Gianni Valente Nähe und Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Nähe und Freiheit“ von Gianni Valente

Gianni Valente ist seit Jahren mit Papst Franziskus befreundet. Immer wieder hat er mit ihm Gespräche über Gerechtigkeit, Glaubensverkündigung und Kirchenreformen geführt. Die wichtigsten der daraus entstandenen Texte sind in diesem Buch zusammengestellt, etwa zur bevorzugten Option für die Armen, zur Öffnung der Kirche, zur Beständigkeit durch Wandel – vor allem aber ein Gespräch zur Lateinamerikanischen Bischofsversammlung in Aparecida 2007, die er maßgeblich prägte und die ganz klar das Verständnis des Papstes von einer glaubwürdigen Kirche zeigt.

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    Nähe und Freiheit

    Arbutus

    16. May 2016 um 18:20

    Ich habe mir dieses kleine Büchlein spontan gekauft, weil ich den Titel einfach umwerfend finde. Ich bin selber nicht katholisch und auch kein Anhänger des Papsttums, aber diese kurze Überschrift sagt mir, dass Jorge Mario Bergoglio, der spätere Papst Franziskus, messerscharf die Herausforderung und die Chance verstanden hat, vor der Glaubensgemeinschaften heute allgemein stehen: nämlich die Mitte zwischen kollektiver Unterordnung und egoistischem Individualismus zu finden, positiv formuliert also zwischen Nähe und Freiheit. Und dann war die Lektüre erst einmal sehr enttäuschend, denn von "Gespräch" kann vorerst gar keine Rede sein, sondern es folgt ein ausführlicher geschichtlicher Abriss des Autors Gianni Valente über die erfolgreiche Evangelisationsarbeit Bergoglios und seiner Kollegen in den Barrios von Caacupé. Das ist zwar nicht uninteressant, aber nicht das, was ich in diesem Buch dank des Titels zu finden hoffte. Schließlich, ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, geht der Autor nahtlos in die Interviews mit dem künftigen Papst über. Der in der Tat einiges zu sagen hat. Leider ist keines der Interviews genau abgegrenzt oder bezeichnet. Nur im Vorwort weist der Autor darauf hin, dass sie von 2002 bis 2009 in der Zeitschrift "30 Giorni" veröffentlicht wurden. Bergoglio spricht als ein Mann der Praxis, dem es mehr darum geht, die Bedürfnisse seiner Herde von Gläubigen zu stillen, als durch zu hohe Anforderungen Hindernisse aufzubauen. Auch wenn mir als Außenstehendem einige Ereignisse wie z. B. die Konferenz von Aparecida, überhaupt nichts sagen, finde ich seine Aussagen über Einheit und Vielfalt sehr inspirierend. Oder dieses hier: "...gerade wenn man im Herrn bleibt, geht man aus sich heraus. [...] Man bleibt dem Zeugnis nicht treu, wenn man wie die Traditionalisten oder Fundamentalisten am Buchstaben klebt. Die Treue ist immer eine Veränderung, ein Erblühen, ein Wachsen." Man findet auch markante und scharfsinnige Bemerkungen Bergoglios über verfehlte Finanzpolitik und den Werteverfall. Das letzte Kapitel bringt kein Gespräch mehr, sondern einen Text Bergoglios über die Aufgaben eines Bischofs. Der Text, der sicherlich wertvolle Ratschläge für angehende Bischöfe beinhaltet, war jedoch für mich eher uninteressant, streifte er doch das eigentliche Thema nur gelegentlich (immerhin verkörpert der Bischof aber für Bergoglio die Nähe der Kirche zu den Menschen). Die, wie ich finde, nicht immer glückliche Zusammenstellung der Texte durch den Autor hat zur Folge, dass dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Trotzdem fand ich darin aussagekräftige Passagen, die mir den angehenden Papst Franziskus als klugen und menschlichen Bischof näher gebracht haben. Daher vergebe ich respektvolle drei Sterne.

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