Gesa Gauglitz Stirbwohl

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Inhaltsangabe zu „Stirbwohl“ von Gesa Gauglitz

Du beneidest deine beste Freundin? Nimm ihren Platz ein! Du musst dafür über Leichen gehen? Tu es! Valerie und Sophie sind allerbeste Freundinnen. Schon immer. Aber Valerie hat all das, was Sophie nicht hat: Valerie hat einen wunderbaren Mann. Sophie nicht. Valerie hat zwei tolle Kinder. Sophie nicht. Valerie lebt in einer schönen Villa. Sophie nicht. Valerie liebt ihren Job. Sophie hasst ihren. Valerie hat das perfekte Leben. Sophie will das perfekte Leben. Sie will Valeries Mann. Valeries Kinder. Valeries Haus. Valeries Job. Sophie will Valeries Leben. Und sie ist bereit, dafür über Leichen zu gehen. Ein Krimi über Neid, Missgunst und darüber, dass zu viel Glück tödlich sein kann. Nach diesem Buch will man keine beste Freundin mehr haben.

Nach diesem Buch, wird Frau sich ihre beste Freundin nochmal ganz genau anschauen ...

— RitaLeseviel
RitaLeseviel

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  • Eine vielversprechende Neuentdeckung!

    Stirbwohl
    Queenelyza

    Queenelyza

    24. January 2014 um 21:48

    Manchmal ist das so eine Sache mit den Büchern - wie fallen sie einem denn überhaupt auf? Witzigerweise ist mir "Stirbwohl", von welchem ich nur den Buchrücken gesehen habe, durch die Farbe, das knallige Pink, und dann durch den ungewöhnlichen Schriftzug des Titels aufgefallen. Und dann noch der seltsame Titel - mein Interesse war geweckt. Und das war auch gut so!   In "Stirbwohl" geht es um Sophie und Valerie, die seit der Kindheit beste Freundinnen sind. Doch während Valerie alles hat, was das Herz begehrt, einen tollen Mann, zwei wunderbare Kinder, ein feudales Haus, den perfekten Job - hat Sophie nichts. Sie steht im Schatten und hätte all das gerne, was die Freundin hat. Sophie kann die Perfektion ihrer besten Freundin nicht mehr ertragen und schmiedet einen teuflischen Plan...   Bereit im ersten Kapitel geht es kräftig zur Sache, und dieses Tempo wird auch gehalten. Dabei habe ich mir bis ungefähr zu Seite 200 noch gedacht, dass die Bezeichnung Kriminalroman irgendwie nicht recht passt, da es zwar durchaus kriminelle Handlungen gab, aber das ganze sehr schwarzhumorig skurril daherkam. Bis dahin zumindest. Aber im letzten Drittel des Buches zog sich der Humor zugunsten einer sehr, sehr spannenden Atmosphäre zurück, bei der mir des Öfteren die Luft wegblieb. Mann, war das heftig. Und auch die Wendungen waren nicht von schlechten Eltern.   Dabei hilft es der Spannung durchaus, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben sind. So fügt sich das Puzzle zwar relativ spät, für manche Protagonisten fast zu spät, aber um so heftiger und schockierender zusammen. Und auch, wenn das Ende nicht unbedingt mit einem Megatwist aufwarten konnte, war es bis dahin doch verdammt gute Unterhaltung, für mich sogar der erste Lesehöhepunkt des noch jungen Jahres!

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  • Rezension: "Stirbwohl" von Gesa Gauglitz

    Stirbwohl
    Shellys-Buecherecke

    Shellys-Buecherecke

    28. November 2013 um 12:42

    Inhalt: Sophie ist die beste Freundin von Valerie. Aber genau das will sie nicht sein. Sie beneidet Valeries Leben, dass sie Glück im Beruf, mit dem Mann, ihren Kinder, allgemein in ihrem Leben hat. Wovon Sophie nicht sprechen könnte. Und somit versucht Sophie mit allen Mitteln, das Leben von Valerie zu übernehmen. Aber wird es ihr gelingen? Oder kommt doch Jemand ihr in den Weg, ihren gutdurchgedachten Plan zu zerstören?    Meine Meinung Das Cover von "Stirbwohl" ist in der Farbe Rosa gehalten. Was sehr selten für einen Krimi ist. Auch auf dem Titelbild sehen wir einen Muffin, in einer rosa Verpackung. Für mich selbst würde es eher die weiblichen Leser mehr ansprechen, als die männlichen Leser. Denn meistens wird ein Buch als erstes wegen einem Cover gekauft, und danach folgt erst der Inhalt. Jedoch muss ich auch sagen, dass der Muffin schon eine gewisse Rolle spielt, wenn man erst das Buch kennt. Und man könnte sich auch fragen, ob es sich in diesem Buch um eine Person handelt, die gerne Muffins isst, oder sogar selber gerne backt. Der Schreibstiel wurde in der Ich-Person angewendet. Als allererste würde ich sagen, dass es sich auch mehr oder weniger aus der Sichtweise von Sophie handelt, wobei es sich durch die Kapitel aus den Sichtweisen der anderen Charakteren ändert. Was ich besonders toll finde, dass sich die Autorin in verschiedene Charaktere hinein versetzt, egal ob Mann oder Frau, sondern auch als zwölfjährige Tochter, oder als verstorbene Frau. Und zum Teil wird es auch so geschrieben, als ob die Personen vor einem sitzen und ihre Geschichte selbst erzählen würden. Die Kapitel sind mittellang bis lang gehalten. Zwischendrin sind zum Teil diese Kapitel auch mit Absätzen unterteilt. Wie ich auch schon eben geschrieben habe, wechselt jedes Kapitel den Charakter, und als Überschrift steht nur die Person dort, aus deren Sichtweise nun die Gesichte weiter erzählt wird. Leider sind meistens zwischen, sowie auch in den Kapitel die Zeitsprünge so sehr groß, dass es einem schwer fällt das Buch zu folgen. Da es sich um einen Kriminalroman handelt, hatte ich auch mit mehr Spannung gerechnet. Am Anfang hat mich das Buch doch sehr begeistert, aber für meinen Geschmack, nahm die Spannung immer mehr ab, als dass sie aufbaut wurde.   Die Hauptprotagonistin ist Sophie: Sophie ist die beste Freundin von Valerie. Sie beneidet sehr ihr Leben und tut alles, um es zu bekommen, und schreckt sowohl vor nichts zurück. Es war schon interessant, die ganzen Pläne und Intrigen von Sophie zu lesen, um ihren Wunsch näher zu kommen. Man kann sich auch teilweise richtig gut in sie hineinversetzen, was jedoch dann durch die großen Zeitsprünge wieder vernichtet wurde. Die Nebencharaktere: Richard ist der Mann von Valerie und der Vater von Antonia und Eddi. Er möchte eigentlich nur seine Familie schützen und gleichzeitig nur das beste für deine Familien tun. Antonia hat es nicht schwer als zwölfjährige Tochter einer verstorbenen Mutter Gehör zu finden, um anderen Leuten zu erzählen, was alles schief läuft und nicht stimmt. Genauso ergeht es auch der anderen besten Freundin von Valerie, Bea. Ihr Misstrauen wird verachtet. Auch die Nebencharaktere spielen in der Geschichte eine gute und wichtige Rolle. Auch ihr Handeln und Glaubwürdigkeit kommt sehr gut rüber. Was ich noch zum Buch sagen wollte: Mit voller Erwartung hab ich dieses Buch gelesen, da ich es als Rezensions-Exemplar von einem Krimi-Verlag zugeschickt bekommen habe. Jedoch finde ich selbst, dass es mit einem Krimi nichts zu tun hat. Es würde eher in das Genre "Familiendrama" gehören, denn es wird eher von einer zerbrochenen Familie erzählt, die mit einer hinterhältigen Frau ein neues Glück versucht. Für mich gehört zu einem Krimi eher die Ermittlungen der Polizei, Detektiv, oder sogar eine Privatperson dazu, was in diesem Fall nicht vorkam. Es wird zwar zwischen drin mal etwas von der Polizei erwähnt, diese aber eher behaupten, "da gebe nichts zu ermitteln", und die Familiengeschichte geht weiter. Fazit: Von einem Krimi ist hier nur sehr wenig drin. Es handelt sich eher um ein Familiendrama, wo eine verstörte Frau versucht, in ein fremdes Familienleben einzudringen. Die Ermittlungen, sowie auch die gewisse Spannung fehlt einfach, obwohl die eigentlich Story sehr gut sein könnte. Auch die großen Zeitsprünge zwischen und in den Kapiteln bringen zum teil Verwirrung mit sich und machen das Lesen nicht einfach.

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  • Bittersüße Freundschaft

    Stirbwohl
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    30. October 2013 um 16:04

    Deine beste Freundin. Sie hat alles. Eine tolle Figur, einen wunderbaren Ehemann, zwei traumhafte Kinder, Haus, Auto, Geld, Job … und du? Du hast das ganz große Gefühl für sie. NEID! Die Schlussfolgerung - die Dame muss weg. Sterben. Verunfallen. Von der Bildfläche verschwinden, das Jenseits erforschen, den Löffel abgeben - völlig egal. In der Wirtschaft nennt man das eine feindliche Übernahme - du nennst es eine logische Konsequenz. Ein trauernder Witwer und seine Kinder brauchen Nähe. Wärme. Zuneigung. Und Du bist bereit all das fast bedingungslos zu geben. Als mir Ralf Kramp auf der Frankfurter Buchmesse Stirbwohl mit den Worten: „Lies das! Wir habe uns alle weggeschmissen“, in die Hand drückte, hatte ich keine Ahnung was auf mich zukommen würde, wusste aber, Ralf und ich haben einen ähnlichen Humor. Stirbwohl - in weißer Schrift, wie mit einem Pinsel hingeschrieben prangt der Titel auf einem, von pink ins weiß verlaufenden Cover, welches ein Cupcake ziert, in einem pinken Papierbackförmchen mit rosa Sprühzahne und kleinen Zuckerkreuzen – natürlich in Pink, Flieder und Weiß. Ein Schurke, der Böses dabei denkt … „Sicherheitshinweis: Das Risiko, Opfer eines Mordanschlages zu werden, wird durch das unverzügliche Hinabsteigen eines fünfstufigen Tritthockers um 100% minimiert.“ Wenn man immer alles vorher wüsste. Manchmal ergeben sich Gelegenheiten, die Frau nutzen muss! In diesem Fall nutzt Sophie den Bewegungsenthusiasmus ihrer besten Freundin Valerie, worauf diese sehr bald feststellt: „Ich fürchte, ich muss mit diesen ganzen Jenseitsfantasien aufräumen und klipp und klar feststellen, dass es sich beim Sterben um eine äußerst profane und unspektakuläre Angelegenheit handelt.“ Es gibt Tage, an denen kann man einfach keine „normale“ Rezension schreiben, weil man beim Durchblättern des Buches wieder Tränen in den Augen hat. Ja, Valeries Tod ist traurig, aber so, wie Gesa Gauglitz diesen hier aus den verschiedensten Perspektiven betrachtet und beschreibt, eben auch einfach nur urkomisch. Man taucht in jede Persönlichkeit ein. In die sterbende Valerie und ihren trauernden Mann Richard. Man erfährt vieles über das Seelenleben der 11 jährigen Tochter Toni, des Bullterriers „Labrador“ oder Valeries nächstbester Freundin Bea und deren Liebesleben. „Heute Morgen bin ich gerade unersetzlicher Teil eines Zwei-Personen-Liebesaktes, der sich in seinem Endstadium - oder wie ich es nenne: Sterbephase - befindet …“. „Seitdem missvergnüge ich mich mit einem stümperhaften Mittzwanziger, der seinen Unterkörper an mir auf und ab schrubbt, als wäre er Mister Vileda-Wischmop höchstpersönlich und ich ein hartnäckig verschmutzter Fußboden.“ Gesa Gauglitz schmeißt dermaßen gekonnt mit Vergleichen um sich, dass es einem fast schwindelig wird. Eine Wohltat, dass sie dabei keine Sekunde ihre Kriminalgeschichte aus den Augen verliert. Sie bleibt durchgehend ihrem Humor treu, driftet nicht ins Absurde ab und lässt den Leser mit einem Lächeln die nächste Seite umblättern. Alles in Allem – Debütroman gelungen – bitte weiter so. Leseempfehlung? Mit den besten Empfehlungen. Für wen? Für Menschen mit Humor - denn das Sterben ist schon ernst genug.

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