Gil Courtemanche Un Dimanche à la piscine à Kigali. Ein Sonntag am Pool in Kigali, französische Ausgabe

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Un Dimanche à la piscine à Kigali. Ein Sonntag am Pool in Kigali, französische Ausgabe“ von Gil Courtemanche

'Ein Sonntag am Pool in Kigali' ist ein Roman, eine Chronik und ein Bericht über eines der schlimmsten Massaker in der Geschichte, bei dem 800.000 Menschen den Tod fanden. Ein Roman, der den Opfern des Völkermords in Ruanda ein Gesicht gibt.§Ein Hotelpool in Kigali 1994, Treffpunkt für Entwicklungshelfer, Botschaftsangestellte, Journalisten, Geistliche, Prostituierte, Politiker und alle, die in Ruanda das Sagen haben. Hier verliebt sich der alternde kanadische Journalist Valcourt in die schöne junge Kellnerin Gentille, eine Hutu, die aussieht wie eine Tutsi und deshalb verfolgt wird. In dem Land, das von Aids und Armut gezeichnet ist, verdichten sich die Hinweise auf den bevorstehenden Völkermord. Straßensperren werden errichtet, Freunde werden umgebracht, und die öffentlichen Tötungsaufrufe nehmen zu. Gentille und Valcourt hoffen vergebens auf Hilfe von außen - von den Vereinten Nationen, deren Blauhelmtruppen in Ruanda anwesend sind, von den Menschenrechtsorganisationen, von der Kirche. Vor den Augen der Öffentlichkeit bricht die Hölle los, die das Schicksal der kleinen Gemeinschaft besiegelt.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Un Dimanche à la piscine à Kigali. Ein Sonntag am Pool in Kigali, französische Ausgabe" von Gil Courtemanche

    Un Dimanche à la piscine à Kigali. Ein Sonntag am Pool in Kigali, französische Ausgabe

    Buecherviech

    12. June 2010 um 21:44

    Das Buch brachte mich wie selten eines zum Weinen. Es schildert in einem fiktiven Roman die Lebenssituation in Ruanda vor und mitten im Bürgerkrieg, einem Genozid sondergleichen. Wobei Gemetzel oder Blutbad der bessere Ausdruck dafür wäre. Die Sprache ist dabei knapp, präzise, teilweise schon fast trocken, lässt sie den Schrecken der Geschehnisse für sich sprechen. Der (gute) Stil tut dies, ohne etwas zu beschönigen, doch eigentlich ist es doch irgendwie beschönigt, weil sich NIEMAND den Schrecken vorstellen kann und er nicht wirklich in Worte zu fassen sind. Nichtsdestotrotz ist die Story schön erzählt und trifft auch die feinen Töne einer Liebesgeschiche rund um den (fiktiven) Journalisten Bernard Valcourt, der sich in Rückblenden erinnert, wie es zu all dem gekommen ist, was er verloren hat. Dabei wird auch von der Lebenssituation von Tutsis und Hutus berichtet, die Abgründe dieses Landes, dem Rassismus und der Epidemie AIDS. Man merkt, dass der Autor Gil Courtemanche selbst viel Zeit im Land verbracht hat und vielleicht Freunde wieder zum Leben erweckt. Zuviel will ich nicht über die Geschichte selbst erzählen, denn ich will das entdecken dieses Roman, der in deutsch, französisch oder englisch erhältlich ist, nicht verderben.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks