Gian Carlo Ronelli

 4.4 Sterne bei 22 Bewertungen

Alle Bücher von Gian Carlo Ronelli

Das Tagebuch der Patricia White

Das Tagebuch der Patricia White

 (9)
Erschienen am 13.04.2017
Goweli - Der letzte Engel

Goweli - Der letzte Engel

 (7)
Erschienen am 01.04.2007
Goweli - Die unbefleckte Empfängnis

Goweli - Die unbefleckte Empfängnis

 (6)
Erschienen am 28.06.2011
Goweli - Der letzte Engel - Leseprobe XXL

Goweli - Der letzte Engel - Leseprobe XXL

 (0)
Erschienen am 24.05.2013
Goweli, 2 Audio-CDs. Tl.1

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 (0)
Erschienen am 07.06.2013

Neue Rezensionen zu Gian Carlo Ronelli

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mydannis avatar

Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian Carlo Ronelli

~*~ Engel ~*~
mydannivor 5 Jahren

Klappentext


Eine brutale Mordserie zieht sich durch Amerika. Bei den Opfern handelt es sich um sechsjährige Mädchen, die in betender Stellung aufgefunden wurden. Beim letzten Opfer findet das FBI endlich einen Hinweis: Blut- und Hautspuren des Mörders auf einem Kruzifix. Ein DNS-Vergleich liefert ein seltsames Ergebnis: Bei dem Mörder handelt es sich um den Mann, der im Turiner Grabtuch eingewickelt war. Jenem Tuch, das nach neusten Forschungserkenntnissen als das Grabtuch von Jesus Christus gilt. Ist der Sohn Gottes der gesuchte Serienmörder? Alles scheint darauf hinzuweisen, umso mehr, als das Tuch sich plötzlich zu verändern beginnt. Jesus Christus ein brutaler Serienmörder? "Wie ist das möglich?", werden Sie sich fragen. "Absurd. Wahnsinn. Unglaublich". Wurde Jesus mittels DNS-Spuren auf dem Turiner Grabtuch geklont? Nein. Das wäre zu einfach. Und Gian Carlo Ronelli hasst einfache Lösungen. In seinem raffinierten, packenden Thriller macht der Autor den Leser mit interessanten Charakteren bekannt: Mercedes Brightman, Professorin der Genetik und Biochemie; Ron Kramer, Professor der Theologie und geachteter Grabtuchforscher und schließlich Mark Grimley, FBI Agent, der Fälle übernimmt, die sonst niemand haben will. Gemeinsam versuchen sie, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Keine leichte Aufgabe für drei Menschen, die einander nicht besonders mögen. Lassen Sie sich entführen auf eine spannende Reise, die Antworten auf diese Fragen liefert: Wer hat die Mädchen getötet? Warum? und Wie kann es sein, dass ein Mörder den Schutz von hohen Vertretern aus Wirtschaft und Politik genießt?


Cover

Ich muss gestehen, dass ich zu den Bücherwürmern gehöre, die eigentlich erst auf das Cover achten und dann auf den Klappentext. Das sollte ich echt mal ändern, denn keine Ahnung wie viele guten Bücher mir da schon durch die Lappen gegangen sind. Das Cover ist schlicht nur mit einem Engel und in braun gehalten. Für mich erscheint dieses Buch als unscheinbar und ich muss sagen, in einer Buchhandlung wäre ich wahrscheinlich daran vorbei gegangen.


Charaktere

Ron - Er hat Theologie studiert und unterrichtet an einer Universität, als er plötzlich nach Italien gerufen wird. Ein Tuch wurde gefunden, was scheinbar blutet und Ron soll bei der Auflösung helfen. Ron ist in meinen Augen ein Mensch, der Ahnung in seinem Bereich um Gott hat, aber wenn es in die Wissenschaft geht, steht er immer ein wenig wie der kleine Depp da, was ihn aber nicht unsympathisch wirken lässt.

Mercy, ihr richtiger Name ist Mercedes, ist eine Wissenschaftlerin durch und durch. Anfangs kommt sie überheblich und arrogant rüber, doch das ändert sich im laufe des Buches, was ich recht gut finde, denn irgendwann fiebert man wirklich mit Mercy mit.

Mark arbeitet für das FBI. Er ist jedoch kein normaler FBI-Agent, sondern hat seine Wurzeln bei den Indianern, was er auch immer wieder spüren lässt. Wenn er in den Einsatz geht, beschwört er hier und dort die Geister der Indianer. Mark kommt sehr überzeugend rüber, man nimmt ihm seinen Glauben wirklich ab. Er scheint vor nichts Angst zu haben, was das Trio irgendwie ausgleicht.


Meinung

Die Story finde ich recht spannend geschrieben, denn hier treffen Kirche und Wissenschaft aufeinander. Anfangs bin ich mit etwas Bedenken an dieses Buch ran gegangen und war skeptisch, ob dieses Buch was für mich sein könnte. Ich wurde sehr schnell überzeugt, dass es was für mich ist.
Bei den ersten Seiten musste ich jedoch etwas schmunzeln, denn ich kam mir vor, als würde ich ein Buch von Dan Brown lesen. Ich hatte hier schon etwas Angst das ich vielleicht eine Kopie von ihm lesen könnte, aber die Geschichte entwickelte sich anders weiter, was dem Autor seinen eigenen Charakter gegeben hat.

Die Hauptpersonen werden klasse dargestellt und arbeiten Hand in hand. Anfangs hatte Ron eigentlich mit Mercy und mit Marko Probleme, diese wurden aber recht schnell zur Seite gelegt, weil alle im selben Boot saßen und zusehen mussten, wie sie aus der Nummer wieder raus kommen.

Es werden Kinder im Alter von 6 Jahre mit einem Genickbruch getötet. Das letzte Kind wurde wurde mit einem Tuch Gottes umhüllt und dieses Tuch sollte untersucht werden, damit man den evtl. Täter endlich schnappen konnte. Doch das Tuch war was besonderes, denn es blutete und es galt nun raus zu finden, wie es möglich ist, das ein Tuch Gottes bluten konnte. Die DNS weist auf Jesus Christus, jedoch sind sich alle Parteien einig, das kann nicht sein.
Für Untersuchungen werden die Drei nach Italien gerufen, doch sehr schnell kommen Ron, Mercy und Marko dahinter, dass hier irgendwas faul ist und eh sie sich versehen konnten, wurden sie wieder vor die Tür gesetzt und die Untersuchungen waren zu Ende. Die Regierung hatte einen Riegel davor geschoben. Was löste das bei den Dreien aus? Jetzt erst recht. Was wollte die Regierung vertuschen?

Ich bin begeistert von dem Buch und ich habe es wirklich gerne gelesen. Ein kleines Manko gibt es, eigentlich geht es hier um die Morde der Kinder, doch teilweise fällt das vollständig unter den Tisch und das finde ich etwas schade, jedoch wertet es für mich nicht das ganze Buch ab. Der Autor hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und wenn ich es im Internet richtig gelesen habe, war es sogar der Debüt-Roman, dafür alle Hochachtung.


Bewertung

Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Wissenschaft und Kirche spielen in diesem Buch Hand in Hand, die Story ist fesselnd geschrieben und der Autor weiß ganz genau, wie er die Leser an das Buch fesselt. So was gefällt mir und dafür gibt es auch von mir glatte 4 Sterne.
Ein bisschen muss er noch daran feilen, dass er die Grundstory nicht aus den Augen verliert, aber ich denke, in den nächsten Büchern wird es passen. Aller Anfang ist schwer.

Cover - 3/5
Story - 4/5
Schreibstil - 5/5
Spannung - 5/5

Gesamt - 4/5

©http://mydanni76.blogspot.de

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian Carlo Ronelli

Bunter Genremix mit 1000 Ideen, leider etwas überfrachtet
MikkaGvor 5 Jahren

Pro:
Ich stelle mir das so vor: als der Autor sich hingesetzt hat, um dieses Buch zu schreiben, hatte nicht nur eine Muse Dienst, sondern direkt drei. Eine, die sich auf ungewöhnliche Bilder und Metaphern spezialisiert hat, eine für unerwartete und unglaubliche Wendungen in der Handlung und eine, die mit Vorliebe diverse Genres (Science Fiction, Urban Fantasy, Thriller, Liebesschichte?) zu einer interessanten Mischung zusammenrührt. Für mich war der größte Pluspunkt des Romans die Originalität, die sich daraus ergibt: Jesus Christus, Serienkiller? Definitiv eine nie dagewesene Idee, und das ist nur der Anfang der überraschenden Einfälle...

Der Roman fängt direkt spannend an und hält bis zum fulminanten Ende ein rasantes Tempo bei. Schnell wurde mir klar, dass ich mich als Leser entscheiden musste, ob ich den unglaublichen, teils absurden oder bizarren Geschehnissen eine Chance geben wollte - wer Thriller mit knochenhartem Realismus bevorzugt, dürfte hier seine Probleme bekommen, aber wer sich davon lösen kann, bekommt zumindest etwas ganz Eigenes, Neues geboten.

Der Schreibstil hat seine Stärken und seine Schwächen... Er ist auf jeden Fall sehr bildreich und originell und lässt keine Langeweile aufkommen.

Zitat:
"Aus dem monströsen Bauwerk fiel ein zaghafter Lichtschein durch das Fenster über dem Eingangsportal. Es war die Hauptkirche des Klosters, eine Touristenattraktion sondergleichen. An manchen Tagen standen am Parkplatz vor dem Tor bis zu fünfzig Reisebusse. Heerscharen von Besuchern wurden hierher gekarrt, die dann in einem Anfall von Brachialtourismus sämtliche Altäre und Schreine in Grund und Boden fotografierten. Ron war einmal Zeuge eines solchen Überfalls gewesen – Jesus Christ Superstar hatte von diesem Zeitpunkt an eine völlig neue Bedeutung für ihn."

Kontra:
Mit den Charakteren hatte ich meine Schwierigkeiten, besonders mit Mark Grimley. Er ist Indianer, und es wird das ganze Buch hindurch pausenlos darauf herumgeritten, wobei Begriffe wie "Feuerwasser" oder "Bleichgesichter" mich unangenehm an Karl May erinnert haben. Schließlich hat der sich seine verklärte, überzogen romantisch-heroische Welt der edlen Apachen und testosteron-strotzenden Helden komplett aus den Fingern gesaugt. Welcher echte Indianer denkt denn wirklich sowas wie: "Aber was wusste Mark schon von den Denkstrukturen der Bleichgesichter" und trägt - als FBI-Ermittler! - ständig ein Jagdmesser und einen Tomahawk mit sich rum?

Mercy war dagagen eigentlich ein Charakter, der mich angesprochen hat, aber bei ihr ist mir unangenehm aufgestoßen, dass sie gegen Ende plötzlich zum zitternden, schutzbedürftigen Frauchen mutiert, die sowas denkt wie "Ron! Ich habe Angst! Komm zu mir und halte mich!"

Das Cover hat mir überhaupt nicht gefallen. Auf dem Kindle Paperwhite (mit schwarz-weißem Display) hat sich die Schrift so wenig vom Hintergrund abgehoben, dass man sie gar nicht lesen konnte. Aber auch in der farbigen Ausgabe finde ich Schriftart und -farbe nicht gut gewählt.

Um nochmal auf den Schreibstil zurückzukommen: manchmal übertreibt der Autor es einfach mit den Metaphern; die Sätze wirken bemüht, konstruiert und völlig überfrachtet. Viele Bilder ergaben für mich einfach keinen Sinn, und der Humor kam mir öfter erzwungen und unglaubwürdig vor.

Zitat:
"Jeder einzelne Wirbel schmerzte, als wäre ein Teil der Rückbank in seinen Körper einmarschiert, um die Wirbelsäule Stück für Stück heraus zu brechen, gefangen zu nehmen und entgegen aller Schutzbestimmungen für Kriegsgefangene auf grausamste Art zu foltern."

Zusammenfassung:
Der Roman hat viele Schwächen, aber auch überzeugende Stärken. Ich würde das Buch Lesern weiterempfehlen, die etwas ganz Anderes, nie Dagewesenes lesen wollen und dabei in den schwächeren Abschnitten auch mal ein Auge zudrücken können.

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MarionHs avatar

Rezension zu "Das Tagebuch der Patricia White" von Gian Carlo Ronelli

Absoluter Wow-Faktor!
MarionHvor 5 Jahren

Einfach nur klasse, ein total spannender Thriller mit Gruselfaktor. Der Autor spielt sehr geschickt mit der Psyche des Hauptcharakters und der Leser wird selbst zum Analytiker und Ermittler. 
Man wird zwischen Realität und Übersinnlichen hin und her geworfen, was der Geschichte das Fesselnde gibt. Die Überlegungen sind, ob es wirklich Übersinnliches gibt, ob das alles nur Wahnvorstellungen sind oder zusammengewürfelte Erinnerungsfetzen. 
Auch wird man nach und nach auf andere Verdächtige gelenkt und das wirkliche Motiv bleibt bis zum Letzten unvorstellbar. Wegen immer wieder neuen Entwicklungen und Enthüllungen bleibt es durchgehend aufregend. 
Das Ende lässt etwas mit einem augezwinkern zum Nachdenken offen. (Was ich liebe) Wenn man allerdings richtig aufgepasst hat und das Buch nach dem Ende Revue passieren lässt, hat man die Antwort. Alles ergibt einen Sinn! 

Dieses Buch ist einfach nur empehlenswert. Ein absoluter Wow-Faktor!

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar

Und nun kommen wir mal zu einem Krimi aus dem Sieben Verlag


Das Tagebuch der Patricia White von Gian Carlo Ronelli



Jack Reynolds erwacht verletzt und ohne jede Erinnerung in einem Motelzimmer. Offenbar wollte er sich Tags zuvor das Leben nehmen. Einziges Indiz ist ein Aufgabeschein von FedEx. Er hat vor dem Selbstmordversuch ein Päckchen an eine Adresse in New York City geschickt.

In dem Päckchen befindet sich das Tagebuch der achtjährigen Patricia White. Alles deutet darauf hin, dass jemand Patricia bedroht. Ihr Leben ist in unmittelbarer Gefahr und Jack muss den Täter davon abhalten, sein tödliches Werk zu vollenden. Aber der lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen. Seine Jagd auf Jack hat längst begonnen. Er will Jack nicht einfach töten. Er will vorher mit ihm spielen.


Zum Autor



Gian Carlo Ronelli wurde 1969 in Linz, Österreich geboren. Beeinflusst von seiner italienischen Großmutter begann er sehr bald, sich mit der mystischen und esoterischen Welt auseinanderzusetzen. Ein Umstand, der sich bis heute in seinen Werken manifestiert.

Nach dem Studium der Datentechnik ging er seinem Beruf Software-Entwickler nach. Parallel dazu etablierte er sich in einigen Web-Foren, die sich mit paranormalen Phänomenen und Astrophysik auseinandersetzten und beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Zeitmanipulation. Als Ausgleich dazu begann er im Jahr 2002 lyrische Texte zu verfassen.

2004 folgte die erste Kurzgeschichte, eine Westernszene, die eigentlich als Scherz gedacht war. Die positiven Reaktionen darauf motivierten ihn, ernsthaft über einen Roman nachzudenken, den er dann 2005/2006 schrieb, aber nie einem Verlag angeboten hat. Er schrieb ihn für sich selbst, und das sollte auch so bleiben.

Im Juni 2006 begann er die Recherchen zu seinem zweiten Roman, Goweli – Der letzte Engel, der im Januar 2007 vollendet wurde.

Gian Carlo Ronelli lebt heute gemeinsam mit seiner Frau, seinem Sohn, drei Katzen und unzähligen Fischen in einem kleinen Haus im nördlichen Österreich, fernab jeglicher Hektik, eingebettet in einer malerischen Landschaft, wo er die nötige Ruhe findet, sich neuen Roman-Ideen uneingeschränkt zu widmen. 

http://www.ronelli.at


Wer Lust hat das Buch gemeinsam in einer Leserunde zu lesen, kann sich bis zum 21.4.2013 für ein Rezensionsexemplar im Wunschformat bewerben.
Der Sieben Verlag stellt dafür 6 E-Books zu Verfügung


Ich würde mich freuen!


Sieben Verlag
GianCarloRonellis avatar
Letzter Beitrag von  GianCarloRonellivor 5 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Gian Carlo Ronelli im Netz:

Community-Statistik

in 40 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

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