Gerold Späth Mein Lac de Triomphe

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Inhaltsangabe zu „Mein Lac de Triomphe“ von Gerold Späth

'Mein Lac de Triomphe' ist die Fortsetzung der 'Aufzeichnungen eines Fischers (das erste Jahr)'. Im Zentrum des Romans steht Jeanot. Seit dem Verlust seiner Arbeitsstelle ist er Fischer und hat seinen Stammplatz am See. Hier trifft er seine Freunde, hier holen ihn Erinnerungen ein an vergangene Zeiten, hier sinniert er über den Lauf der Dinge. Im Gespräch mit Frau und Tochter, mit Freunden und Verwandten oder bei Begegnungen mit Bekannten, die ihm ungefragt mitteilen, was ihnen auf der Seele brennt, fallen ihm die Geschichten nur so zu. Über alles, was er sieht und bedenkt, führt er heimlich Buch – mit unvergleichlichem Sprachwitz und immer wieder changierendem Ton und Tempo. Was entsteht, ist mehr als bloss ein Tagebuch. Des Fischers Aufzeichnungen, witzig, ironisch, von urwüchsiger Kraft und überbordender Phantasie, bilden einen wunderbaren, kunstvoll komponierten Reigen von schillernden Figuren und schier unglaublichen Geschichten.

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  • Rezension zu "Mein Lac de Triomphe" von Gerold Späth

    Mein Lac de Triomphe
    Pankraz

    Pankraz

    14. October 2008 um 12:10

    Da begibt man sich in die Beiz um die Geburt der Enkelin zu feiern, da wird aus dem Begräbnis der ehrbaren Haushälterin im Geiste ein Treffen ihrer ehemaligen Liebhaber, da lässt man den Fischerfreund mit Gemahlin nach Italien abrauschen, irgendwann fährt die Gattin alleine. Nur zu dem Zwecke, den Kumpel Fritz mit rassigem Südländer zu betrügen. So könnte es sein..., oder auch ganz anders. Herr Späth lässt in seinen Geschichten wieder viel offen, spielt mit den Worten und der Fantasie, stellt den See in den Mittelpunkt und die Welt spiegelt sich. Kuriosum: "Hier kurz die Geschichte: Stauffacher, damals keine dreissig, hat die Nazizeit bis ca. neunzehndreiundvierzig als Kurier grosse jüdische Vermögen aus der Ukraine Bulgarien Rumänien herausgeholt, gerüchteweise Koffer voll Schmuck und Gold. Sein Anteil sei zuerst zehn Perzent gewesen, dann zwanzig undsoweiter. Denn er dreht das heisse Ding mit mit gefälschtem Diplomatenpass, da wird's von Reis zu Reise heisser. Nach der letzten soll er hundert Perzent genommen und auf der Berner Nazibotschaft sämtliche Namen seiner Kundschaft abgeliefert haben. Steht drum nach dem Krieg auf diversen schwarzen Abschusslisten. Wird zweidreimal in die Luft gesprengt. Hat saumässig Schwein, kommt jedesmal nur leicht angekratzt davon. Hingegen seine Edelkarossen gehen drauf. Und ein schönes HochglanzMahagoniBoot verwandelt sich, kaum der Motor anspringt, in geheimdienstlich zerfetztes Treibholz." Da pfeift ein Autor auf alles, schreibt wie man diese Sache erzählt, da interessiert kein Beistrich, da passt alles, da wird in einem Absatz die Scheinheiligkeit der Schweizer Seewelt an den Pranger gestellt. Einmal mehr. Eine Frage bleibt: Was ist mit Fritz?????

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