Der Roman des Schweizers Gerry Mottis basiert auf vier tatsächlichen Hexenprozessen im Misox die 1613 - 1615 stattgefunden haben.
Kaspar Abadeus so heisst der neue Scharfrichter im Tal. Von der Bevölkerung einerseits als Retter gefeiert, da er im Misox mit starker Hand gegen die Unordnung und Gewalt angeht, basierend auf dem 'Hexenhammer' - einem Kriminalcodex zur Legitimaton zur Hexenverfolgung.
Andererseits meidet das Volk im abgelegenen Misox jeglichen Kontakt mit ihm, zu sehr verkörpert er den Tod selbst, zu schnell könnte man selber in Ungnade fallen.
Einzig die Dirne und Kräuterfrau Saphira ist ihm nahe, es kommt letzlich zur Tragödie.
Nichts für zarte Gemüter diese Schrift, der Leser nimmt teil an den unglaublich brutalen Prozessen und Folterungen, an den l Hinrichtungen bei dem das Volk jubelt und feiert. Und bei jeder Enthauptung, Verbrennung oder Ertränkung bleibt haften: war er/sie wirklich schuldig? Drei Beschuldigungen, drei 'Zeugen' reichten dazumal aus um vor das Gericht gezerrt zu werden, als Hexer/in angeklagt zu werden und da die Richter nur allzugerne ihre Macht spielen wollten, war es fast unmöglich ihrem oft ungerechten und willkürlichen Urteil zu entkommen.


