Die Kirche San Francesco in Assisi

von Gianfranco Malafarina 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die Kirche San Francesco in Assisi
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Inhaltsangabe zu "Die Kirche San Francesco in Assisi"

San Francesco in Assisi ist die Grabeskirche des hl. Franziskus, der 1226 starb. Schon kurz nach seinem Tod, 1228, wurde mit dem Bau der Unterkirche begonnen. Bereits 1253 erfolgte die Weihung der Oberkirche. Beide Kirchen sind vollständig mit Fresken bedeckt. Die Malereien stammen von den größten Künstlern ihrer Zeit: Cimabue, Giotto, Simone Martini und Pietro Lorenzetti. Aufgrund der historischen Situation bietet die Ausstattung von Ober- und Unterkirche die einzigartige Möglichkeit, die italienischen Kunstentwicklungen des 13. und 14. Jahrhunderts an einem Ort und anhand von Meisterwerken ohne Gleichen nachzuvollziehen. Das Buch bietet erstmals einen umfassenden Überblick zu Thema. Es stellt sie Anlage als Gesamtkunstwerk vor - neben den bedeutenden Fresken werden auch alle anderen, kunsthistorisch relevanten Ausstattungsobjekte wie Gemälde, Altäre, Glasfenster und Chorgestühl berücksichtigt. In fulminanten Aufnahmen werden die Kunstwerke präsentiert, darunter viele Detailansichten. Sie entstammen größtenteils der umfangreichen Fotokampagne, die vor der Zerstörung durch das große Erdbeben 1997 stattfand. Besonders hervorzuheben ist der auf Spezialpapier gedruckte Buchteil mit Detailaufnahmen von Porträtdarstellungen des hl. Franziskus sowie von Tier-, Architektur-, Engels- und Naturmotiven.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783777436616
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:324 Seiten
Verlag:Hirmer
Erscheinungsdatum:04.05.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kirche San Francesco in Assisi" von Gianfranco Malafarina

    Wenn man diesen prächtigen Band in den Händen hält, wird man es kaum für möglich erachten, dass hier auf 320 Seiten eine einzige Kirche in Wort und Bild gezeigt, beschrieben und gewürdigt wird.

    Doch die Kirche San Francesco in Assisi, die seit Jahrhunderten ein geradezu magischer Anziehungspunkt für Pilger und Kunstinteressierte aus aller Welt ist, ist einen solchen Band allemal wert. Neben anschaulichen und informativen kunsthistorischen und kirchenarchitektonischen Einführungen beeindrucken in diesem Band vor allem die zum großen Teil großformatigen Abbildungen aller Kunstwerke, zum Teil in mehreren Ausschnitten aufgeteilt. Ihre Farbreproduktion ist hervorragend gelungen, was man nicht bei allen Kunstbänden sagen kann.

    Der Band eignet sich ganz außerordentlich als Geschenk für Menschen, die an Kunstgeschichte interessiert sind, an historischen Kirchen oder an der Darstellung religiöser Themen in der Kunst,

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    michael_lehmann-papevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kirche San Francesco in Assisi" von Gianfranco Malafarina

    Kleinod der Franziskaner

    Ein ganzes, umfangreiches Buch mit vielfachem, hervorragendem Bildmaterial und ebenso ausführlichen textlichen Erläuterungen zu einer einzigen Kirche? Das kann nur funktionieren und Eindruck hinterlassen, wenn die konkrete Kirchen vielfache Eindrücke und Besonderheiten in sich eint. Auf San Francesco in Assisi trifft dies einzigartige zu, in vielfacher Weisen.

    Kunstgeschichtlich interessant allein schon aufgrund der vielfachen Ausschmückungen und der Werke, beauftragt und beaufsichtigt von Bonaventura, der hier eine ganze Reihe von Meisterwerken hat in den Raum setzen lassen. Religionsgeschichtlich spannend, weil in der Art der Ausschmückung, vor allem in dem, was nicht dargestellt wurde, der religionspolitische Impetus der Franziskus Darstellung schon in der Frühzeit der Ausgestaltung der Kirche.

    „Dargestellt wird ein sanfter Heiliger, im Frieden mit der Welt und den Lebewesen, der sogar zu den Vögeln sprechen konnte; ein unvergleichlicher Heiliger, dessen Fleisch durch die Wundmale Christi vergöttlicht wurde.“
    Die Umsetzung dieser Zielvorstellung der Verkündigung, einige Überlieferungen um Franziskus herum, die nicht aufgenommen wurden in die geschichtenerzählenden Fresken, sind ebenso Teil des Buches wie die ausführliche, bildliche Darstellung von Architektur und Ausschmückung der Oberkirche, Unterkirche und der einzelnen Kapellen.

    Eine solche Vielfalt an Eindrücken hält San Francesco bereit, dass Seite für Seite neue Eindrücke auftauchen und auf den gut 320 Seiten des Buches immer wieder auch neue, inhaltliche Richtungen gesetzt werden. Wunderbar hier das Kapitel über die Engeldarstellungen, die bereits eine eigene Verkündigungslinie an sich in sich tragen. Aber auch die Werke über die Legenden der Frühzeit Franziskus, di Mantelspende und die Übergabe der eigenen Kleidung and en Vater mitsamt des weiteren Lebensverlaufes, erstellt durch Giotto und seine Werkstatt, verdienen hohe Beachtung.

    Ausführlich erläutert, in hervorragendem Bildmaterial dargestellt, erhält der Leser einen intensiven und interessanten Einblick in die Darstellungen innerhalb der Kirche, die Architektur, die vielfach verschiedenen Ausgestaltungen und die im Hintergrund stehenden Überlegungen zur Kirche.

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