Gesa Schwartz Nacht ohne Sterne

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Inhaltsangabe zu „Nacht ohne Sterne“ von Gesa Schwartz

Romantisch, düster und aufregend fantastisch Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hineingezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Schöne Geschichte aber sehr anstrengend geschrieben.

— dielindawelt
dielindawelt

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  • Wunderschöne magische Elfengeschichte

    Nacht ohne Sterne
    Anirahtak

    Anirahtak

    02. September 2017 um 17:59

    Gleich zu Beginn der Geschichte gab es viel Spannung und man wurde mitten in die magische Welt der Licht- bwz. Dunkelelfen geworfen. Dabei wird alles aus der Sicht der 16-jährigen Naya erzählt - Tochter einer Elfin und eines Menschen. Die Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympatisch, auch weil sie eine Brille trägt und dadurch authentischer und nicht ganz perfekt wirkt - trotz Elfenabstammung. Im Laufe der Handlung muss sie sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen und entscheiden wer es ehrlich mit ihr meint. Dabei hört sie immer auf ihr Herz, wodurch sie über sich selbst hinaus wächst.Zum Schluss gibt es den alles entscheidenden Kampf zwischen Licht und Finsternis, wogegen Naya auf ihrer ganz eigenen Seite kämpft, um ihre Liebe zu retten.Ist man einmal in die Welt der Elfen abgetaucht, wird es schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Lediglich die teilweisen sehr langen, blumigen Beschreibungen von Gedanken, Landschaften oder Träumen sind etwas anstrengend zu lesen. Hierbei wäre meiner Meinung nach eine knappere Beschreibung auf das Wesentliche von Vorteil gewesen, was den Lesefluss noch positiver beeinflusst hätte.Ansonsten hat mir die Handlung und die tollen Charaktere sehr gefallen und mich angeregt mehr in der Richtung Elfen zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen der Elfengeschichten liebt oder der gerne etwas zum ersten Mal darüber lesen möchte.An den Schreibstil der Autorin muss man sich allerdings erst gewöhnen. Da es teilweise sehr viele verschachtelte Sätze gibt und man so oft aus der Handlung gerissen wird. Dennoch war ich als konzentrierter, erfahrener Leser sehr schnell wieder im Geschehen und konnte mich von der magischen Welt verzaubern lassen.Alles in allem eine sehr schöne Elfengeschichte, mit einem geschlossenen Ende bei dem, meiner Meinung nach, keine Fragen offen bleiben.

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  • Tolles Buch

    Nacht ohne Sterne
    malinsbookworld

    malinsbookworld

    11. June 2017 um 22:13

    Inhalt „Nacht ohne Sterne“ von Gesa Schwartz erzählt von der 16 Jahren alten Naya, die als Halbblut mit einem menschlichen Vater und einer Elfe als Mutter über keine Magie verfügt. Sie lebt mit ihrem Vater in der Welt der Menschen, denn der Zugang zur Elfenwelt bleibt ihr blockiert. Naya fühlt sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen zugehörig. Ihr bester Freund Jaro, ein Lichtelf der von Anfang an  ihrer Seite war, soll New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren. Doch auf einmal wird Naya mitten in den jahrhundertalten Krieg zwischen den Lichtelfen und den Dunkelelfen hinein gezogen.  Als sie einen Nachts den Dunkelelf Vidar kennenlernt, ist sie hin und her gerissen zwischen ihrer Freundschaft zu Jaron und dem geheimnisvollen Vidar. Meine Meinung Handlung:Die Handlung ist sehr spannend, wirklich toll dargestellt und sehr genau auserarbeitet. Die Stimmung im Buch ist magisch und die Figuren sind sehr authentisch. Die Story ist großartig, triff mitten ins Herz, so dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen .Man kann sich richtig gut die Handlung bildlich vor Augen stellen. Charaktere:Naya, die Hauptfigur in diesem Roman spielt eine fantastische Rolle. Sie ist liebevoll und hat ihr Herz immer am richtigen Fleck. Naya war mir von Anfang an sehr sympathisch und konnte mich deswegen sehr schnell in ihre Rolle hineinversetzen. Sie ist eine mutige und schlaue Halbelfe, an ihrer Seite stehen Jaron und Vidar, die das Leben von Naya ganz schön durcheinander bringen. Naya erlebt in der Geschichte unheimlich viel, muss in schweren Situationen  viel auf ihr Herz hören, sodass man die ganze Zeit mit ihr fühlt ,bangt, und hofft. Dann gibt es noch Vidar, der Dunkelelf, den Naya eines Nachts kennenlernt. Obwohl er zu den Bösen gehört, hat er was liebevoll am Charakter. Er ist sehr höflich und lieb. Er hat sich von Anfang an in Naya verliebt. Zum Schluss gibt es noch Jaron, der Lichtelf. Er steht von Anfang an, bei Naya an der Seite. Er versucht Naya seine Welt zu zeigen, wie schön sie ist. Auch die anderen Charakter in dem Buch konnten mich mitreißen und verzaubern. Fazit „Nacht ohne Sterne-Gesa Schwartz“ ist ein Debütroman der in sich hat, 542 Seiten!, es wird nie langweilig. Als erstes möchte ich das Cover loben. Es glitzert so wunderschön und springt einen direkt an. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und außerdem entspricht das Mädchen auf dem Cover der Vorstellung die ich von Naya hatte.“ Nach ohne Sterne“ ist ein fantastisches Buch mit einer hervorragenden, wunderschönen Geschichte. Es hat mich einfach abgeholt und mit in die Fantasiewelt der Elfen mitgenommen .Ich fühlte mich total  ins Geschehen hineingezogen .In Laufe der Zeit fand ich mich sehr schnell wieder in der Rolle von Naya. Ich konnte richtig mitfiebern mit den Figuren. Alles in allem ist es ein fantastischer Fantasy Roman für Jugendliche, ab 14 Jahre und  den ich sehr weiter empfehlen kann. Hab viel Spaß beim Lesen.                                                                                

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  • In den Tiefen von Licht und Finsternis

    Nacht ohne Sterne
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    01. December 2016 um 21:50

    Objektiv betrachtet sticht die Idee mit Sicherheit nicht aus der Masse heraus, es handelt sich in gewisser Weise um eine typische Young Adult-Fantasy-Story, ohne dass jetzt direkt alle Klischees bedient werden. Aber ganz ehrlich, gerade Leser, die nach Unterhaltungsliteratur suchen, wollen nicht nur die Originalität des neusten Werkes bestaunen, sondern sich auch einfach mal nur in eine fremde Welt entführen lassen.Und das gelang dieser Geschichte absolut, sie trug mich teils nach New York, vor allem aber in die Welt der Feen und brachte mir einige gemütliche Lesestunden, in denen ich mit den Charakteren mitfieberte und mich ganz in diese fremde Welt entführen ließ.Alte Feen-Mythen werden hier geschickt eingewoben und mit der dargestellten Welt verbunden, gerade das Prinzip der Oberwelt für die Lichtelfen sowie der Unterwelt für die Elfen der Finsternis ist ja eigentlich einer der wesentlichen Merkmale der alten nordischen Mythen.Es werden also Licht und Finsternis als erbitterte Gegner eines uralten Krieges gegenübergestellt, doch diese krasse Einteilung wird im Verlauf der Handlung schnell aufgelöst. Der Leser erhält einen Einblick in die Geschichte, und erfährt, wie es dazu gekommen ist, wie es heute ist. Naya muss schnell das Weltbild hinterfragen, das bis dato von den Lichtelfen geprägt war - auch hinsichtlich der Intentionen der DunkelelfenDabei wird auch die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges deutlich, bei dem es letztendlich gar kein Gut und Böse, sondern nur eine uralte Feindschaft gibt, die auf beiden Seiten Opfern fordert, und auch das mochte ich an diesem Buch. Auch weil es so authentisch ist.Träume spielen in dieser Geschichte eine sehr wesentliche Rolle, und der Schreibstil verkörpert das gewissenermaßen. Er ist bildhaft, und gerade an den Stellen, an denen Naya in Träume oder Illusionen gezogen wird, gelingt es ihm, dieses Gefühl perfekt einzufangen, sodass ich das Gefühl hatte, mit Naya einen Rausch aus wunderschönen Bildern, dunkeln Schatten, schimmernden Facetten und glitzernden Schemen zu durchleben.Manchmal vermischt sich so auch das Wirkliche mit der Illusion, sodass ich mich selbst in den Winkeln dieser Welt verirrte und an ihrer Schönheit wie Grausamkeit teilnahm.Liebesdreieck. Ja, ähm, zugegeben, da ist mehr als Potenzial gegeben, in der ganz klassischen Ausgabe. Ich sehe deshalb darüber hinweg, weil es nicht ausgeschlachtet wird, es gibt kein Hin und Her, keine tragisch verletzten Herzen, exorbitanten Eifersuchtsanfälle und was dem Leser sonst noch das Leben schwer macht, weil die Protagonistin ihre Fronten ziemlich klar setzt und das Thema so wirklich kaum auf den Tisch kommt.Generell steht eher die Handlung im Vordergrund, Action, fesselnde Spannung und die Frage, wem Naya trauen kann. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, gerade weil es mich die Realität so vergessen ließ.Womit wir bei der Protagonistin wären, die die Geschichte ausschließlich und aus der Er-Perspektive erzählt, wobei mich letzteres zwischendurch ein wenig überraschte, weil man so nah an ihren Gedanken und Empfindungen ist.Obwohl ihre Ängste immer wieder Thema sind, kommt sie nicht wirklich als ängstlich rüber, im Gegenteil. Sie ist loyal, vertraut auf ihr Gefühl und obwohl ihr die Welt der Feen an sich fremd ist, zieht sie aus den Legenden, die sie als Kind aufgesogen hat, das nötige Wissen und bemüht sich, sich schnell zurechtzufinden.Was ich fast am coolsten fand, war die Tatsache, dass sie eine Brille trägt - trotz Feenabstammung und allem. Das war mal ein interessanter und erfrischend bodenständiger sowie authentischer Aspekt.Außerdem verfügt sie über einen Sarkasmus, der mich immer mal wieder zum Grinsen brachte, aber auch über Sehnsüchte. Sie hat keine nervigen kleines-Mädchen-Momente, sondern handelt weitgehend eigenständig und selbstbewusst.Kurzum: Sie war mir mehr als sympathisch, zumal sie sich weiter entwickelt.Auch unter den anderen Charakteren waren sehr viele sympathische dabei, die meisten sind sehr tiefgründig mit verschiedenen Facetten, vor allem die Antagonisten, die oft Gründe für ihr Handeln in der Vergangenheit haben, außerdem Schwächen und auch ein Aufglühen positiver Seiten.Einige Charaktere tauchen nur kurz auf, und trotzdem waren sie mir sympathisch und ich spürte ihre Vielschichtigkeit. Alle Charaktere wirkten auf magische Weise lebendig. Einige schloss ich auch wirklich ins Herz.Einzelbände sind einerseits ja immer eine nette Abwechslung, andererseits entsteht schnell das Problem, dass die Geschichte gestrafft wird oder Fragen offen bleiben. Das war hier nicht im Geringsten das Problem. Alles entwickelt sich nachvollziehbar, Hintergründe werden beiläufig erläutert, Zusammenhänge dargelegt und am Ende alles soweit aufgelöst, dass man das Buch zur Seite legen kann, mit einem wohligen Gefühl, weil das ein Leseerlebnis war, wie es sein sollte.Fazit: Der bildhafte und fesselnde Schreibstil lässt die Realität vergessen und entführt in eine magische Welt aus Licht und Finsternis, die sich dennoch nicht mit Gut und Böse definieren lässt, stattdessen sind die Charaktere lebendig, sehr tiefgründig und haben Gründe für ihr Handeln

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  • Rezension Nacht ohne Sterne

    Nacht ohne Sterne
    Leseratte1711

    Leseratte1711

    28. November 2016 um 15:06

    Das Buch wurde mir von meiner Freundin empfohlen, und ich muss zugeben ich war erst etwas skeptisch. Ich liebe zwar Fantasy Bücher aber...tja. Ich habe das Buch dann schließlich doch gelesen und wurde nicht enttäuscht. Die Story des Buches ist am Anfang etwas ungeordnet wird dann aber im Laufe des Buches immer besser. Gesa Schwartz hat an sich einen sehr schönen Schreibstil, zwischendurch ist er allerdings ein bisschen holprig. Ungefähr nach so 50 Seiten war ich von dem Buch gebannt und konnte es wie so oft nicht mehr aus der Hand legen. Die Hauptcharakterin Naya entdeckt immer neue Seiten an sich. Und Vidar ist einfach cool. Insgesamt eine gelungene Leistung!

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  • Interssantes Buch auf seine Art....3 Sterne und 1 für das Cover

    Nacht ohne Sterne
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    09. October 2016 um 18:47

    Ein intessantes Buch auf seine Art und Weise. Das Cover ist schön gestaltet kann man nicht anders sagen. Leicht geschrieben und gut verständlich. Es dreht sich um das Thema Feen.
    Die Geschichte ist zwar an sich gut aber für mich war es schwer rein zukommen. Habe etwas länger dafür gebraucht. 
    Aber jedem das seine ;)

  • [Rezension] Nacht ohne Sterne – Gesa Schwartz

    Nacht ohne Sterne
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    20. September 2016 um 16:15

    Klappentext:Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Das Buch hat einen etwas anderen Ansatz, da der Protagonistin Naya schon zu Beginn des Buches bewusst ist, dass sie eine Halbelfe ist. Sie ist mit den Geschichten und Legenden der Licht- wie der Dunkelelfen aufgewachsen. Ihr ist bewusst, dass die Menschenwelt und die Elfenwelt sehr nah beieinander liegen und sich zum Teil sogar überschneiden. Zudem hatte sie bereits Auseinandersetzungen mit Wesen aus der Schattenwelt und Jaron, ihr bester Freund, ist ein Lichtelf. Damit muss sie die Welt der Elfen nicht völlig neu für sich entdecken, sondern ist über viele Dinge bereits informiert, die sie daher als selbstverständlich annimmt. Für den Leser werden allerdings trotzdem gerade genug Erklärungen mitgeliefert, damit die Handlung nachvollziehbar ist.Doch da Geschichten und Legenden selten mehr als einen wahren Kern haben, gibt es auch für Naya noch viel Neues zu entdecken. Je mehr sie über die Welt der Elfen herausfindet, desto mehr wird sie von der passiven Erzählerin zur aktiven Protagonistin. Sie setzt ihren eigenen Willen durch, trifft ihre eigenen Entscheidungen und nimmt ihr Leben selbst in die Hand, sodass sie bis zum Schluss auf ihrer eigenen Seite steht. Dadurch ist sie in der Lage, über den blinden Hass zwischen den Licht- und den Dunkelelfen hinauszusehen. Letztlich hilft ihr das dabei zu erkennen, dass die Jahre voller Hass und Vorurteile die Geschichten über die Elfen mehr geprägt haben als die Wahrheit. Die überraschenden Entwicklungen, die daraus entstehen, machen das Buch sehr spannend. Gerade zum Ende hin überschlägt sich die Handlung, sodass die Geschichte immer mitreißender wird. Da es sich außerdem um einen Einzelband handelt und somit die gesamte Geschichte in einem Buch erzählt werden muss, gibt es keine unnötigen Längen oder langweilige Nebenhandlungen.Durchweg spannend ist das Buch allerdings nicht, da einige Erkenntnisse und Geschehnisse doch sehr vorhersehbar sind. Das hält sich aber in Grenzen. Viel mehr hat meinen Lesefluss gestört, dass ich den weitschweifigen, kunterbunten Beschreibungen der Autorin häufig nicht folgen konnte. Das beginnt mit den Träumen, die für die Elfen eine große Rolle spielen. Sie stehlen sie den Menschen, da sie selbst nur selten träumen können. Allerdings ist mir bis zum Schluss nicht klar geworden, wofür sie die eigentlich brauchen. Mehrfach machen sie irgendetwas mit diesen Träumen, aber die farbenfrohen, rauschenden Beschreibungen haben mich so verwirrt, dass ich nie sicher war, ob da jetzt wirklich etwas geschieht oder ob das Metaphern sind.Das gilt auch für viele andere Situationen. Immer wieder tauchen Szenen und Erinnerungen als bunte Lichter auf, Orte verändern sich ständig und Geräusche und Gespräche lang Verstorbener wehen durch die Luft. Die Beschreibungen der Autorin sind sanft und flüssig, aber trotzdem irgendwie nicht greifbar. Ich wusste nie, was genau ich mir unter den Beschreibungen vorstellen sollte. Außerdem konnte nicht unterscheiden, ob die Charaktere sich tatsächlich an einem Ort befunden haben oder das nur durch irgendeine Magie vor ihrem inneren Auge gesehen haben, weil sich diese Alternativen ständig miteinander vermischt haben. Häufig hatte ich das Gefühl, dass sich Naya schwerelos durch ein buntes Traumland bewegt hat, während sie aber dann aber tatsächlich auch irgendwie den Ort gewechselt hat. Und das alles war immer begleitet durch zahllose Farben und Töne, Geräusche und Empfindungen, die in einer unzusammenhängenden Kaskade über mich hinweg geflutet sind. Prinzipiell wirkt dieser Stil mit seinen vielen Metaphern beinahe magisch, allerdings habe ich deshalb viele Aspekte der Handlung nicht richtig nachvollziehen können. Häufig wusste ich schlichtweg nicht, was gerade tatsächlich passiert und Naya tatsächlich gefährlich werden kann, und was einfach nur farbenfroh beschriebene, kreative Auswüchse ihrer Fantasie waren.Fazit:Zu Beginn des Buches ist die Protagonistin Naya auf einem anderen Wissensstand als der Leser, da ihr die Welt der Elfen bereits bekannt ist. Dennoch reichen die Erklärungen aus, um der Geschichte folgen zu können. Im Laufe der Handlung wird bald außerdem deutlich, dass blinder Hass und Vorurteile die Geschichten über die Elfenwelt mehr geprägt haben als die Wahrheit. Dadurch gibt es viele überraschende Wendungen, die das Buch spannend machen. Es ist außerdem mitreißend geschrieben und hin und wieder wirkt der Stil beinahe magisch. Allerdings kam ich mir manchmal vor wie in einem Kaleidoskop, in dem ich nicht zwischen Traum und Realität unterscheiden konnte, sodass ich den Faden der Handlung verloren habe. Etwas weniger vage Farbkaskaden hätten es auch getan, dann wäre die Handlung greifbarer gewesen. Daher bekommt „Nacht ohne Sterne“ insgesamt vier Schreibfedern.

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  • Fantastische Welt der Elfen!

    Nacht ohne Sterne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2016 um 09:23

    Inhalt:Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...Meine Meinung:Kommen wir zuerst zum Cover: Das ist wirklich der Wahnsinn! Die Farben des Covers bilden ein sehr gutes Zusammenspiel, und das Glitzern verleiht nochmal zusätzlich etwas besonderes. Und die Person auf dem Cover sieht genauso aus, wie Naya im Buch beschrieben wird, weshalb man sie sich sehr gut vorstellen konnte.Nun zur Geschichte: Sie beginnt in der Menschenwelt, und man bekommt erstma ein paar Dinge erklärt und erfährt mehr über die Charaktere, vor allem über Naya, und auch über ihren Kindheitsfreund Jaron. Das Tempo hierfür war genau richtig, man erfährt genug, um sich in die Charaktere versetzen zu können, wird aber nicht mit elend langen Geschichten hingehalten, bis endlich etwas passiert. Schon bald wechselt die Geschichte dann in die Welt der Elfen, und ab hier wird es wirklich spannend. Die Ereignisse häufen sich und schon bald weiß Naya nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Und da man auch nur aus Nayas Sicht erfährt, was passiert, bekommt man selbst auch keinen Einblick, wer was vorhat und fiebert dadurch bis zum Schluss mit. Es bleibt durchweg spannend, immer wieder gibt es ruhigere Szenen, aber kurz darauf passiert wieder etwas total schockierendes. Dadurch wird es nie langweilig und man wird immer dazu getrieben, weiterzulesen. Die Beschreibung der Welt der Elfen fand ich auch sehr gut, es wurde nicht seitenlang erklärt, was im Detail wie aussieht, und trotzdem hatte ich die Elfenwelt so genau vor Augen, als würde ich mittendrin stehen. Dabei ist die Sprache so poetisch und geheimnisvoll, dass es total gut dazu passt und einen dazu wirklich mitreißt.Ich kann zu diesem Buch wirklich nichts schlechtes finden und vergebe deshalb 5 von 5 Sternen und kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen :)

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  • Gelungen...

    Nacht ohne Sterne
    dani88

    dani88

    28. July 2016 um 12:07

    Zu beginn liest sich das Buch etwas schwierig, doch das ändert sich schnell, da es relativ am Anfang schon an Spannung gewinnt.

     

  • Viel zu verträumt

    Nacht ohne Sterne
    Miia

    Miia

    26. July 2016 um 14:59

    Inhalt:  Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ... Meine Meinung:  "Nacht ohne Sterne" nimmt uns wirklich mit in eine High-Fantasy Welt voller magischer und geheimnisvoller Wesen und Zauber. Sowas ist eigentlich total cool und ich komme mit sowas auch eigentlich ganz gut klar, aber mich hat dieses Buch nicht wirklich gepackt. Naya ist ein Mischwesen aus Elfe und Mensch. In dieser Welt gibt es Licht- und Dunkelelfen, die natürlich im Krieg gegeneinander stehen. Nayas bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, aber sie lernt Vidar, einen Dunkelelf, kennen, der sie ebenfalls fasziniert und lange nicht so Böse erscheint, wie sie dachte. Diese zwei so unterschiedlichen Männer, die sich gegenseitig hassen und bekämpfen wollen, muss sie also irgendwie unter einen Hut kriegen. Dazu kommt noch, dass sie selbst eine Macht hat, die wichtig für beide Völker ist und ihr bis dahin nicht bewusst war. Die Geschichte betrachtet also insbesondere diesen Zwiespalt zwischen den Völkern und das Hin und Her, durch welches Naya gefühlsmäßig gehen muss. Sie muss Entscheidungen treffen und insbesondere entscheiden, wem sie vertraut. Mir hat speziell der Schreibstil von Gesa Schwarz nicht gefallen. Alles ist sehr detailreich, bunt, aber auch extrem kitschig und sehr verträumt beschrieben. Mir war das manchmal einfach zu blumig und zu dolle. Beispielsweise erlebt Naya immer wieder etwas Neues, wenn sie zaubert oder die Magie erlernt. Dabei schwebt sie durch irgendwelche Welten, erlebt irgendwelche Feuer, die sie beherrschen muss. Mir war das viel zu viel Fantasy und das meiste konnte ich mir einfach zu wenig vorstellen. Ich mag Fantasy-Bücher und kann mich normalerweise sehr gut in die Welten hineinfühlen - hier blieb mir aber alles zu fern und ich fand die Beschreibungen einfach eher verwirrend. Dazu kommt dann noch diese typische Dreiecksbeziehung, die man ja in immer mehr Jugendbüchern findet. Jaron ist für mich ein absoluter Traumtyp, der wirklich alles für Naya macht. Man merkt aber recht früh in der Geschichte, dass Naya sich immer mehr Richtung Vidar bewegt und das hat mir wirklich nicht gefallen, denn Vidar überzeugt mich überhaupt nicht. Für mich ist er der typische Bösewicht, der dabei aber VIEL zu kitschig daher kommt. Die Gespräche zwischen Naya und ihm sind einfach triefend kitschig. Ich konnte ihn absolut nicht ernst nehmen und finde schade, dass Jaron so links liegen gelassen wird. Naya handelt da meiner Meinung nach auch ziemlich egoistisch und sehr verletzend gegenüber Menschen, die sie eigentlich liebt. Daher war sie mir auch einfach nie wirklich sympathisch. Einerseits hat sie Angst vor allem, andererseits schafft sie alles. Das war mir zu willkürlich. Dazu kommt dann noch, dass ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden habe, wie Naya eigentlich zu ihrer Gabe gekommen ist und warum gerade sie diese wichtige Magie in sich trägt. Mir ist da die Geschichte zu unausgegoren. Ich kann daher wirklich nicht viel Gutes über die Story sagen. Ich lande dennoch bei 2 Sternen, weil ich den Anfang vielversprechend fand.   Fazit: Wir erleben hier eine sehr magische Welt, die meiner Meinung nach schon zum High-Fantasy Genre gezählt werden kann. Mich hat das Buch aber leider nicht gepackt, da mir der Schreibstil von Gesa Schwartz zu verträumt und zu kitschig war. Ich konnte mir vieles einfach nicht vorstellen und fand vieles auch verwirrend erklärt. So war mir bis zum Ende gar nicht klar, warum gerade Naya diese wichtige Magie in sich trägt. Die Charaktere blieben mir außerdem fern und waren mir zumeist unsympathisch. Daher lande ich bei 2 Sternen und würde das Buch nicht unbedingt weiter empfehlen. 

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    • 5
  • Nach einem holprigen Start.......

    Nacht ohne Sterne
    RolandB

    RolandB

    08. June 2016 um 15:53

    Liebe Gesa Schwartz, Du machst es mir nicht gerade leicht! Nach den ersten Seiten von „Nacht ohne Sterne“ war ich ziemlich sicher, dass es sich wohl um einen Fehlkauf handelt. Der Eindruck, dass es sich um ein Jugendbuch und hier vor allen Dingen um ein Buch für Mädchen und junge Frauen handelt war doch sehr stark. Aber jedes Buch und seine Geschichte hat eine faire Chance verdient und so habe ich noch einige Kapitel gelesen. Und ehe ich es recht wusste, hatte mich die Geschichte in ihren Fängen und nicht mehr losgelassen. Und ja, beim Tod eines gewissen Panthers musste ich doch heftig schlucken und hatte daran „schwer zu kauen“. Als Ergebnis bleibt eine wunderschöne Geschichte, der Kampf zwischen Licht und Schatten, die mich bis zur letzten Seite fasziniert und mitgerissen hat. Danke für dieses wunderschöne Leseerlebnis!

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  • "Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz

    Nacht ohne Sterne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2016 um 15:00

    Dieser Buchwunsch war ein echter Cover-Kauf. Es sieht einfach mega schön aus, als ich den Umschlag sah, musste ich es unbedingt haben. Und als ich dann auf dem Klappentext noch gelesen hab, dass es um Elfen geht, war jeder Zweifel beseitigt. Doch Gesa Schwartz' Elfen sind nicht wie die klassischen Märchenfiguren und leben in einer längst vergangenen Zeit - sie leben unter uns, in unserem Zeitalter (solange man in New York wohnt zumindest). Diese Kombination habe ich noch nicht oft getroffen, doch sie schadet dem Buch keineswegs. Denn die klassischen Märchenfiguren finden sich auch in einem modernen Elfenroman wider: Die böse, kaltherzige Königin, der dunkle, geheimnissvolle Prinz, dem man nicht trauen sollte, dem gegenüber der strahlende beste Freund und erhabene Krieger, dann wäre da noch der graumsame, rachsüchtige Krieger, sowie der böse König, der vielleicht doch einen weichen Kern hat. Und eine Heldin in der Außenseiterrolle. Sogar mit Brille, was, finde ich, in Büchern viel zu selten vor kommt oder eine Rolle spielt.  Die Handlung ist sehr kreativ und der Leser wird fortgerissen in eine fremde Welt. Und das meine ich wortwörtlich. Teilweise fand ich das Lesen von "Nacht ohne Sterne" etwas anstrengend, da sehr viel sehr schnell passiert. Es gibt keine Absätze mit reinen Erklärungen, die dem Leser etwas Hintergrundwissen vermitteln - was dann doch manchmal fehlt. Wie Naya musste ich mich in einer fremden Welt zurecht finden, ohne sie gänzlich zu begreifen. "Eiskalte Glut" oder "die Flammen der Stromschnellen" finden sich nämlich nicht unbedingt in meinem Erfahrungs(wort)schatz. Gesa Schwarzt schreibt sehr bildhaft und bunt, lebhaft und rasant. Gegensätze sollen wie Selbstverständlichkeiten scheinen, doch hier hätte sie sich etwas mehr Zeit für den Leser nehmen können. Vielleicht fällt es mir aber beim nächsten lesen dann einfacher. Denn die Welten, die sie auf die Seiten bannt, sind wunderschön und nie im Leben würde ich auf solch tolle Formulierungen und Ideen kommen. Zu diesem Punkt der Rezension habe ich in "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers einen Satz gefunden, der hier super passt: "Es war, als ginge man in einem verschwenderisch illustrierten Buch spazieren, in dem ein künstlerischer Einfall den nächsten übertrumpfte." Ein bisschen so habe ich mich in "Nacht ohne Sterne" gefühlt.

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  • Trotz einiger Kritikpunkte ganz ok

    Nacht ohne Sterne
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    24. April 2016 um 12:59

    „Nacht ohne Sterne“ ist mal ein etwas anderer Elfen-Fantasyroman, aber leider hat er mich nicht vollständig überzeugen können, da Schreibstil und Erzählart stellenweise recht zäh und langatmig waren. Wir bekommen diese doch sehr poetisch angehauchte Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Dies wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen, da es ohnehin Nayas Perspektive ist und so nur unnötig ein Abgrund zwischen ihr und dem Leser geschaffen wurde. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings die größten Probleme. Irgendwie sind wir während des kompletten Verlaufs keine Freunde geworden. Die Beschreibungen waren teilweise sehr lang und philosophisch, sodass mein Gehirn regelmäßig abgeschaltet hat und ich erst Zeilen später wieder folgen konnte. Naya hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, auch wenn ich ab und zu das Gefühl hatte, dass sie manche Handlungen und Gedanken nicht zu 100 Prozent selbst möchte, sondern sich dem Willn der Autorin beugt. Dennoch macht sie eine enorme Wandlung durch, die mich überzeugen konnte, da sie sich selber treu blieb. Jaron war ein überzeugender Charakter. Ihm habe ich seine Entscheidungen voll abgenommen und er hält ein paar Überraschungen für den Leser bereit. Mein absoluter Liebling war aber Vidar, weil er von Anfang an ein Außenseiter war und sich richtig gemausert hat. Er strahlt eine unglaubliche Faszination aus und das Düstere an ihm ist einfach sexy. Die Nebencharaktere haben mir so einige Probleme bereitet. Nicht nur, dass sie vielzahlig waren, nein, auch ihre elfischen Namen waren teilweise schwierig auseinanderzuhalten. Gerade am Anfang fand ich das wirklich ungünsig, weil man ja erstmal noch in die Geschichte reinkommen musste. Vielleicht hätte auch ein Stammbaum oder eine Namensübersicht geholfen. Das Thema und die Hintergrundinfos der Story haben mir sehr gut gefallen. Besonders weil die Elfen mal nicht als zerbrechliche Wesen dargestellt wurden, sondern kriegerisch, düster und roh waren. Das war erfrischend anders und gut umgesetzt. Allerdings gilt auch hier, dass ich mir mit den neuen Welten und Figuren sowie Begriffen erstmal etwas schwer getan habe. An sich also eine tolle Idee, die man aber besser hätte umsetzen können. Zum Schluss wäre da noch die Spannung zu beleuchten. Generell waren die Wendungen interessant und auch meistens überraschend, weil einige Charaktere anders als erwartet agiert haben. Aber auch hier muss ich leider negatives Feedback anbringen, weil die Passagen zwischendurch einfach zu lang waren. Das lässt sich auf den ausschweifenden Schreibstil zurückführen, der mich hier fast der ganzen Spannung beraubt hat. Abschließend lässt sich sagen, dass die Grundidee der Geschichte sowie einige wenige Charaktere überzeugen konnten. Auch die romantische Liebesgeschichte war gut untergebracht und nicht zu kitschig. Allerdings sind bei anderen Punkten wie der Spannung und dem Schreibstil definitiv noch Luft nach oben.

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  • Neue Seiten tun sich auf im Reich der Elfen!

    Nacht ohne Sterne
    Samy86

    Samy86

    22. April 2016 um 16:16

    Inhalt: <<< … Die Welt des Lichts ist voller Geheimnisse. Einige haben sich dir bereits gezeigt. Andere wirst du niemals kennenlernen. Und manche werden dich finden,wenn du bereit bist, dich von ihnen verwandeln zu lassen. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: Sie sind gefährlich für einen Menschen wie dich!“ Zitat Seite 129 Als Mischwesen fühlt sich Naya gänzlich unwohl, denn fühlt sie sich weder der normalen Menschen noch den Elfen zugehörig, von denen sie zudem auch noch mit Verachtung gestraft wird, denn ohne jegliche Magie ist sie in ihren Augen nichts wert. Dennoch fühlt sie sich von der geheimnisvollen Elfenwelt stets angezogen und schaut mit Bewunderung zu ihrem besten Freund Jaron auf, der als Lichtelf, für Recht und Ordnung auf New Yorks Straßen sorgt und gegen die Machenschaften der Dunkelelfen vorgeht, die sich seit Jahrhunderten in einem verbitterten Krieg mit den Lichtelfen befinden. Doch eine einzige Begegnung verändert ihre Sichtweise, denn als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen komplett auf den Kopf gestellt und Schattenseiten bezüglich der Lichtelfen tuen sich auf. Doch was verbirgt Jaron und was sind seine Ziele? Was hütet Vidar für ein Geheimnis? Und vor allem Wem kann sie noch vertrauen!? Als dann auch noch der Erbe von Lyrion gefunden wird, der die Mauern versiegeln und einen Krieg der Elfenwenden abwenden kann, gilt es für Naya eine Entscheidung zu fällen, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das der Elfen und der Menschen bedeuten wird. Naya muss auf ihr Herz hören und ihm vertrauen, doch das ist leichter gesagt als getan… Meine Meinung: Um dieses Buch bin ich schon lange herum getanzt und bin froh, dass ich es nun auch von meinem SUB befreit habe. Lange habe ich überlegt, ob ich es wirklich lesen soll, denn die Meinungen zu diesem Buch sind ja wirklich sehr unterschiedlich und nun musste ich mich doch selbst überzeugen in welche Richtung meine Meinung gehen wird. Aber nun kann ich auch guten Gewissens behaupten: „Ich bin total begeistert und würde absolut nicht enttäuscht!“ Gesa Schwartz ist als Autorin selbst in meinen Augen eine Fantasy-Erscheinung und ihr Auftreten spiegelt sich auch in ihrer Handlung wieder (also im positiven Sinne!). Ihre Art dem Leser ihre Handlung näher zu bringen ist wirklich super authentisch und man kann sich so in die Protagonisten und auch die Handlungsorte hineindenken und fühlen. Die Emotionen scheinen überzukochen und werden sehr greifbar dargestellt, so dass man selbst mit leidet, hofft und bangt, aber auch Pläne schmiedet und hofft per Gedankenübertragung die Entscheidungen auf irgendeine Weise beeinflussen zu können. Man wächst einfach selbst zu einem Teil dieser magischen Welt heran und so wurde dieses Buch auch zu einem puren Leseerlebnis für mich. Naya ist taff, trotz den Gefahren und hört unbewusst mehr auf ihr Herz als auf ihren Verstand, und genau dies macht sie so liebenswert. Mir gefällt ihre gespaltene Art, in der sie das richtige tun will, aber sich selbst auch gerne im Weg steht. Ihre Entwicklung während der Handlung ist sehr angenehm zu verfolgen und wirkt nicht übertrieben, sondern plausibel und nachvollziehbar. Ich mochte sie von Beginn an und bin gerne mit ihr durch ihre Geschichte gestolpert. Jaron war für mich eine Art Geheimnis. Zwar ist er der beste Freund von Naya, dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass er etwas versucht zu verbergen oder sein wahres Wesen ihr gegenüber nicht zeigen kann bzw. will. Mit meiner Vermutung lag ich nicht ganz so falsch, wobei ich das eigentlich sehr schade fand. Vidar liebte ich abgöttig. ;) Seine düstere und charmante Art hat es mir sofort angetan und ich konnte sehr gut verstehen warum sich Naya ausgerechnet von ihm so angezogen fühlt! Aber was ihn zu meinem absoluten Helden macht und ob es euch vielleicht bei ihm genauso geht, dass müsst ihr selbst herausfinden und ich würde behaupten es lohnt sich auf jeden Fall! J Das Cover ist eine absolute Augenweide und spiegelt ganz klar die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre des Buches wieder. Auch die Gestaltung mit der Hauptprotagonistin ist absolut gelungen, denn man erhält nicht nur ein kleines Bild von ihr, sondern kann auch den Beschreibungen der anderen Charaktere viel besseres Leben einhauchen und sie sich ausmalen bzw. vorstellen! Zum Abschluss noch eins meiner Lieblingszitate von Vidar: <<<… Nur eins ist stärker als die Macht der Ewigkeit – Der Zauber des Augenblicks! >>> Zitat Seite 78 Fazit: Ein absolutes Must Read für alle Fantasy-Fans, denn die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre wirkt ansteckend, der Schreibstil verlockend und flüssig, die Schauorte werden zu einem Reiseziel, aber vor allem ist man an der Seite der sympathischen Charaktere für jedes Abenteuer bereit und lässt sich gerne von ihnen in eine Welt voller Magie entführen!

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  • Traumnebel

    Nacht ohne Sterne
    Samkasin

    Samkasin

    18. April 2016 um 12:12

    Ich habe dieses Buch 1000 Mal angeguckt und mir dann doch irgendwann gekauft. Naya ist eine Halbelfe, die sich weder als Mensch, noch als Elfe sieht. Die Lichten Elfen wünschen sich eine Erneuerung der Grenzen, und ihr bester Freund Jaron, ein lichter Elf, soll sie auf diesen Weg führen. Doch ihr Herz hat sie an einen Dunklen Elf verloren, der ihre Träume stahl. Doch es stellt sich die Frage, ob die Lichten wirklich nur die Welt der Menschen retten wollen. Und wollen die Dunklen sie wirklich vernichten? Der Klappentext hat mir gefallen und der Schreibstiel auf den ersten Seiten auch. Rückblickend ist die Geschichte wirklich Traumähnlich erzählt, denn die Autorin hat leider sehr viel Potential verschenkt. Ob das nun Absicht war oder nicht, sei dahingestellt. Das verschenkte Potential sind wahrscheinlich so 200 Seiten, die sie mit tieferen Bindungen hätte füllen können. Natürlich ist die Bindung zu Vidar und Jaron ausreichend erwähnt, aber Rosa und ihr Vater geraten einfach in Vergessenheit. Die Geschichte hinter den Feen und Kobolden wurde nicht ausgeführt, es werden zwar Orte in der Ober und Unterwelt genannt, aber nur durch Traumworte beschrieben. Dazu der Stein, den der Kobold ihr am Anfang gibt, er scheint einfach nur nutzloser Klunker zu sein. Und ständig "berührt sie ihren Stern, sein Licht leuchtet nurnoch schwach", und es ist nicht klar, ob sie den Stern von Vidar, von Ashar oder sogar ihren eigenen meint. Und wozu sollen diese Sterne überhaupt gut sein? Dann stört es mich, dass kein einziges Mal ein Synonym für das Wort "gläsern" verwendet wird. Als hätte die deutsche Sprache nicht Worte wie "kristallen". Oftmals erlebt Naya "Traumgeschichten" oder sogar die Wirklichkeit?! die Übergänge sind fließend und daher oft schwer zu verstehen. Der Grund, weshalb ich dennoch vier Sterne vergebe ist, weil ich das Traumartige an der Geschichte mag. Mir fehlen nur so 200 Seiten Inhalt, die Begründen, warum einzelne Details überhaupt erwähnt wurden. 

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  • Cover-Kauf ;-)

    Nacht ohne Sterne
    spider

    spider

    10. April 2016 um 18:41

    Das Cover sagt natürlich nichts über den Inhalt, aber es ist so schön, da musste ich es haben. Und manchmal passen Cover und Inhalt auch zusammen, wie in diesem Fall! Die Geschichte ist mystisch und romantisch ohne trivial zu sein, dabei megaspannend, so dass man geneigt ist, alles in einem Rutsch zu lesen. Unbedingt empfehlenswert!

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