Gideon Samson 70 Tricks, um nicht baden zu gehen

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Inhaltsangabe zu „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ von Gideon Samson

Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Da ist Schulschwimmen. Gidd hat inzwischen über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, z.B. den Fußballtrainingstrick oder den Trick mit der Toilette. Leider kann man die meisten nur ein Mal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt und den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert. Dann wird er das Schwimmen irgendwie überstehen. Doch plötzlich ist der Taubenmann drei Mal hintereinander nicht da.

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  • Buchverlosung zu "70 Tricks, um nicht baden zu gehen" von Gideon Samson

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    30. August 2014 um 17:55

    Wieder eine Buchabgabe gegen Porto... Interesse?Dann bitte hier kommentieren:
    http://books-and-cats.de/?p=1274

  • Recht auf Familie

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    20. June 2014 um 12:06

    Was auch immer bei der Vermarktung des hübsch gestalteten Büchleins "70 Tricks, um nicht baden zu gehen" von Gideon Samson in Deutschland schief lief, dieses Buch ist ein sehr ernsthafter Appell an "bewusst alleinerziehende Mütter" aus Sicht eines neunjährigen Jungen, der sein Recht auf Familie einfordert. Gideon ist neun, wächst in einer Kleinstadt in den Niederlanden auf und ist wasserscheu! Gideons Mutter hat die in Holland durchaus übliche Befruchtung über Samenbank genutzt, um schwanger zu werden. Sie ist sehr bemüht, neben ihrer Arbeit ein Ohr für Gideons Probleme zu haben, versucht auch mit Psychologinnen und verschiedenen Strategien Gideon den Schwimmunterricht schmackhaft zu machen, aber Gideon ist sich sicher: Er kann es nicht, er will es nicht und überhaupt fehlt der Vater. Humorvoll beschreibt der Autor die Weltansichten und Ängste eines Neunjährigen und mir kam mehr als einmal der Verdacht, dass das Buch autobiographischen Inhalts sein könnte. In den Niederlanden ist Schwimmunterricht die allerwichtigste nationale Pflichtveranstaltung, ich glaube, es gibt in Deutschland nichts vergleichbares. Ausgerechnet da zu versagen, ist einfach undenkbar! Aber auch ich erinnerte mich zurück in die Schulzeit, in den allgemein verhassten Schwimmunterricht, der tatsächlich hauptsächlich aus  Ausreden und Sich krankmelden bestand. Heute gehe ich gerne schwimmen, aber als Kind, gerade im Alter der Pubertät mit Leistungsdruck schwimmen zu müssen, ist -glaube ich- das Schlimmste, was man einem Kind antun kann. Sieger waren die, die es schafften, sich vom Arzt mit Attest dauerhaft befreien zu lassen. Aber eben genau das geht in den Niederlanden nicht. Das Buch ist unglaublich warmherzig und rührend, phasenweise sehr lustig, es ist nur eins nicht: Es ist KEIN Kinderbuch! Ich sehe es als ernsthaften Appell an Mütter, die der Meinung sind, Kinder können ohne Vater glücklich und vollständig aufwachsen, die im Alltagsstress zwar zuhören, aber eben nicht verstehen. Zu der Textstelle an der Gideons Mutter einen Fremden bittet, das Kind zur Schwimmveranstaltung zu fahren, da sie eine Panne hat, möchte ich folgendes sagen: Meine Mutter hätte genauso gehandelt! Mit 9 Jahren ist ein Kind, das so aufwächst sehr selbstständig und auf sich gestellt. Ich musste bereits mit 6 Jahren mein eigenes Essen kochen und war den ganzen Tag alleine. Ich denke auch, dass in einer Kleinstadt in den Niederlanden zu früheren Zeiten eine andere, heilere Welt herrschte, nicht vergleichbar zu deutschen Grosstädten! Dass "Kinder" heute im Alter von 18 Jahren oft so unselbstständig sind, wie ich es erlebe, führe ich darauf zurück, dass man sie eben nicht ihre Erfahrung machen lässt. Schade, dass das Buch so vehement in den Boden getreten wurde von Müttern, die allzu wortwörtlich die Geschichte lasen und nicht die verzweifelte Botschaft hören konnten ... vielleicht aber auch nicht hören wollten, weil sie in einer ähnlichen Situation sind?!?

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  • Leserunde zu "70 Tricks, um nicht baden zu gehen" von Gideon Samson

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Gerstenberg Verlag

    Gerstenberg Verlag

    Leserunde zu „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ von Gideon Samson   Noch hat die Schwimmbadsaison zwar nicht begonnen, aber mit diesem Buch werdet ihr bestens darauf vorbereitet. Wir möchten euch in unserer neuen Leserunde das Buch „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ vorstellen. Das Kinderbuch, das Ende Januar erschienen ist, ist geeignet für Leser ab 8 Jahren.   Zum Titel: Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da ... Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert.(Gerstenberg Verlag) Hier geht’s zur Leseprobe!    Zum Autor: Gedeon Samson, 1985 in Den Haag geb., veröffentlichte mit 22 Jahren sein erstes Buch, dem bald weitere folgten. Er ist der jüngste Autor, der jemals mit dem Silbernen Griffel ausgezeichnet wurde. Die niederländische Presse vergleicht den talentierten Autor mit Guus Kuijer. Anke Kuhl, geb. 1970, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Sie hat Freie Kunst an der Uni Mainz und Visuelle Kommunikation an der HFG Offenbach studiert und arbeitet seit ihrem Abschluss 1998 als freie Illustratorin und Grafikerin in der Ateliergemeinschaft "labor". 2011 wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.   Haben wir euer Interesse geweckt? Habt ihr Lust, das Buch zusammen mit uns zu lesen und zu rezensieren? Dann bewerbt euch bis zum 27.02.2014 für eines von 15 Exemplaren und beantwortet uns diese Frage:   Tricks, um nicht baden zu gehen – oder nicht abzusaufen, keine kalte Dusche verpasst zu bekommen, keinen Schiffbruch zu erleiden-, kennt ihr alle. Wollt ihr uns ein paar verraten?   Unter allen Bewerbern werden dann am 28.02.2014 die 15 Gewinner ausgelost. Außerdem könnt ihr uns eure Antworten an werbung@gerstenberg-verlag.de schreiben. Die besten veröffentlichen wir auf unserer Homepage www.gerstenberg-verlag.de und auf Facebook!     Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!     **Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung.**

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    Grandville

    Grandville

    10. April 2014 um 19:51
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    Bücherwurm schreibt Das weiss ich nicht, ich habe bisher erst die ersten 5 Kapitel gelesen und es als Rezensionsexemplare erhalten. Ich mag jetztnicht iederholen, was ich schon schrieb, ich habe keine Kinder und bin ...

    Ein bisschen spät, denn ich habe lange nicht in die Leserunde reingeschaut. Mit "weder Fisch noch Fleisch" meinte ich das Buch: klar, macht es aus Erwachsener Sicht mehr Spaß, denn man denkt ...

  • 70 Tricks, um nicht baden zu gehen

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Blaustern

    Blaustern

    02. April 2014 um 20:35

    Jeden Donnerstag findet in der Schule der Schwimmunterricht statt. Gideon hasst diesen Tag, da er große Angst davor hat, die er auch nicht überwinden kann. Wie kann man also dem entgehen? Doch nur, indem man sich glaubhafte Dinge überlegt, um nicht dabei sein zu müssen? So denkt sich Gideon über 70 Tricks aus, um nicht am Schwimmunterricht teilnehmen zu müssen, denn Woche für Woche gibt es einen neuen Donnerstag, und alte Tricks sind abgedroschen.  An sich ist das Thema dieses Buches schon ernst, aber hier wurde es alles in allem überhaupt nicht gut umgesetzt. Die Tricks, die sich Gideon ausdenkt, sind schon verständlich, denn er versucht mit allen Mitteln seiner Angst zu entgehen. Aber es ist keine andere Person da mit erhobenem Zeigefinger, die ihn darauf hinweist, so ist es auch nicht recht. Auch die Mutter ist ihm überhaupt keine Hilfe in dieser Hinsicht. Soll ihn eine rote Badehose vor den tiefsitzenden Ängsten retten? Nein, das soll dann der Psychologe, weil sie widmet sich ihrem Sohn nicht. Ihre Verhaltensweisen sind aber auch komisch. Wie kann man seinen Sohn zu einem fremden Mann ins Auto setzen. Werden Kinder vor diesen Situationen nicht immer gewarnt? Und wie werden hier Behinderte behandelt? Außerdem sind die sexuellen Szenen hier nicht unbedingt schon etwas für 8jährige. Das Buch lässt sich eher mühsam lesen, da es sich etwas zieht, und auch der Humor war nicht so ganz unser. Sorry.

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  • Schmunzelpotenzial

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    LeseJulia

    LeseJulia

    30. March 2014 um 11:00

    Inhalt: Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da...Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert. Kindermeinung (Leser 10Jahre): Ich bin ein großer Fan von Comic-Romanen und mag es daher, wenn im Buch Zeichnungen den Text auflockern. Das war hier auch der Fall, so dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Auch waren die kapitel nicht zu lang, so dass ich es gut abends im Bett lesen konnte ohne ewig bis zum nächsten Kapitel zu brauchen. Anfangs fand ich die Namen etwas merkwürdig, weil sie so anders klangen, aber als ich dann hinten die Erklärung gelesen habe, dass dieses Buch in den Niederlanden spielt, habe ich mich nicht mehr so gewundert. Wobei ich viele Parallelen zu unserem Schwimmunterricht in der 3. Klasse gefunden habe, daher hätte ich ohne die Namen nicht unbedingt gedacht, dass es in einem anderen Land spielt. Insgesamt mochte ich den Helden der Schwimmstundenausreden sehr. Auch war die Geschichte schön abwechslungsreich. Zwar war es nicht durchgehend lustig, aber das fand ich nicht so schlimm. Besonders am Ende musste ich nochmal ganz viel Lachen, das war sehr gut. Ich habe daher an dem Buch nichts zu meckern, da es mich gut unterhalten hat und ich es dann zügig durchgelesen habe ohne mich zu langweilen oder Dinge nicht zu verstehen, wie es manchmal in anderen Büchern der Fall ist. ich werde das buch auch in meiner Klasse vorstellen und als Vorschlag für die Schulbücherei einreichen, da ich denke, dass Kinder ab etwa 8 Jahren viel Freude an dem Buch haben werden.

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  • Anders als erwartet

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    GuteMiene

    GuteMiene

    28. March 2014 um 09:12

    Der 9jährige Gidd hat Angst vor dem Schulschwimmen. Alleingelassen mit seinem Problem entwickelt er Tricks um gegen seine Angst anzugehen. Seine Mutter ist mit der Situation total überfordert und möchte irgendwie dass andere für sie "das Problem lösen". Schwimmen lernen soll er in der Schule, …und für die Ängste ihres Sohnes ist eine Psychologin zuständig. Der raue Umgangston der Schüler untereinander –auch die Kommentare über den wohl geistig behinderten Mitschüler- spiegeln die Realität auf vielen Schulhöfen wieder. Interessant ist nach diversen „Schwänztricks“ der Ausweg, den Gidd dann findet. Er versucht sich selbst zu helfen, wird aktiv und macht sich auf den Weg... Bei seiner Recherche stößt er auf sehr unterschiedliche Charaktere, die jedoch alle eines gemeinsam haben: Er vertraut ihnen sosehr, dass er von seinen Problemen und Ängsten spricht. Das Tolle daran ist, dass ihm eine alte Frau, ein Maler und die schönste Frau der Welt (übrigens: eine Mutter!) zuhören und ihn ernst nehmen. Der eigentliche Anker in seinem Gedankengeflecht –„der Taubenmann“- ist eine pure Enttäuschung.  ...aber Kinder müssen auch lernen mit Enttäuschungen umzugehen...  Wer hier einen leichten und lustigen Kinderroman erwartet wird enttäuscht. Vielmehr zeigt der Autor Gideon Samson in welcher Bredouille sich seine Hauptfigur befindet und manch einer mag sich beim Lesen fragen, „wie war das eigentlich bei uns damals?“ Mit viel Gespür kann der Leser in die Person des 9-Jährigen hinein wachsen und seine Gedankengänge nachvollziehen. Es sind viele Klischees verarbeitet worden, einiges recht überspitzt dargestellt und eventuell persönliche Erinnerungen des Autors mit eingeflossen. Die Geschichte spielt in den Niederlanden und wirkt dadurch für uns manchmal etwas fremd. Ich finde die Geschichte psychologisch anspruchsvoll und hätte es vom Alter her nicht schon bei 8 Jahren angesetzt, sondern eher für Jugendliche empfohlen (wenn die eigene Schulschwimmzeit vorbei ist). Hervorragend sind die Illustrationen von Anke Kuhl. Sie ergeben eine "eigene" Geschichte, welche (wenn man sie hintereinander betrachtet) positiv endet... Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen, möchte aber deutlich machen, dass dies kein Buch ist, mit dem man Kinder "alleine" lesen lassen sollte.

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  • Anders als erwartet

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    esposa1969

    esposa1969

    23. March 2014 um 23:16

    Hallo liebe Leser, heute berichte ich euch über das Kinder- und Jugendbuch: == 70 Tricks, um nicht baden zu gehen == welches ich aber eher als psychologisches Hilfsmittelbuch für Kinder, die panische Angst vor dem Schwimmen oder dem Wasser überhaupt sehe. Autor: Gideon Samson == Buchrückentext: == Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Heimlich hat der gewitzte Junge über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, in einem Heft notiert: Vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. == Cover/ Aufmachung: == Die Kids auf dem Cover tauchen ja eher denn schwimmen, aber "baden" tun sie alle mal. Wir fanden die Farbgebung genial, weil mein Sohn eben ein Bube ist und der findet, dass blau eben nur zu Jungens passt. Die Schrift im Buch ist ebenso blau wie der Cover-Hintergrund und die kleinen Skizzen, die ein jedes Kapitel einleiten. == Leseeindrücke:  == In diesem Buch, welches ein Kinder- und Jugendbuch vermuten lässt, lernen wir Gidd kennen. Gidd hat panische Angst vor dem Schwimmunterricht und lässt sich Tricks einfallen, um eben nicht baden gehen zu müssen. Diese sind in einem Heft notiert bzw. auszugsweise hier in diesem Buch. Ab Kapitel 6 lesen wir dann von diesen Tricks, die der Buchtitel ja verspricht. Wobei das "...um nicht baden zu gehen ..." ja eindeutig doppeldeutig gemeint sein kann: … um WIRKLICH nicht baden (schwimmen) zu gehen .... bzw. um sprichwörtlich nicht baden zu gehen. Mein Sohn kann das gar nicht verstehen, weil er eben selbst eine absolute Schwimm- und Wasserratte ist. In die Handlung sind wir gut reingekommen, wobei die Namen allesamt sehr seltsam und schwer zu merken sind, was aber daran liegt, dass das Buch eben in den Niederlanden spielt. Irgendwie passiert nicht viel. Die Schreibweise erinnert uns ein wenig an Erstklässler-Bücher. Irgendwie dachten wir, dass ein wenig Fahrt in die Handlung kommt, aber es tröpfelt einfach so dahin. Die Skizzen finden wir zu Beginn eines jeden Kapitels immer noch sehr ansprechend. Als die Mutter bzgl. Gidds Schwimmangst eine Psychologin anruft, klingt ja fast wie ein Verhör. Jeder darf doch Angst vor irgendetwas haben. Ich gehe auch nicht sooo gerne schwimmen, immer nur am Beckenrand und finde das nicht schlimm. Wenn mein Sohn Angst hätte, würde ich das nicht erzwingen wollen. Ich finde auch nicht, dass es ein Kinderbuch ist, wenn überhaupt, dann eher ein psychologisches für Kinder, die eben panische Wasserangst haben und denen man zeigen möchte: "Hey, du bist da nicht alleine. Gidd hat auch Angst...!" Wir vergeben knappe 3 Sterne von 5, weil die Idee, die Angst vor dem Schwimmen/ Baden zu nehmen vom Ansatz her ganz gut gedacht ist, die Umsetzung und die langatmige (um nicht zu sagen langweilige!) Handlung hielt weniger, als wir uns erwartet hatten. Anfänglich las mein Sohn noch mit, ab etwa der Hälfte des Buches habe ich alleine fertig gelesen. Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Leider gingen wir mit dem Buch baden

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Taluzi

    Taluzi

    23. March 2014 um 12:02

    Gideon hasst den Donnerstag, den da ist Schulschwimmen. Gideon hat riesige Angst vorm Schwimmen. Daher hat er 70 Tricks um nicht baden zu gehen. Die Idee fanden meine Jungs und ich klasse. Es gibt sicher viele Kinder, die Angst vor Wasser oder dem Schwimmen haben. Wir erwarteten, dass auf kindliche Weise an das Thema ran gegangen wird und am Ende ein paar praktische Tipps zur Überwindung der Angst vermittelt werden. Die Tricks, die Gidd nannte gefielen mir ganz gut. Auch, dass er die Tricks erfindet, aber nicht ausprobiert. Bei mir als Leser kam an: ausdenken kann ich mir fiel, aber nicht alles umsetzen. Daher war ich umso erstaunter, dass der Junge von seiner Mutter zu einem fremden Mann ins Auto gesetzt wurde und er später fremde Menschen besuchen ging. Gerade das versucht man als Mutter ja Kindern bei zu bringen nicht zu tun. Hier wurde es als selbstverständlich dargestellt. Im Buch wurden viele Ausdrücke benutzt mit denen meine Jungs noch nichts anfangen konnten und ich nicht wollte, dass sie mit solchen Ausdrücken schon konfrontiert werden. Daher habe ich das Vorlesen abgebrochen und alleine weitergelesen. Ich denke Ausdrücke wie „Steifen“ oder „Samenspende“ haben in einem Kinderbuch für Leser ab 8 Jahre nichts zu suchen. An manchen Stellen war die Geschichte sehr langatmig und uninteressant, z. b. Seite 16 als Job beschrieben wurde. Trotz der genauen Beschreibung konnte ich mir den Jungen nicht gut vorstellen. Er blieb für eine farblose Randfigur. Es fehlte der Geschichte auch an Spannung und kindlichem Witz. Leider konnte uns da Buch nicht überzeugen.

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  • Vom Schwimmen und guten Omen

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Grandville

    Grandville

    20. March 2014 um 20:32

    Gidd ist 9 Jahre alt und wenn es etwas auf der Welt gibt, dass er nicht mag, dann ist das Schwimmen. Jeden Donnerstag findet der Schwimmunterricht statt und Gidd versucht so oft es geht, mal nicht mit zu schwimmen. Allerdings geht das nicht immer, denn er hat zwar viele Ideen, aber die meisten kann man nur einmal einsetzen bzw. nicht regelmäßig. Also muss er doch ab und zu mal hin. Was im Grunde auch nicht schlimm ist, denn er hat einige Rituale, die ihm dabei helfen. Doch was passiert, wenn sein Glücksbringer nicht mehr da ist? Denn plötzlich taucht der Mann auf der Bank im Park nicht mehr auf und die Hürde zum Unterricht zu gehen, immer höher. Schließlich macht sich Gidd auf die Suche nach seinem Glücksbringer. Gideon Samson wurde 1985 geboren und lebt in den Niederlanden. Das merkt man dem Buch auch an, denn der Schwimmunterricht ist in den Niederlanden ganz anders organisiert, als hier in Deutschland. Das Alter des Autoren kann man anhand des Buches erahnen, denn ich finde es kommt gut rüber, dass er noch jung ist und vielleicht auch eigene Erinnerungen in der Handlung verarbeitet hat. Die Namensähnlichkeit ist schon ein wenig auffällig. Komme ich erstmal zu den Dingen, die mir gut gefallen haben: Da wäre die Idee an sich. Der Schwimmunterricht und die Angst davor ist mit Sicherheit ein Thema, dass viele Kinder anspricht. Denn seien wir mal ehrlich: richtig Lust auf den Sportunterricht hatten die meisten wohl nicht immer - aus verschiedenen Gründen. Also ich zumindest nicht. Allerdings haben die weiblichen Schüler zumindest einmal im Monat eine relativ gute Ausrede, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. Bei den Jungs ist das Schwieriger. Gidd hilft oft der schlichte Zufall für eine Idee, dass hat mir gefallen. Ob es allerdings so gut ist, dass er sich immer wieder rauslamentieren kann, sei dahin gestellt. Gidd hat wirklich sehr kreative Ideen und eine, bis ins kleinste Detail, sehr gute Planung. Meiner Meinung nach, das Buch scheint ja enorm die Leserschaft zu spalten, setzt Gidd nicht alle seine Tricks/Pläne um. Er denkt sich vieles nur aus, denn er weiß, dass er manches einfach nicht machen kann/darf. Er sagt ja auch, dass viele Ideen nur einmal umzusetzen sind, manche gar nicht. Auch die Idee mit den "Glücksbringern"/guten Omen finde ich interesssant und haben mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern lassen. Ich denke, dass ist etwas, wo sich viele wiedererkennen können. Rituale oder Zeichen die einem Mut geben oder bei ausbleiben nun mal eher einen negativen Effekt haben. Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Die Schrift ist nicht in schwarz, sondern in Wasserblau und auch die Illustrationen sind ein hingucker. Leider ist es so, dass mir das Buch nicht in seiner Gänze gefallen hat. Aus den Ideen hätte man was machen können, doch über das gesamte Buch bin ich nicht damit warm geworden. Die Geschichte wird aus Gidds Sicht erzählt und vielleicht fand der Autor es als guten Griff, auch die kindliche "kurze" Sichtweise unterzubringen. Doch finde ich, dass die Mutter dadurch viel zu kurz kommt. Auch wird das Bild erweckt, dass sie sich nicht kümmern würde, dass Gidd mit seinem Problem mehr oder weniger allein dasteht und sich halt selbst etwas einfallen lassen muss. Das finde ich ein wenig bedenklich, denn sie wird als sehr sorglos und wenig erzieherisch dargestellt, was vielleicht gar nicht stimmt. Denn Gidd ist nicht immer dabei, wenn Entscheidungen getroffen oder Gespräche z.B. mit den Lehrern geführt werden. So bleibt es so ein wenig Einseitig, da man nur den Blickwinkel des Kindes kennenlernt. Ein wenig merkwürdig kamen mir die Szenen mit dem behinderten Jungen Simon vor. Sie ließen mich ein wenig befremdlich zurück. Insgesmt fand ich die erste Szene, in der Simon vorgestellt wird, ein wenig fehl am Platz. Leider werden einige Handlungsstränge nicht aufgelöst. Gerade der Mann mit den Tauben hätte am Ende noch mal erwähnt werden können, spielte er doch für Gidd eine zentrale Rolle. Insgesamt sind alle Erwachsenen in diesem Buch sehr merkwürdig und ich frage mich, ob speziell die Lehrer Lehrer sein dürften. Aber vielleicht sind Erwachsene aus dem Blickwinkel von Kindern genau so? Als Kind versteht man die ein oder andere Verhaltensweise von Eltern bzw. Erwachsenen noch nicht so, deswegen ist man Kind und die Geschichte wird ja aus der Sicht eines Kindes erzählt. Was mir am meisten im Buch gefehlt hat, war Humor. Aus dem Thema hätte man was machen können. Aber entweder fehlt in diesem Buch eine ordentliche Prise oder ich habe ihn schlicht nicht verstanden. Das Ende kam mir ein wenig zu plötzlich und dann auch noch zu oberflächlich. Zusätzlich ist das Ende auch noch viel zu offen. Nach dem lesen sitze ich nun hier und frage mich, wer die Zielgruppe des Buches ist. Der Verlag empfiehlt es für ab 8 Jahre. Das mag zum großen Teil stimmen. Vielleicht liegt es auch daran, dass man in den Niederlanden weiter ist, dass der Umgang mit Behinderten anders wahrgenommen wird, die Inklusion weiter ist. Aber speziell diesen Teil fand ich, zumindest in seiner beschreibenden Wortwahl, ein wenig befremdlich und eher für ältere Kinder geeignet. Auch das mehr oder weniger folgenlose "Lügen" von Gidd hätte zumindest gegen Ende eine leicht lehrrreiche Wendung nehmen müssen. So ist es von außen ein Kinderbuch, von innen eigentlich an vielen Stellen mehr in Richtung größerer Kinder. Obwohl sich das Buch flüssig lesen lässt, hatte ich zwischendrin schon Probleme bei der Stange zu bleiben. Zuviele Wiederholungen, manche Stellen sind zu abgehakt, andere wieder zu sehr in die Länge gezogen. Insgesamt lässt mich das Buch ein wenig ratlos zurück. Ich bin nicht damit warm geworden, nicht darin angekommen. Mir fehlte der Humor und ich bin ein wenig enttäuscht, dass aus der Idee nicht mehr geworden ist. Dazu noch einige merkwürdige Szenen mit einer für 8jährigen etwas zu forschen Wortwahl, merkwürdiger Auflösung. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.

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  • never ever ein Kinderbuch

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    20. March 2014 um 14:30

    Leider muss ich mich meinen Vorrednern anschließen und kann dem Buch so gar nichts abgewinnen... Das ist schade, da man vor allem bei Leserunden Büchern gerne viele Sterne vergibt. Meine Tochter und ich haben begonnen das Buch gemeinsam zu lesen. Am Gesicht eines Kindes kann man schnell ablesen, ob ihm ein Buch zusagt oder nicht. Oft hat meine Tochter die Augenbrauen gehoben bzw. zusammengezogen und spätestens bei dem Wort "Pimmel" war für sie klar, dass sie das Buch nicht lesen möchte. Ich habe dann alleine weitergelesen und war dann auch froh, dass meine Tochter sich ausgeklinkt hat. -fragwürdiges Benehmen anderer Kinder und Lehrer gegenüber eines behinderten Jungen -fragwürdiges Verhalten der Mutter, die sich überhaupt nicht für ihr Kind zu interessieren scheint und die Probleme lieber durch Außenstehende zu lösen versucht -fragwürdige Vorstellungen, wie man ein Problem löst (durch fremde Personen, Lügen, Tics..) -und und und Für mich las sich das Buch wie ein Übungsbuch für angehende Psychologen: "Durchleuchten Sie die Persönlichkeiten, finden Sie deren Probleme und Ängste und erstellen Sie danach ein Profil und Möglichkeiten der Heilung/Hilfen..." Never ever ein Kinderbuch - da helfen auch keine Erklärungen am Ende des Buches über die Schwimmabzeichen in den Niederlanden oder nette Zeichnungen. Das Buch hat ein so wichtiges Thema gewählt, das ich mir humorvoll und trotzdem hilfreich behandelt vorgestellt habe. Leider war das ein Reinfall für uns.  

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  • *+* Moralisch sehr fragwürdig *+*

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Irve

    Irve

    Über das Buch: Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen , in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da… Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert. (Quelle: https://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836957045) Das Cover: Es ist gemalt und zeigt Gidd mit seiner neuen, roten Badehose beim Schulschwimmen. Er ist unter Wasser und sieht ziemlich verzweifelt aus. Seine Tricks werden doch wohl nicht versagt haben…. Meine Meinung: Das Thema das Buches ist ein sehr interessantes und auch wichtiges. Ein Grundschüler hat so viel Angst vor dem Schulschwimmen, dass er sich den wildfremden Taubenmann als Anzeiger für die Entwicklung des Tages aussucht. Sieht er den Mann mit seinen Tauben auf dem Weg zur Schwimmhalle, wird der Schulsport erträglich, ansonsten droht ihm ein furchtbarer Tag. Die Ängste des Jungen müssen grausam sein und niemand merkt dies. Seine Mutter meint, es reicht, ihm für das neue Schuljahr eine schicke neue Badehose zu kaufen. Als ihr Plan nicht aufgeht, schiebt sie Sohnemann direkt ab zur Psychologin. Wundern tut es mich nicht, denn sie ist „bewusst alleinerziehend“. Aber sie ist nicht die einzige, die sich nicht wirklich für ihn interessiert und nicht richtig auf ihn aufpasst. Ich will hier gar nicht weiter ins Detail gehen, sonst kenne Sie nach meiner Rezension zu viel von dem Buch Was ich ganz allgemein sagen kann, dass ich von einem Kinderbuch noch nie so enttäuscht wurde. Hier werden an einigen Stellen erziehungsmäßig moralisch äußerst zweifelhafte Wege beschritten. Ganz besonders ärgerlich fand ich wie sich über einen behinderten Jungen ausgelassen wurde. Dass Kinder oft kein Blatt vor den Mund nehmen, ist schon klar, nur hat mir in diesen Szenen – so wie an  vielen anderen Stellen auch – ein positives Gegengewicht gefehlt. Jemand, der in den entsprechenden Situationen einen besseren Weg aufzeigt. Ich bin ein positiv denkender Mensch und schaffe es eigentlich immer, allem wenigstens etwas Gutes abzugewinnen. Bei diesem Buch war das nicht möglich. Weder wurde ernsthaft auf Gidds Probleme eingegangen, noch wurde ihm so geholfen wie ich es mir als Mutter zu lesen gewünscht hätte. Die wenigen der 70 Tricks, die genannt und beschrieben werden, strotzen nur so vor Fehlverhalten und dieses wird an keiner Stelle korrigiert oder angeprangert. Wenn ein Kind solche Sachen liest, die von keiner Figur im Buch kritisiert werden, wird es vermutlich als gut geheißen abgespeichert. Unglücklicherweise ist auch für meine Vorstellung eines Buches für Grundschüler die sprachliche Umsetzung nicht gelungen. Der Schreibstil ist schleppend und unwitzig, selbst den Tricks fehlt der Pepp. Was allem die Krone aufsetzt sind die verwendeten sexuellen Begriffe, die in einem Buch mit der Altersempfehlung „ab 8 Jahren“ rein gar nichts zu suchen haben. E igentlich wollte ich „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ geminsam mit meinem 10-jährigen Sohn lesen, jedoch stieg er nach kurzer Zeit aus, weil ihm das Buch überhaupt nicht gefiel. Dieses Kinderbuch entspricht gar nicht dem, was ich bisher aus dem Kinder- und Jugendbereich des Gerstenberg Verlags kenne. Mein Fazit: Ein Kinderbuch, dem ich rein gar nichts abgewinnen kann. Da ich es zudem für moralisch äußerst fragwürdig halte, vergebe ich mit 1 von 5 Sternen nur die Minimalbewertung. Infos zum Buch: „70 Tricks, um nicht baden zu gehen“ von Gideon Samson ist unter der ISBN-Nr. 978-3-8369-5704-5 im Gerstenberg Verlag erschienen und umfasst 144 Seiten .

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    • 3
  • Kein Buch für Kinderhände

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Zeliba

    Zeliba

    19. March 2014 um 13:33

    Cover Viel Blau unterstreicht hier den Titel. Das Wasser ist eindeutig sehr prägnant und allumfassend. Dazwischen vereinzelt Kinder, welche fast schon etwas verloren darin wirken. Dennoch scheinen alle Spaß zu haben, bis auf den Jungen in der roten Badehose, welcher doch fast schon schockiert schaut.Der Titel in rot hebt sich sehr deutlich ab, beißt sich aber meiner Empfindung nach etwas mit dem Hintergrund. Hier hätte ich mir Schwarz vielleicht eher vorstellen können. Was wirklich mal ungewöhnlich ist, ist die Innenaufmachung des Buches. Hat man doch einmal statt normaler schwarzer, blaue Schrift. Handlung Für Gideon gibt es genau einen Tag in der Woche, der mit einem Aufenthalt in der Hölle gleichkommen könnte.Donnerstag. Schwimmtag. Was für andere Spaß und Freude bedeutet, ist für Gideon der totale Horror, und so denkt er sich über 70 Tricks aus, um dem ganzen gleich komplett zu entgehen. Doch da man viele dieser Tricks nur ein mal anwenden kann, muss sich Gideon einiges Überlegen … Charaktere Egal wie ich es drehte und wendete, mit den Charakteren konnte ich einfach nicht warm werden. Gideons Verhalten fand ich teilweise einfach nur unmöglich. Er wurde von Trick zu Trick immer unsympathischer. Die Mutter rückte ebenso in kein wirklich positives Licht. Sei es im Zusammenhang, das sie sich nicht mit ihrem Kind und dessen Ängsten auseinandersetzt, sondern anscheinend ehrlich glaubt es durch den Kauf einer Badehose erträglicher zu machen, oder in ihrem »Genialem« Einfall ihr Kind zu einem Fremdem Mann ins Autor zu setzen, mit der Bemerkung nachzukommen. Schreibstil Für ein Kinderbuch finde ich diesen Schreibstil sehr langatmig. Den im Grunde passiert nicht wirklich viel. Weder trifft man auf den eigenhändig erwarteten Humor/Spannung, noch auf etwas anderes was einen unweigerlich an die Seiten gefesselt hätte.Auch die oft sehr sexuell angehauchte Sprache ist für mich ein absolutes No-Go für ein Buch das eine Altersempfehlung von 8 bis 10 Jahren erhalten hat. Meinung Die Erwartungen, welche man an ein Kinderbuch hat, gehen meist in eine sehr eindeutige Richtung.Spannend und fesselnd um die jungen Geister auch daran bannen zu können. Realistische und sympathische Charakter, welche im verlauf der Geschichte entweder etwas lernen oder über sich hinauswachsen. Eine Moral die nachvollziehbar ist. Dieses Buch hat in meinen Augen absolut nichts davon zu bieten. Statt dessen wird der Leser durch eine recht zähe Story geführt, welche höchstens durch sexuell angehauchte Sprache (z.B anonyme Samenspende ect.) und fragwürdige Lehren glänzt (z.B verbale Gewalt gegen einen geistig Behinderten). Auch das niemand mal hinter die angst des Hauptcharas blickt und selbst die Mutter einfach unfähig ist sich damit auseinander zu setzen, hat mich extrem irritiert. Statt dessen agiert sie völlig unzurechnungsfähig und setzt ihren Sohn zu einem fremdem Kerl ins Auto. Vielleicht bin ich altmodisch,, aber ich hatte immer noch im Kopf, das man seinen Kindern eigenhändig erzählte, dass sie eben NICHT! Mit fremden ins Auto steigen sollten. Ebenso das Hänseln des Behinderten. Welche Werte sollen hier vermittelt werden? Für mich entspricht dieses Kinderbuch in keinem Punkt den Kriterien, denen ich einem Buch zuschreiben würde, welches an solch junge Kinder gehen soll. Ein Stern vergebe ich für die Illustrationen, welche an jedem Kapitelanfang auf den Leser warten, diese wahren herrlich und luden mehr zum Schmunzeln ein, als es die gesamte Geschichte getan hat.

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  • Schönes Cover aber schlechtes Buch

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    16. March 2014 um 14:54

    Kurzbeschreibung: Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen, in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da...Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert. Meine Meinung: Das Cover ist lustig und einladend die Kinder lachten über die verschiedenen Kinder beim schwimmen . Der rote Titel fällt nicht wirklich auf ,er sollte vielleicht gelb weiß oder schwarz sein das wäre auffallender . Wenn man das buch aufmacht sticht einem blaue Schriftfarbe entgegen das ist sehr ungewöhnlich aber sehr auffalend . Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und die Ausdrücke in dem Buch sehr fragwürdig meines erachtens. Die Sprache war sehr Sexuell und ich finde das hat nichts  in einem Buch für Kinder zu tun .Das Alter für dieses buch soll 8-10 Jahre betragen und dafür ist es nicht geeignet. Ich hatte folgende erwartungen an das Buch  1. es sollte Kindgerecht sein 2. ich habe gehofft das mehr auf das Thema Angst eingegangen wird 3. dass das Buch humorvoll ist  4. denn Kinder  erklärt das man über seine Ängste sprechen muss 4. Vielleicht sogarTips wie man die Angst überwinden kann 5. das das Buch eine Moral oder was lehrreiches hat, schön wäre auch zu lesen wie er seine Ängste überwindet vielleicht sogar mit Hilfe eines Freundes. Mit diesen Erwartungen bin ich an dieses Buch gegangen und wurde leider bitter entäuscht ich habe schnell gemerkt das das Buch nicht für Kinder ist und auch die Kinder fanden es selber nicht gut, sie fanden es langweilig. Die Mutter und auch Gidd selber wirken psychisch krank ich musst mich wirklich zwingen das Buch zu Ende zu lesen. Mein Fazit : Dieses Bucht hat ein schönes cover der inhalt ist aber moralisch sehr bedenlich und nicht für Kinder geeignet .

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  • Inhaltlich und moralisch , mehr als fragwürdig !

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gerade sind Sommerferien , doch schon bald fängt das Grauen von vorne an . Gidd hasst einen Tag in der Woche ganz besonders ! Den Donnerstag , denn dann ist Schulschwimmen und es gibt nichts was Gidd mehr hassen würde als Schulschwimmen . Da bringt auch die neue Badehose nichts , egal wie schön und teuer sie auch sein mag . Donnerstag ist und bleibt der schlimmste Tag in der Woche . Doch wenn gar nichts mehr hilft , bleiben Gidd ja immer noch seine 70 Tricks um nicht baden zu gehen ! Doch ob das immer die richtige Lösung ist ....? Meinung : Ich habe mir sehr viel von diesem Buch erhofft , ich dachte in diesem Buch wird sehr konkret auf das Thema Ängste eingegangen und wie man als Kind damit umgeht .Mit der Hoffnung , dass dies Kinder auf moralische Art und Weise , gezeigt bekommen , dass jeder Ängste hat und dass es nur wichtig ist wie man damit umgeht , habe ich also begonnen zu lesen . Und was soll ich sagen , leider wurde ich voll und ganz enttäuscht . Zum einen muss ich sagen , dass ich das Buch für Grundschulkinder nicht geeignet finde ! Denn hier kommen Wörter vor , die meiner Meinung nach, Kinder in diesem Alter nicht kennen sollten und definitiv noch nicht in den Wortschatz eines Kindes, in diesem Alter gehören ! Außerdem finde ich das Buch sehr fragwürdig , was die moralische Komponente angeht , denn was Kindern in diesem Buch beigebracht wird ist wirklich mehr als fragwürdig . Denn in dieser Geschichte, wird mit einem geistig behinderten Jungen umgegangen , da konnte ich nur den Kopf schütteln !Sollten Kinder aus einem Buch lernen , dass man auf Schwächern und Kranken herumhackt und sich über sie lustig macht ? ! Und dann wären da noch die absolut unrealistischen und unglaubwürdigen Handlungen unserer Protagonisten !Welche Mutter , steckt ihren Sohn einfach mal in ein fremdes Auto zu einem fremden Mann ? Und sagt dann auch noch , sie würde nachkommen ? In diesem Buch , werden Kindern moralisch falsche Ideale weitergegeben . Fragwürdige Methoden , (Wie man nicht zum Schulschwimmen muss) , bleiben gänzlich unbestraft ! Ich empfand dieses Buch , als absolut nicht kindgerecht und als weitestgehend unrealistisch In diesem Buch ist leider keinerlei Moral oder eine lehrreiche Botschaft enthalten und wie eine Mutter ihrem Kind erklären will , was eine anonyme Samenspende ist , weiß ich auch nicht . Der Erzählstil ist ebenfalls nicht dem Alter entsprechend , denn so eine sexualisierte Sprache , ist in einem Kinderbuch mehr wie unangepasst !! Ich vergebe einen Stern und das auch nur , wegen den wirklich gelungenen Illustrationen an jedem Kapitelanfang !

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    • 3
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    15. March 2014 um 17:19
  • Kein Buch für Kinder

    70 Tricks, um nicht baden zu gehen
    connychaos

    connychaos

    12. March 2014 um 16:43

    Gidd hat Angst vorm Schwimmen, doch leider muss er jeden Donnerstag zum Schulschwimmen, das ist Pflicht. Gidd denkt sich deshalb Tricks aus, mit denen er sich um den Schwimmunterrichts drücken kann. Das Cover und die Beschreibung ließen auf amüsanten Lesespaß und eine lehrreiche Geschichte über Ängste und die Herausforderung, sich diesen zu stellen, hoffen. Die ersten Kapitel las ich zusammen mit meiner Tochter (fast 9) doch sie wollte nicht mehr weiterlesen. Ihr war die Geschichte zu seltsam und die Sprache nicht kindgerecht, teilweise zu sexuell. Auch ich musste mich zum lesen zwingen, mir gefiel die Geschichte auch nicht. Sie ist sehr deprimierend, Gidd und seine Mutter scheinen psychisch krank zu sein. Die Geschichte ist weder humorvoll noch lehrreich, Gidd lügt was das Zeug hält und bekommt keine Konsequenzen aufgezeigt, die Mutter ist hilflos, überfordert, lässt das Kind sogar bei einem wildfremden Mann ins Auto steigen... Alles ist sehr fragwürdig, weder Story noch Schreibstil sind für Kinder geeignet.

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