Am Sankt Marxer Friedhof im 3. Wiener Bezirk wird die Leiche eines kaum volljährigen Mannes gefunden. Der zunächst vermutetete Selbstmord ist schon früh vom Seziertisch. Es wird unerbittlich ein Fall der Extreme, der Kommissar Harald Selikovsky bis an seine rationalen und emotionalen Grenzen führt, und sogar weit darüber hinaus, in das Reich psychologischer Ausnahmezustände, abnormer Triebwelten und Musikalität - sowie des Todes. Ferner in die Tiefen von Selikovskys Selbst. Nirgendwo sonst denn in Wien gehen Schattenwelten, Musik und Tod eine derartige Melange ein. Atemberaubend - und kein Wort zu viel.
Gert Weihsmann

Lebenslauf
Gert Weihsmann, 1961 in Villach geboren, lebt seit mehr als 30 Jahren in Wien. Als erfahrener On-Trade-Field-Manager bei einem großen internationalen Getränkekonzern tätig, ist der Autor bestens mit dem österreichischen Tourismus in all seinen Facetten vertraut. „Ischgler Schnee“ ist sein erster Kriminalroman (erschienen 8.9.2021 im Gmeiner-Verlag), „Wiener Lied“ der zweite (erschienen 13.7.2022 im Gmeiner-Verlag). Beide Krimis sind spannend und vor allem ungewöhnlich erzählt.
Botschaft an meine Leser

„Als wir eines Abends vor einem Auftritt in einem Restaurant saßen, fragte ich Amy, ob es eine Frage gebe, die ihr nach einer Lesung noch nie gestellt worden sei. (…) Amy hielt inne, dachte gründlich nach und sagte schließlich: „Es fragt nie einer nach der Sprache.“ (aus: Steven King, Das Leben und das Schreiben, dt. Ullstein Verlag, 2000).
Vielleicht sehen heute deswegen viele (Kriminal-)Romane so verwechselbar aus: weil nur noch das WAS (die Geschichte, der Plot) erzählt wird - und nicht das WIE: die Tiefe (manchmal der Abgrund) der erzählten Figuren. Die Quintessenz eines jeden Romans.
Alle Bücher von Gert Weihsmann
Ischgler Schnee
Pistentod in Lech
Wiener Lied
Neue Rezensionen zu Gert Weihsmann
2 Tote bei einem Lawinenabgang in Lech und anschließenderAusnahmezustand für den elitären Skiort am Arlberg. Das ist die Ausgangslage dieses Krimis von Gert Weihsmann. Nachdem er schon mit seinem 1. Band Ischgler Schnee harsche Kritik an der Tourismusstrategie des Tiroler Ballermannzentrum im Tiroler Paznauntal geäußert hat, setzt Weihsmann in diesem 3. Band der Selikowsky-Reihe noch einen oben drauf. Thematisiert wird die Frage, ob die Ischgler Verantwortlichen danach streben, die reichen und prominenten Gäste aus dem mondänen Lech nach Ischgl zu lotsen. Dabei ergeht er sich ausgiebig an den hochpreisigen kulinarischen Angeboten und der übersteigerten Hybris der Ischgler Hotelbetreiber und Tourismusverantwortlichen. Dabei überzeichnet er bewusst und karikiert reale Personen.
Inhaltlich kann ich dem Autor nur zustimmen, wobei mir die Handlung über weite Strecken zu flach und langatmig war. Pistentod in Lech ist deshalb nicht für die große Masse an Krimileserinnen und -Leser, sondern für kritisch denkende Menschen geeignet. Das Spannungsniveau bleibt dabei auf de Strecke, aber der Satirefaktor hoch.
Ich hab mich mit diesem Krimi etwas schwer getan.
Mir fiel der Einstieg in den Krimi richtig schwer.
Aber so nach und nach hat er mich dann mitgenommen.
Die Hauptfiguren sind gut beschrieben und überzeugend
Der Schreibstil des Autors war ganz ungewohnt aber wenn man drin ist im Buch, dann ist er gut.
Ich denke schon an den nächsten Band und empfehle diesen Krimi sehr gerne weiter
Gespräche aus der Community
Zusätzliche Informationen
Gert Weihsmann wurde am 14. März 1961 in Villach (Österreich ) geboren.
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