Gerrit Fischer Coccobello

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Inhaltsangabe zu „Coccobello“ von Gerrit Fischer

Wo kann man die Freiheit des Reisens besser spüren als in einem alten VW-Bus auf den herrlichen Wegen der Toskana? Gemeinsam mit der Freundin in seinem alten VW-Bus Coccobello durch Italien reisen – das ist der große Wunsch von Tim, bevor er nach vielen Jahren in Italien nach Deutschland zurückkehren wird. Kurz nach seinem 18. Geburtstag war er in den Süden ausgewandert, nun lockt ihn seine große Liebe zurück in die alte Heimat Deutschland. Doch bevor es soweit ist, wartet auf die beiden noch eine abenteuerliche und amüsante Reise durch eine der schönsten Regionen der Welt, die Toskana. Auch in Gerrit Fischers zweitem Roman geht es um die Freiheit des Reisens, die südländische Atmosphäre Italiens und den nicht immer einfachen Weg, sein Glück und seinen Platz im Leben zu finden.

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  • Rezension zu "Coccobello" von Gerrit Fischer

    Coccobello
    Janika_Hoffmann

    Janika_Hoffmann

    02. October 2012 um 00:49

    Der zweite Band zu Gerrit Fischers „Adria Express“ knüpft kurz nach dessen Ende an. Tim ist glücklich, seine Lara wiedergefunden zu haben, doch diese ist von Zweifeln erfüllt. Sie sieht in Italien keine Zukunft, stattdessen versucht sie, Tim zu einer Rückkehr nach Deutschland zu überreden, in ihre Heimatstadt Köln. Er sträubt sich zunächst und hält an seinem Heim, seinem Job und seinem geliebten Meer fest, doch dann gibt er nach. Er will Lara kein zweites Mal verlieren, also lässt er zu, dass sie ihm in Köln einen Job in einer Bar organisiert. Doch vorher planen die beiden noch etwas anderes, in Erinnerung an die früheren Zeiten als Interrailer: Über seinen alten, italienischen Chef gelangt Tim an einen alten, liebevoll bemalten VW Bulli, den Coccobello. Mit ihm wollen die Beiden durch die Toskana reisen, bevor sie schließlich weiter nach Deutschland fahren. Noch einmal erleben Tim und Lara aufregende Reiseabenteuer wie früher an der Adriaküste, fühlen sich wieder jung und frei. Die Schönheit der Toskana, aber auch Österreichs, begeistert sie und sie machen wieder viele interessante Bekannt- und schließen neue Freundschaften. Dennoch hängt für Tim immer Köln wie eine dunkle Wolke über allem. Schließlich ist es soweit, sein neues Leben beginnt. Von Anfang an merkt Tim, dass Deutschland ihm fremd geworden ist, dass er nicht mehr in diese Welt gehört. Er kann sich nicht eingewöhnen, kommt mit den Leuten nicht klar, tappt in jedes Fettnäpfchen und wird von einigen Leuten geradezu terrorisiert. Allein Lara hält ihn, doch die Beiden sehen sich immer weniger und ihr Verhältnis zueinander verschlechtert sich rapide. Tim geht es immer miserabler und er fragt sich, ob es sich noch lohnt, für und um Lara zu kämpfen … Mit „Coccobello“ hat Gerrit Fischer eine würdige Fortsetzung zum „Adria Express“ geschrieben und es geschafft, meine Stammbücherei um eines der wenigen Nicht-Fantasy-Bücher zu bereichern. Ich hatte gespannt darauf gewartet, wie es mit Tim und Lara weitergeht. Die Wendung, dass nach Tims schlimmer Vergangenheit nicht plötzlich alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, ist klasse gesetzt, so etwas versäumen viel zu viele Autoren in Ihren Folgebänden. Der Autor hat seinen munteren, lockeren Stil beibehalten und damit wieder einmal erfrischende Abwechslung in meinen Lesealltag gebracht. Außerdem hat er wieder einmal bewiesen, dass es keine Kämpfe mit Waffengewalt benötigt, um mich als Leserin mitzureißen. Die neuen Figuren schloss man diesmal nicht alle ins Herz und behielt sie im Kopf, dafür traf man alte Charaktere wieder, an die man sich gern zurückerinnerte. Was ich allerdings wieder zu bemängeln habe, ist wie schon bei Fischers Debüt die Tatsache, dass der Wechsel von Sprechern in der wörtlichen Rede nicht durch eine neue Zeile kenntlich gemacht wird. Zwischendurch fiel es mir, wie schon beim „Adria Express“, schwer, auf Anhieb den jeweiligen Sprecher zu erkennen! Das finde ich sehr schade, zumal dieses Manko meiner Meinung für den Lesefluss äußerst stören ist. Daher gibt es dafür auch einen ganzen Stern Abzug von meiner Seite! Mein Fazit: Gerrit Fischer hat erneut bewiesen, dass er ein klasse Autor ist, und mit seinem zweiten Buch eine weitere wunderbare, leicht verdauliche Geschichte geschaffen, die man überall lesen kann und die einen Fernweh bekommen lässt. Seine Bücher gehören in jeden Reisekoffer. Die fehlenden Zeilenumbrüche bei Sprecherwechsel sind für mich ein schwerwiegendes Manko, weshalb „Coccobello“, wie schon der vorherige Band „Adria Express“, von mir „nur“ vier Sterne erhält. Dennoch kann ich dieses Buch potenziellen Lesern nur wärmstens empfehlen!

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