Gil Ribeiro Lost in Fuseta

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Inhaltsangabe zu „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeiro

Von der Elbe an den Atlantik: Leander Losts erster Fall Kriminalkommissar Leander Lost wird im Rahmen eines Europol-Austauschprogramms für ein Jahr von Hamburg nach Portugal geschickt. Er landet in Fuseta, einem idyllischen Fischerdorf an der Algarve. Schon direkt nach seiner Ankunft geraten er und seine beiden portugiesischen Kollegen in einen Mordfall. Ein Privatermittler wird tot aufgefunden, und schnell finden sich viele verprellte Ehemänner, die es auf ihn abgesehen haben könnten. Auch Lost scheint ein wunderlicher Zeitgenosse zu sein. Warum fotografiert er jeden, dem er begegnet? Und wieso spricht er nach nur ein paar Wochen Sprachkurs fast perfekt Portugiesisch? Lost hat ein Handicap, aber das erweist sich als sehr nützlich bei seiner Polizeiarbeit.

Zum Teil witzig und spannend, zum Teil aber auch zu einfach und glatt gestrickt.

— kornmuhme
kornmuhme

spannender Krimi mit einem liebenswerten Kommissar.

— Vindoe50
Vindoe50

Humorig geschrieben, spannende Unterhaltung

— susehost
susehost

neue Reihe

— milchkaffee
milchkaffee

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  • heller und angenehmer Erzählton

    Lost in Fuseta
    yellowdog

    yellowdog

    08. June 2017 um 22:37

    Lost in Fuseta ist bestimmt kein besonders spannender Krimi, aber darum geht es ja auch nicht. Der Fall steht nicht im Vordergrund. Den ermordeten Privatdetektiv hatte ich im Verlaufe des Buches fast vergessen. Man lernt durch viele spezifische Details in diesen Roman etwas von Portugal kennen. Das Buch ist angenehm zu lesen bzw. zu hören, denn ich hatte mich von das Hörbuch, gelesen von Andreas Pietschmann, entschieden. Dieser Sprecher beeindruckt mit der Ruhe mit der er vollkommen entspannt liest. Man kann seiner Stimme lange am Stück zuhören, ohne sich zu langweilen. Ich fand Andreas Pietschmann schon als Sprecher von Jonathan Troppers Sieben verdammt lange Jahre gut, nach dieser Produktion rutscht er bei mir in die Elite unter den Sprechern. In den Dialogen gelingt es ihm, den Figuren stimmlich eine spezifische Färbung zu geben, und das ohne groß die Stimme zu verstellen. Die Dialoge sind oft humorvoll und originell. Eine Stärke des Buches! Auch der Humor wird gut eingesetzt, nicht aufgesetzt und nur einige Klischees werden eingesetzt. Schließlich wird der Fall dann doch wieder interessanter. Es läuft auf einen Trinkwasserskandal hinaus und Umweltrelevanz wird eigentlich wichtiger als nur ein simpler Mord. Mit dem deutschen Kriminalkommissar Leander Lost gelangt eine skurrile Figur an die Algarve. In Portugal wirkt er wie ein Fremdkörper, zuerst kommt er mit seinen neuen Kollegen nur schlecht zurecht. Er irritiert seinen Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves Doch Leander schafft es schließlich, ein Teil der für ihn neuen Umgebung zu werden. Aber nicht nur er ist eine sympathische Figur, sondern das ganze Team, in das er sich fügt. Ich mag die Leichtigkeit und die Entspanntheit, die komischen Momente und die Erzählintelligenz des Buches. Der Roman strahlt mit seinem warmen Ton die Helligkeit Portugals aus.

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  • spannender Krimi, liebenswerter neuer Kommissar

    Lost in Fuseta
    Vindoe50

    Vindoe50

    21. April 2017 um 11:26

    Europol hat ein Austauschprogramm initiiert. So wechselt aus Hamburg Kommissar Leander Lost für ein Jahr nach Fuseta in Portugal. Leander ist anders. Das merken Seine Kollegen, Sub-Inspector Graciana Rosada und Carlos Estevez schon, als sie Lost am Flughafen abholen. Mit einem schwarzen Anzug bekleidet sticht er aus der Masse heraus. Aber er ist auch ansonsten sonderbar. Er blinzelt kaum, zählt Ecken, hat ein fotografisches Gedächtnis und er kann nicht lügen, was Graciana und Carlos schon mal in Schwierigkeiten bringt. Nach den ersten Schwierigkeiten, wo seine neuen Kollegen eigentlich schon wollten, dass er wieder zurück fährt nach Hamburg, erfahren sie, dass Leander unter dem Asperger Syndrom leidet. Das erklärt natürlich alles. Und mit großem Herzen wird er nun ins Team integriert, zumal seine Gabe, sich an jedes gesehene Detail erinnern zu können, im den Mordfall an einem Privatdetektiv sehr nützlich ist. Ich fand diesen Krimi sehr gut gelungen. Leander ist wirklich sehr liebenswert und brachte mich oft zum Lachen, wenn er mal wieder versucht, aus den Details Augenbrauenstellung, Lippenstellung etc. die Gefühle seines Gegenübers festzustellen. Oder wenn er etwas zu wörtlich nimmt. Der Fall ist vielschichtig und interessant. Nicht nur das Setting wird sehr gut beschrieben, auch die Protagonisten werden gut dargestellt. Liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten und, wie gesagt, großem Herzen, das hat mir gut gefallen. Dazu auch der flüssig zu lesende Schreibstil. Ich freue mich schon auf das nächste Buch um Leander Lost.

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  • sehr gut gelungen

    Lost in Fuseta
    susehost

    susehost

    20. April 2017 um 11:59

    Kommissar Leander Lost wird im Zuges eines von Europol veranlassten Austauschprogramms für ein Jahr nach Fuseta in Portugal versetzt. Gleich bei der Ankunft fällt seinen neuen Kollegen sein ungewöhnliches Auftreten auf. Er blinzelt kaum, starrt die Menschen an, trägt bei der Hitze einen schwarzen Anzug. Und wieso kann er schon so schnell Portugiesisch sprechen? Als seine Kollegen Graciana Rosada und Carlos Esteves Leander zu seiner Unterkunft bringen erhalten sie den Anruf, dass eine Leiche gefunden wurde. Leander wird gleich in die Ermittlungen eingebunden. Ein Privatdetektiv wurde ermordet und kurz darauf dessen Büro in Brand gesetzt. Es dauert nicht lange, bis Leander zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Kollegen bekommt, da er so anders ist. Er kann vor allem nicht lügen. Nur typisch Deutsch kann es nicht sein, da sind sich Carlos und Graciana sicher. Ein Anruf in Hamburg in Leanders alter Dienststelle lässt den Eindruck erscheinen, dass man das Austauschprogramm dazu genutzt hat, Leander los zu werden. Gracianas Schwester Soraia klärt die beiden schließlich darüber auf, was es mit Leander auf sich hat. Und Leanders fotografisches Gedächtnis beweist sich doch als sehr hilfreich. Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem der lockere, humorige Schreibstil und die Charaktere, die sehr gut gezeichnet wurden. Ich musste häufig schmunzeln, wenn Leander mal wieder etwas wörtlich genommen hatte. Neben dem Fall gibt es reichlich Beschreibung des Umfelds, so dass man sich alles gut vorstellen kann und Lust auf Urlaub bekommt. Der Fall war gut aufgebaut mit einem überraschenden Schluss. Und auch, wenn es ein paar Längen gab, hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Team ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen, so dass ich gern mehr von ihnen lesen würde.

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  • Toller Krimi

    Lost in Fuseta
    milchkaffee

    milchkaffee

    01. April 2017 um 09:49

              Das Titelbild ist wunderschön und würde genauso zu einem Roman passen.Lasst und die besten tauschen, so lautet die Idee das Polizisten zwischen verschiedenen Ländern ausgetauscht werden. Aber werden immer die besten ausgetauscht, oder wird versucht einfach Kollegen abzuschieben. Ein Hamburger Ermittler kommt nach Portugal. Er ist ganz anders als alle anderen. Dies hat auch einen Grund der jedoch erst mit der Zeit bekannt wird. Der Kommissar leidet an einer Krankheit mit Namen Asperger. Ob es in der Realität möglich wäre mit dieser Erkrankung den Polizeiberuf auszuüben kann ich nicht beurteilen, dennoch finde ich die Idee gelungen. Der Schreibstil liest sich flüssig. man kann sich die Personen und das Land sehr gut vorstellen.       

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