Gerold Späth Die heile Hölle

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die heile Hölle“ von Gerold Späth

In seinem Roman beschreibt Gerold Späth eine Familienhölle. Vier in sich geschlossene Kapitel schildern jeweils einen Tag aus dem Leben eines Mitglieds derselben Familie, der anders verläuft als alle übrigen Tage. Der Vater begeht einen sexuell motivierten Affektmord, die Mutter besinnt sich ihrer lange unterdrückten lesbischen Neigung, die Schwiegertochter gibt sich einem Callboy hin, der Sohn begeht Selbstmord. Mit der ihm eigenen sprachlichen Präzision deckt Späth den Abgrund unter der Oberfläche eines scheinbar geordneten bürgerlichen Lebens auf, die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wünsche und Begierden. Indem er die Einheit von Ort, Zeit und Person zu wahren versteht, vermag er am Modell dieser Familie die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen sichtbar zu machen.

Stöbern in Romane

Berties Weihnachtsfest

Ganz süss. Aber nichts spezielles. Die Familie Green hat mich extrem genervt.

Buecherdrachee

Alles über Heather

Für ein paar sehr gute Lesestunden

buchstabensammlerin

Die Farbe von Milch

Großartiges Buch, in einfacher und eindringlicher Sprache geschrieben, passend zur Protagonistin Mary.

meppe76

Acht Berge

Ein berührendes Buch.

Campe

Olga

Traurig. Melancholisch. Dennoch schön

Freda_Graufuss

Der Weihnachtswald

Tolles Weihnachtsbuch! Die Geschichte ist romantisch und verzaubert schön.

lesefant04

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die heile Hölle" von Gerold Späth

    Die heile Hölle

    Pankraz

    14. April 2009 um 12:53

    NÜCHTERN Mit seinem dritten Roman verlässt Gerold Späth die schelmischen Pfade von “Unschlecht“ und “Stimmgänge“ und beschreibt die unter der Oberfläche liegenden Abgründe einer Familie. Da lässt der Autor das Fabulieren, verzichtet auf sonst so treffende Wortspielereien, verzichtet auf den Spaß, da gibt es Späth in anderer, quasi in Hardcore-Version. Warum auch nicht, denkt man sich. “Da muss man jetzt eben neue Gebiete abstecken“, schreibt er und meint vielleicht sogar sein eigenes Buch. “Sterben muss man dann immer noch früh genug.“ Ein nüchternes Buch, heil ist hier gar nichts in der Familie, der Vater begeht aus dem Stehgreif einen Mord, die Mutter streift durch die Stadt, immer im Regen und der Sohn, ja…: “Selbstmord. In der letzten Nacht. Das ist die Hauptsache. Was fehlt sind jetzt nur noch die Einzelheiten; da weiß man leider nichts Genaues.“ Nichts Genaues weiß man nicht – da hat der Autor recht und mit diesem Roman etwas Neues versucht. Und lässt den Leser etwas verstört zurück.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks