Gideon Samson

 3.4 Sterne bei 74 Bewertungen

Lebenslauf von Gideon Samson

Gideon Samson, geb. 1985 in Den Haag, veröffentlichte mit 22 Jahren sein erstes Buch. Er ist der jüngste Autor, der jemals mit dem Silbernen Griffel ausgezeichnet wurde. Flutlicht erhielt 2015 als bestes Jugendbuch in der Alterskategorie 12-15 Jahre den Goldenen Bilderrahmen. Auch in Deutschland standen Samsons Bücher bereits zweimal auf der Liste Die besten 7.

Alle Bücher von Gideon Samson

Der Himmel kann noch warten

Der Himmel kann noch warten

 (22)
Erschienen am 30.06.2010
Flutlicht

Flutlicht

 (16)
Erschienen am 27.06.2016
Doppeltot

Doppeltot

 (17)
Erschienen am 26.01.2015
70 Tricks, um nicht baden zu gehen

70 Tricks, um nicht baden zu gehen

 (18)
Erschienen am 01.09.2015
Sternschnuppensommer

Sternschnuppensommer

 (1)
Erschienen am 29.01.2018
70 Tricks, um nicht baden zu gehen

70 Tricks, um nicht baden zu gehen

 (0)
Erschienen am 21.07.2014

Neue Rezensionen zu Gideon Samson

Neu
Bandelos avatar

Rezension zu "Sternschnuppensommer" von Gideon Samson

Gute Idee, leider nicht so schön umgesetzt
Bandelovor 3 Monaten

Erster Satz:

Da stehst du nun.

Cover & Einband:

Das Cover ist wunderschön gemalt und lädt zum Träumen ein. Es passt wunderbar zur Geschichte und auch der Einband fühlt sich wirklich gut an.

Layout:

Die Schrift ist gut leserlich, für fortgeschrittene Leser. Die Kapitel haben leider weder Überschriften, noch Kapitelnummern. Das finde ich sehr schade und dadurch fehlt eine Orientierung bzw. die Übersicht.    

Inhalt und Schreibstil:

Die Geschichte handelt von einem Jungen, der in den Urlaub fährt. Zu seinem Vater nach Griechenland, den er noch nicht gut kennt. Zu Beginn ist der Urlaub schrecklich, doch durch einen Zufall findet er einen Freund und die Tage werden immer besser. Als dann auch noch ein Mädchen dazu kommt, wird es noch schöner. Es geht allerdings weder um eine klassische Liebesgeschichte, noch um das klischée Beziehungsdreieck. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Streit und Schmerz, aber auch Zusammenhalt und Vertrauen.

Der Schreibstil ist ziemlich anstrengend. Ich habe versucht das Buch vorzulesen: Die Grammatik holpert, es sind Fehler drin und es gibt zwei große Kritikpunkte, die sich durch das gesamte Buch ziehen: Zum einen wird die ganze Zeit in Du Form geschrieben: "Da stehst du nun. Du schon. In deinem Schulrucksack stecken keine Butterbrotdose noch irgendwelche frisch gemachten Hausaufgaben, sondern ein nagelneuer Pass..." (S. 5) Es ist furchtbar anstrengend zu lesen. Zum anderen kommen in diesem Buch viele Menschen vor, die nicht die Muttersprache des Protagonisten sprechen und demnach einen Akzent haben. Da dies nicht ein oder zwei Mal vorkommt, sondern sich durch das ganze Buch zieht und auch mehrere Menschen betrifft, ist es ganz schön anstrengend. Außerdem weiß ich nicht, ob das so förderlich für junge Menschen ist, die ja Zielgruppe dieses Buches sein sollen, bzw. für Menschen, die eh schon Probleme mit der deutschen Grammatik haben.

Wichtig, da es sich um ein Kinder bzw. junges Jugendbuch handelt, ist mir zu sagen, dass es 1. sehr schwer vor zu lesen ist, 2. oft falsche Grammatik verwendet wird und 3. ein Thema behandelt, bei dem Erwachsene zumindest darauf ansprechbar sein sollten.

Fazit:

Die Grundidee ist eigentlich eine schöne und auch wichtige, nur leider ist die Umsetzung echt mangelhaft.

Ich empfehle euch das Buch wenn...

... es für Kinder ist, die gut lesen können, deutsch sehr gut sprechen können und wenn sie wissen, dass ein Erwachsener da ist, der ihre Fragen beantwortet.

Kommentieren0
2
Teilen
Hellomymedias avatar

Rezension zu "Flutlicht" von Gideon Samson

Kurzweiliger und packender Jugendroman!
Hellomymediavor 8 Monaten

Was der Klappentext verspricht, kam mir ziemlich vielversprechend vor, da ich solche Art von Büchern noch nicht so oft genossen habe und interessiert daran war, wie die beiden niederländischen Autoren diesen doch schweren Stoff an den Leser bringen.



Die Buchfront ist schlicht gehalten, was einerseits den Fokus stark auf die orangefarbene Schrift lenkt, sodass der Titel dem Kunden sofort ins Auge springt. Ich weiß nicht, ob mich dieses Buch in einer Buchhandlung tatsächlich angesprochen hätte, um mir seinen Klappentext durchzulesen, ein genialer Schachzug ist jedoch der gewählte Titel, der die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge gekonnt miteinander verbindet, die sich normalerweise unterscheiden wie Tag und Nacht, in diesem einen bedeutungsschwangeren Wort sich aber verbinden. Das kann einer, der das Buch noch nicht gelesen hat, nur schwer beurteilen, aber mich hat dieser Titel im nachträglichen Revuepassieren beeindruckt hinterlassen.



Skeptisch stand ich zu Beginn der Lektüre der doch sehr knappen Buchlänge gegenüber, die mich daran zweifeln ließ, ob die Autoren ihren Charakteren genug Tiefgang einhauchen und ihre Eigenschaften in den weniger als zweihundert Seiten mir als Leser näherbringen können. Auch nach dem Beenden des Buches stehe ich diesem zweigespalten gegenüber – einerseits kommt durch das flotte Tempo ein kurzweiliges Lesevergnügen auf, andererseits fühlt sich die Erzählung nachträglich etwas platt und nicht charismatisch an.



Mit den Charakteren kann man sich identifizieren, sie treten nicht sonderlich positiv hervor, treten aber auch nicht mit Füßen nach der Sympathie durch den Leser, indem sie unnötig naive und nicht durchdachte Handlungen vollführen.



Stark wird das Buch an den Stellen, in denen es in nächster Nähe über die Katastrophe berichtet, die hier thematisiert wird. Viele Formulierungen haben mir Gänsehaut bereitet und ich verfolgte gebannt und voller Sorge das Geschehen.



„Ich hörte eine Menschenmasse, die sich mit aller Kraft ans Leben zu klammern suchte. Eine Masse, die flehte, doch bitte noch etwas länger auf dieser Welt bleiben zu dürfen.“ (S.52, „Flutlicht“)



Einen großen Handlungsbogen gibt es in dieser Geschichte nicht, aber danach sind die beiden Autoren aber auch gar nicht aus. Sie wird erzählt in der Sicht des auktorialen Ich-Erzählers aus einer zeitlichen Distanz heraus, und in anachronistischer Reihenfolge durch Rückblenden und zahlreiche Zeitsprünge. Die Zeitzonen, mit denen die Autoren hantieren, sind zugleich die beiden Handlungsstränge, die das Buch verfolgt. Das ist sehr clever gelöst und für den Leser ziemlich überzeugend.



„Das Wasser hatte mich mehr als je zuvor spüren lassen, dass ich lebte.“ (S.70, „Flutlicht“)





Wie gut ist es?

„Flutlicht“ ist ein kurzweiliges Jugendbuch mit einer wichtigen und erschreckenden Thematik, die durch einige lebhafte und sich im Gedächtnis verankernde Ausdrücke vertieft wird, die durch die besondere Erzählweise punkten kann, jedoch nicht unbedingt jedermanns Sache ist und auch nicht mit einem eigenen Charisma, das im Kopf bleibt, glänzen kann. Dennoch kann ich getrost eine Leseempfehlung aussprechen. 

Kommentieren0
1
Teilen
miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Der Himmel kann noch warten" von Gideon Samson

Gideon Samson - Der Himmel kann noch warten
miss_mesmerizedvor einem Jahr

Viel passiert nicht rund um Belle, wie auch, immerhin liegt sie im Krankenhaus und wird dort auch noch einige Wochen bleiben müssen. Aber auch in einem abgeschiedenen Ort kann man das, was sich tut, festhalten und vielleicht sogar berühmt werden, so wie Anne Frank. Deshalb schreibt sie ihre Gedanken und Erinnerungen auf. Vor allem Erinnerungen aus der Zeit als ihre Eltern noch zusammen waren, es aber schon Anzeichen dafür gab, dass es nicht mehr gut läuft. Besuch erhält sie vor allem von ihrer Mutter, die es immer noch nicht geschafft hat, das Rauchen aufzugeben und auf keinen Fall Belles Vater begegnen will. Der kommt auch regelmäßig vorbei, ein Ausbruch aus seinem neuen Leben. Als Jan zu Belle ins Zimmer gelegt wird, wird sie mit der Frage konfrontiert, was nach dem Leben auf der Erde kommt. Jan ist trotz seines jungen Alters überzeugt, dass es einen Himmel gibt – und dass er nicht mehr lange warten muss, bis er dort auch sein wird.

Obwohl die Krankheit Belles zentral in ihrem Leben ist, wird diese im Buch gar nicht thematisiert. Immer wieder geht es ihr schlecht, sie muss sich übergeben, was sie aber genau hat, bleibt ungesagt, man weiß nur, dass es eine Operation gab und es Belle eigentlich von Tag zu Tag bessergehen sollte. Sie geht tatsächlich mit ihrer Situation besser um, als die Erwachsenen, die sie besuchen kommen. Ihre Mutter ist völlig überfordert, ihre Lebenssituation gibt ihr auch wenig Halt und außer der Tochter hat sie offenbar kaum jemanden, der sie stützen kann. Der Vater scheint im Umgang mit dem langsam zum Teenager heranreifenden Mädchen insgesamt nicht entspannt umgehen zu können. Den Großeltern fällt dies noch am leichtesten, sie akzeptieren das Schicksal und was es mit sich bringt., Leben und Tod gehören nun einmal zusammen, aber man muss ja nicht gleich das Schlimmste erwarten.

Bellas Freundschaften hingegen werden durch ihre Abwesenheit fragil, ihre Freundinnen entfremden sich, die Freundschaft wird infrage gestellt. In einem Alter, in dem physische Nähe zum Erhalt der Verbindung essentiell ist, kann eine wochen- oder gar monatelange Trennung Risse und einen Bruch verursachen. Belle hat noch viel vor, die hat noch nie geliebt, noch nie geküsst, aber sie weiß auch, dass sie das möglicherweise nie erleben wird, auch wenn ihre Familie versucht Optimismus auszustrahlen.

Ein kurzes und intensives Buch, dass für mich sehr glaubwürdig die Stimme einer 12-Jährigen einfängt, mit all ihren Sorgen, Wünschen und Träumen. Immer vor dem Hintergrund, dass das junge Leben womöglich schon bald ausgelöscht wird. 

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Gerstenberg Verlags avatar

Gideon Samson erzählt in „Flutlicht“ von einem Jugendlichen, der der Tsunami-Katastrophe entkommen ist und alles vergessen will. Doch die Flutwelle holt ihn ein.
Die Geschichte basiert auf den wahren Erlebnissen von Julius 'T Hart, der im Jahr 2004 den Tsunami überlebte. Wir vergeben 15 Freiexemplare für eine Leserunde. Bewerbungsschluss ist der 31. August.

Das Buch ist für Leser ab 14 und darum geht es:
»Elin Andersson möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.« Pieter sieht sich gerade in Amsterdam das Endspiel der Fußball-WM an, als die Freundschaftsanfrage hereinkommt. Und plötzlich sind die Bilder wieder da ... Sri Lanka Dezember 2004: Nach einem Freiwilligeneinsatz in einem Dorf verbringen Pieter und sein englischer Freund John ein paar entspannte Urlaubstage am Meer, wo sie zwei schwedische Backpackerinnen kennenlernen. Für Pieter und Elin ist es Liebe auf den ersten Blick.

Leseprobe auf Book2Look: https://www.book2look.de/book/RcB6QkoKxW
Link zum Buch: http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836958967

Autorenporträt Gideon Samson im Niederlande-Magazin auf Seite 16: http://www.e-pages.dk/katalogbuchverlag/3/

Bewerbung:
Wenn Ihr an der Leserunde teilnehmen wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 30. August, indem Ihr uns erzählt, warum Ihr gerne mitlesen wollt.

Zum Autor:
Gideon Samson, geb. 1985 in Den Haag, veröffentlichte mit 22 Jahren sein erstes Buch. Er ist der jüngste Autor, der jemals mit dem Silbernen Griffel ausgezeichnet wurde. Flutlicht erhielt 2015 als bestes Jugendbuch in der Alterskategorie 12-15 Jahre den Goldenen Bilderrahmen. Auch in Deutschland standen Samsons Bücher bereits zweimal auf der Liste Die besten 7.

Und hier seht Ihr Gideon Samson im Stadion bei der Verkündung der nominierten Bücher für den Goldenen Bücherrahmen 2016, nachdem er im Jahr zuvor selbst ausgezeichnet worden war: https://www.youtube.com/watch?v=7j92OC17H_s


Veranstaltungen mit Gideon Samson in Deutschland:
16. September 2016 in Berlin:
Lesung aus „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ beim Internationalen Literaturfestival in Berlin (http://www.literaturfestival.com/)
23. September 2016 in Hamburg.
Lesung aus „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ beim Harbour Front Festival in Hamburg (http://harbourfront-hamburg.com/)

Zur Leserunde
Normal-ist-langweiligs avatar
Wieder eine Buchabgabe gegen Porto... Interesse?Dann bitte hier kommentieren:
http://books-and-cats.de/?p=1274
Zur Buchverlosung
Gerstenberg Verlags avatar

Leserunde zu „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ von Gideon Samson

 

Noch hat die Schwimmbadsaison zwar nicht begonnen, aber mit diesem Buch werdet ihr bestens darauf vorbereitet. Wir möchten euch in unserer neuen Leserunde das Buch „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ vorstellen. Das Kinderbuch, das Ende Januar erschienen ist, ist geeignet für Leser ab 8 Jahren.

 

Zum Titel:

Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da ...

Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert.(Gerstenberg Verlag)

Hier geht’s zur Leseprobe!

 

 Zum Autor:

Gedeon Samson, 1985 in Den Haag geb., veröffentlichte mit 22 Jahren sein erstes Buch, dem bald weitere folgten. Er ist der jüngste Autor, der jemals mit dem Silbernen Griffel ausgezeichnet wurde. Die niederländische Presse vergleicht den talentierten Autor mit Guus Kuijer.

Anke Kuhl, geb. 1970, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Sie hat Freie Kunst an der Uni Mainz und Visuelle Kommunikation an der HFG Offenbach studiert und arbeitet seit ihrem Abschluss 1998 als freie Illustratorin und Grafikerin in der Ateliergemeinschaft "labor". 2011 wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

 

Haben wir euer Interesse geweckt? Habt ihr Lust, das Buch zusammen mit uns zu lesen und zu rezensieren? Dann bewerbt euch bis zum 27.02.2014 für eines von 15 Exemplaren und beantwortet uns diese Frage:

 

Tricks, um nicht baden zu gehen – oder nicht abzusaufen, keine kalte Dusche verpasst zu bekommen, keinen Schiffbruch zu erleiden-, kennt ihr alle. Wollt ihr uns ein paar verraten?

 

Unter allen Bewerbern werden dann am 28.02.2014 die 15 Gewinner ausgelost.

Außerdem könnt ihr uns eure Antworten an werbung@gerstenberg-verlag.de schreiben. Die besten veröffentlichen wir auf unserer Homepage www.gerstenberg-verlag.de und auf Facebook!

 

 

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!

 

 

**Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung.**

Grandvilles avatar
Letzter Beitrag von  Grandvillevor 5 Jahren
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 95 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks