Gerold Späth Barbarswila

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Inhaltsangabe zu „Barbarswila“ von Gerold Späth

353 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.1996')
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  • Rezension zu "Barbarswila" von Gerold Späth

    Barbarswila
    Pankraz

    Pankraz

    28. April 2009 um 10:05

    Der Erzähler kommt heim, hat einen Termin in “Barbarswila“, besieht sich die Menschen, Bekannte von früher, Zugezogene, erzählt die Geschichte zum Tag, einem einzigen Tag. Denn…, auch andere haben ihr Tagwerk zu vollbringen, da gibt es allerhand zu tun, noch mehr zu sehen. “Item, in seiner Badeanstalt stand der Bademeister Haug mit herausgestellter Brust und eingezogenem Bauch unter seinem weißen Sonnensegel hinter seinem Tisch voll Ware und hatte flinke Finger fürs Geld und hinter spiegelnder Sonnenbrille flinke Augen für alles stramm und straff Gewachsene rings umher.“ Der Bademeister starrt, der gute Fischer Beck sucht seine Nixe, der Vermieter versumpft bereits vormittags in der Beiz inklusive Gelüsten besonderer Art, der ihm zugewiesene Geldeintreiber macht sich vorerst auf die Suche, später alleine auf zum Geldeintreiben, scheitert hier auf höchstem Niveau, der Luftwaffenoberbefehlshaber lässt die Jets ein ums andere Mal Angriffe auf das Städtchen fliegen, auf dass das Gebimmel der Glocken hintertrieben werde, die Glocken läuten zur Hochzeit, alleine die Braut will nicht, worauf der Brautvater aufbricht zur alkoholgetränkten Geschäftemacherei. “In der Marktgasse ist mir der Casagrande vor die Kühlerhaube gelaufen auf allen vieren und käsbleich wie ein Leintuch. Total abgefüllt und völlig hinüber…“ Ja, es scheint, “völlig hinüber“ die Einwohner des Städtchens am Zürichsee, dem Gerold Späth so viele Namen gab. Und wenn sich alles in diesem Buchbericht verworren und regellos, quasi wirr anhört, so hat das seine Richtigkeit und seine Berechtigung sowieso. Denn der Phantasie dieses Meisterwerks gerecht zu werden fehlen hier die Worte oder sind in dem Buch verarbeitet. Wer also wissen will wie berichtet, gefischt, gelacht, getrunken, gebelfert, erzählt, meisterlich fabuliert wird, nebenbei normale Betrügereien, Flunkereien, Märchen jedem aufgetischt werden, der lese.

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