Randall und seine vier Frauen.
Mir hat das Buch gefallen. Es lässt sich leicht lesen und ist von schwermütig über traurig bis unterhaltsam. Es schickt den Lesenden durch einige Gefühlswelten ohne rührselig zu werden. Selbstzweifel und drückende Erinnerungen beeinflussen die Charaktere genauso wie die Liebe und die Zuneigung. Und mittendrin Randall, ein erfolgreicher Kunsthändler aus New York . Er ist das Bindeglied zwischen den einzelnen Frauen, die sonst wenig bis nichts miteinander zu tun haben. Doch er übernimmt sich und kämpft mit den eigenen Problemen und so kommt, was kommen muss. Er verliert den Faden und die Frauen treffen aufeinander und erfahren voneinander.
Ganz nebenbei geht die Autorin auf die fehlende Unterstützung von schwarzen Künstlerinnen ein, darauf, dass sie kaum beachtet werden und viel mehr kämpfen müssen, um ausstellen zu können bzw. das sie überhaupt wahrgenommen werden.
Valerie Wilson Wesleys Buch habe ich schon ewig auf meinem SUB liegen und nun frage ich mich, warum? Es ist so gut und es hat so einen Spaß gemacht, es zu lesen, dass ich fast geneigt bin, mir noch weitere Bücher von ihr zu holen.

