Gesa Schwartz Ära der Drachen - Schattenreiter

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Inhaltsangabe zu „Ära der Drachen - Schattenreiter“ von Gesa Schwartz

Unsere Welt in der Zukunft. Ein Krieg zerstörte unsere Zivilisation und trieb die überlebenden Menschen in den Untergrund, wo sie in heruntergekommenen Enklaven leben. Die Oberwelt jedoch wird von den Drachen und ihren Reitern beherrscht, angeführt von dem grausamen König Arkaron. Nur die Krieger der Schatten widersetzen sich unter dem Sturmreiter Norik der Herrschaft der Gewalt - geheimnisvolle Drachenreiter, die in der Unterwelt kaum mehr als Legenden sind. Doch als die Welt der jungen Sira im Feuer der Drachen verbrennt, begibt sie sich mit Norik und seinen Gefährten auf eine abenteuerliche Reise. Und sie lernt schnell, dass die ihr verhassten Drachen mehr sind als alles, was sie bisher für möglich hielt -

Eragon 2.0

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gute Geschichte mit kleinen Schwächen.

— AnnieDSH
AnnieDSH

Gute Fantasy-Unterhaltung. Kopfkino vom Feinsten. Bezüge zur klassischen Literatur und wunderschöne Sprachmetaphern.

— Shade
Shade

Spannend und bildgewaltig, aber stellenweise etwas schwer verständlich und vom Schreibstil ein bisschen zu viel des Guten.

— LunasLeseecke
LunasLeseecke

Bildgewaltig, anspruchsvoll, großartig

— SillyT
SillyT

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  • Eragon 2.0

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. November 2016 um 13:04

    Die Autorin Gesa Schwartz ist bisher für ihre Chroniken der Schattenwelt und die Grim-Reihe bekannt. Nun begibt sie sich mit »Schattenreiter«, dem ersten Band der Ära der Drachen, in eine postapokalyptische Zukunft, in der die Menschheit nur noch wie Ratten in den Untergrundsystemen der großen Städte von einst leben kann. Denn die Oberfläche wird nun von Drachen regiert.Sira ist eine Diebin aus den U-Bahn-Tunneln des einstigen New York. Von dort aus unternimmt sie immer wieder Streifzüge an die Oberfläche, um aus den Ruinen alles von Wert zu stehlen, dessen sie habhaft werden kann. Dabei muss sie immer wieder den Drachen des Königs trotzen, die sich über jeden Menschen her machen, den sie finden. Eines Tages wird ihre U-Bahn-Station von den Drachen angegriffen und ihr Bruder getötet. Beinahe wäre es auch um sie geschehen, als plötzlich die Reiter des Schattens, Drachenreiter mit magischen Fähigkeiten und Rebellen gegen den König, kommen und sie retten. Denn auch sie ist ein Drachenblut und hat damit die magischen Fähigkeiten, die sie zur Drachenreiterin prädestinieren. Trotz ihres Hasses auf Drachen schließt sie sich den Reitern des Schattens an, um Rache zu nehmen für den Tod ihres Bruders.Das Buch hat auf jeden Fall seine Schwächen, es hat aber auch absolut tolle Drachen, die vieles wieder rausreißen. Zudem ist das Buch optisch eine Augenweide. Das Cover ziert ein wunderschönes Bild von Sira und einem Drachen vor der Kulisse des zerstörten New York. Auch auf der Innenseite des Covers findet sich ein tolles Bild eines Drachenreiters und seines Drachens. Im Buch selbst findet man immer wieder klasse anzusehende Portraitzeichnungen von verschiedenen Drachen. Also Drachen, Drachen und noch mal Drachen! Ist das nicht toll?!Der Klappentext verspricht eine Mischung aus Dystopie und Fantasy, was an und für sich eine sehr bemerkenswerte Kombination ist, die auf jeden Fall neugierig macht. Es erinnert zunächst ein wenig an den Film »Reign of Fire«. Liest man dann, stellt man jedoch sehr schnell fest, dass mit Dystopie hier eher wenig ist. Wir haben zwar zerstörte Großstädte, die uns sehr vertraut vorkommen, dann hört es jedoch auf. Schwartz sagt nichts dazu und macht nur Andeutungen, wie es dazu kam, dass die Welt zerstört wurde und für Menschen ohne magische Fähigkeiten die Oberfläche unbewohnbar wurde. Das ist sehr schade, denn das »Wie kam es dazu?« ist bei Dystopien meist ein sehr spannender Aspekt. Liest man das Buch also als ganz normale High Fantasy, hat man allerdings ein gutes Buch, das einiges Lesevergnügen bereitet.Kurz: Das Setting passt nicht zur Handlung. Bleibt man in der Analogie des Buches, müsste die Handlung irgendwann sehr weit in unserer Zukunft spielen. Betrachtet man Namen wie Nhor’garoth in Hinblick auf unsere Sprachen der Welt, fragt man sich: Wie in drei Teufels Namen soll dieser Name sprachgeschichtlich realistisch erklärbar und in einem nicht völlig übertriebenen Zeitrahmen entstanden sein?! Auch das ist ein Indiz dafür, dass das Buch vor allem als nette High Fantasy zu behandeln ist und weniger als Mischung aus Fantasy und Dystopie.Auch der Stil spricht dafür. Er erinnert sehr an den getragenen Stil der üblichen Fantasy. Man hat zwar verschiedene Sprachebenen, die vor allem die Drachenreiter (das Fantasy-Element mit ihrer gehobenen Sprache) von den einfachen Menschen (der Dystopie-Teil mit der uns vertrauteren Sprache) abgrenzen, letztere kommen aber vor allem am Anfang des Buches zu Wort. Gerade da fällt der Kontrast auch besonders auf: Der gehobene Stil wirkt eher wie gewollt als gekonnt und zu erzwungen. Vor allem die furchtbar lästige Genitiv-Attribuierung fällt da ins Auge: Reiter der Schatten, Diebin der Schatten, Reiter des Sturms und so weiter. Irgendwann gewöhnt man sich zwar ein wenig daran, aber gerade zu Beginn ist das sehr störend.Das Buch charakterisiert sich jedoch vor allem durch ein Merkmal: Es ist Eragon 2.0. Nun war Eragon nicht die schlechteste Reihe, was auch dieses Buch nicht unbedingt schlechter macht. Gelegentlich wäre ein wenig mehr eigene Kreativität jedoch wünschenswert. Gerade in Bezug auf die Beziehung von Reiter und Drache haben wir hier inhaltlich nahezu eins zu eins Eragon. Die Magie des Reiters wird durch seinen Drachen verstärkt, und stirbt der eine, geht auch der andere zugrunde. Kommt sehr bekannt vor, oder? Wie gesagt: Das macht das Buch nicht zwingend schlechter, weil Paolini einige wirklich tolle Ideen hatte. Wer jedoch auf mehr Eigenleistung plädiert, wird daran nicht unbedingt seine Freude finden.Nebst dem Stil ist das größte störende Element die fehlende Erklärung einiger Dinge. Es ist immer wieder von »Schatten« die Rede, nach denen sich die Drachenreiter sogar benennen. Aber es wird nie so wirklich klar, was diese Schatten nun sind. Auch ist immer wieder die Rede von einem bösen König, den es zu bekämpfen gilt. Erst am Ende wird er in einem Nebensatz als »König der Welt« bezeichnet, wobei selbst hier fraglich ist, ob das nur wieder eine weitere stilistische Floskel ist oder ob es wörtlich zu nehmen ist. Also: Wer ist dieser König und welche Rolle spielt er in der Geschichte der Welt, dass sie so wurde, wie sie ist? Gerade das spielt doch auch eine große Rolle, weil die Motive der Charaktere aus ihrer Vergangenheit resultieren. Und gerade die wird mitunter sträflich vernachlässigt, besonders wenn es um die globale Historie statt um die Einzelschicksale geht.Als kleines Bonbon nebst den schönen Zeichnungen gibt es allerdings immer mal wieder Zitate von Goethe, Shakespeare und Rousseau.»Schattenreiter« ist ein ambivalenter Auftakt der Reihe. Optisch eine Augenweide, keine Frage, und wer Drachen mag, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Jedoch wird die Freude von so manch einem Mängel gemindert. Die versprochene Dystopie gibt es nicht, dafür aber umso mehr solide Fantasy. Einiges jedoch bleibt wortwörtlich im Schatten und entlässt den Leser mit etlichen Fragezeichen nach über 700 Seiten feuriger Drachenaction.

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  • Buchverlosung zu "Ära der Drachen - Schattenreiter" von Gesa Schwartz

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    SillyT

    SillyT

    01. July 2016 um 20:11

    Hallo Ihr Lieben,ich verlose auf meinem Blog das Buch Ära der Drachen von Gesa Schwartz.Die Verlosung findet ausschließlich auf meinem Blog statt, also bitte einmal auf den Link klicken, wenn Ihr mitmachen möchtet:http://worldofbooksanddreams.blogspot.de/2016/06/dankeschon-gewinnspiel-fur-meine-lieben.htmlDie Teilnahmebedingungen findet Ihr ebenfalls auf meinem Blog!Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

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  • Ära der Drachen- Schattenreiter

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    14. June 2016 um 15:38

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Ich habe von der Autorin schon " Grim- Das Siegel des Feuers" gelesen und fand es damals nicht schlecht, hatte aber auch Einiges zu bemängeln. Trotzdem wollte ich ihr nochmals eine Chance geben, da mich hier einfach der Klappentext total angesprochen hat..... Gesa Schwartz hat einen sicher einzigartigen aber auch eigenwilligen Schreibstil. Er ist sehr ausladend, verschnörkelt, verschachtelt, bildreich und vor allem wahnsinnig mit Metaphern belastet! Diese ergeben manchmal überhaupt keinen Sinn oder wiedersprechen sich sogar. Es ist einfach diese übertriebene Üppigkeit, die mich manchmal fast erschlagen hat und meinen Lesefluss stark bremste.Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass die Autorin anscheinend eine Vorliebe für das Wort " Kälte" hat, da dieses nämlich gefühlte tausend Mal im Buch verwendet wurde...... Erzählt wird aus drei verschiedenen Perspektiven im personalen Stil, ein Durcheinander hat sich nie ergeben und auch die Übergänge habe ich als harmonisch empfunden. Sira als die eigentliche Hauptperson mochte ich sehr gerne, endlich wieder mal eine Protagonistin die taff, mutig, selbstbewusst, zielorientiert und vor allem selbstständig daherkommt. Auch Norik war mir sympathisch vor allem auch weil er eben nicht nur als der typische Held dargestellt wurde. Auch weitere Nebencharaktere wie der Bruder von Sira oder die Freunde von Norik gefielen mir im Grossen und Ganzen gut. Mit dem Bösewicht N. konnte ich allerdings nicht soviel anfangen, das lag vielleicht daran, dass ich seine Passagen oft als verwirrend, nebulös, unverständlich und teilweise auch als überflüssig erlebt habe. Die Grundidee, die Charaktere, der nur dezente Love Interest, das anfängliche Setting, die Interaktion mit den Drachen und die vielleicht ersten 300 Seiten haben mir wirklich total gut gefallen. Leider muss ich sagen, dass mit dem fortschreiten der Geschichte meine Begeisterung immer wie mehr abflaute.... In erster Linie lag es daran, dass mich dieser ausladende Schreibstil einfach ermüdete. Dann fehlte mir zunehmend die Spannung, irgendwie gab es keine Geheimnisse, unerwartete Wendungen oder überraschende Auflösungen zu entdecken. Zwar wimmelte es nur so von Kämpfen und Magie, diese waren für mich aber nicht transparent dargestellt so dass ich mich mehrere Male fragte ; was läuft hier eigentlich gerade ab??? Ebenso fand ich es schade dass sich dieses zu Anfangs eindrucksvolle, atmosphärische, dystopische Setting immer wie mehr in eine mitteralterliche angehauchte 08/15 High Fantasy Umgebung "verwandelte". Wie gesagt die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich genial, dieses Level konnte die Autorin aber bedauerlicherweise nicht bis zum Ende durchziehen... Deshalb vergebe ich hiermit 3,5 Sterne

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  • Drachen ungezähmt

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    SABO

    SABO

    11. June 2016 um 19:45

    Gesa Schwartz - Die Ära der Drachen - LYXNew York, PostapokalyseIn den Tunneln des ehemaligen New York, leben die Menschen in eine Enklave.Diejenigen, die das große Frostfeuer der Drachen überlebt haben, sind eine lose Gemeinschaft von Dieben, Schwarzhändlern, Waisen und Einzelgängern.Sira ist nichts weiter geblieben, als Andor, ihr kleiner Bruder. Eines Tages wird auch er Opfer eines zornigen, allesvernichtenden Drachenfeuers und Sira schwört Rache.Als sie sich den Schergen des unmenschlichen Königs stellt, erweckt sie die Magie in sich. Sira entstammt einem uraltem Geschlecht. Sira ist ein Drachenblut.Gegenüber diesem übermächtigen Feind, ist Sira chancenlos und schließt sich den Drachenreitern der Gilde an. Allen voran, Norik, der Krieger des Sturms, er spürt die magische Energie, die Sira inne hat.Sira muss sich in der Gilde erst einmal durchsetzen, ihr ungeduldiger Wunsch, als Kriegerin ausgebildet zu werden, um den Mörder ihrers Bruders zu töten, wird mit einem spöttischen Lächeln quittiert. "Sie ist ein junges Mädchen, soll sie doch Heilerin werden.." Um erstmal in die Nähe des Trainingsgelände zu kommen, muss Sira die Regeln brechen, an die sich jeder halten soll. Die junge Diebin, die wie ein Streetfighter kämpft, hat vor nichts Angst, außer den Drachen, die sie hasst und die sie vernichten will.Doch hier, gehören die Drachen zur Gilde und wenn sie ihnen nicht genügend Respekt erweist, wird keiner sich herablassen, mit ihr zu trainieren. Drachenkrieger und Drache bilden eine untrennbare Einheit und sind in Freundschaft und Magie verbunden.Als Sira diese Lektion gelernt hat, trifft sie im verbotenen Wald, einen wunderschönen schwarzen Drachen, der ihr eigentlich lieber den Kopf abbeissen würde, da irgendetwas sieht er in Sira und schließt einen Pakt mit ihr.Für mich ist Gesa Schwartz eine Ausnahmepoetin, aber dieses Mal, konnte ich als aufmerksamer Leser, nicht "mit" ihr sein.Ein Epos, das gerne eines geworden wäre, das sich dank seiner Wortlastigkeit selbst den Schwung nahm. Von vielen als Unverständlichkeit gedeutet, ist es doch eher umständlich und anstrengend, um einen gezielten Sinn zu erfassen. Als Leser, braucht man doch auch etwas Raum zwischen den "Seiten", die Seele will mit in fremde Welten genommen werden, nicht mit fiebertraumartigen Illusionen und grausamen Adjektiven zugestellt werden. So kann sie nicht fliegen..Das Frauen in der Zukunft, immer noch von alten Traditionen herabgesetzt werden, kommt zu oft in dem Buch vor, als dass man es ignorieren könnte.Dem letzten Roman von Gesa Schwartz, habe ich mit Überzeugung 5 Sterne gegeben, es ist schade, dass ich es hier nicht kann.

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  • Gesa Schwartz überzeugt wieder

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Shade

    Shade

    06. June 2016 um 22:00

    Seit Grim erschienen ist, bin ich ein großer Fan von Gesa Schwartz. Jede Ihrer Geschichten hat es geschafft mich mitzureissen und an das phantastische in unserer Welt zu glauben.   In Ihrem neuesten Werk wird man in eine Welt der Drachen in unserer eigenen weit (?!) entfernten Zukunft katapultiert. Durch den wortgewandten, bildhaften und poetischen Schreibstil erlebt man, wie von der Schriftstellerin gewohnt, Kopfkino vom Feinsten. Neben guter Fantasy-Unterhaltung wird man in diesem Buch durch die geschickt verwobenen Sprachmetaphern und Bezüge zur klassischen Literatur auch "intellektuel" wieder einmal nicht zu kurz kommen ;).   Die Charaktere sind mit ihren Konflikten nie langweilig geworden. Besonders Norik hat mir sehr gut gefallen. Die Last der Welt auf seinen Schultern und trotzdem kein Stereo-Typ. Solche Figuren erlebt man nicht oft.   Die Aufmachung des Hard-Covers ist wunderschön und passt sich der Geschichte gut an. Das Buch eignet sich für jedes Bücherregal.   Fazit: Ich freue mich auf viele weitere Geschichten von Frau Schwartz und kann diese besten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Spannend aber stellenweise schwer verständlich

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    LunasLeseecke

    LunasLeseecke

    05. June 2016 um 16:09

    Das Zeitalter der Menschen wurde vom Zeitalter der Drachen abgelöst. Während die Menschen in den Untergrund gedrängt wurden, und die Luft der Oberfläche zusehends giftig für sie geworden ist, beherrschen die Drachen und einige ihrer Reiter, angeführt von ihrem König Arkaron die Oberfläche. Sira lebt mit ihrem Bruder in der Unterwelt New Yorks, und kämpft jeden Tag um ihr Überleben und das ihres Bruders. Doch dann wird ihre Enklave angegriffen und Sira schafft es nur dank der Unterstützung einiger Drachenreiter, die sich gegen den König stellen, zu entkommen. Sie schließt sich den Reitern der Schatten an, doch ihr Hass auf Drachen sitzt tief, und stellt Sira vor die größte Herausforderung ihres Lebens.Die Hauptprotagonistin Sira steht bei der Erzählperspektive die meiste Zeit im Vordergrund. Immer wieder gibt es allerdings auch Szenen aus der Perspektive von dem Schattenreiter Norik oder Nhor’Garoth, dem obersten Krieger des Königs. Besonders seine Szenen waren die meiste Zeit ziemlich verwirrend und haben mich in Angst und Schrecken versetzt, wenn es um das Schicksal der Charaktere ging. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr gut gestaltet, auch wenn mir einige Charaktere sehr viele Rätsel aufgegeben haben. Auch Sira mochte ich mit ihrer mutigen Art insgesamt sehr gerne, auch wenn es mich manchmal geärgert hat, dass ihr viele Sachen anscheinend einfach ein bisschen in den Schoß gefallen sind.Storytechnisch fand dich die Story die meiste Zeit sehr spannend aber vor allem auch ziemlich verwirrend. Gerade am Anfang ist er Kopf voller Fragezeichen und einige Fragen werden dabei leider nicht so richtig aufgeklärt. Dennoch fand ich die Geschichte insgesamt gut und spannend erzählt und konnte das Buch zwischenzeitlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch emotional konnte mich das Buch gut involvieren und hat mich einfach gepackt. Einige Szenen waren aber sehr verwirrend und haben ab und an den Lesefluss immer wieder unterbrochen.Das ganz Besondere an Gesa Schwartz Büchern ist für mich ihr außergewöhnlicher und sehr bildhaft verschnörkelter Schreibstil. Obwohl ich ihn generell immer sehr genieße und es auch hier ein paar wirklich schöne Szenen gibt, gab es diesmal doch auch viel Verwirrung, ausgelöst von Sprachbildern, die mir irgendwie merkwürdig erschienen und bei denen ich manchmal das Gefühl hatte, sie würden eine Szene unnötig aufblasen. Gerade bei den zum Teil sehr magie-lastigen Kampfszenen geht dabei häufig etwas vom Verständnis und Vorstellungsvermögen verloren, was ich persönlich sehr schade fand. Und auch die Szenen mit der geheimnisvollen Scherbenkönigin waren für mich allesamt nahezu unverständlich, und auch mehrmaliges Nachlesen hat mir deren Inhalt nicht erschließen können. Ich denke, an vielen Stellen wäre hier weniger mehr gewesen.FazitInsgesamt hat mir „Ära der Drachen“ gut gefallen, und mich beim Lesen sehr gut zu fesseln vermocht. Dennoch waren manche Szenen wirklich sehr verwirrend und gerade den Kampfszenen konnte man nur schwer folgen, was das Verständnis und das Lesevergnügen an manchen Stellen geschmälert hat. Auch der sehr verschnörkelte Schreibstil war an manchen Stellen einfach ein bisschen zu viel des Guten, obwohl ich ihn generell sehr mag.

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  • Ära der Drachen

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Si-Ne

    Si-Ne

    05. June 2016 um 11:37

    Fazit:Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, aber Sira war so gar nicht mein Fall. Und auch manche Zufälle waren mir einfach zu gemacht. Bewertung:Die Welt ist nicht mehr wie sie scheint. Es ist giftig geworden und die Menschen wohnen unter der Erde. Die Welt ist zerstört wenigstens zum Teil. Darüber herrscht ein böser König mit grausamen Schergen. Aber dagegen gibt es natürlich auch den Widerstand.Das ganze ist von Anfang bis Ende wirklich spannend erzählt. Die Idee dahinter fand ich auch wirklich gut. Es gibt da aber ein paar Zufälle, die mir einfach zu passend waren. Ich denke, dass wird nur denjenigen auffallen, den es auch stört.Die Geschichte an sich ist auch keine leichte Kost. Auf Grund der Vielzahl der Dinge die auf mich niedergeprasselt sind, musste ich öfter mal Absätze nochmal lesen. Es ist einfach kein Buch für nebenbei und ich habe auch immer nur in Etappen gelesen.Sira erscheint im ersten Moment wie ein zierliches, schwaches Mädchen, was aber nur so wirkt. Und sie hat eine besondere Gabe, welches ihr sehr zu gute kommt. Diese wird auch schon am Anfang erwähnt. Aber je mehr ich von ihr lese, desto genervter bin ich von ihr. Regeln? Kennt sie nicht und sie macht immer irgendwie ihr eigenes Ding. Manchmal ist es nicht schlecht, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich immer beweisen will und sich manchmal einfach überschätzt.Und dann ist da noch Norik. Norik ist so anders. Er ist eher wie ein wirklich guter Führer. Er ist nicht so einer, der schnell wütend wird, weil er sich täuscht, er lässt sich auch gerne belehren. Das fand ich wirklich gut. Und zu Sira ist er immer ganz besonders nett, besonders später.Die Abschnitte waren aus verschiedenen Sichten, mal aus Siras Sicht und dann mal aus Noriks oder Nhor's Sicht. Da ich Sira nicht so mochte, mochte ich die anderen Sichten sehr gerne und habe mich über die Abwechslung gefreut. Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Punkte

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  • Schöne Grundidee, leider das Potential verschenkt

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Miramis

    Miramis

    02. June 2016 um 08:21

    In einem postapokalyptischen New York leben die Menschen in verlassenen U-Bahn-Tunnels unter der Erde und verstecken sich vor den mächtigen Herrschern dieser zerstörten Welt - den Drachen. Aber inmitten von Tod und Zerstörung gibt es auch gute Mächte; die Drachengilde hilft den Menschen vor dem sicheren Tod und stellt sich dem despotischen König und seiner Drachenarmee. Mittendrin: Sira, ein Mädchen aus der Tiefe, die sich als Diebin der Schatten einen Namen gemacht hat. Durch einen folgenschweren Überfall der Königsreiter auf das stillgelegte U-Bahn-Netz befindet sie sich plötzlich an der Oberfläche und folgt den Reitern der Drachengilde auf ihrer Mission. Gesa Schwartz hat es mir mit ihrem Roman einigermaßen schwer gemacht. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und vor allem das anfängliche Setting in dem zerstörten New York, das sich vor allem in dem wunderschönen Cover widerspiegelt, war ganz nach meinem Geschmack und ich empfand es erfrischend anders als die üblichen Fantasywelten. Leider ging mir dieses Gefühl sehr schnell verloren, denn nach kurzer Zeit spielte New York keine Rolle mehr und die Figuren bewegten sich in einer mittelalterlich anmutenden Welt, die nur gelegentlich an das Ausgangssetting erinnerte. Sehr schade, wie ich finde. Was dann folgte, war ein Mix aus Licht und Schatten. Sehr viele Szenen konnte ich kaum nachvollziehen, da die Beschreibung keinerlei Choreographie folgte und ich kaum verstand, was die Figuren da gerade treiben. Insbesondere die vielen Kampfszenen fielen diesem Mangel zum Opfer, wobei ich den Showdown am Ende dann wieder sehr gelungen fand und mich fragte, warum nicht gleich so. Zwischenzeitlich steigerte sich die Verwirrung in Unendliche angesichts eines Handlungsstrangs, der sehr mystisch-okkult angelegt ist und eigentlich mehrheitlich aus nebulösen Andeutungen bestand - auch damit kam ich sehr schlecht zurecht. Leider gingen diese seitenfüllenden Passagen zu Lasten der Stränge, die ich gelungen fand. Inbesondere Siras Interaktionen mit "ihrem" Drachen war immer ein Höhepunkt für mich, da passte plötzlich alles und ich konnte ganz tief eintauchen und die Lektüre genießen. Insgesamt aber war der ganze Handlungsbogen für mich unausgewogen; manches ging einfach unfassbar schnell (Siras Ausbildung zum Beispiel) und auf manchen Aspekten wurde unnötig lange herumgeritten (Stichwort: die Scherbenkönigin). Das führte automatisch dazu, dass an manchen Stellen keine logische Entwicklung stattfand, ganz viele Fragen offen blieben und einige Handlungsfäden unabgeschlossen blieben. Auch die Figurenzeichnung ist nicht durchwegs glaubhaft; manchmal wirkten die Protagonisten wie ausgewechselt, ohne das es dafür eine Erklärung gab. Mit dem Ende an sich war ich sehr zufrieden; die Rahmengeschichte ist in sich abgeschlossen, lässt aber durchaus Spielräume für die eigene Phantasie oder auch für eine Fortsetzung. Trotzdem, diese ganzen Irritiationen führten nicht gerade dazu, dass mich das Buch völlig überzeugt hätte. Ebenso schwankend wie die Handlung war auch der Sprachstil. Es gab Passagen, die für mich ein richtiger Lesegenuss waren, aber im nächsten Atemzug gab es wieder schiefe Sprachbilder, die mich völlig aus dem Lesefluss brachten. Zwischenzeitlich hatte ich den Verdacht, dass hier ein Schreibexperiment stattfindet und manches literarische Stilmittel einfach mal ausprobiert und am Leser getestet wird. Für so etwas bin ich grundsätzlich gerne offen, möchte aber vorgewarnt werden, dann ist auch die Erwartungshaltung eine andere. Das Gesa Schwartz schreiben kann, steht außer Zweifel, denn wie gesagt, zwischendurch blitzt immer wieder ihre Klasse auf, und dann fand ich das Buch auch richtig gut.

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  • Bildgewaltige Fantasy im dystopischen Setting

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    SillyT

    SillyT

    In einer Welt, in der die Erdoberfläche durch einen Krieg zerstört wurde, leben die Menschen in Enklaven unter der Erde. In New York, in den U-Bahntunneln, lebt Sira, zusammen mit ihrem kleinen Bruder Andor und ihrer Freundin Kim. Um für das Überleben zu Sorgen, wurde sie zu einer Diebin der Schatten, sie gehört zu den wenigen Menschen, die sich trauen, an die Erdoberfläche zu gehen um dort Dinge zu stehlen, die man in der Unterwelt eintauschen kann. Doch an der Oberfläche lauern Gefahren, nicht nur die Atmosphäre ist gefährlich verändert, nein, es lauern auch Drachen in den zerfallenen Straßen und diese Drachen sind gefährlich. Die Ära der Menschen scheint vorbei, nun ist die Ära der Drachen gekommen. Zu allem Überfluss gibt es auch noch den König, dessen goldene Drachenreiter die verbliebenen Menschen jagen. Doch es gibt Legenden, Legenden über Drachenreiter der Schattenwelt, die den Menschen zur Hilfe kommen sollen und an jeder Legende hängt auch ein Körnchen Wahrheit, oder?  Meine Meinung Gleich von Anfang an ist die Geschichte spannend, da man sich auch umgehend mitten im Geschehen befindet. Gesa Schwartz schafft es durch ihre bildhafte, fast schon malerische Schreibweise eindringliche Bilder sowohl vom Setting als auch von Charakteren und ganz besonders von den Drachen zu erschaffen. Der Schreibstil ist durchaus gehoben und das Buch gehört jetzt nicht zu denen, die ich an ein oder zwei Abenden verschlinge, nicht nur wegen des Umfangs, auch weil einfach so viel geschieht, dass man schon sehr genau lesen sollte, um nicht wichtiges zu verpassen. Gerade im ersten Teil muss man schon sehr viel verarbeiten, das Setting ist nicht alltäglich, es sind sehr viele unterschiedliche Charaktere und auch Drachen und ich musste mich sehr gut konzentrieren, um auch wirklich alles auseinander halten zu können. Je mehr man dann aber in der Geschichte war, desto mehr fühlte man sich mit den Charakteren verbunden und fieberte mit ihnen mit. Was die Geschichte an für sich betrifft, so ist diese etwas völlig anderes und so noch nie dagewesenes, eine Fantasygeschichte in eine Dystopie zu verpacken, habe ich so auf jeden Fall noch nicht gelesen und ich bin völlig beeindruckt, von der Welt, die die Autorin geschaffen hat. Auch die Charaktere bieten viel Abwechslung und jeder für sich hat Besonderheiten und Eigenschaften, die ihn für die Geschichte einzigartig machen. Sira ist noch jung, ungestüm und ein absoluter Dickkopf, doch sie kämpft und ist ehrgeizig und steht zu dem, was sie sagt. Sie setzt sich durch, egal wer gegen sie ist, dabei macht sie sich nicht nur Freunde, auch nicht auf ihrer Seite, aber ich fühlte mich durchweg mit ihr verbunden. Norik ist der Anführer der Drachenreiter aus der Schattenwelt und ein wirklich toller Held, der trotz allem Edelmut auch immer wieder starke Selbstzweifel hat. Alle anderen Nebencharaktere sind lebendig beschrieben und ergeben ein stimmiges Gesamtbild der Geschichte. Mein Fazit: Ein von Anfang bis Ende spannendes Fantasyabenteuer im dystopischen Setting, eine Geschichte, die ich in dieser Art noch nicht gefunden habe und alleine für die Erschaffung solch eines Geschehens ein absolutes must read für Fantasyliebhaber. Meiner Meinung nach dürften auch Liebhaber der High Fantasy hier zum Zuge kommen und Freude an dieser Geschichte haben. Ein eher gehobener Schreibstil sorgt für bildhafte Beschreibungen. Charaktere voller Lebendigkeit, mit denen ich mich verbunden fühlte, sorgten für ein absolut stimmiges Gesamtbild. Von mir bekommt das Buch fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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    • 4
  • Eine Ode an die Drachen

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Sandra1978

    Sandra1978

    29. May 2016 um 15:47

    Rezension : „Ära der Drachen“ von Gesa Schwartz Ein gewaltiges Fantasy-Epos Inhalt Eine postapokalyptische Welt der anderen Art: Die Drachen sind wieder auferstanden und haben die Welt zerstört sowie die Menschheit beinahe ausgerottet. Im verlassenen Untergrund leben die Menschen in Enklaven und nur die stärksten Krieger trauen sich an die Oberfläche, auf der jetzt die Drachen Angst und Schrecken verbreiten. Als die Drachen die New Yorker Untergrundenklave zerstören, schwört die junge Sira Rache: Sie wird denjenigen, durch den ihr Bruder bei der Invasion der Drachen gestorben ist, finden und umbringen. Dabei handelt es sich jedoch um niemand geringeren als Nor‘garoth, den stärksten Drachenreiter des finsteren Königs Arkaron, der die ganze Menschheit vernichten und versklaven will. Doch Sira wird in der Gilde der Schatten aufgenommen – Drachenreiter, die sich gegen König Arkaron und dessen Drachenkriegerheer verschworen haben und die wenigen noch lebenden Menschen vor Ihnen beschützen wollen. Norik, der Anführer der Gilde der Schatten,  unterstützt Sira auf ihrem Weg. Unerbittlich führt jedoch Nor’garoth während Siras Ausbildung immer wieder Angriffe auf die Gilde der Schatten und ihrer Reiter und sinnt auf deren Auslöschung. Doch es fällt Sira sehr schwer, ihr Ziel zu erreichen : Sie hasst Drachen aus tiefster Seele und fürchtet deren Magie. Doch im Zuge Ihrer Ausbildung muss Sie von einem Drachen erwählt werden, den Sie reiten darf, und muss sich ein Schwert schmieden, für dass ein Drache freiwillig sein Blut gibt. Keiner glaubt an ihren Erfolg – doch das lässt Sira nur um so heftiger dafür kämpfen. Beurteilung Welcher Fantasy-Fan liebt sie nicht, die Drachen J Gesa Schwartz hat hier ein monumentales Meisterwerk erschaffen und eine Ode an die Drachen. Ich liebe Bücher wie dieses, in denen durch jeden Satz die Verehrung für diese mächtigen, schrecklichen und schönen Wesen durchdringt – die Drachen werden hier weder verherrlicht noch verteufelt, sondern ihr wahres Wesen wird offenbar. Und welche Gräueltaten sie auch gegen die Menschen durchführen, wird doch auch deutlich, dass die Menschen nicht weniger grausam zu den Drachen gewesen sind, und der Zorn der Drachen durchaus seine Berechtigung hat. Gesa Schwartz versteht es, den Leser in die Seele der Drachen blicken zu lassen, mit ihnen zu leiden und zu trauern, bis man um das Schicksal der Drachen genauso bangt wie um das der wunderbar dargestellten Protagonisten Sira, Norik und ihren Wegbegleitern. Ära der Drachen-Schattenreiter lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht los. Die Magie der Drachen und Drachenreiter ist einzigartig und wird stellenweise sehr pittoresk und poetisch dargestellt – dieses Buch vereinnahmt den Leser und nimmt die Vorstellungskraft beim Lesen so stark in Anspruch, dass man wirklich völlig weggetreten ist aus der Realität.  Eine kleine Vorwarnung habe ich für alle künftigen Leser : Dieses Buch sollte konzentriert gelesen werden, denn „nebenher“ geht zu viel von dem verloren, was uns Gesa Schwartz wortreich ins Kopfkino malt – aber ich verspreche, es lohnt sich. An diesem Buch sollte niemand, der Drachen liebt, vorbeikommen – ein Fantasyroman wie er sein sollte.    

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  • dystopische Fantasy der Extraklasse

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    mithrandir

    mithrandir

    28. May 2016 um 21:18

    Die Menschen leben seit einem furchtbaren Krieg unter der Erde. Eingepfercht und unter den einfachsten Bedingungen. Das Überleben ist hart - so auch für Sira und ihren kleinen Bruder Andor. Sie gehören zu den wenigen, die noch wissen, wie es einst auf der Erde ausgesehen hat, denn ihr Onkel war stets um Bücher jedweder Art bemüht. Doch inzwischen sind die beiden auf sich alleingestellt und können ihr Überleben nur dadurch sichern, dass sich Sira mit einigen wenigen anderen Männern an die Oberfläche wagt, um hier Relikte der Vergangenheit zu besorgen, die sie verkaufen kann. Aber diese Arbeit ist gefährlich. Abgesehen davon, dass die Luft dort nicht atembar ist, muss sie sich auch vor den Soldaten des Königs und den Drachen in Acht nehmen, die die verbliebenen Menschen um jeden Preis töten wollen....Meine Meinung:Dies ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz und, wenn es nach mir geht, dann wird es auch nicht mein letztes sein. Bislang hat die Autorin es jedes Mal geschafft, dass ich ihren Geschichten verfallen bin und "Ära der Drachen" macht da definitiv keine Ausnahme. Dazu kommt noch, dass ich wahnsinnig gerne Romane über diese mächtigen Fantasywesen lese, so dass das Buch definitiv beste Voraussetzungen hatte.Die Charaktere sind wirklich toll beschrieben und vor allem Sira habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie muss sich alleine durchschlagen und für ihren kleinen Bruder sorgen, für den sie einfach alles tun würde. Sie ist tough und klug und hat eine Gabe, die ihr schon oft das Leben gerettet hat. Auch Norik hat mir gut gefallen. Ich konnte spüren, welche Last die ganze Zeit auf ihm lag, denn an seiner Verantwortung hat er schwer zu tragen. Seine Verbindung zu seinem Drachen war wirklich schön beschrieben. Ich fand das Weltenbild der Autorin sehr gelungen. Die Schauplätze konnte ich mir mühelos vorstellen und auch sonst ist ihr die Umsetzung ihrer Idee zu dem Roman sehr gelungen. Zwischendurch gab es zwar immer mal wieder ein paar Passagen, die nicht ganz eindeutig für mich herüberkamen, aber das tat meinem Lesegenuss keinen Abbruch. Die Szenen selbst wirkten alle sehr authentisch und voller Emotionen, die sich auf mich übertrugen. Wer also, wie ich, beim Lesen schnell seinen Gefühlen freien Lauf lässt, deponiert am besten neben dem Buch schon einmal eine Packung Taschentücher.Ich war auf jeden Fall beim Lesen restlos begeistert und die 736 Seiten starke Geschichte, die durch wunderschöne Illustrationen ergänzt wird, zog für meinen Geschmack dadurch viel zu schnell an mir vorbei.Fazit:"Ära der Drachen - Schattenreiter" ist dystopische Fantasy der Extraklasse. Gesa Schwartz versteht es einfach, wie man Charakteren ein einprägsames Gesicht verleiht und konstant andauernde Spannung aufbaut. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung zu diesem Roman geben wird.

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  • Verkorkst und zu unverständlich

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    27. May 2016 um 09:02

    Eine dystopische Zeit nach vielen Kriegen und Krankheiten in einem zerstörten New York hat begonnen, die "Ära der Drachen" . Um zu überleben sind die letzten Menschen in den Untergrund geflohen, weil es an der Oberfläche zu viele tödliche Gefahren gibt und man dort auch nur noch mit Atemmaske überleben kann. Die schlimmste Gefahr sind die Drachen, die alles vernichten das sie finden und Sira, die als Diebin öfters an der Oberfläche ist, weil sie sich für ihren Bruder und sich selbst, dort ihren Lebensunterhalt verdienen muss, hat der Gefahr schon oft in die Augen gesehen. Doch allen bösen Drachen voran, gibt es auch noch den grausamen König und die Scherbenenkönigin, die ihre Schergen ausschicken um die letzten freien Menschen zu vernichten. Es gibt nur noch eine kleine Gruppe die sich selbst die Krieger der Schatten nennt und als Drachenreiter gegen das Böse kämpfen. Der Sturmreiter Norik führt die Krieger der Schatten an und zu dieser Gilde gehören auch gutartige Drachen, die ihnen bei ihrem Kampf helfen. Auf einigen Umwegen landet Sira im Ausbildungslager der Drachenreiter, denn sie will unbedingt ein Krieger der Schatten werden. Damit sie ihren Drachentöter bekommt, muss sie erst im verbotenen Wald nach Drachengold suchen und trifft dort auf den gefährlichen Feuerdrachen Bharkardhos. An sich, könnte das Buch wirklich spannend sein, denn die Grundidee von Gesa Schwartz gefällt mir sehr gut. Das Problem an der ganzen Sache ist nur der total verkorkste und verquere Erzählstil. Die meisten Drachenkämpfe und auch die Szenen mit der Scherbenkönigin und Nhor’garoth sind einfach nur irritierend, verwirrend und das meiste wirklich unverständlich. Überzogene Phrasen, Gedanken die nur angedeutet werden, aber nicht ganz ausgesprochen sind. Verschachtelte Beschreibungen, die einfach total unübersichtlich und unvollständig auf den Leser einstürzen. Selbst der Ablauf der Handlungen erscheint mir nicht logisch. Manche Abschnitte habe ich also auch nicht verstanden, wenn ich sie ein zweites mal gelesen habe und irgendwann habe ich mir dann nicht mal mehr die mühe gemacht, sie einmal komplett zu lesen und ich habe sie wirklich nur noch überflogen. Eigentlich bleibt man von Anfang an, nach jeden Kapitel mit noch mehr Fragen zurück, weil sich nur wenig im Verlauf des Buches wirklich aufklärt. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, dann hätte ich das Buch schon nach den ersten 200 Seiten abgebrochen, aber da einige Mitleser doch manche Erklärungen für mich hatten, habe ich dann doch irgendwie durchgehalten. Meiner Meinung nach wurde hier das ganze Potential der Geschichte verschenkt und ich finde es unbegreiflich wie man ein Buch für fast 20 € durch ein Lektorat bekommt, das so unvollständig und unausgegoren auf den Leser wirkt. Das war mein erstes und letztes Buch von Gesa Schwartz und ich kann nur jeden von dem Buch abraten, denn seine Zeit kann man besser nützen.

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  • Teilweise schwer verständlich

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    Lerchie

    Lerchie

    25. May 2016 um 17:47

    Sira lebt mit ihrem Bruder Andor in den Höhlen unter der Erde. Vor vielen, vielen Jahren haben Drachen die Erde verwüstet und nur unter der Erde können die Menschen ohne Mundschutz atmen… Sira ist eine Schattendiebin. Sie geht mit den Männern an die Oberfläche, und sucht Schätze, die sie unter der Erde an Händler verkaufen kann… An der Oberfläche gibt es noch die Drachenreite, die sich in zwei gegnerische Parteien spalten: Die Reiter des Königs und die legendären Schattenreiter. Während die Königsreiter die Menschen unterdrücken,  wollen die Schattenreiter den Menschen helfen…. So geschieht es auch in der Enklave von Sira. Sie werden von den Königsreitern unter Führung von Nhor‘garoth überfallen. Zwar kommen die Schattenreiter zu Hilfe, aber trotzdem müssen viele Menschen sterben… Sira geht mit Norik, dem Anführer der Schattenreiter und sie schwört Nhor’garoth bittere Rache. Sie will eine Schattenkriegerin werden… Und dann lernt Sire im Toten Wald einen Drachen kennen…  Und sie macht einen Deal mit ihm… Warum können die Menschen an der Oberfläche nur mit einem Mundschutz atmen? Was sucht und was findet Sira an der Oberfläche, das sie verkaufen kann? Was machen die Königsreiter mit den Menschen, die sie überfallen? Und wie wollen die Schattenreiter den Menschen helfen? Warum müssen so viele Menschen sterben? Wird Sira es schaffen eine Schattenkriegerin zu werden? Denn auch hier gibt es das Vorurteil: Sira ist nur eine Frau! Was ist das für ein Drache, den Sira kennen lernt? Und was ist der Deal, den sie mit ihm aushandelt? Wird sie sie ihren Bruder an Nhor’garoth rächen können? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.   Meine Meinung Wenn ich sagen würde, dass sich das Buch leicht und flüssig lesen ließ, würde ich lügen. Überhaupt zu Beginn des Buches, war mir vieles unklar und unverständlich. Das gab sich dann während des Lesens, doch gab es immer wieder Stellen, die mir nicht so ganz verständlich waren. Die viele Magie, und was daraus resultierte, habe ich oft nicht verstanden.  Vieles war ausschweifend und nicht klar verständlich geschrieben. Wobei dann Anderes wieder hoppladihopp  ging. Das hat mir dann nicht so gut gefallen. Mir gefällt eine stetige Spannung in einem Buch. Doch die Spannung, die durchaus vorhanden war, wurde von solchen Unverständlichkeiten immer wieder unterbrochen, was dem Lesefluss doch sehr schadete.  Und doch hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen – ich habe die erwähnten Stellen dann einfach überflogen , und besonders wichtig war das darin erwähnte meiner Meinung nach sowieso nicht -  denn interessant und, ja auch spannend war es trotzdem. Und das Einzige, was davon wichtig war, hätte Gesa Schwartz in wesentlich weniger Sätzen aber dadurch verständlicher schreiben können. Doch durch dieses so wirr Geschriebene gibt es natürlich Abzüge in der Bewertung. Auch wenn mir das Buch, bzw. das was ich davon bewusst gelesen habe, gefallen hat, kann ich leider nur drei von fünf Sternen, bzw. bei Zehnerbewertung nur sechs von zehn Punkten vergeben.

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  • unausgegoren und verkorkst

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    gagamaus

    gagamaus

    25. May 2016 um 10:24

    „Die Ära der Drachen“ spielt in einer dystopischen Zeit nach Kriegen und Krankheiten in einem teilweise zerstörten New York. Die Menschen sind vor der tödlichen Luft in den Untergrund gegangen. Nur mit Atemmasken ist ein Überleben an der Oberfläche noch möglich. Dort verdient die junge Sira durch Diebstähle und das Sammeln von Wertgegenständen den Lebensunterhalt für sich und ihren Bruder. Aber in dieser düsteren Welt drohen noch mehr Gefahren. Allen voran bösartige Drachen und ein grausamer König und die Scherbenkönigin, die ihre Schergen ausschicken, die letzten  freien Menschen zu töten oder zu unterdrücken. Es gibt aber eine menschliche Bastion gegen das Böse. Die Krieger der Schatten widersetzen sich unter dem Sturmreiter Norik der Herrschaft der Gewalt – geheimnisvolle Drachenreiter, die in der Unterwelt kaum mehr als Legenden sind und in mentaler Symbiose mit gutartigen Drachen kämpfen. Sira landet im Ausbildungslager der Drachenreiter und schafft es, als erste Frau dort aufgenommen zu werden. Um auch das wichtige Drachenschwert zu erhalten muss sie im verbotenen Wald nach Drachengold suchen und trifft dort den hochgefährlichen Feuerdrachen Bharkardhos. Was mir gefallen hat? Sira ist eine mutige junge Frau und war mir schnell sympathisch. Sie lässt sich von den arroganten Drachenreitern nichts gefallen und weiß was sie will. Man merkt zwar ziemlich schnell, dass sie mehr zu sein scheint, als eine ganz normale Frau, aber der Weg zum Entdecken ihrer wahren Kräfte ist gut beschrieben. Die Drachenreiter können mit den Drachen durch eine Art Gedanken-Gespräch kommunizieren. Diese Gespräche, vor allem mit dem Feuerdrachen Bharkardhos haben mir ausgesprochen gut gefallen. Überhaupt sind die guten Drachen sehr abwechslungsreich beschrieben und haben richtige „menschliche“ Charaktere. Was mir nicht gefallen hat? Leider fast die Hälfe des Buches ist in einem ganz fürchterlich verqueren Erzählstil verfasst. Vor allem die meisten Drachenkämpfe und fast alle Szene, in denen die Scherbenkönigin und Nhor’garoth vorkommen, sind irritierend, verwirrend bis sogar vollkommen unverständlich. Die Sätze sind voller Worthülsen, Adjektiven und überzogener Phrasen. Gedanken werden nur angedeutet, abgebrochen, nicht ausgesprochen. Die Beschreibungen sind verschachtelt, unübersichtlich, unvollständig. Die Handlungen folgen keinem logischen Ablauf. Eine Allegorie wird fast nahtlos an die andere gereiht. Leider werden diese auch im Laufe des Buches in ähnlichen Szenen ständig wieder verwendet. Ebenfalls liebt die Autorin die Evidenz (=: Detaillierend-konkretisierende Häufung, bei der der eigentliche Hauptgedanke in mehrere koordinierte Teilgedanken getrennt wird, die als Aufzählung erscheinen, den Hauptgedanken aufgreifen und im Detail ausführen). Man versteht ja schon die Beschreibung nicht. Dies alles führt dazu, dass ich viele Abschnitte zweimal gelesen habe. Trotzdem leider oft, ohne zu kapieren, was mir hier eigentlich erzählt werden soll. Nach seitenlangen Sequenzen blieb ich mit vielen Fragen und großer Verwirrung zurück und hätte es nicht eine Leserunde gegeben, in der mir manche Erklärungen von schlauen Mitleserinnen gegeben wurden, dann wäre ich oftmals schier verzweifelt. Fazit? Das  Vorgängerbuch von Gesa Schwartz fand ich interessant und sehr lesenswert. Die Geschichte „Ära der Drachen“ hatte wirklich großes Potential. Dies wurde aber meiner Meinung nach verschenkt. Ich frage mich, was sich das Lektorat dabei gedacht hat dem Leser so ein unausgegorenes Buch vorzusetzen. Noch dazu, wo es ja eine Reihe werden soll. Ich werde die Fortsetzung nicht lesen, obwohl mich sehr interessieren würde, wie es mit Sira weitergeht. Aber der überzogene Schreibstil hat mir den letzten Nerv geraubt und mir das Lesevergnügen total genommen.

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  • unausgegoren und verkorkst

    Ära der Drachen - Schattenreiter
    gagamaus

    gagamaus

    25. May 2016 um 10:22