Gernot Gricksch Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

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Inhaltsangabe zu „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ von Gernot Gricksch

„Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ ist die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem jungen Hamburger Yuppie und einer nicht mehr ganz so jungen Wäscherei-Angestellten. Mit Tom Schilling in der Hauptrolle von Regisseur Leander Hausmann verfilmt, begeisterte Gernot Grickschs zu Herzen gehender Liebesroman auch ein großes TV- und Kino-Publikum. Da kann der bekannte Schlager noch so oft behaupten, dass es Wunder immer wieder gibt: Der 24-jährige Robert aus Hamburg glaubt nicht daran. Jedenfalls nicht, bis er ausgerechnet in einer Chemischen Reinigung seine große Liebe findet. Monika ist intelligent, hat Humor, sieht toll aus ‑ dass sie 16 Jahre älter ist, macht ihm überhaupt nichts aus. Auch nicht, dass sie einen pubertierenden Sohn hat. Und dass Monika, die sich immer alleine durchschlagen musste, in einer ganz anderen Welt lebt als er, der verwöhnte Junge aus reichem Hause. Für Robert ist klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Allerdings sehen seine Freunde das anders. Und Monika auch. Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe – aber eins tut er ganz sicher nicht: sie aufgeben!

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  • Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe von Gernot Gricksch.

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2013 um 08:24

    Robert Zimmermann ist nicht nur der Geburtsname von Bob Dylan, es ist auch der Name unseres Protagonisten, eines 27 Jährigen PR-Managers in einer Hamburger Computerspielfirma. Robert hat alles wovon ein Mann seines Alters nur träumen kann, gutes Aussehen, Karriere, eine hübsche Freundin und einen gutmütigen Mitbewohner. Und eigentlich ist er auch ganz zufrieden bis er eines Tages sein Sakko bekleckert und so ausgerechnet in einer Schnellreinigung seiner Traumfrau über den Weg läuft. Monika heißt diese und ist zu allem Überfluss auch noch Anfang vierzig. Doch Robert ist sich gewiss, die wahre Liebe kennt keine Grenzen, schon gar keine Altersgrenzen. Ich bin nach der Lektüre dieses Romans über dessen Lesenswert hin und her gerissen. Als lustiger Männerroman, welcher in einer Neuauflage des Knaur Verlags mit überarbeitetem Cover vor allem an Frauen vermarktet wird, hat er ähnlichen literarischen Wert, wie zum Beispiel Kevin Milnes Roman Glückstreffer. Literarischer Wert sagt aber zunächst nicht sehr viel aus, bis auf, dass er sich wohl nicht im Bücherregal Elke Heidenreichs wiederfinden dürfte – obwohl ich mich da durchaus irren könnte, das nächste Mal wenn ich bei Elke Heidenreich vorbei schaue werde ich ihre Regale genau studieren. Was es aber ganz früh schon klar stellt ist, dass dieser Roman einer ist, den man liest wenn man schmunzeln will. Wenn es eine Geschichte sein soll, die berührt ohne zu beschweren, ein bisschen wie ein Becher Obstgarten, der schließlich auch nicht lang sättigt, dafür aber gut schmeckt. Dabei ist dieses Buch mit seinen 400 Seiten eher mittelprächtig lektoriert. Hauptfigur Robert schwadroniert über Männer, Frauen, wie auch die Liebe und wiederholt sich dabei zwangsläufig und nach etwas 200 Seiten hat’s sich dann mit den originellen Ideen. Es gibt eben doch nicht so viel zu sagen über eine Liebelei mit der Frau von der Reinugung abgesehen von sie ist in der Menopause, mir doch egal. Da kann auch der sympathisch trottelige Mitbewohner Ole, welcher natürlich ungemein weniger attraktiv ist als Hauptfigur Robert – wo kämen wir denn da hin, wenn Nebenfiguren auf einmal interessant wären – leider nur stellenweise Erheiterung bringen. Denn die Nebenhandlung in der sich Ole systematisch mit immer skurrileren Frauen trifft, welche zuvor auf diverse Kontaktanzeigen geantwortet haben, verliert schnell an Sensationswert. Letzten Endes würde ich niemandem von diesem Roman abraten, so schlecht wie es den Anschein nimmt ist er schließlich nicht. Gut ist er aber auch nicht, selbst wenn man Kevin Milne mag und ansonsten keine hohen Ansprüche an Stil, Charaktere und Handlungsaufbau hegt. Gernot Gricksch fällt nach eigenen Angaben das Schreiben leicht, das merkt man. Denn seinem Roman fehlt trotz vorheriger Veröffentlichungen und Journalistenkarriere der Feinschliff. Auf mich macht es den Eindruck als schreibe da jemand, der seinen Roman für abgeschlossen hält sobald er das Wort Ende unter den letzten Satz tippen kann. Doch an diesem Punkt fängt für einen Schriftsteller die Arbeit erst an. Schließlich geht es beim Erzählen darum sich möglichst zurück zu halten, um den Leser die Welt der Charaktere alleine erkunden zu lassen. Ob man nun künstlerische Ansprüche hegt oder nur eine kleine Geschichte über Robert Zimmermann schreibt, so wie es einem eben gerade einfällt, dem Leser nicht zu vertrauen bleibt neben schlechter Grammatik wohl des Schriftstellers größte Sünde und derer muss Gernot Gricksch sich in seinem Roman leider schuldig bekennen. Unterhaltsam und lustig, dabei nicht zu anspruchsvoll. Das männliche Äquivalent von Ildikó von Kürthy.

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  • Rezension zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    HollyDay

    HollyDay

    27. January 2013 um 00:48

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe, denn die verläuft so ganz anders, als geplant, als sich der smarte Computerspiel-Entwickler in der Schnellreinigung verguckt. Und zwar in Monika. Soweit, so gut. Doch Monika ist gute zwanzig Jahre älter als er. Und genau das wird ihre Beziehung immer wieder auf die Probe stellen. Das Cover dieser Ausgabe unterscheidet sich stark von meiner. Während diese wie eine eher kitschige Liebesgeschichte daherkommt, ist meine Ausgabe deutlich gediegener. Sie ist mit einem Schwarz-Weiß-Foto und roten Akzenten versehen und das Paar auf dem Bild passt auch vom Alter her sehr viel besser. (Siehe unten die versch. Ausgaben.) Zur Bewertung soll gesagt sein, dass dieses Buch zu meinen liebsten Liebesgeschichten zählt und ich es bisher bestimmt fünf oder sechs Mal gelesen habe. Denn es geht hier nicht nur um Robert selbst, auch die Beziehungen aus seinem Umfeld werden unter die Lupe genommen. Sein Mitbewohner und bester Freund Ole (mein persönlicher Held der Geschichte) übt sich im Speed-Dating und bekommt es u.a. mit Krümelmonstern und neurotischen Asiatinnen zu tun. Roberts Schwester, die aussieht wie die schöne Elbin Arwen, ist lesbisch und mit der kratzbürstigen Marga leeirt. SIe wünscht sich ein Baby, ob mit oder ohne Margas Einwilligung. Und Roberts Vater? Den packt plötzlich die Midlife Crisis und er sucht sich eine junge Geliebte mit dem IQ eines Sandwiches. Doch Robert darf sich nicht zu sehr mit seinen Umständen aufhalten, denn auch seine eigene Beziehung ist nicht so gefestigt, wie zunächst angenommen. Was diese Geschichte besonders macht, ist die männliche Perspektive, bestimmt durch Autor und Protagonist. Der Stil ist locker, frisch und macht das Buch zu einer angenehmen Lektüre, auch für zwischendurch. Wer humoristische Liebesgeschichten bevorzugt, für den könnte "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" genau das Richtige sein. Zudem wurde das Buch verfilmt. Spart euch den Film. WIrklich. Lest einfach das Buch. :)

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  • Rezension zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    Annyaraz

    Annyaraz

    01. March 2012 um 08:20

    Gerade hab ich das Buch fertig gelesen (zum zweiten Mal) und weiß immer noch nicht genau, was ich davon halten soll. Zunächst einmal muss ich sagen, dass man dafür wahrscheinlich in der richtigen Stimmung oder vielleicht auch in der passenden Beziehungsposition sein muss. Das kann unter Umständen darüber entscheiden, ob man es süß-verspielt-romantisch findet oder kitschig-pathetisch bis zum Abwinken. Die Story an sich ist okay, zum Teil recht originell, aber diese ewigen Liebesbekundungen gingen mir zum Teil echt auf die Nerven. Es ist klar, dass der Autor eine gewisse Moral rüberbringen will und dabei möglichst viele Spielarten der Liebe einfangen will. aber manchmal waren die Beweggründe dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen (besonders die Sache mit Roberts Schwester konnte ich nur sehr schwer nachvollziehen, obwohl sie mir ansich mit am sympatischsten war) Zwischendurch waren auch immer wieder einige Szenen dabei, die die Handlung nicht richtig vorangetrieben haben und hätten daher in meinen Augen etwas gekürzt oder ganz weggelassen werden können. Ein großer Pluspunkt waren allerdings die Charaktere. Die meisten haben mir gut gefallen, auch wenn sie sich manchmal etwas "unvernünftig" verhalten haben. Es war aber nicht so schlimm, dass man sich ständig über ihr Verhalten aufregen musste (wie das bei anderen Liebeskommödien o.ä. ja häufig der Fall ist) Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch mit einigen Ansatzpunkten zum Nachdenken. Man wird viel mit Klischees und Vorurteilen konfrontiert und hat so die Gelegenheit, seine eigenen Denkmuster daraufhin kritisch zu untersuchen. Ein paar Worte zum Film Ich wusste schon vor dem Lesen, dass es einen Film dazu gibt, und es war gut, dass ich das Buch zuerst gelesen hab. Die Verfilmung ist mit die schlechteste, die ich je gesehen hab. Nicht nur, dass ich mir Monika nach den Schilderungen im Buch völlig anders vorgestellt hatte und gefühlt 80% der Handlung aus dem Buch entweder weggelassen oder geändert wurde, ging alles so rasend schnell, dass man die langsam aufkeimende Liebesbeziehung zwischen Robert und Monika schlichtweg nicht ernst nehmen konnte. Es ist klar, dass man bei den meisten Filmen Abstriche machen muss, um sie irgendwie auf 90 Minuten zu bringen, aber dadurch ist hier so überhaupt kein Gefühl aufgekommen, so dass alles wirkte wie eine Parodie dessen, was eigentlich ausgedrückt werden sollte.

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  • Rezension zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    maedelz173

    maedelz173

    17. May 2011 um 12:59

    In dem Buch geht es um die Geschichte von Robert und Monika, die mit viel Witz und Humor erzählt wird. Es handelt sich bei dem Paar nämlich um ein ziemlich unterschiedliches Paar, da Robert noch jung und Monika schon ein ganzes Stück älter ist. Die Alltagssituationen die die beiden zusammen meistern müssen, haben mich zwischendurch häufig schmunzeln lassen. Ein leichtes und schnell zu lesendes Buch für zwischendurch. Das Buch ist von Gernot Gricksch mal wieder mit viel Humor geschrieben worden. Habe schon ein paar Bücher von diesem Autor gelesen und es wird auch wohl nicht das letzte bleiben.

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  • Frage zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    Fiona89

    Fiona89

    Lieber Herr Gricksch, ich würde gerne wissen, wie es für Sie war als "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" verfilmt wurde. Waren sie stark mit in die FIlmproduktion eingebunden? Durften sie bspw. die Schauspieler mit auswählen?
    Und wie war es, als sie ein Werk, das ihrer Fantasie entsprungen ist, als Film auf Leinwand gesehen haben?
    Viele Grüße,
    Fiona

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  • Rezension zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    Alice Pieszecki

    Alice Pieszecki

    08. June 2010 um 21:28

    Die Story: junger Erwachsener verliebt sich in eine reife Frau, welche sich zunächst etwas ziert und am Ende finden sie doch zueinander. Ich fand die Story etwas lahm, weil man so etwas doch schon einige Male zu oft gelesen hat. Da hilft der Wortwitz mit dem Namen des "Helden" (Robert Zimmermann ist der bürgerliche Name von Bob Dylan) auch nicht drüber hinweg. Ich bin äußerst froh, dass ich die gleichnamige Verfilmung, welche nebenbei bemerkt wahnsinnig gut ist und das nicht zuletzt wegen des hinreißenden Soundtracks von Element of Crime, zuerst geschaut habe. So konnte ich mich im Hinterkopf wenigstens mit den tollen Bildern und wahrhaft witzigen Ideen, die im Film benutzt wurden, auseinander setzen. Davon abgesehen hätte ich das Buch trist gefunden.

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  • Rezension zu "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" von Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2009 um 16:06

    Ein nettes Buch, so mal für Zwischendurch. Über das Suchen und Finden der Liebe in der Großstadt.

    Der Film, auf den ich mich eigentlich sehr gefreut hatte, (Musik Element Of Crime) war übrigens nichts. ;-(