Zwischen Arbeitnehmerinitiativen und Unternehmensinteressen

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Inhaltsangabe zu "Zwischen Arbeitnehmerinitiativen und Unternehmensinteressen"

Sport und Arbeit waren in der Vergangenheit auf vielfältige Weise miteinander verflochten. So wurde auch der Betriebssport in unterschiedlichen Epochen und in unterschiedlichen politischen Systemen, u.a. im Nationalsozialismus und in der DDR, gefördert, genutzt, mit spezifischen Zielen und Funktionen belegt und in unterschiedlicher Weise organisiert und durchgeführt.
Obwohl man bei sporthistorischen Recherchen immer wieder auf den Betriebssport, z.B. auf Berichte über die Erfolge der Polizei- oder der Postsportvereine oder auch auf kritische Artikel in der Arbeitersportpresse, stößt, hat die Geschichte des Betriebssports in der 'Scientific Community' bis jetzt nur wenig Beachtung gefunden. Dies ist schon deshalb erstaunlich, weil man am Beispiel des Betriebssports nicht nur den Aufschwung des modernen Sports ablesen, sondern auch die mit dem Sport verbundenen Diskurse - vor allem das Gesundheitsversprechen - rekonstruieren kann. Dabei läßt sich sowohl der Wandel der Legitimationsstrukturen als auch die Diskrepanz zwischen Ideologie und Realität sichtbar machen. Deutlich werden an der Geschichte des Betriebssports auch seine Abhängigkeit von ökonomischen, sozialen und kommunalen Entwicklungen, die engen Verflechtungen zwischen sportlichen und betrieblichen Interessen und Zielen sowie die teils konfligierenden Motive und Ziele der Beteiligten. Insgesamt ist der Betriebssport noch enger als andere sportliche Handlungsfelder mit der Industrialisierung und ihren Folgen verbunden und vom sozialen Wandel sowie den politischen Rahmenbedingungen beeinflußt.
Dieser Band informiert über die Geschichte des Betriebssports vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Fallstudien lassen dabei die Chancen und Probleme betriebssportlicher Aktivitäten in verschiedenen Unternehmen deutlich werden.
Autoren und Autorinnen sind Andreas Luh, Klaus Reinartz, Gertrud Pfister, Sebastian Fasbender, Hajo Bernett, Jochen Hinsching und Marie-Luise Klein.
In the past sport and work were intricately interwoven in a great variety of ways. In different epochs and in different political systems (in National Socialism and in the German Democratic Republic among others) sport in companies was not only furthered but also made use of; it was made to serve specific goals and perform specific functions, and was organised and practised in different ways.
Although sport historians regularly come across references to industrial sports in their research, little attention has so far been paid to the history of sports in companies by the scientific community. This is all the more surprising since, besides being able to follow the popularisation of modern sport using the example of sports in firms, it is also possible to reconstruct the discourses connected with sport - above all its promise of better health for all participants. In doing so, one can throw more light on not only the changes which the structures of legitimation have undergone but also the discrepancy between ideology and reality. The history of industrial sports also clearly reveals its dependence on economic, social and communal developments, the intricate relationship between the sporting and business interests and goals as well as the sometimes conflicting motives and aims of those participating. Sports in firmas are on the whole more closely linked than other areas of sport with modernisation and industrialisation and its effects, and influenced to a greater extent by social change and the prevailing political situation.
This volume provides a wealth of information on the history of sports from the 19th century to the present. Case studies illustrate the opportunities as well as the problems of sporting activities in different companies.
Authors are Hajo Bernett, Sebastian Fasbender, Jochen Hinsching, Marie-Luise Klein, Andreas Luh, Gertrud Pfister, Klaus Reinartz.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783896650320
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:190 Seiten
Verlag:Academia
Erscheinungsdatum:01.01.1998

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