Ich lese nicht oft Kriminalromane. Leider macht mir dieser keine Hoffnung darauf, noch einen zu lesen.
Ich hatte das Gefühl, dass es in diesem Roman mehr um die Vorurteile der Menschen in Sachsen geht. Es werden einige Klischees einbezogen, es handelt von "Nazis", einer dunkelhäutigen Homosexuellen, die von den Einheimischen nicht wahrgenommen wird, weiterhin wird der Drogenhandel beleuchtet. Für mich als Sächsin waren die vielen Vorurteile sehr unangenehm. Auch mit dem restlichen Inhalt der Geschichte konnte ich mich leider nicht anfreunden.
Positiv war mich die Schreibweise der Autorin, das Buch las sich sehr flüssig und die Beschreibungen der Schauplätze waren bildhaft dargestellt. Aufgrunddessen würde ich ein Versuch mit einem Buch der Autorin starten, welches in einer anderen Region spielt.




