Gertraud Klemm

 4,4 Sterne bei 111 Bewertungen
Autorin von Muttergehäuse, Hippocampus und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gertraud Klemm (©Pamela Rußmann)

Lebenslauf von Gertraud Klemm

Gertraud Klemm wurde 1971 in Wien geboren und wuchs in Baden auf. Sie studierte Biologie orientierte sich später aber um. Sie erhielt u.a. mehrere Stipendien und Förderpreise und veröffentlichte bereits einige Romane und Erzählungen. Mit ihrem Roman "Aberland" wurde sie für die Longlist des deutschen Buchpreises 2015 nominiert.

Alle Bücher von Gertraud Klemm

Cover des Buches Muttergehäuse (ISBN: 9783218010238)

Muttergehäuse

 (40)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Hippocampus (ISBN: 9783218011778)

Hippocampus

 (31)
Erschienen am 07.08.2019
Cover des Buches Aberland (ISBN: 9783854209638)

Aberland

 (23)
Erschienen am 06.02.2015
Cover des Buches Herzmilch (ISBN: 9783854208488)

Herzmilch

 (10)
Erschienen am 03.02.2014
Cover des Buches Erbsenzählen (ISBN: 9783990590065)

Erbsenzählen

 (7)
Erschienen am 11.08.2017

Neue Rezensionen zu Gertraud Klemm

Cover des Buches Aberland (ISBN: 9783854209638)Petra54s avatar

Rezension zu "Aberland" von Gertraud Klemm

witzig unterhaltsame Alltagsgeschichten über zwei Frauen
Petra54vor 3 Monaten

Laut Klappentext geht es um bürgerliche Mütter und Töchter in Österreich. Das interessiert mich. Außerdem gefiel mir die Leseprobe.

Im Roman wird der Alltag einer alternden Dame, die nie gearbeitet hat, beschrieben. Und der ihrer Tochter, die weder mit ihrem Kind noch mit dem täglichen Hauskram und schon gar nicht mit der jahrelang verschobenen Dissertation zurecht kommt. Sie beklagt ihr nutzloses Dasein von der ersten bis zur letzten Zeile.

Die Autorin liebt seitenlange Sätze, in denen durch Komma getrennte Bemerkungen endlos aneinander gereiht sind. Es ist leicht, kompliziert zu schreiben, aber für den Leser schwierig zu verstehen. Allerdings werden die beiden Frauen-Geschichten zynisch, lustig, bissig und witzig erzählt, dass ich den Roman bis zum Schluss las und mich teilweise köstlich amüsierte.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Hippocampus (ISBN: 9783218011778)BeautyBookss avatar

Rezension zu "Hippocampus" von Gertraud Klemm

Anfangs gut, dann flaut es ab!
BeautyBooksvor 6 Monaten

Irgendwie hat das Unglück der Österreicher mit dem Sonntag zu tun. Mit diesem Nine-to-five, Montag bis Freitag und mit diesen gesetzlichen Feier- und Urlaubstagen. Von einem Feiertag wird zum nächsten gejammert, im Winter zum Frühling hingejammert, im Frühling wird der Sonnenschein herbeigesehnt, und wenn es mal im Mai heißt ist, jammern alle wegen des Klimawandels. Die Menschen vor den Fernsehern und Radios haben immer den Freitag im Blick, damit endlich Samstag und Sonntag folgen. So will er niemals werden. - Seite 8


Inhaltsangabe:

Helene Schulze ist tot. Eine vergessene Autorin der feministischen Avantagarde, die ausgerechnet jetzt als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt wird. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager sortiert Helene's Nachlass und findet sich in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Sensationsgeilheit und Neid wieder. Als sie sich mitten in einem Nachruf-Interview befindet, bricht sie dieses ab und begibt sich mit dem wesentlich jüngeren Kameramann Adrian auf einen Roadtrip durch Österreich, um die verzerrte Biografie ihrer Freundin richtigzustellen. Was als origineller Rachefeldzug beginnt, wird immer mehr zum Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus. Sie verkleiden Heldenstatuen, demontieren Bildstöcke und stören Preisverleihungen. Immer atemloser, immer krimineller werden die Regelbrüche der beiden auf ihrem Weg nach Neapel, wo die letzte Aktion geplant ist.

Und obwohl er das alles weiß und jetzt schon seit zwei Jahren dabei ist, deprimiert ihn immer mehr, wie viel Illusion erzeugt werden muss, um die Zuschauer für eine Naturdokumentation bei Laune zu halten. Vogelkinder mussten ihre Mütter verlieren, Löwenmütter ihren Kindern beim Gefressenwerden zusehen, die Elemente mussten rebellieren und der Lebenskampf toben. Erst wenn Natur mit Storytelling und Mitleidhaschen gespickt wird, ist sie so richtig essfertig für den Durchschnittstrottel vor dem Bildschirm. - Seite 9-10 


Meine persönliche Meinung:

Aus diesem Buch habe ich mir so viele Buchzitate herausgeschrieben, die einfach wie eine Faust aufs Auge gepasst haben. Frau Klemm hat uns Österreicher herrlich locker in diese Geschichte miteingebunden. Wie wir so ticken und auch denken. Oder aber auch einfach ein paar Zeilen, die komplett aus dem Leben gegriffen sind, in denen wir uns selbst tagtäglich widerfinden. Buchzitate, die ich euch in diese Rezension miteinbinden werde, damit ihr selbst lesen könnt, was ich meine. 

Beginnt man diesen Roman zu lesen, spürt man sofort, dass es sich hier um eine sprachlich anspruchsvolle Geschichte handelt. Die Autorin bringt uns die Welt der Literaturbranche näher und weist uns stets daraufhin, wie wichtig feministisches Engagement tatsächlich ist.

Die beiden Hauptcharaktere werden von der Autorin benutzt, um Geschlechterklischees drunter und drüber zu werfen. Adrian, der junge Fotograf des Interview-Teams, befindet sich in einer typisch weiblichen, dienenden Funktion. Er begleitet Elvira als "Assistent" auf ihrem Road Trip um diesen zu dokumentieren. Adrian hat ganz bestimmte Ansichten, was alte Frauen betrifft. Mit diesen Ansichten wird er tagtäglich von Elvira, die von ihm ja als alt bezeichnet wird, herausgefordert. Sein Leben besteht bisher darin, dass er seinen Alltag als Möchtegern-Liebhaber einer jungen Frau verbringt, während Elvira ihm zeigt, wie lässig sie in Liebesdingen umgeht. Elvira ist eine unglaublich starke Person, der vollkommen egal ist, was andere von ihr denken. Sie hält es nicht aus, wie ihre tote Freundin Helene dargestellt wird und tut alles, um das zu ändern, ohne Rücksicht auf irgendwas oder irgendjemanden. Manchmal musste ich regelrecht schlucken, da sie Aktionen bereithält, die ich fast schon ein wenig zu übertrieben empfunden habe. Damit bekommt sie jedoch ihre Aufmerksamkeit, die sie haben möchte und zieht ihr Ding einfach durch.

Die Menschen machen Licht, bevor es dunkel ist, sie heizen, bevor es kalt wird, sie sterben, bevor sie leben. - Seite 38 

Die erste Hälfte des Buches konnte mich noch so richtig packen, während ich die zweite Hälfte eher als anstrengend empfunden habe. Anfangs fand ich den Road Trip von Elvira und Andrian noch ziemlich amüsant, schon bald legte sich dieses Gefühl aber ein wenig und kippte für mich schnell ins übertriebene rüber. Es fühlte sich während dem Lesen einfach an, als käme nichts mehr neues und die Geschichte plätscherte so vor sich hin. Ich habe stets gehofft, dass noch irgendwas spannendes oder anderes passieren wird, dass mich aus dieser Lethargie wieder herausholen wird. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und auch der Schreibstil gefiel mir richtig gut, aber all die Aktionen die Elvira durchgezogen hat, waren dann einfach irgendwann too much. Man hätte auch anders handeln können, um Helene Schulze's Leben oder sie als Person aufleben zu lassen um all den Menschen zeigen zu können, dass sie anders war, als alle gedacht haben.

Sie versteht immer mehr, warum Terroristen so brutal werden müssen. Es hört ihnen ja sonst niemand zu. Sie lassen sich die Aufmerksamkeit der Gesellschaft in Menschenleben bezahlen, sie errichten Installationen aus Schmerz und Leid und nehmen in Kauf, dass man sie hasst und verfolgt und von all den Forderungen, die sie im Zusammenhang mit ihren Aktionen stellen, gar nichts mehr mitbekommt. Terror ist auch nur eine Protest-Kunstform, denkt Elvira verwundert, wenn auch eine sehr widerliche, abstrakte. - Seite 299

Nichtsdestotrotz konnte mich Gertraug Klemm überzeugen bzw. hat sie mich neugierig gemacht und ich habe mir nun "Muttergehäuse" von ihr gekauft. Von "Hippocampus" sollte sich jeder einfach selbst überzeugen. Ich habe sehr viele ganze positive Rückmeldungen in der Arbeit erhalten. Für mich war die Geschichte irgendwann zu eintönig.

 

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Hippocampus (ISBN: 9783218011778)holzmair_evas avatar

Rezension zu "Hippocampus" von Gertraud Klemm

Ein Roadtrip der besonderen Art
holzmair_evavor einem Jahr

In Gertraud Klemms "Hippocampus" ergeben eine ältere Frau (Elvira) und ein jüngerer Mann (Adrian) ein hinreißendes Paar. Sie will das Bild der soeben verstorbenen Autorin und zeitweisen Freundin Helene durch provokante Installationen zurechtrücken, er macht mit, weil er dafür von ihr bezahlt wird (oder auch nicht).

Elvira, von den 68ern geprägt, ist dezidiert anti, egal, ob es sich ums öde Landleben, um penetranten Katholizismus, um Männer im Allgemeinen oder im Besonderen, aber auch um so manche Frauen oder die junge Generation handelt, diese "Mittzwanziger, die es gar nicht erwarten können, sich vorschnell in den Ernst des Lebens zwängen zu lassen. Die an diesen Unis und Fachhochschulen mit altklugen Patentrezepten gemästet werden, die brav den Schnabel aufsperren, damit sie möglichst schnell ihr ökonomisches Schlachtgewicht erreichen: arbeiten, Steuern zahlen, konsumieren."

Adrian hangelt sich von einem Job zum nächsten, hat ein Riesenminus auf seinem Konto und versteht die Frauen nicht, verabsäumt es jedoch, Elvira zu fragen: "Warum studieren sie nicht MINT-Fächer und schnappen sich die besten Jobs? Warum hängen sie ihren Männern nicht die Kinder um und machen Karriere? [...] Warum folgt auf dieses ständige Jammern nicht endlich eine einzige, richtige, zu einem Ziel führende Tat?"

Aus diesen letztendlich gar nicht so gegensätzlichen Positionen ergibt sich ein unterhaltsamer, aber auch nachdenklich stimmender Roadtrip, in dem es Elvira versteht, Adrian mit ihren Ideen und Aktionen zu überraschen. Er wiederum ist der ideale Sparring Partner für die oft grantige und unzugängliche Elvira, der sich durchaus zu behaupten weiß. Es gelingt Gertraud Klemm, uns die beiden sympathisch werden zu lassen, und das trotz oder gerade wegen ihrer Macken. 

Die mit dem titelgebenden Hippocampus (=Seepferdchen) signierten Installationen, die Elvira konzipiert und bei deren Umsetzung sie vor nichts zurückschreckt, sind auch nicht ohne! Gottlob gibt es Adrian, der die Reaktionen darauf filmt und für etwas mehr Breitenwirkung sorgt, als es die ersten zaghaften Meldungen in den Zeitungen tun.

Am Ende des Buchs ist frau/man versucht zu applaudieren, weil den beiden bei weitem nicht alles, aber doch einiges gelungen ist.



Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Helene Schulze, vergessene Autorin der feministischen Avantgarde, ist tot. Jetzt wird sie als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager soll den Nachlass sortieren und findet sich unversehens in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Neid und Sensationsgeilheit wieder... Bewirb dich für die Leserunde und gewinne 1 von 15 Exemplaren!

Autoren oder Titel-Cover„Symbole allein, das weiß sie schon, funktionieren nicht als Protest, denn Symbole tun niemandem weh;und wenn es nicht wehtut, berührt es nicht, und wenn es nicht berührt, kann man es gleich bleiben lassen.“

Helene Schulze, vergessene Autorin der feministischen Avantgarde, ist tot. Jetzt wird sie als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager soll den Nachlass sortieren und findet sich unversehens in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Neid und Sensationsgeilheit wieder. Empört bricht sie ein großes Nachruf-Interview ab und begibt sich mit dem wesentlich jüngeren Kameramann Adrian auf einen Roadtrip durch Österreich, um die verzerrte Biografie ihrer Freundin richtigzustellen. Was als origineller Rachefeldzug beginnt, wird immer mehr zum Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus. Sie verkleiden Heldenstatuen, demontieren Bildstöcke und stören Preisverleihungen. Immer atemloser, immer krimineller werden die Regelbrüche der beiden auf ihrem Weg nach Neapel, wo die letzte Aktion geplant ist.

Gertraud Klemm legt den Finger dorthin, wo es wehtut. Am Beispiel der Literaturbranche zeigt sie, wie es um die gleichberechtigte Wahrnehmung von Frauen tatsächlich steht;und dass es mehr Rebellion und Mut braucht, um wirklich etwas zu verändern.


> Informationen zum Buch
> Leseprobe
> Interview mit der Autorin


Gertraud Klemm
, 1971 in Wien geboren. Biologiestudium, Gutachterin bei der Stadt Wien, seit 2006 freie Autorin. Mit ihrem Roman „Aberland“ stand sie 2015 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Etliche Preise und Stipendien, u.a.: Wiener Literatur Stipendium, Publikumspreis beim Bachmannpreis 2014. Zuletzt erschienen: „Muttergehäuse“ (Kremayr & Scheriau 2016) und „Erbsenzählen“ (Droschl 2017).

***

Bewerbung zur Leserunde: 
Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseitewww.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Instagram und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

432 BeiträgeVerlosung beendet
SternchenBlaus avatar
Letzter Beitrag von  SternchenBlauvor 3 Jahren

Das passt super noch in diese Leserunde, weil es in "Hippocampus" ja auch um den Kunstpreis-Jahrmarkt geht. Darum möchte ich Euch das hierlassen, was ich vorhin gelesen und was mich tief beeindruckt hat: "Vier Künstler waren in diesem Jahr für den renommierten Turner-Preis für Moderne Kunst nominiert. Um ein Zeichen zu setzen, hatten sie die Jury darum gebeten, sich die Auszeichnung teilen zu dürfen.“ (Ich zitiere SPON, das fasst es auf Dt. für gerade am prägnantesten zusammen.)

Worum geht's?

Eine Frau will ein Kind, aber ihr Körper versagt es ihr. Also nimmt sie den Kampf gegen sich selbst auf und macht ihre Umgebung zum Feind. Als sie sich zur Adoption eines afrikanischen Kindes entscheidet, ist ihr Versagen für alle sichtbar. Freunde werden zu Fremden, der Alltag wird zum Hürdenlauf, der auch dann nicht endet, als das Kind kommt. Die Mühlen der Bürokratie tun ihr Übriges. Ein kämpferischer Roman, ein Plädoyer für ein Leben abseits der Norm.

Gertraud Klemm ist Meisterin darin, der Gesellschaft einen schonungslosen Spiegel vorzuhalten. In wütender und poetisch kraftvoller Sprache entblößt sie ihre Figuren, bis sie vollkommen nackt vor uns stehen. 

„Mein Embryo wird in Papier gepackt, Schicht um Schicht. Formulare sind sein Uterus, ein kaltes Knistern sein Nest. Schranken begrenzen meine Mutterschaft, Bewilligungen, rechte Winkel, Bedingungen, Befunde, Gutachten.“

Erscheinungstermin: 4. Februar 2016


Leseprobe:


In der Waschmittellade meiner Waschmaschine im Keller wächst was. Schleim, fleischig und vielfarbig. Ich weiß, dass es sich um eine Lebensgemeinschaft aus Bakterien, Pilzen und Protozoen handelt, aber
ich frage mich, warum ausgerechnet dort etwas wächst. Das ist doch kein Platz. Ich würde hier nicht wachsen wollen.
Ich entferne den Film mithilfe einer halben Küchenrolle und eines chinesischen Stäbchens und werfe die schweren Fetzen in den Mistkübel. Ich desinfiziere die Lade. Von irgendetwas wird mir schlecht; und ich muss warten, bis ich wieder hinaufgehen kann. Geduldig sitze ich auf dem Fliesenboden.

So ist das, wenn man vielleicht schwanger ist. Immer ist einem vielleicht schlecht. Oder auch nicht. Dauernd diese Option. Seit wir versuchen, ein Kind zu bekommen, rechne ich. In Wahrscheinlichkeiten. In Eisprungzyklen. In 9-Monatszyklen. Falls ein Kind kommen würde. In Tagen bis zur Regel. Falls kein Kind kommen sollte. In Urlauben, die gebucht werden sollten, dann aber storniert werden müssten. In Zimmern, die benötigt werden könnten. In Kosten, die drohen könnten. Ist bald ein großes Auto fällig?
Bis wieder »nichts ist«.

Gertraud Klemm

1971 in Wien geboren. Biologiestudium, Gutachterin bei der Stadt Wien, seit 2006 freie Autorin. Ihr zuletzt erschienener Roman „Aberland“ wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 nominiert. Etliche Preise und Stipendien, u.a.: Wiener Literatur Stipendium, Publikumspreis beim Bachmannpreis 2014

>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 20. Jänner 2016 für eines von 20 Leseexemplaren von "Muttergehäuse". Sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. 

Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

321 BeiträgeVerlosung beendet


Seit dem 19. August steht es fest: Die Jury des Deutschen Buchpreises 2015 hat die Longlist aus 20 Büchern zusammengestellt.
Hier seht ihr die komplette Liste!

Wir haben für euch nun wie im letzten Jahr eine besondere Aktion erdacht: Ihr habt in den ersten Septemberwochen die Möglichkeit, den Autoren, die es mit ihren Büchern auf die Longlist geschafft haben, Fragen zu stellen & auch ihre Bücher zu gewinnen!

Wir haben bereits Zusagen von Autoren aus dem Klett-Cotta Verlag, dem Verbrecher Verlag, dem Literaturverlag Droschl, dem Verlag Matthes & Seitz und dem Hanser Verlag. Diese Liste ist aber noch nicht final und wird womöglich noch um weitere Fragerunden und Termine ergänzt.

Hier die Termine für die Fragerunden, die bisher feststehen:

Dienstag, 1. September 2015:
Anke Stelling - "Bodentiefe Fenster"
Hier geht es zur Fragerunde!

Montag, 7. September 2015:
Gertraud Klemm - "Aberland"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 8. September 2015:
Monique Schwitter - "Eins im Andern"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch, 9. September 2015:
Steffen Kopetzky - "Risiko"
Hier geht es zur Fragerunde!

Donnerstag, 10. September 2015:
Frank Witzel - "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sonntag, 13. September 2015
Rolf Lappert - "Über den Winter"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 15. September 2015
Vladimir Vertlib - "Lucia Binar und die russische Seele"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sobald die Fragerunden eröffnet sind, werden wir sie auch hier verlinken. Ihr könnt den Autoren am jeweiligen Tag im entsprechenden Thema (also nicht hier im Thema!) Fragen stellen, die sie euch dann natürlich auch beantworten. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, achtet bitte darauf, dass ihr eure Fragen über den blauen "Jetzt Bewerben"-Button stellt. Bitte beachtet außerdem, dass die Fragerunden teilweise nicht bis Mitternacht geöffnet sein werden, sondern die letzten Fragen schon am Abend gestellt werden müssen! Wie auch bei unseren Fragefreitagen werden wir unter allen Fragestellern einige Exemplare der Bücher verlosen, mit denen die Autoren nominiert sind.

Unter den Teilnehmern an allen Fragerunden verlosen wir 1 riesiges Buchpaket mit ALLEN Büchern aus der Longlist 2015:
Hier im Thema könnt ihr zwar keine Fragen stellen, aber ganz wunderbar diskutieren! Habt ihr schon eines oder sogar mehrere der Bücher gelesen? Welches ist euer Favorit für den Buchpreis?

Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei den Fragerunden und bin gespannt auf eure Meinungen!

71 Beiträge
vielleser18s avatar
Letzter Beitrag von  vielleser18vor 7 Jahren
Danke, hatte ich noch gar nicht gesehen !
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Gertraud Klemm im Netz:

Community-Statistik

in 149 Bibliotheken

von 74 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks