Gian Carlo Ronelli Goweli - Der letzte Engel

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Inhaltsangabe zu „Goweli - Der letzte Engel“ von Gian Carlo Ronelli

Eine brutale Mordserie zieht sich durch Amerika. Bei den Opfern handelt es sich um sechsjährige Mädchen, die in betender Stellung aufgefunden wurden. Beim letzten Opfer findet das FBI endlich einen Hinweis: Blut- und Hautspuren des Mörders auf einem Kruzifix. Ein DNS-Vergleich liefert ein seltsames Ergebnis: Bei dem Mörder handelt es sich um den Mann, der im Turiner Grabtuch eingewickelt war. Jenem Tuch, das nach neusten Forschungserkenntnissen als das Grabtuch von Jesus Christus gilt. Ist der Sohn Gottes der gesuchte Serienmörder? Alles scheint darauf hinzuweisen, umso mehr, als das Tuch sich plötzlich zu verändern beginnt. Jesus Christus ein brutaler Serienmörder? "Wie ist das möglich?", werden Sie sich fragen. "Absurd. Wahnsinn. Unglaublich". Wurde Jesus mittels DNS-Spuren auf dem Turiner Grabtuch geklont? Nein. Das wäre zu einfach. Und Gian Carlo Ronelli hasst einfache Lösungen. In seinem raffinierten, packenden Thriller macht der Autor den Leser mit interessanten Charakteren bekannt: Mercedes Brightman, Professorin der Genetik und Biochemie; Ron Kramer, Professor der Theologie und geachteter Grabtuchforscher und schließlich Mark Grimley, FBI Agent, der Fälle übernimmt, die sonst niemand haben will. Gemeinsam versuchen sie, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Keine leichte Aufgabe für drei Menschen, die einander nicht besonders mögen. Lassen Sie sich entführen auf eine spannende Reise, die Antworten auf diese Fragen liefert: Wer hat die Mädchen getötet? Warum? und Wie kann es sein, dass ein Mörder den Schutz von hohen Vertretern aus Wirtschaft und Politik genießt?

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  • ~*~ Engel ~*~

    Goweli - Der letzte Engel
    mydanni

    mydanni

    23. April 2014 um 18:39

    Klappentext Eine brutale Mordserie zieht sich durch Amerika. Bei den Opfern handelt es sich um sechsjährige Mädchen, die in betender Stellung aufgefunden wurden. Beim letzten Opfer findet das FBI endlich einen Hinweis: Blut- und Hautspuren des Mörders auf einem Kruzifix. Ein DNS-Vergleich liefert ein seltsames Ergebnis: Bei dem Mörder handelt es sich um den Mann, der im Turiner Grabtuch eingewickelt war. Jenem Tuch, das nach neusten Forschungserkenntnissen als das Grabtuch von Jesus Christus gilt. Ist der Sohn Gottes der gesuchte Serienmörder? Alles scheint darauf hinzuweisen, umso mehr, als das Tuch sich plötzlich zu verändern beginnt. Jesus Christus ein brutaler Serienmörder? "Wie ist das möglich?", werden Sie sich fragen. "Absurd. Wahnsinn. Unglaublich". Wurde Jesus mittels DNS-Spuren auf dem Turiner Grabtuch geklont? Nein. Das wäre zu einfach. Und Gian Carlo Ronelli hasst einfache Lösungen. In seinem raffinierten, packenden Thriller macht der Autor den Leser mit interessanten Charakteren bekannt: Mercedes Brightman, Professorin der Genetik und Biochemie; Ron Kramer, Professor der Theologie und geachteter Grabtuchforscher und schließlich Mark Grimley, FBI Agent, der Fälle übernimmt, die sonst niemand haben will. Gemeinsam versuchen sie, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Keine leichte Aufgabe für drei Menschen, die einander nicht besonders mögen. Lassen Sie sich entführen auf eine spannende Reise, die Antworten auf diese Fragen liefert: Wer hat die Mädchen getötet? Warum? und Wie kann es sein, dass ein Mörder den Schutz von hohen Vertretern aus Wirtschaft und Politik genießt? Cover Ich muss gestehen, dass ich zu den Bücherwürmern gehöre, die eigentlich erst auf das Cover achten und dann auf den Klappentext. Das sollte ich echt mal ändern, denn keine Ahnung wie viele guten Bücher mir da schon durch die Lappen gegangen sind. Das Cover ist schlicht nur mit einem Engel und in braun gehalten. Für mich erscheint dieses Buch als unscheinbar und ich muss sagen, in einer Buchhandlung wäre ich wahrscheinlich daran vorbei gegangen. Charaktere Ron - Er hat Theologie studiert und unterrichtet an einer Universität, als er plötzlich nach Italien gerufen wird. Ein Tuch wurde gefunden, was scheinbar blutet und Ron soll bei der Auflösung helfen. Ron ist in meinen Augen ein Mensch, der Ahnung in seinem Bereich um Gott hat, aber wenn es in die Wissenschaft geht, steht er immer ein wenig wie der kleine Depp da, was ihn aber nicht unsympathisch wirken lässt. Mercy, ihr richtiger Name ist Mercedes, ist eine Wissenschaftlerin durch und durch. Anfangs kommt sie überheblich und arrogant rüber, doch das ändert sich im laufe des Buches, was ich recht gut finde, denn irgendwann fiebert man wirklich mit Mercy mit. Mark arbeitet für das FBI. Er ist jedoch kein normaler FBI-Agent, sondern hat seine Wurzeln bei den Indianern, was er auch immer wieder spüren lässt. Wenn er in den Einsatz geht, beschwört er hier und dort die Geister der Indianer. Mark kommt sehr überzeugend rüber, man nimmt ihm seinen Glauben wirklich ab. Er scheint vor nichts Angst zu haben, was das Trio irgendwie ausgleicht. Meinung Die Story finde ich recht spannend geschrieben, denn hier treffen Kirche und Wissenschaft aufeinander. Anfangs bin ich mit etwas Bedenken an dieses Buch ran gegangen und war skeptisch, ob dieses Buch was für mich sein könnte. Ich wurde sehr schnell überzeugt, dass es was für mich ist. Bei den ersten Seiten musste ich jedoch etwas schmunzeln, denn ich kam mir vor, als würde ich ein Buch von Dan Brown lesen. Ich hatte hier schon etwas Angst das ich vielleicht eine Kopie von ihm lesen könnte, aber die Geschichte entwickelte sich anders weiter, was dem Autor seinen eigenen Charakter gegeben hat. Die Hauptpersonen werden klasse dargestellt und arbeiten Hand in hand. Anfangs hatte Ron eigentlich mit Mercy und mit Marko Probleme, diese wurden aber recht schnell zur Seite gelegt, weil alle im selben Boot saßen und zusehen mussten, wie sie aus der Nummer wieder raus kommen. Es werden Kinder im Alter von 6 Jahre mit einem Genickbruch getötet. Das letzte Kind wurde wurde mit einem Tuch Gottes umhüllt und dieses Tuch sollte untersucht werden, damit man den evtl. Täter endlich schnappen konnte. Doch das Tuch war was besonderes, denn es blutete und es galt nun raus zu finden, wie es möglich ist, das ein Tuch Gottes bluten konnte. Die DNS weist auf Jesus Christus, jedoch sind sich alle Parteien einig, das kann nicht sein. Für Untersuchungen werden die Drei nach Italien gerufen, doch sehr schnell kommen Ron, Mercy und Marko dahinter, dass hier irgendwas faul ist und eh sie sich versehen konnten, wurden sie wieder vor die Tür gesetzt und die Untersuchungen waren zu Ende. Die Regierung hatte einen Riegel davor geschoben. Was löste das bei den Dreien aus? Jetzt erst recht. Was wollte die Regierung vertuschen? Ich bin begeistert von dem Buch und ich habe es wirklich gerne gelesen. Ein kleines Manko gibt es, eigentlich geht es hier um die Morde der Kinder, doch teilweise fällt das vollständig unter den Tisch und das finde ich etwas schade, jedoch wertet es für mich nicht das ganze Buch ab. Der Autor hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und wenn ich es im Internet richtig gelesen habe, war es sogar der Debüt-Roman, dafür alle Hochachtung. Bewertung Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Wissenschaft und Kirche spielen in diesem Buch Hand in Hand, die Story ist fesselnd geschrieben und der Autor weiß ganz genau, wie er die Leser an das Buch fesselt. So was gefällt mir und dafür gibt es auch von mir glatte 4 Sterne. Ein bisschen muss er noch daran feilen, dass er die Grundstory nicht aus den Augen verliert, aber ich denke, in den nächsten Büchern wird es passen. Aller Anfang ist schwer. Cover - 3/5 Story - 4/5 Schreibstil - 5/5 Spannung - 5/5 Gesamt - 4/5 ©http://mydanni76.blogspot.de

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  • Bunter Genremix mit 1000 Ideen, leider etwas überfrachtet

    Goweli - Der letzte Engel
    MikkaG

    MikkaG

    27. August 2013 um 11:34

    Pro: Ich stelle mir das so vor: als der Autor sich hingesetzt hat, um dieses Buch zu schreiben, hatte nicht nur eine Muse Dienst, sondern direkt drei. Eine, die sich auf ungewöhnliche Bilder und Metaphern spezialisiert hat, eine für unerwartete und unglaubliche Wendungen in der Handlung und eine, die mit Vorliebe diverse Genres (Science Fiction, Urban Fantasy, Thriller, Liebesschichte?) zu einer interessanten Mischung zusammenrührt. Für mich war der größte Pluspunkt des Romans die Originalität, die sich daraus ergibt: Jesus Christus, Serienkiller? Definitiv eine nie dagewesene Idee, und das ist nur der Anfang der überraschenden Einfälle... Der Roman fängt direkt spannend an und hält bis zum fulminanten Ende ein rasantes Tempo bei. Schnell wurde mir klar, dass ich mich als Leser entscheiden musste, ob ich den unglaublichen, teils absurden oder bizarren Geschehnissen eine Chance geben wollte - wer Thriller mit knochenhartem Realismus bevorzugt, dürfte hier seine Probleme bekommen, aber wer sich davon lösen kann, bekommt zumindest etwas ganz Eigenes, Neues geboten. Der Schreibstil hat seine Stärken und seine Schwächen... Er ist auf jeden Fall sehr bildreich und originell und lässt keine Langeweile aufkommen. Zitat: "Aus dem monströsen Bauwerk fiel ein zaghafter Lichtschein durch das Fenster über dem Eingangsportal. Es war die Hauptkirche des Klosters, eine Touristenattraktion sondergleichen. An manchen Tagen standen am Parkplatz vor dem Tor bis zu fünfzig Reisebusse. Heerscharen von Besuchern wurden hierher gekarrt, die dann in einem Anfall von Brachialtourismus sämtliche Altäre und Schreine in Grund und Boden fotografierten. Ron war einmal Zeuge eines solchen Überfalls gewesen – Jesus Christ Superstar hatte von diesem Zeitpunkt an eine völlig neue Bedeutung für ihn." Kontra: Mit den Charakteren hatte ich meine Schwierigkeiten, besonders mit Mark Grimley. Er ist Indianer, und es wird das ganze Buch hindurch pausenlos darauf herumgeritten, wobei Begriffe wie "Feuerwasser" oder "Bleichgesichter" mich unangenehm an Karl May erinnert haben. Schließlich hat der sich seine verklärte, überzogen romantisch-heroische Welt der edlen Apachen und testosteron-strotzenden Helden komplett aus den Fingern gesaugt. Welcher echte Indianer denkt denn wirklich sowas wie: "Aber was wusste Mark schon von den Denkstrukturen der Bleichgesichter" und trägt - als FBI-Ermittler! - ständig ein Jagdmesser und einen Tomahawk mit sich rum? Mercy war dagagen eigentlich ein Charakter, der mich angesprochen hat, aber bei ihr ist mir unangenehm aufgestoßen, dass sie gegen Ende plötzlich zum zitternden, schutzbedürftigen Frauchen mutiert, die sowas denkt wie "Ron! Ich habe Angst! Komm zu mir und halte mich!" Das Cover hat mir überhaupt nicht gefallen. Auf dem Kindle Paperwhite (mit schwarz-weißem Display) hat sich die Schrift so wenig vom Hintergrund abgehoben, dass man sie gar nicht lesen konnte. Aber auch in der farbigen Ausgabe finde ich Schriftart und -farbe nicht gut gewählt. Um nochmal auf den Schreibstil zurückzukommen: manchmal übertreibt der Autor es einfach mit den Metaphern; die Sätze wirken bemüht, konstruiert und völlig überfrachtet. Viele Bilder ergaben für mich einfach keinen Sinn, und der Humor kam mir öfter erzwungen und unglaubwürdig vor. Zitat: "Jeder einzelne Wirbel schmerzte, als wäre ein Teil der Rückbank in seinen Körper einmarschiert, um die Wirbelsäule Stück für Stück heraus zu brechen, gefangen zu nehmen und entgegen aller Schutzbestimmungen für Kriegsgefangene auf grausamste Art zu foltern." Zusammenfassung: Der Roman hat viele Schwächen, aber auch überzeugende Stärken. Ich würde das Buch Lesern weiterempfehlen, die etwas ganz Anderes, nie Dagewesenes lesen wollen und dabei in den schwächeren Abschnitten auch mal ein Auge zudrücken können.

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  • Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian C Ronelli

    Goweli - Der letzte Engel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2012 um 09:00

    Ein Mystery/Wissenschafts-Thriller, Zeitreise und Jesus - eine interessante Konstellation. Für diesen rasanten Auftakt zur Trilogie gebe ich 08/10 Punkte. Meine Rezension könnt ihr hier nachlesen: http://sunsys-blog.blogspot.de/2012/11/ausgehort-der-letzte-engel-g-c-ronelli.html

  • Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian C Ronelli

    Goweli - Der letzte Engel
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    09. August 2011 um 23:32

    Kurz, einfach und schnell zu lesen! Der Autor hält sich nicht lange mit einer Einführung auf. Der Leser wird von Beginn an direkt in die Geschehnisse hinein geworfen. Der Prolog führt den Leser sofort in das Hauptgeschehen ein, indem er einen der Leichenfunde schildert. Hier ist die Sprache des Autors schlicht, mit einem leisen Hang zur Poesie. Mit nur wenigen Sätzen spielt er mit dem Entsetzen des Lesers und macht neugierig auf die weitere Handlung. Im ersten Kapitel führt Ronelli als nächstes seine drei Hauptcharaktere ein. Alle drei sind sehr interessant gestaltet, ohne zu sehr und zu detailliert in die Tiefe zu gehen. Wie in der Realität baut Ronelli seine Figuren auf, so dass der Leser die Charaktere zunächst kennen lernen muss. Ron ist Universitätsprofessor und Experte auf dem Gebiet der Theologie. Er ist der Gefühlsmensch der Drei und in sofern interessant, dass er eine Berührungsphobie hat, die ihn in der Vergangenheit immer wieder in brenzlige Situationen geführt hat und ihn zu einem eher einsamen Menschen gemacht hat. Mark, der starke FBI-Agent, hat ebenfalls einiges zu bieten. Er ist ein Indianer und seinen Ahnen sehr zugetan. Doch auch er hat einige dunkle Flecken in seiner Vergangenheit zu bewältigen. Dunkle Flecken und Schuldgefühle, die ihn bis in die Gegenwart verfolgen. Und Mercy, Mercedes Brightman, deren Vergangenheit ebenfalls von Trauer überschattet ist, ist die Zynikerin, der Kopfmensch. Alle Drei zusammen ergeben eine wunderbare Mischung und eine sehr gut aufeinander abgestimmte Figurenkonstellation. Die nur so und nicht anders funktioniert. Trotz all der Unterschiede, findet sich auch eine zarte Romanze zwischen den Figuren. Die Liebesszenen sind sehr sanft geschildert und wirken wie wohltuendes Beiwerk. Auf unaufdringliche Weise erzählt Ronelli von Gefahren und Schwierigkeiten dieser Liebe und auch von den großen Schatten, über die die Figuren springen müssen, um zu ihrem Glück zu finden. Die Nebenfiguren sind dagegen leider etwas blass geraten. Die meisten tauchen nur am Rande auf, oder verschwinden sehr oft (auch auf unschöne Weise) sehr schnell wieder von der Bildfläche. Da das Hauptaugenmerk aber definitiv auf den drei Hauptcharakteren liegt, geraten die Randfiguren sowieso sehr stark in den Hintergrund. Trotzdem hätte ich gerne einen etwas einprägsameren Bösewicht erlebt. Denn auch dieser bleibt zum Großteil gesichtslos. Der Beginn des Buches ist streng wissenschaftlich geprägt. Die Gespräche über DNA, Hormone und Biologie im Allgemeinen führten zu einigen Längen und wirkten zeitweise etwas ermüdend. Doch spätestens nach der Hälfte des Buches wird die trockene Fachsprache von mysteriösen Geschehnissen abgelöst. Von Visionen, Träumen, Prophezeiungen und religiös angehauchten Aspekten, wie Engeln und Unsterblichkeit, findet man alles aus diesem Bereich. Doch auch Elemente, die eher der Science Fiction zugeordnet werden könnten, finden sich in diesem Roman. Hier sei zum Beispiel das Zeitreisen genannt. Gerade die Mischung der unterschiedlichen Anklänge macht den Roman so interessant zu lesen. Dennoch beschreibt der Autor die „übernatürlichen“ Phänomene auf klare und leicht sarkastische Art und Weise, so dass er sich zwar scharf an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit befindet, aber nie in den Bezug zur Realität so gänzlich verliert. Seine Sprache bleibt durchgehend schlicht, bleibt aber reizvoll. Er führt immer wieder interessante Metaphern und Vergleiche ein, die einerseits sarkastisch und zynisch, andererseits aber auch nachdenklich und teilweise philosophisch wirken. Es wirkt, als habe Ronelli einige Szenen mit einen Augenzwinkern geschrieben. Neben den wissenschaftlichen und den übernatürlichen Szenen, kommt aber auch der Actionfaktor nicht zu kurz. Neben brisanten Verfolgungsjagden und Kämpfen mit traditionellen und weniger traditionellen Waffen, werden auch immer wieder einige Figuren verletzt oder müssen um ihr Leben kämpfen. Mehr als einmal gelingt es den Charakteren nur mit Mühe und Not der Gefahr zu entkommen. Die meisten dieser Szenen sind rasant und schnell geschildert und sehr spannend. Erst gegen Ende werden immer etwas zu häufig solche Situationen eingeflochten, so dass es etwas langweilig wurde und leicht unglaubwürdig. An manchen Stellen muss Ronelli auf einen Deus ex Machina zurück greifen, um seine Figuren vor dem sicheren Tod zu retten. Da es sich hierbei mehr um geheimnisvolle, sehr fantasievolle Dinge handelt, lässt sich diese Tatsache verschmerzen. Das Ende wirkt sicher auf den ersten Blick etwas zu einfach. Betrachtet man es genauer, wird einem auffallen, dass ein anderes Ende eigentlich gar nicht möglich gewesen wäre. Auch hier werden wieder die unterschiedlichsten Aspekte miteinander verflochten und zu einem schlichten aber soliden Ende zusammen geführt. Ein kleines Manko bleibt aber. Die Frage, warum ganze Organisationen der Welt einen Serienmörder schützen, statt ihn einzusperren und dort Experimente an ihm durchzunehmen, wurde für mich nicht zufriedenstellend geklärt und bleibt als leichter bitterer Nachgeschmack zurück. Der Epilog bildet mit dem Prolog einen wunderbaren Rahmen für das Buch, da es die allererste Szene des Romans quasi wieder aufgreift und etwas verändert. Auch das minimal offene Ende stört nicht, macht den Roman, ganz im Gegenteil noch ein Stück weit interessanter für den Leser. Als kleiner Nachtrag: Von der Goweli Serie gibt es noch zwei weitere Bände, in denen alle offenen Enden und Stränge zusammen gefügt werden und so ein rundes Ende ergeben! Fazit: Im Großen und Ganzen liegt mit „Der letzte Engel“ ein interessantes und leicht zu lesendes Buch, mit soliden Hauptcharakteren, vor. Ein Buch mit einem großen Unterhaltungsfaktor und einem überraschenden Ende.

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  • Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian C Ronelli

    Goweli - Der letzte Engel
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    17. March 2011 um 10:08

    _ “Diese Knochen hier“, sagte er und fuhr die weiße Linie entlang, „und dieses Gelenk“, er kreiste um eine graue Schattierung am Ende der Linie, „nun, wie soll ich es ausdrücken?“ Er räusperte sich „Die dürften eigentlich nicht existieren.“ „Eine Mutation?“ fragte Mercy und stellte sich neben den Arzt. „In der Tat, Frau Professor. Das Gelenk war drauf und dran, sich im Bereich der Schulterblätter durch die Haut zu bohren, wie der Zahn eines Kleinkindes. Armes Mädchen. Die Schmerzen müssen höllisch gewesen sein.“ „Und was ist das?“, fragte Mark. „Oder: Was sollte das werden?“ „Keine Ahnung. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen ...“ Er schien mit dem Wort zu kämpfen. „Flügel?“ warf Mark in den Raum. „Flügel“, flüsterte Mercy und fuhr mit dem Zeigefinger über den mysteriösen Knochen. _ INHALT: Der „Reverend“, ein Serienmörder, der 6-jährige Mädchen tötet und diese dann in Betstellung arrangiert, versetzt die amerikanischen Behörden in Alarmbereitschaft. Es gelingt, einer DNS-Spur den Mörders zu folgen. Diese führt zu einer der heiligsten Reliquien der katholischen Kirche. Die DNS des Mörders stimmt mit der DNS auf dem Turiner Grabtuch überein. MEINUNG: Der hinreichend bekannte Serienkiller-Plot wird nach einem anfänglichen Schock - zur Einstimmung - schon gleich wieder verlassen. Der Leser findet sich statt dessen in Turin wieder, wo auch gleich einige Wissenschaftler eintreffen, die im Auftrag des FBI das Rätsel der DNS-Gleichheit lösen sollen. Als wäre das nicht geheimnisvoll genug, beginnt das Grabtuch plötzlich zu bluten. Zu Anfang ist man versucht, DER LETZTE ENGEL als weiteren Mystery-Thriller abzutun, der die gewinnbringende Welle nutzt, die Dan Browns Romane ausgelöst haben. Auch die Verbindung antiker Rätsel und geheimnisvoller Serienmorde ist nichts Neues. Doch weit gefehlt. Gian Carlo Ronelli gibt sich nicht mit der Rolle eines Schülers zufrieden. Bereits auf den ersten Seiten legt er ein unglaubliches Tempo vor, das es schwer macht, den Roman aus der Hand zu legen. Wo andere Autoren krampfhaft versuchen, möglichst viele ihrer zahlreichen Ideen zusammenzufügen – und dabei auch die Fakten gerne mal außer acht lassen – ersinnt Gian Carlo Ronelli eine wilde Theorie, die fast keinerlei Fakten bedarf und so ganz nebenbei eine Erklärung für eins der größten Mysterien der Kirche – Die unbefleckte Empfängnis - liefert. Er schafft es, einige wenige allgemein bekannte Gegebenheiten so wild und rücksichtslos (das ist durchaus positiv gemeint) zu verknüpfen, dass er die geschätzten aber gezierten Autorenkollegen des Genres mit Leichtigkeit auf die Bank verweist. Dabei pfeift der Autor auf die ungeschriebenen Gesetzte des mysteriösen Thrillers und erweitert kurzerhand DER LETZTE ENGEL zu einer Science-Fiction-Geschichte mit paranormalem Einschlag. Ist die Zeichnung der Wissenschaftler aus DER LETZTE ENGEL noch stark den Konventionen des Gattung Mystery-Thriller verbunden, so ist der FBI-Agent Mark Grimley dagegen ebenfalls ein Novum. Der Agent ist ein Cherokee, der durchgreift, wenn es erforderlich ist, durch seinen Abstammung und Erziehung aber auch den mythologischen Kräften nicht ablehnend gegenübersteht. Gian Carlo Ronelli sagt selbst: „Mark war anders, ganz anders. War er schwarz? Nein, diesen Gedanken habe ich schnell wieder verworfen. Zu viele Thriller arbeiten mit diesem Schwarz-Weiß Klischee“. Eine clevere Entscheidung, denn ein Indianer dürfte wirklich ein Exot beim FBI sein und entsprechend beäugt werden. Für einen Debütroman fällt sofort die Selbstsicherheit auf, mit der der Autor zu Werke geht. Die Personeneinführung ist knapp, die Vorbereitung der Ereignisse auf das allernötigste beschränkt. Wie, fragt man sich nach einigen Seiten, soll es möglich sein, dieses Tempo bis zum Ende durchzuhalten. Tatsächlich gelingt das auch nicht. Das Tempo variiert merklich. Doch der kräftige Anfangsschub, mit dem Gian Carlo Ronelli seine Geschichte ins Rollen bringt, trägt den Roman bis zum Ende. Dabei hat der Autor nie eine professionelle Autorenausbildung genossen. Das Schreiben ist für ihn eine Passion und das merkt man diesem Debütroman an. Einige Stellen in DER LETZTE ENGEL wirken rau und kantig, nicht so geglättet, wie es vielleicht nach einem mehrfachen Lektorat in einem großen Verlag zu lesen gewesen wäre. Doch genau das mach DER LETZTE ENGEL sympathisch und hebt das Buch angenehm von allen ähnlich gelagerten Schmökern ab. DER LETZTE ENGEL lebt von seine Ideenfülle und von seinem Tempo und da geht Gian Carlo Ronelli in die Vollen. Was die Erscheinung angeht, wäre die Covergestaltung (meiner Meinung nach insgesamt zu dunkel und kontrastarm) noch zu verbessern.

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  • Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian C Ronelli

    Goweli - Der letzte Engel
    HelgaR

    HelgaR

    19. October 2010 um 10:40

    1.Teil der Goweli-Trilogie. Ein fantastisches Buch, dass mich sofort in seinen Bann zog. Es ist sehr mystisch und esoterisch und geht auch etwas in Richtung Science Fiction und Thriller, was aber alles sehr gut in diese actionreiche Geschichte passt. Es wurden sechs 6-jährige Mädchen ermordet, die man jeweils in betender Haltung fand. Weiters hat sich das Turiner Grabtuch begonnen zu verändern und es stellte sich heraus, dass die DNS des Mörders, die man beim letzten Opfer gefunden hatte, dieselbe ist, die auch im Grabtuch vorhanden ist. Aber im Grabtuch befand sich doch Jesus Christus? Special Agent Mark Grimley, ein Indianer, vom FBI, Professor Ron Kramer, Universitäts-Dozent auf dem Gebiet der Sindonologie (die Wissenschaft des Grabtuchs) und Theologie sowie Dr.Mercedes Brightman, ein Genie auf dem Gebit der Genetik und Biochemie, werden nach Turin gerufen, um das Grabtuch zu untersuchen und vor allem den Mörder zu finden. Nun beginnt eine unglaublich spannende und rasante Jagd nach dem Mörder, die einem nicht mehr zu Atem kommen lässt. Da geht es um die "unbefleckte Empfängnis", um Veränderung der DNS-Struktur, Auflösung des Zellkerns und Gen-Programme, die sozusagen aus der Zukunft kommen und erst in 50 Jahren stattfinden werden. Die drei sind immer einen Schitt zurück, es geschehen weitere Morde und sie sind schließlich auch selbst in Gefahr. Ein tolles Buch, mit sehr liebenswerten Protagonisten, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, sehr flüssig geschrieben, obwohl es doch auch teilweise sehr wissenschaftlich zugeht. Der Titel ist hier ganz hervorragend gewählt, besser kann man es nicht ausdrücken und auch das Cover ist wunderschön. Das einzige was mich total an dem Buch stört, ist das übergroße Format und wenn es nicht so fesselnd gewesen wäre, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen, denn ich habe es wirklich ungern zur Hand genommen. Die Geschichte selbst ist allerdings mehr als faszinierend und hat mir ausnehmend gut gefallen. Ein toller Prolog und Epilog, zwischen denen die Geschichte wunderbar eingebettet ist. Es hat mir richtig Leid getan, als sie zu Ende war.

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  • Rezension zu "Goweli - Der letzte Engel" von Gian C Ronelli

    Goweli - Der letzte Engel
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 12:58

    Wow! Das nenne ich mal einen Thriller der Meisterklasse. Gian Carlo Ronelli versteht es den Leser zu fesseln. Der österreichische Autor beginnt mit seinem Debütwerk anfangs noch sehr verhalten. Doch sobald der Leser die Protagonisten kennen gelernt hat, legt er ein rasantes Tempo vor, das er bis zum Schluss hält. Der Leser erlebt eine gefährliche Szene nach der nächsten atemlos mit, und ihm werden nur kurze Atempausen gegönnt. Die kleinen Pausen gönnt der Autor seinem Leser, indem er den Protagonisten schwarzen Humor auf den Leib geschrieben hat, der das Ganze ein wenig auflockert. Aber schon reiht sich wieder Spannungsbogen um Spannungsbogen aneinander. Der Thriller ist religiös angesiedelt, was ihm etwas Mystisches gibt. Das wird mit dem Protagonisten Marc noch unterstrichen. Er bezieht seine mentale Kraft von seinen Urahnen, denn er ist Indianer. Mercy dagegen ist die rational denkende Genspezialistin, die mit dem Glauben so gar nix am Hut hat. Sie ist ein kleiner Dickkopf und scheint immer das letzte Wort zu haben. Ron, ein studierter Theologe und Professor der Grabtuchforschung, ist der ruhige und romantische Part in dem ungleichen Trio und Spannungen sich vorprogrammiert. Der Autor hat sehr gut recherchiert und bringt dem Leser verständlich Teile der Genwissenschaft herüber, und das höchst interessant und ohne zu langweilen. So beinhaltet der Roman auch einige Science Fiction Elemente wie beispielsweise Zeitreisen und Gentransformationen. 198 Seiten mögen vielleicht den Kauf beeinflussen. Aber diese Seitenanzahl täuscht, da es sich um ein Sonderformat handelt, welches ich als leserfreundlich empfand. Als ich dieses Buch nach dem Lesen zuklappte, hatte ich schweißnasse Hände. Und war sehr überrascht über das Ende. Normalerweise wäre ich traurig die liebgewonnenen Protagonisten zu verabschieden. Doch es gibt ein Wiedersehen mit einigen von ihnen. Im April 2008 erscheint ein weiteres Werk mit dem Titel: Goweli – Die unbefleckte Empfängnis, was aber unabhängig von diesen Roman lesbar ist. Nach einem solch fulminanten Debütauftakt sollte man sich diesen Autor unbedingt merken. Volle Punktzahl von mir!!!!

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