Ein schönes Paar: Roman

von Gert Loschütz 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Ein schönes Paar: Roman
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Inhaltsangabe zu "Ein schönes Paar: Roman"

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben überschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre über miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten. Ein ergreifender Roman über Liebe und Vergänglichkeit vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783731761334
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:240 Seiten
Verlag:Schöffling & Co.
Erscheinungsdatum:06.02.2018

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    Estrelass avatar
    Estrelasvor einem Monat
    Sprachlich schön

    Ein Sohn erlebt beim Ausräumen seines Elternhauses noch einmal die Geschichte seiner Eltern, einem „schönen Paar“ im Deutschland der Nachkriegszeit. Neben den familiären Umständen geht es um Einschränkungen in der neu gegründeten DDR, die Flucht in den Westen und immer wieder um Fotografie. Der Autor legt bei seiner Erzählung viel Wert auf Details, sei es bei der Darstellung von Kameras oder der Umgebung. „In der Küche brannte Licht, es war windig, am Fenster wischten die Äste der Kastanie vorbei, in denen noch ein paar rostfleckige Blätter hingen.“ Schade fand ich, dass Dinge ungesagt oder zumindest mir verborgen blieben, die für die Familienbande relevant gewesen wären. Die Sprache habe ich regelrecht aufgesogen und die Schachtelsätze gefeiert, in denen, Entbehrungen schildernd, in der achten Zeile endlich die Erlösung kam. In dieser Hinsicht war die Lektüre sehr reizvoll für mich.

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