nach außen. Man glaubt, sich immer weiter von seinem Ziel zu entfernen, nie anzukommen. Doch plötzlich führt der Weg von ganz außen hinein in die Mitte. Obwohl man vermeintlich noch so weit entfernt war, ist man an seinem Ziel angelangt. Hier lassen sich natürlich wunderbare Parallelen zum Leben ziehen. Wie so oft, wenn man etwas unbedingt erreichen möchte, und man versucht, zielstrebig darauf zuzugehen, scheitert man. Erst Umwege, die einen vermeintlich wegführen, so dass mein sein Ziel aus den Augen verliert, lassen einen letztendlich das Ziel erreichen. Und das dann oft in einem Moment, in dem man es überhaupt nicht erwartet hat. (Allerding: Man hat zwar in der Mitte eines Labyrinths sein Ziel erreicht, doch hat man erst die Hälfte des Weges hinter sich. Der gegangene Weg muss noch einmal zurück gelegt werden, in die andere Richtung. Oft auch mit einer anderen Haltung, mit der Erfahrung, die das Erreichen der Mitte mit sich gebracht hat.) Um es mit Candolini zu sagen: „Das Leben ist ein beständiges Gehen im Labyrinth. Ankommen und Aufbrechen. Zur Mitte finden und sie wieder verlassen. Sich wenden müssen und doch weiterkommen.“ Man kann das Buch mit geschichtlichem und kulturellen Interesse lesen und die spirituellen Aussagen außen vor lassen. Auch dann ist es eine interessante Lektüre. Wenn man jedoch bereit ist, sich dem Thema sowohl historisch als auch spirituell zu nähern, wird das Buch zur absoluten Bereicherung. Mein Traum ist es immer noch, einmal eine Labyrinthreise zu machen. Die verschiedenen Labyrinthe in Europa aufzusuchen und zu begehen. Gleichzeitig auch eine innere Reise. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es irgendwann...

    Mehr