Geronimo , S. M. Barrett Geronimo

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Inhaltsangabe zu „Geronimo“ von Geronimo

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  • Rezension zu "Geronimo" von Geronimo

    Geronimo
    Thunderdreamer

    Thunderdreamer

    12. December 2012 um 21:55

    Zunächst einmal folgendes. Man sieht es bereits an meiner guten Bewertung...dieses Buch ist durchaus lesenswert, meiner Meinung nach war es wichtig und richtig, dass es geschrieben und veröffentlicht wurde, auch wenn ich selbst, da ich bereits viele ähnliche Bücher von und über dieses Volk und seinen Kampf um die Freiheit gelesen habe, keine wirklich neuen Erkenntnisse daraus ziehen konnte. Dennoch...war es gut, zu einigen Ereignissen der damaligen Zeit auch einmal Geronimos eigene Meinung zu hören...wenn diese auch mit vielen Jahren Abstand aufgeschrieben wurde, so dass vielleicht einige Erinnerungen nicht mehr ganz so frisch waren. Aber...man sollte sich immer bewusst darüber sein, dass dieses Buch um das Jahr 1905/6 herum entstanden ist, diese Tatsache wird ja auch nicht verschwiegen, denn bereits in der Einleitung schildert der Herausgeber eingehend, welche Schwierigkeiten er hatte, überhaupt die Genehmigung hierzu zu erhalten. Erst eine direkte Eingabe an den damaligen US-Präsidenten, Th. Roosevelt, brachte das gewünschte O.K. Dazu muss man natürlich wissen, dass Geronimo selbst, sowie die meisten seiner zu dieser Zeit noch lebenden Gefolgsleute, deren Familien, sowie viele andere, an den Raub-und Kriegszügen der späten achtziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts nicht beteiligte Apachen, zu dieser Zeit immer noch den Status von Kriegsgefangenen hatten, deshalb nicht frei darin waren, das zu tun und zu sagen, was sie wollten. Immer mussten sie befürchten, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden... Dies Tatsache erklärt sicher auch, dass manche Dinge hier unausgesprochen bleiben, etwa tiefere Einblicke in die religiösen Ansichten seines Volkes... Weiß man, wie verbissen Geronimo einst gegen die Amerikaner gekämpft hat, so wird man ihm auch kaum wirklich abnehmen, dass er sie schätzt...weswegen einige Sätze des Lobes, die im Buch formuliert werden, wicher eher vom Verfasser kommen, oder der Tatsache geschuldet sind, die Zensur durchlaufen zu müssen. Gut gelungen finde ich, dass der Verfasser sich die Mühe gemacht hat, den Kapiteln, in denen Geronimo etwas berichtet, die passenden Notizen aus Militärberichten-und mitteilungen beizufügen, so dass die jeweiligen Aussagen von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Alles in allem sehr lesenswert, für all jene, die Interesse an der "wahren" Geschichte haben...etwas abseits der uns bekannten Geschichtsbücher.

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