Gernot Wolfgruber Herrenjahre

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Inhaltsangabe zu „Herrenjahre“ von Gernot Wolfgruber

Roman 354 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.01.1992')

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  • Rezension zu "Herrenjahre" von Gernot Wolfgruber

    Herrenjahre
    Waldviertler

    Waldviertler

    20. April 2011 um 09:19

    Wolfgrubers Roman „Herrenjahre“ dürfte zumindest in Teilen autobiografisch sein. Der Autor nimmt eine sozialkritische Perspektive ein und brandmarkt die problematische Situation Schichten, indem er die Geschichte vom Scheitern eines Mannes mit Namen Melzer erzählt, dem es trotz vieler Versuche der berufliche und gesellschaftliche Aufstieg nicht gelingt. Die Unterdrückung, die er selbst durch Mächtige und Vorgesetzte erfährt, gibt er aggressiv an seine Frau und seine Kinder weiter. Der Roman will offenbar auch zeigen, wie die Eintönigkeit eines unterprivilegierten Lebens in der Provinz es verhindert, dass ein Mensch seine eigene Individualität findet. Man könnte als Leser diesen Roman als niederschmetternd und frustrierend empfinden, wenn man sich ganz auf die Ausweglosigkeit des geschilderten Anti-Helden Melzer konzentriert. Doch verläuft die Lektüre anders, wenn man es so sieht, dass uns der Autor einen Spiegel vorhält: Man muss bei sich selber erkennen, wie sozialer Druck zu eigenem ungerechten Verhalten führt. Auswege wie Alkohol, Aggressivität und blinde Auflehnung führen nicht aus der Unterdrückung und Monotonie. Statt der Flucht wäre etwas anderes gefragt. Aber was nur?

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