Bury me in Silence ist der Auftakt der „Bury-Me“-Trilogie von Gigi Blackmore und gleichzeitig auch ihr Debütroman. In Band 1 geht es spannend und auch düster los und enttäuscht während der gesamten Handlung keine Sekunde. Die Handlung an sich ist sehr gut und detailliert durchdacht und meiner Meinung nach super ausgearbeitet. Es wird mit einigen kurzen, aber inhaltlich relevanten, Rückblenden gearbeitet und auch aus mehreren, wechselnden Perspektiven erzählt. Dadurch kommt man als Leser schneller in die Story und kann sich auch in die Charaktere hineinversetzen. Es gibt einige sehr unvorhersehbare Wendungen, was mich sehr begeistert hat. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich und gut durchdacht erarbeitet, da jeder von ihnen sein Päckchen zu tragen hat und keiner „perfekt“ ist. Auch werden sehr wichtige Aspekte thematisiert wie etwa Depressionen, Borderline und einige andere psychische Krankheiten. Ich konnte mich hier sehr gut hineinversetzen und fand die Handlungen der Charaktere teilweise sehr nachvollziehbar. Blackmore weiß ganz genau, von was sie hier schreibt, wodurch es wahnsinnig authentisch ist. Auch dass das Buch von der Musikszene handelt und auch hier die Schattenseiten aufzeigt, hat mir persönlich sehr gut gefallen. Oft werden Rockstar-Romancen sehr verschönert – hier hingegen stehen wir direkt der kalten Wahrheit gegenüber. Gigi Blackmore hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste, aber letztendlich sehr genießen konnte. Ihr Stil passt perfekt zu den Emotionen und Situationen, die sie vermitteln möchte. Und auch zu der Zerrissenheit in ihrer Geschichte. Abschließend lässt sich sagen, dass das ein mehr als gelungener Debüt Roman ist und eine tolle Story für alle Dark Romance und Rockstar Fans. Wer auf die perfekte Mischung aus Story, Charakterentwicklung, Emotionen und Spice steht ist hier goldrichtig. Trau dich und begleite die Band „Covenfall“ auf ihrer Tour.
Perfekte Mischung aus Story, Emotionen und Spice



