Gideon Samson Der Himmel kann noch warten

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel kann noch warten“ von Gideon Samson

Belle hat ein Geheimnis. Sie will berühmt werden. Wie Anne Frank. Deshalb schreibt sie alles auf, was um sie herum passiert. Von Mama, die sie immer mit ihrem Ich-verstehe-alles-Blick ansieht und ständig zum Dampf ablassen (Rauchen) nach draußen verschwindet. Von ihrem Vater, der Belle immer noch Prinzessin nennt, obwohl sie schon zwölf ist, und der manchmal ein richtiger Waschlappen ist. Von ihren Großeltern, die einfach immer das Richtige sagen. Von Jan, der noch an den Himmel glaubt. Und davon, was sie machen möchte, falls sie wieder gesund wird: einen Jungen küssen, sich verlieben, in die Toskana fahren ... LEBEN! Ein Spitzentitel! - Locker, bitter, poetisch ... reich an Schärfe, Zartheit, Ängsten, Wünschen und Hoffnung.

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  • Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

    Der Himmel kann noch warten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2013 um 12:59

    Inhalt: Belle ist schwer krank. Sie hat jedoch einen Traum: Sie will berühmt werden. Und dafür schreibt sie alles auf, was um sie herum passiert. Von einem Vater, der sich nicht durchsetzen kann, von einer Mutter, die glaubt alles zu verstehen und davon was sie selbst machen möchte, wenn sie gesund ist. Denn alles, was Belle möchte, ist leben. Meinung: Als ich den Klappentext des Buches las hatte ich nicht mit dem Inhalt gerechnet, mit dem ich im Endeffekt im Buch konfrontiert wurde. Ein Mädchen, das schwer krank ist berichtet von ihrem Leben im Krankenhaus und ihrem Umgang mit Familie und Freunden. Ich hatte mir ein melancholisches Buch erwartet, mit einem vielleicht etwas poetischen Stil. Statt dessen erwartete mich ein abgehackter Stil. Kurze Sätze aus der Ich-Perspektive geschrieben, die zu anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig waren. Doch sobald man sich an den Stil gewöhnt hat, erwartet einen eine Geschichte wider Willen. Ein eigentlich trauriges Geschehen wird mit Witz und Ironie berichtet. Und doch gibt es teilweise Strecken, die einen berühren und auch traurig stimmen. Es ist die Abwechslung dieser Stimmungen, die der Geschichte etwas besonderes verleihen und einen als Leser in eine Achterbahn von Gefühlen steckt: Im einen Moment möchte man lachen, im anderen weinen. Der Inhalt des Buches ist und bleibt jedoch traurig. Seine Charaktere sind jedoch nicht so vielfältig, sondern stark in Kategorien gegliedert. Da gibt es jene, die man überhaupt nicht mag und nicht verstehen kann und dann jene, die man sofort ins Herz schließt. Die Mitte von beiden ist in diesem Buch schwer zu finden. Und auch das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Es mag zwar offen für eigene Interpretationen sein, aber es kommt im Verlauf der Geschichte so abrupt, dass es einem schwer fällt richtig mit dem Buch abzuschließen. Sollte der Autor damit bewirken wollen, dass man über die Geschichte nachgrübelt, so hat er bei mir jedenfalls sein Ziel damit erreicht. Fazit: "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - So ging es schon Clärchen in Goethes Werk "Egmont" und so fühlt man sich auch als Leser von diesem Buch.

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  • Rezension zu "Der Himmel kann noch warten" von Gideon Samson

    Der Himmel kann noch warten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2010 um 15:33

    Klappentext: Belle hat ein Geheimnis. Sie will berühmt werden. Wie Anne Frank. Deshalb schreibt sie alles auf, was um sie herum passiert. Von ihrer Mutter mit ihrem Ich-verstehe-alles-Blick. Von ihrem Vater, der Belle immer noch Prinzessin nennt und der manchmal ein richtiger Waschlappen ist. Von Jan, der noch an den Himmel glaubt. Und davon, was sie machen möchte, falls sie wieder gesund wird: einen Jungen küssen, sich verlieben, in die Toskana fahren ... LEBEN! Meine Meinung: Belle ist krebskrank und ihre Heilungschancen sind ungewiss. Als wäre das nicht schon schlimm genug, haben sich ihre Eltern getrennt und gehen sich aus dem Weg. Dabei bräuchte Belle doch eigentlich die ganze Familie um sich. So schreibt sie ein Buch, in der Hoffnung, nach ihrem Tod berühmt zu werden. Und dabei nimmt sie kein Blatt vor dem Mund. Wer hier einen todtraurigen Roman erwartet, der auf die Tränendrüse drückt, liegt völlig falsch. Gideon Samson hat hier einen Roman geschrieben, den man wirklich schon ab 12 Jahren empfehlen kann. Der ein wenig über diese Krankheit aufklärt, und auch die Ängste, nicht zu überleben, ausdrückt. Das Ganze wird aus Belle´s Sicht erzählt, in einer herrlich kindlich jungen Ausdrucksweise. Der Schreibstil ist meinem Empfinden nach sehr emotional. Mal traurig, mal sarkastisch, mal voller Liebe und dann wieder mit Humor. Belle´s Ängste lassen sich sehr gut greifen in diesem Buch und auch ihre Wut bekommt der Leser zu spüren. Die Schrift ist großflächig gedruckt, so dass man das Buch auch sehr schnell liest. Dieses Buch könnte ich mir auch als Schullektüre vorstellen, denn es wirkt noch lange nach. Zumal das Ende sehr überraschend ist. In diesem Buch spiegeln sich viele wichtige Themen der Jugend wieder. So findet man hier das Thema Freundschaft, Tod, Scheidung und Krankheit in einer einzigen Handlung vereint. Ich finde Belle ist auch sehr gut dargestellt, die Charaktereigenschaften gut beschrieben. Man fühlt mit ihr, man schüttelt den Kopf über sie, und möchte sie dann wiederum in den Arm nehmen. Das Cover ist heiter gestaltet, wirkt verspielt und lebensfroh. Mit 155 Seiten empfand ich es recht kurz, war aber für mich akzeptabel, da die Handlung nicht unnötig in die Länge gezogen wurde. Fazit: Gideon Samson hat mit sehr viel Feingefühl, einen emotionalen Jugendroman mit einem ernsten und traurigen Thema geschrieben. Es klärt ein wenig auf und spricht wichtige und ernstzunehmende Themen an. Wie schon erwähnt, könnte ich mir recht gut vorstellen, dass es sich als Schullektüre eignen würde. Die Sprache und der Schreibstil sind so einfach gehalten, das sich das Buch schnell lesen lässt. Ich empfehle dieses Buch für Jugendliche und Erwachsene. Dies ist ein Buch das lange nachwirkt und ein wirklich überraschendes Ende für mich hatte.

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