Gesa Staake Motiviert in den Unterricht

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Inhaltsangabe zu „Motiviert in den Unterricht“ von Gesa Staake

„Man kann das Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen“, soll Gregory Bateson gesagt haben. Bezogen auf den Schulalltag könnte das heißen: Ob die Schüler lernen oder nicht, ist deren eigene Entscheidung. Die Lehrenden können jedoch ihre Schüler „zum Wasser“ führen. Wie das für alle Seiten entspannt gehen kann, beschreibt Gesa Staake im ersten Band der Reihe „Spickzettel für Lehrer“. Für die Beratungslehrerin ist Unterricht Kommunikation, in deren Verlauf Schüler eingeladen werden, Neues zu entdecken. Die Lehrenden bestimmen die Atmosphäre und die Gruppensituation dieser Interaktion. Die Autorin kennt diese Herausforderung aus ihrer langjährigen Lehrerfahrung. Anhand von Einzelsituationen und Fragen aus dem Schulalltag zeigt sie konkrete Wege auf, wie Lehrer den Unterricht motivierter, freudvoller und damit auch erfolgreicher gestalten können.

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  • Wie systemisches Denken und Handeln den Schulalltag erleichtert

    Motiviert in den Unterricht
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    22. October 2013 um 16:47

      Eine neue kleine, in jede Aktentasche passende Buchreihe für Lehrer und Lehrerinnen ist anzuzeigen aus dem Carl Auer Verlag in Heidelberg, der schon seit vielen Jahren es sich zur Aufgabe gemacht hat, das systemische Denken in Theorie und Praxis weiter zu entwickeln und zu popularisieren. „Spickzettel für Lehrer“ heißt die von Christa Hubrig und Peter Hermann herausgegebene Reihe, in der Gesa Staake im vorliegenden Buch an vielen Beispielen zeigt, wie man ohne große Ausbildung lernen kann, als Lehrer im Schulalltag systemisch zu denken, seine eigenen Ressourcen zu nutzen und so nicht nur für schwierige Probleme einfache Lösungen zu finden, sondern sich so auf den Unterricht vorzubereiten, dass man als Lehrer motiviert das Schulgebäude betritt und es auch ohne Frust wieder verlässt Systemisch denken heißt, zu fragen, was mache ich selbst, um das Problem zu bekommen? In der Antwort auf diese Frage liegt meist schon der Ansatz der Lösung. Eine veränderte eigene Haltung öffnet in der Regel kaum für möglich gehaltene Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven. Mit einer entsprechenden Fragehaltung lassen sich Problemkonstruktionen aufspüren und auflösen, können Muster durchbrochen werden und der vorher sich „gefangen“ glaubende Lehrer kann sich aus Verstrickungen lösen, die er über Jahre für sein Berufschicksal gehalten hatte.   Gesa Staake analysiert im vorliegenden Buch vor allem, wie sogenannte „Glaubenssätze“ entstehen und wie sie verändert werden können. Sie beschreibt, wie eine wertschätzende Haltung zu sich selbst und zu den Schülern und die Nutzung eigener persönlicher Ressourcen für vorher für unvorstellbar gehaltene Veränderungen sorgen können. In einem eigenen Kapitel beantwortet sie sehr eindrucksvoll Anfragen aus der Praxis, die jedem Lehrer bekannt sind.   Sie begreift Unterricht als eine ständige Kommunikation, in deren Verlauf Schüler eingeladen werden, immer wieder Neues zu entdecken. Und es sind immer die Lehrenden, die die Atmosphäre dieser Interaktion bestimmen. Darin ähnelt diese Sichtweise durchaus dem Ansatz von John Hattie, der in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) gezeigt hat: Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson. Seine Forschungen, aber auch der hier vorgestellte systemische Ansatz geben dem Lehrer/der Lehrerin seine Würde wieder.   Die Reihe „Spickzettel für Lehrer“ wird mit weiteren Bänden fortgesetzt und wird hoffentlich ihren Weg in die Aktentaschen und die Köpfe vieler Lehrer finden. Eltern und Schüler werden von Lehrern profitieren, die sich dieses Denken zu Eigen gemacht haben.

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