Gideon Böss

 4 Sterne bei 60 Bewertungen

Lebenslauf von Gideon Böss

Gideon Böss publiziert seit seinem Studium in verschiedenen Zeitungen, u. a. in Cicero und Focus. Seit 2008 schreibt er für DIE WELT die Online-Kolumne »Böss in Berlin«. Im Jahr 2014 erschien sein Roman »Die Nachhaltigen«. Er glaubt an keinen Gott, würde ihn aber trotzdem gerne mal kennenlernen. Seine Homepage finden Sie unter: www.gideonboess.de

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Rezension zu "Schatz, wir werden reich! (vielleicht)" von Gideon Böss

Für meinen Teil leider etwas oberflächlich.
blaues-herzblattvor 4 Monaten

In diesem Buch geht es darum, dass sich ein tendenziell immer bankrottes Pärchen aufmachen will zu neuen Chancen und raus aus dem Minus. Da kommt es ganz gelegen, das der Mann auch noch Journalist ist. Er stürzt sich in die große weite Welt der Finanzen und die vielen unzähligen Wege, die den ein oder anderen schon zu einem höheren Kontostand geführt haben. Dabei ist alles dabei, von der Pferderennbahn und ominösen Wettgeschäften, über Onlinegewinnspiele bis hin zu einem Besuch in der alteingesessenen Frankfurter Börse.

Für meinen Geschmack wollte der Autor hier allerdings zu viel auf einmal und hat sich auf dem Weg etwas verloren. In jede Story werden Humorfloskeln gestreut die leider genau wie Floskeln wirken und eher gestelzt daher kommen. Und dann ist da doch wieder der Kontrast zur ausführlichen Recherche die bei manchen Geschichten deutlich wird. Zum Beispiel zu Aktien, dort kann man sich als Einsteiger ein erstes Verständnis für die Begriffe anlesen. Und trotzdem bleibt immer wieder die Frage, ist das jetzt Humor und nicht ernstgemeint, oder will der Autor wirklich reicher werden (und dem Leser auch dabei helfen). Für ersteres ist es schlicht nicht lustig genug und für letzteres fehlt die Ernsthaftigkeit und es gibt sicherlich besser zusammengefasste Alternativen. Für mich daher leider nichts halbes und nichts ganzes... Das Einzige was das Buch sehr anschaulich zeigt, ist die schier riesige Vielfalt an Möglichkeiten die es gibt und wie anstrengend und ermüdend der Fokus auf Geld sein kann. Aber um das zu sehen muss der Ottonormalverbraucher eigentlich nicht erst ein Buch lesen.

Abgesehen von der Humorsache, war der Schreibstil in Ordnung und gut lesbar, aber auch nicht atemberaubend.
Ist das jetzt ein Sachbuch? Ich bin etwas verwirrt und würde es eher nicht weiterempfehlen.

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Rezension zu "Schatz, wir werden reich! (vielleicht)" von Gideon Böss

Wie gewonnen so zerronnen!
theophiliavor 10 Monaten

Klappentext aus Amazon
"Ein einfallsreiches Paar lässt uns humorvoll an seinen Anläufen zum großen Geld teilhaben - mit 20 verschiedenen Methoden, die alle den großen Geldregen versprechen....
Ein Paar in chronischer Geldknappheit. Um aus dem Strudel aus Dispokrediten, Nachzahlungen und Inkassobriefen herauszukommen, entwickeln die beiden eine Idee, die sie von all diesen Sorgen befreien soll: reich werden. Also versuchen sie sich als Börsenspekulanten, Pferdewetter, Kunstsammler und Goldhorter. Es gibt so viele Wege, die (angeblich) zum großen Geld führen – und dieses Paar versucht sie alle zu beschreiten.“

Meine Meinung:

Was sage ich zum Cover
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es wirkt sehr humorvoll wie das Ehepaar dem Sparschwein hinterher rennt. Es scheint nur immer wieder zu entwischen.
Das ist schon tragisch, wenn man sich auf die Socken macht und etwas erreichen möchte und das einem immer wieder davonläuft.

Wie das Buch aufgebaut ist
In 297 Seiten steigt das Buch sofort nach einer kurzen Einleitung ins Thema ein. Das Ehepaar macht einen Selbstversuch, der auf einem Jahr angelegt ist. Sie testen über 20 manchmal unübliche Möglichkeiten reich zu werden. Ob sie es schaffen, wird der Leser am Ende des Buches wissen.

Was ich aber jetzt schon verraten kann ist, dass das Buch amüsant, unterhaltsam und ehrlich geschrieben ist. Das Buch ist kurzweilig geschrieben und der Leser wartet auf den Durchbruch zu hören, mit welcher Aktion Familie Böss Millionäre werden.
Die Autoren gehen mit einer gewissen weise Selbstironie und Witz in dem Buch ans Werk.

Jeder Vorschlag zu einem reichen Leben entet mit einem Fazit. Da das Buch zwar ein Sachbuch ist, aber eher humorvoll geschrieben, darf das Fazit nicht allzu ernst genommen werden.

Die einzelnen Möglichkeiten zum Gelderwerb sind jederzeit vom Leser selbst ausprobierbar.

Das Buch enthält 20 Kapitel in denen sehr ausführlich auf das jeweilige Thema eingegangen wird.
Immer wieder geht das Buch auch auf historische Begebenheiten und Personen der Zeitgeschichte ein.

Im Nachwort fasst der Autor alle Erwerbsideen zusammen und hofft sehr, dass seine Schätze, die jetzt auf dem Dachboden stehen vielleicht seine Enkelkinder vergoldet bekommen.

Was ich danke des Buches lernen konnte!
Vor einigen Jahren haben wir mit der Schule die Frankfurter Börse besucht. Leider gibt es die Börse nur noch als historisches Gebäude. Sämtliche Börsentransaktionen werden über die Computer geführt. Daher ist der Moderator bei den Börsennachrichten mehr Nostalgie wie echt im Einsatz. Daher braucht es mich nicht zu wundern, dass heutzutage keine Schulklasse mehr eine Börse besucht.

Fazit

Mit dem Buch erhält der Leser ein Sachbuch der anderen Art. Gerne zu empfehlen. 

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Rezension zu "Schatz, wir werden reich! (vielleicht)" von Gideon Böss

Leider kommt das ganze sehr erzwungen lustig rüber...
Inasbuecherregalvor 10 Monaten

Zu Beginn lernen wir den Autor und seine Frau mitsamt deren recht hoffnugsloser finanziellen Situation kennen. Da Geld zwar nicht glücklich macht, kein Geld aber auch nicht, beschliessen Gideon und Christine, Geld muss her. Am besten einfach und ohne viel Mühe. Also werden Nägel mit Köpfen gemacht....

Der angeblich leichteste Weg laut seiner Punkte-Liste, sind Wetten, Pferdewetten in diesem Fall. Leider ist dieses Verfangen im Endeffekt nicht sehr erfolgreich, ebenso das studieren eines Ratgebers, Rentenfonds, Kofferversteigerung. Auch Geld über das Internet verdienen klingt einfach, hat aber seine Tücken. Sparen, Börsenbesuch und Aktienfonds bringen ebenfalls nicht den gewünschen Erfolg, genau wie die sogenannten Powerdays, Preisauschreiben oder gar eine Schatzsuche. Ob dem Ehepaar dennoch der große Durchbruch gelingt, verrate ich hier nicht ;-)

Trotz des zugegeben amüsanten Einstiegs kämpfte ich mich teilweise durch das Buch. Der Autor lässt uns an seinen Versuchen teilhaben, Reich zu werden, mehr oder weniger erfolgreich schildert er uns seinen Weg zu unendlichem Reichtum. Man hat das Gefühl, der Autor/die Autoren möchten dabei lustig erscheinen, leider gelingt ihnen das meiner Meinung nach kaum. Richtig lustige Passagen suchte ich vergeblich, auch wenn hin und wieder mal der Humor zwischen den Zeilen hervor blitzt. Leider war der restliche Inhalt des Buches teilweise sehr langatmig, was ich sehr schade finde da das Thema an sich durchaus Potenzial hat.

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Cover des Buches Deutschland, deine Götterundefined
Es wird mal wieder Zeit für eine Leserunde. Diesmal mit einem sehr spannenden Sachbuch von Gideon Böss: »Deutschland, deine Götter. Eine Reise zu Kirchen, Tempeln, Hexenhäusern«, erschienen im Tropen Verlag. Seid dabei und erfahrt, woran in Deutschland so alles geglaubt wird

HIER KÖNNT IHR INS BUCH REINLESEN.

Infos zum Buch:

Gideon Böss schaut sich zwischen Alpen und Nordsee um, ob auch etwas für seine bislang unerlöste Seele dabei ist. Die Auswahl ist groß, vielfältig – und sehr unterhaltsam.

Längst haben wir in Deutschland amerikanische Verhältnisse. Zumindest was die religiöse Vielfalt angeht. Neben den Platzhirschen katholische und evangelische Kirche gibt es längst ein multikulturelles Durcheinander der verschiedensten Gottheiten. Magische Wölfe, verheiratete Hexen, gutmütige Aliens, fernöstliche Buddhas und ein lebendiger Johannes der Täufer. Egal welche Art der Seelenrettung dem Einzelnen zusagt, er wird für jede einen Anbieter finden. Gideon Böss reist durch das ganze Land, um sich mit Mitgliedern der verschiedensten Gruppen zu treffen und sich ihre Weltsicht erläutern zu lassen. Dabei entsteht eine kurzweilige und doch informative Momentaufnahme darüber, wie knapp fünfhundert Jahre nach Luther im Land der Reformation geglaubt, gebetet und gehofft wird.

Kurzinfo zum Autor:

Gideon Böss publiziert seit seinem Studium in verschiedenen Zeitungen, u. a. in Cicero und Focus. Seit 2008 schreibt er für DIE WELT die Online-Kolumne »Böss in Berlin«. Im Jahr 2014 erschien sein Roman »Die Nachhaltigen«. Er glaubt an keinen Gott, würde ihn aber trotzdem gerne mal kennenlernen.
Seine Homepage finden Sie unter: www.gideonboess.de
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Letzter Beitrag von  SaintGermainvor 4 Jahren

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