Gian Domenico Borasio Über das Sterben

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Inhaltsangabe zu „Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio

Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.

Schönes klares und ehrliches Buch zu einem wichtigen Thema - sollte man gelesen haben

— Nanni87
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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    variety

    variety

    12. December 2012 um 18:38

    Das Buch handelt vom Thema, das uns alle betrifft - und das wir wohl am liebsten am weitesten weg verdrängen: den Tod. Der Autor schafft es, in klaren und deutlichen Worten verschiedene Aspekte davon darzulegen, damit man sich mit ihnen auseinandersetzen kann: Sterbebegleitung, Ort des Sterbens, Bedürfnisse beim Tod, Meditation, Ernährung, Patientenverfügung, Hospiz, Schmerzen usw. Mir persönlich hat das Kapitel über die Unterschiede und Problematiken der Palliativmedizin und der Hospizarbeit weniger gefallen, weil es mich nicht im gleichen Masse betroffen machte wie andere.

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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    Clari

    Clari

    13. June 2012 um 17:54

    Sterben und sterben lassen... Die Anzahl der Besprechungen zu diesem Buch zeigt das hohe Interesse am Thema „ Sterben“. Wussten wir doch über lange Zeit nicht, wie und ob man überhaupt an das Thema herangehen sollte. Mit der von Cicely Saunders in den sechziger Jahren ins Leben gerufenen Hospizbewegung in England begann sich im Leben der Menschen das Sterben zu verändern. Nicht mehr abgeschoben in entlegenen Räumen wie über lange Jahre üblich sollte der Tod stattfinden, sondern in freundlicher Umgebung und von liebevollen Menschen betreut wollte man das Lebensende erleichtern helfen. Inzwischen hat sich die Hospizbewegung weiter verbreitet. In vielen Ländern gibt es Hospize, in denen der Mensch seinen Bedürfnissen gemäß im Endstadium des Lebens seinem Tod entgegen gehen darf. Parallel zur Hospizbewegung entwickelte sich die Palliativmedizin, eine das Sterben begleitende und erleichternde Medizin. In zahlreichen Krankenhäusern gibt es inzwischen Palliativstationen, wo dem Sterbenden in seinem letzten Lebensabschnitt mit den zuweilen erbärmlichen Qualen Erleichterung geboten wird. Gian Domenico Borasio ist einer von vielen Palliativmedizinern, der mit seinem hier vorliegenden Bericht über das Sterben sachlich, nüchtern und doch mit viel Empathie Auskunft gibt. Sein Werk ist nach Kapiteln geordnet, in denen medizinische, sozialpsychologische und rechtliche Fragen angesprochen werden. Borasio bringt eine gut strukturierte Zusammenfassung der Bedingungen, die Voraussetzung für einen sanften Tod sein können. Nach seiner Auffassung gibt es einmal den rein physiologischen Vorgang des Sterbens. Es gibt aber darüber hinaus die viel bedeutenderen Aspekte des mental-gefühlsmäßigen Eingehens auf die Bedürfnisse des Sterbenden. Hier setzt Borasio an und zählt die vielen Möglichkeiten der Sterbebegleitung auf. Dazu gehört die menschlich- einfühlsame Gesprächshilfe des Arztes oder Hospizhelfers, zu der selbstverständlich ganz vordringlich die Medikamentenversorgung bei den vielfältig auftretenden Beschwerden eines Sterbenden gehört. Insbesondere die Angst -und Schmerzbekämpfung steht hier im Vordergrund des Interesses. Tabus über das Sterben gibt es immer noch in einer unübersehbaren Vielzahl von Fällen. Diese zu beseitigen und das Gespräch mit dem Sterbenden und auch den Angehörigen zu ermöglichen gehört zu den Anliegen Borasios. Wenn man das Buch gelesen hat, wünscht man sich sehr, dass man die entsprechenden Hilfen und Möglichkeiten, wenn es Zeit ist, auch für sich nutzen könnte. Doch gibt es nach wie vor nicht genügend Anlaufstellen für das letzte Stadium des Lebens, dem wir unweigerlich alle entgegen gehen. Gian Domenico Borasio leistet mit seinem Buch einen wichtigen Schritt in Richtung Aufklärung über das individuelle Sterben und die damit verbundenen Voraussetzung für einen guten Tod. Mögen es viele Mediziner, Politiker und Betroffene lesen, damit jeder von uns in Würde und Frieden sterben darf.

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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    Sokrates

    Sokrates

    04. April 2012 um 21:20

    Ein ehrliches Buch, das möglichst jeder Mensch lesen sollte, denn es behandelt ein Thema sachlich fundiert, mit dem sich die wenigsten Menschen gerne ernsthaft auseinandersetzen möchten. Borasio setzt sich allerdings mit diesem - im wahrsten Sinne - grenzwertigen Thema sehr souverän, aber laienfreundlich auseinander, gibt einem Einblicke in aktuelle medizinische Standpunkte und erläutert einfach, aber konkret, wie sich der Einzelne zu diesem sehr sensiblen Thema positionieren sollte. Für jeden, der sich aktiv mit dem Gedanken auseinandersetzt, eine Patientenverfügung zu verfassen - sicher ersetzt es keinen Facharztbesuch, aber als erste Handlungshilfe und Identitätssuche sehr gut geeignet.

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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    03. January 2012 um 18:25

    Das Buch besteht auch zahlreichen kurzen Kapiteln und befasst sich mit dem Sterben in Deutschland, es werden viele Fakten aufgetischt, die für jeden Menschen interessant sind. Allerdings finde ich einige Kapitel viel zu kurz, da möchte man eigentlich mehr erfahren. Zudem wedelt der Autor häufig mit dem moralischen Zeigefinger - es werden kaum noch Kinder geboren, deswegen ist die Pflege im Alter so problematisch, dass irgendwann über das «sozialverträglichen Frühableben» gesprochen werden muss. Es wäre wichtiger in diesem Zusammenhang über die Legalisierung der Pflegekräfte aus Osteuropa zu sprechen. Dies wird zwar auch erwähnt, aber das Thema der fehlenden Kinder, geht einem auf die Nerven. Genauso unerträglich empfand ich die Empfehlung für die eigene Pflege im Alter vorzusorgen, indem man mehrere Töchter zeugt und ansonsten bei der Auswahl der Schwiegertöchter ein Wörtchen mitreden sollte - der Autor sagt, dass dies nicht als Witz gemeint ist. In der heutigen Gesellschaft, wo es immer mehr Single-Hausahlte gibt und sich jeder selbst am nächsten ist, teilweise Jungen immer noch bevorzugt werden, muss es andere Lösungsansätze für die Betreuung pflegebedürftiger Menschen geben, als die nicht vorhandenen eigenen Kinder. Richtigerweise wird hier auch die Altes-WG genannt, leider kommen aber solche Themen viel zu kurz. Mit Genuss liest man allerdings die nicht seltene Ärzteschelte des Autors - jeder hat wohl schon schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, die in einer Tour reden, ohne dass man etwas fragen kann oder auch nur das Gesagte versteht. Es zeigt sich doch häufig, dass geeignete Kandidaten, mit Empathie für Patienten durch den hohen NC am Studium gehindert werden. Da müsste auch ein Umdenken stattfinden. Sehr lesenswert sind die zahlreichen Fallbeispiele, die teilweise traurig stimmen, aber auch viel Hoffnung geben - da wirkt das vermeintliche eigene Leid geradezu lächerlich. Alles in allem sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. October 2011 um 12:54

    Ein nüchternes, sachliches und wichtiges Buch Weder emotional, philosophisch noch abstrakt fachlich legt Gian Domenico Borasio mit seinem schmalen Buch auf gut 200 Seiten einen nüchternen, sachlichen, überschaubaren und dennoch in der Atmosphäre warmen Bericht über jene Kenntnisse vor, die mit dem Sterben zu tun haben. Was ist der Stand der Dinge? Was können wir alle tun? Wie können sich Menschen auf das Sterben einstellen? Das sind die Kernfragen, denen sich Borasio in kompetenter Weise zuwendet, ohne das Buch fachlich zu überfrachten. Vielleicht mögen manche Leser daher am Ende der Lektüre einen gewissen fachlichen Tiefgang vermissen, gerade aber in der gewählten Darstellungsform bietet das Buch einen höchst öffnenden Zugang zu dieser existentiellsten Frage des Menschen und folgt daher in bester Form den Zielen, die isch Borasio mit dem Buch setzt. Am Beispiel der Kapitel über Nahtod Erfahrungen wird die Darstellungsweise und die Zielrichtung Borasios exemplarisch deutlich. Auf wenigen Seiten bietet er eben keine ausführliche und mit Fachausdrücken gespickte Zusammenfassung wissenschaftlicher Erkenntnisse, beschreibt aber sehr wohl sachlich das Phänomen an sich völlig zureichend und zieht die für ihn entscheidende Schlussfolgerung: Da Menschen, die eine solche Erfahrung erlebt haben, deutlich weniger Angst vor dem Tod nachher zeigen, ist dies Grund genug, dem Phänomen positiv gegenüberzustehen. (Wer mehr über die einzelnen Punkte Borasios erfahren möchte, der sei verwiesen an ausreichend dargelegte Literaturhinweise im Huge der Anmerkungen am Ende des Buches). Denn genau dies ist das eigentliche und ausgesprochene Ziel des Buches, welches der Palliativmediziner Borasio aus seiner langjährigen Erfahrung heraus konzipiert: Viele Menschen verhalten sich dem Tod und Sterben gegenüber, selbst wenn sie hoch gebildet sind, erstaunlich irrational. Eine Irrationalität, die aus intensiver Angst heraus entsteht, Eine Angst, die umso stärker sich bemerkbar macht, je weniger der Mensch über das Thema Sterben weiß und je weniger er sich diesem sicheren Erlebnis gegenüber Gedanken gemacht hat. „Angst ist das größte Hindernis für die Kommunikation über und im Sterben und mit der Hauptgrund für leidvolle Sterbeverläufe.“ Allein schon seine Einlassungen gegenüber den verbreiteten Fantasien und Ängsten vor einem scherzvollen und leidvollen körperlichen Sterben, denen der Palliativmediziner ruhig entgegnen kann, dass dem körperliche Leiden des Sterbens heutzutage grundlegend begegnet werden kann, nehmen hier einen gut Teil Angst hinfort und können den Blick für eine reflektierte Betrachtung des Sterbens weiten. Wie überhaupt das entscheidende Elemente eines eben nicht-leidvollen Sterbens für Borasio die Kommunikation in vielfältiger Form ist. Zwischen Arzt und Patienten. Innerhalb der Familie. Und auch die innere Kommunikation des Menschen hat eine wichtige Funktion auf dem Weg des Sterbens. Wunderbar, wie Borasio als Mediziner hier auch den schwer in Worte zu fassenden bereich der Spiritualität mit anführt. Eine übergreifende Spiritualität, die sich nicht auf eine bestimmte Religionsform einengen lässt. Borasio räumt in unaufgeregter Weise auf mit einem kaum vorhandenen Wissen und vielen angstvollen Fantasien. Wunsch und Wirklichkeit zum Tod legt er statistisch dar und zeigt die Implikationen auf. Welche Betreuungsformen wichtig sind am Ende des Lebens, welche Elemente das Sterben in den Blick rücken. Medizinische Notwendigkeiten gegen Verhungern und Verdursten, was an Problemen alles auftauchen kann und wie man diesen begegnet, was zum Thema Sterbehilfe zu sagen ist aus heutiger Sicht und, natürlich, verweist er mehrfach (und zu Recht) auf die wichtige Funktion der Palliativmedizin im Sterbeprozess. Ebenso aber auch darauf, das ein ständiges Beiseiteschieben des Todes und eine Verlagerung aus der „Lebensmitte“ des Zu Hauses und der Familie heraus auf Dauer die Probleme der Angstfantasien nicht lösen, eher noch verstärken wird. Ein ruhiges, beschreibendes, dem Menschen zugewendetes Buch, welches Angst nehmen kann, Wege aufzuzeigen versteht und dem Sterben den letztlich vorhandenen, existentiellen Ort im Leben frei räumen kann, den das Sterben nun einmal (neben der Geburt) hat. Unbedingt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Über das Sterben" von Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. September 2011 um 11:11

    „Was uns allen zu wünschen ist, ist ein nüchterner und gelassener Blick auf die eigene Endlichkeit. Dies erfordert eine ruhige und wiederholte Reflexion, am besten im Dialog mit den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das passiert leider im Leben eher selten, und wenn, dann oft sehr spät. Nehmen wir uns die Zeit dafür.“ Sich diese Zeit zu nehmen, dazu lädt der 1962 geborene Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Lausanne und Lehrbeauftragte für Palliativmedizin an der TU in München, Gian Domenico Borasio, die Menschen ein, die zu seinem Buch gegriffen haben. Sie haben es wohl getan, weil sein Titel „Über das Sterben. Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen“ etwas in ihnen ausgelöst hat, den Wunsch etwa, mehr über dieses Thema zu erfahren, und etwas zu lernen. Mit dem eigenen Tod und dem eigenen Sterben anders umgehen zu lernen. Vielen Menschen geht es durchaus so, dass sie eine klare Haltung zu ihrer eigenen Endlichkeit haben, sei sie nun religiös- spirituell geprägt oder nicht. Doch es fällt ihnen schwer darüber zu sprechen, besonders mit den ihnen nahestehenden Menschen. Manchmal haben sie es auch schon versucht, und sind von der Abwehr, die ihnen entgegenprallte so erschrocken, dass sie denken, sie müssten dieses Thema in Zukunft mit sich allein ausmachen. Dabei ist der Tod genau wie die Geburt, der er korrespondiert, ein Ereignis, für das es von der Natur festgelegte Abläufe gibt, in die der Mensch möglichst wenig störend eingreifen sollte. Deshalb plädiert der wohl führende Palliativmediziner Europas für eine Palliativbetreuung, die weit über die reine medizinische Kontrolle hinausgeht. Sterbebegleitung, wie Borasio sie weiter entwickeln will, kann ohne echte Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten nicht zu der wirksamen medizinischen, psychosozialen und auch spirituellen Betreuung werden, als die sie von ihrer Idee her gedacht ist. Doch wenn der Sterbende und seine Angehörigen erst in diesem letzten Stadium ihre Kommunikation über das Sterben und den Tod beginnen, ist es oft zu spät. Da ist dann nichts aufgeschrieben über die Erbregelungen, es liegt keine Vorsorge- und Patientenvollmacht vor. Sich darum zu kümmern, wenn man noch bei bester Gesundheit ist, oder allerspätestens, wenn ernste Krankheitssymptome auftreten, das kann man lernen. Dieses Buch ist eine ermutigende und anschauliche Hilfestellung dafür. Borasio will vorsichtig und sensibel eines der größten gegenwärtigen Tabus brechen, das Schweigen über den eigenen Tod und die Angst, endlich einmal darüber zu reden. Er geht selbst mit gutem Beispiel voran, und behandelt auch die umstrittenen ethischen Themen der Sterbehilfe. Er beschließt sein Buch mit dem Aufruf zur besseren Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die Hoffnung auf ein ewiges Leben ist – zumindest hier auf Erden – nicht realisierbar. Aber die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Lebensende unter guter Betreuung wird für immer mehr Menschen Realität. Dazu bedarf es der Mitarbeit aller: der Professionellen und der Ehrenamtlichen; der viele verschiedenen Berufsgruppen, der Angehörigen und der Patienten. Dann kann es tatsächlich möglich sein,gute Voraussetzungen für jenes Ziel zu schaffen, das Rainer Maria Rilke unvergleichlich formuliert hat: ‚O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.’“

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