Gert Eckel Sie nennt es weggehen

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Inhaltsangabe zu „Sie nennt es weggehen“ von Gert Eckel

Gert Eckel hat vor zwei Jahren seine Partnerin verloren. Sie war gerade einmal 46 Jahre alt, als die Ärzte ihr erklärten, dass ihre Krebserkrankung unheilbar sei und ihr Leben bald zu Ende gehen werde. Nur wenig später gab sie ein Fest und erklärte den Gästen: „Noch lebe ich!“ Doch die Tage wurden schwerer, und die Sehnsucht nach Erlösung wuchs. Nach vier Monaten bestimmte sie den Tag, an dem sie „weggehen“ würde. Dieser Zeitraum war ein Wettlauf mit dem Tod, den sie nicht gewinnen konnte, und den sie dennoch gewann. Und es war ein Wettlauf um ihre Würde, die sie niemals verlor. Gert Eckel gewährt uns Einblick in die eigene Seele und in die Seele seiner Partnerin. Er erzählt, wie sie Abschied vom Leben nahm und er Abschied von ihr. Er taucht ein in Erinnerungen, spricht von bitteren Tränen und unerfüllten Träumen und von der Fülle des Lebens, die sich im Angesicht des Todes entfaltet hat.

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  • Sehr persönlicher Bericht mit Tagebuchcharakter

    Sie nennt es weggehen

    WinfriedStanzick

    17. November 2014 um 09:28

      Zwei Jahre nach dem Tod seiner geliebten Partnerin entschließt sich Gert Eckel, ein in Berlin bekannter Architekt, die Geschichte des Leidens und Sterbens seiner Frau Hanna aufzuschreiben. Es wird ein bewegendes „Tagebuch eines selbstbestimmten Sterbens“, in dem er dem Leser einen tiefen Einblick in seine eigene und die Seele seiner Partnerin erlaubt.   Es ist eine Geschichte darüber, wie eine todkranke Frau versucht, bis zu ihrem selbstbestimmten Ende ihre eigene Würde zu bewahren. Insofern kann dieser sehr persönliche Bericht, dem man immer wieder den sprachlich unvollständigen Tagebuchcharakter abspürt, einen wichtigen Beitrag leisten zu einer gesellschaftlichen Debatte, die in der vergangenen Woche mit einer denkwürdigen Debatte auch den Deutschen Bundestag erreicht hat.   Wer sich mehr wissenschaftlich dem Thema nähern möchte, dem sei das Buch „selbst bestimmt sterben“ von Gian Domenico Borasio aus dem Beck Verlag empfohlen,   Borasio will vorsichtig und sensibel eines der größten gegenwärtigen Tabus brechen, das Schweigen über den eigenen Tod und die Angst, endlich einmal darüber zu reden. Er geht selbst mit gutem Beispiel voran, und behandelt auch die umstrittenen ethischen Themen der Sterbehilfe. Dies wird in dem Buch ausführlich beschrieben. Borasio hat die sich in der letzten Zeit rasant entwickelnde Debatte um die verschiedenen Formen der Sterbehilfe und ihre moralischen und rechtlichen Implikationen, ausführlich diskutiert und mit Fallbeispielen beschrieben. Insofern ist es mehr noch als das erste Buch, für alle Menschen, die akut und latent von dem Thema betroffen sind, ein hilfreicher und kompetenter Ratgeber, der aber niemals jemandem die eigene Entscheidung abnehmen will. Er beschließt sein Buch mit einem Appell an jeden Einzelnen: „Selbst bestimmt sterben –das müssen wir alle. Selbstbestimmt sterben- das können wir erreichen, wenn wir es wollen. Aber zunächst müssen wir herausfinden, was das für jeden von uns ganz konkret bedeutet. Die Antworten werden höchst unterschiedlich sein, und sie können sich mit der Zeit für jeden Einzelnen auch verändern. Jeder von uns ist ein Stück weit selbst verantwortlich dafür, dass wir eine Gesellschaft bekommen, in der ‚selbstbestimmtes Sterben‘ weit mehr bedeutet, als das Recht, sich selbst zu töten oder töten zu lassen. In der jeder Mensch bis zu seinem Tod gleich geachtet wird, unabhängig von seinem ökonomischen oder sonstigen Leistungspotential. Und in der es für jeden Menschen möglich sein kann, jenes Ziel zu erreichen, das Rainer Maria Rilke so unvergleichlich formuliert hat: 'O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.'"    

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