Gertrude Bell Ich war eine Tochter Arabiens

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Inhaltsangabe zu „Ich war eine Tochter Arabiens“ von Gertrude Bell

1868 als Tochter einer begüterten englischen Familie geboren, war Gertrude Bell von Anfang an eine Ausnahmeerscheinung: Sie besuchte als eine der ersten Frauen die Universität Oxford, schloß dort ihr Studium mit Auszeichnung ab, studierte in der Folge noch in Paris Archäologie. Gertrude Bell bereiste als eine der ersten Europäerinnen Syrien, Kleinasien und Mesopotamien und durchquerte auch die Arabische Wüste. Ihre faszinierende Art, ihre Sprachkenntnisse ließen sie schließlich zur Beraterin einflußreicher arabischer Persönlichkeiten werden. Ihre Aufzeichnbungen und Berichte liegen hier erstmals in deutscher Sprache vor.

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    Amanda Adams bringt uns sieben Frauen näher, die Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurden, ihre Sachen packten, um in eine bislang ausschließlich den Männern vorbehaltene Domäne einzusteigen - die Archäologie. Allen ist gemeinsam, dass sie aus wohlhabenden Familien stammten und mehr oder weniger unangepasst waren. Sie überzuegten mit großer Wissbegierde und Bildung.  Bis auf Jane Dieulafoy, die nur mit Kurzhaarfrisur und ausschließlich in Männerkleidung auftrat, gingen sie mit Reifrock und Korsett ihren Abenteuern nach. Sie schleppten feines Porzellan und manchmal auch eine Badewanne mit. Im Allgemeinen jedoch teilten sie staubige und einfache Quartiere mit ihren Männern. Einige von ihnen blieben unverheiratet, andere waren ihren Ehemnännern ebenbürtig und leiteten die Grabungen. Allerdings, Emanzen im heutigen Sinn, waren sie nicht. Das Wahlrecht für Frauen interessierte sie nicht. Selten genug, nahmen ihre Herkunftsländer Notiz von ihren Taten. Gertrude Bell z.B. sprach mehrere arabische Sprachen  und wurde von den Briten als Diplomatin und als Spionin (für den SIS) eingesetzt. Die Herrscher im Nahen Osten sprachen sie immer als "Effendi" an. Amanda Adams Biographien machen Appetit auf mehr Information zu den PIonierinnen der Archäologie. 

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