Lost in Fuseta

von Gil Ribeiro 
4,4 Sterne bei13 Bewertungen
Lost in Fuseta
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MissStrawberrys avatar

Leander Losts erster Einsatz in Portugal - nicht ganz so gelungen, wie der Folgeband. Aber dennoch hörenswert!

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Hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die Fortsetzung, da zu wenig Spannung und zu viel Roman.

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Inhaltsangabe zu "Lost in Fuseta"

Von der Elbe an den Atlantik: Leander Losts erster Fall

Kriminalkommissar Leander Lost wird im Rahmen eines Europol-Austauschprogramms für ein Jahr von Hamburg nach Portugal geschickt. Er landet in Fuseta, einem idyllischen Fischerdorf an der Algarve. Schon direkt nach seiner Ankunft geraten er und seine beiden portugiesischen Kollegen in einen Mordfall. Ein Privatermittler wird tot aufgefunden, und schnell finden sich viele verprellte Ehemänner, die es auf ihn abgesehen haben könnten. Auch Lost scheint ein wunderlicher Zeitgenosse zu sein. Warum fotografiert er jeden, dem er begegnet? Und wieso spricht er nach nur ein paar Wochen Sprachkurs fast perfekt Portugiesisch? Lost hat ein Handicap, aber das erweist sich als sehr nützlich bei seiner Polizeiarbeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839815540
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Argon
Erscheinungsdatum:27.04.2017
Das aktuelle Buch ist am 31.03.2017 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leander Losts erster Einsatz in Portugal - nicht ganz so gelungen, wie der Folgeband. Aber dennoch hörenswert!
    Etwas schwacher Start, aber die Reihe ist toll!

    Leander Lost ist ein Kriminalkommissar aus Hamburg, der im Rahmen eines Austauschprogramms (das nicht jedem gefällt) ein Jahr in Portugal verbringen soll. Er landet in einem Fischerdorf an der Algarve, wo die Menschen sehr speziell sind. Das passt ganz gut, denn Leander ist Asperger mit Inselbegabung und infolge dessen ebenfalls recht speziell. Die neuen Kollegen müssen sich zunächst an Leander gewöhnten und es kommt immer mal wieder zu amüsanten, aber auch dramatischen Zwischenfällen. Mit der Zeit merken die Portugiesen, dass Losts Schwäche auch eine große Stärke beinhaltet …

    Dieser erste Teil der Leander-Lost-Reihe macht den Leser bzw. Hörer mit den Figuren vertraut. Ich habe tatsächlich mit dem zweiten Band begonnen, fand den genial und wollte deshalb unbedingt noch Band eins kennenlernen. Der ist gar nicht mal so übel, aber ich gebe zu, würde ich Lost nicht in Band zwei so sehr ins Herz geschlossen haben, hätte ich den ersten Band wohl abgebrochen. Hier zieht es sich meiner Meinung nach ein wenig und Losts Inselbegabung, seine Eigenarten und seine Art kommt hier nicht so sympathisch rüber, wie im Folgeband. Über weite Strecken fand ich Leander so nervig und belastend, wie es die meisten seiner neuen Kollegen auch taten. Auch ist es etwas schwierig, dem eigentlichen Kriminalfall zu folgen, da dieser recht im Hintergrund abläuft und mehr das Zwischenmenschliche zum Tragen kommt.

    Das ist an sich nicht schlecht, aber für einen Einstieg möglicherweise doch anstrengend. Am Ende stellt sich der Fall als völlig anders dar, wie man zunächst hätte annehmen können. Fast wie ein Eisberg: der kleinste Teil guckt oben raus. Da der Kriminalfall etwas unwichtiger und weniger ausführlich, teils sogar quasi nebenbei und mit viel Zufall abläuft, sehe ich die Gefahr, dass Krimifans, die hier einen handfesten Krimi erwartet haben, sehr enttäuscht sein werden. In meinen Augen ist es eher ein Roman mit eingeflochtenen Krimiaspekten. Gar nicht schlecht, aber eben nicht für jeden etwas.

    Andreas Pietschmann liest das Buch sehr gut ein und verleiht Leander Lost und den anderen Charakteren sehr viel Leben. Das gefällt mir sehr gut. Auch die Gefühle transportiert er wunderbar.

    Da ich aber weiß, dass mich der zweite Band sehr viel mehr begeistern konnte, kann ich nur einen Stern abziehen. Fazit: Hätte ich mit diesem Band begonnen, bekäme er drei Sterne. Da ich aber weiß, dass sich alles steigert, gebe ich vier Sterne.

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    DianaEs avatar
    DianaEvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: toller Krimi, sympathische Charaktere, eine gute Balance zwischen Spannung, Emotionen, Humor und toller Story.
    Gil Ribeiro - Lost in Fuseta

    Gil Ribeiro - Lost in Fuseta


    Der Polizist Leander Lost wird zum Austausch nach Portugal in das kleine Städtchen Fuseta geschickt, um dort mit seinen neuen Kollegen für ein Jahr zusammen zu arbeiten, neue Methoden zu lernen und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu intensivieren. Gleich am ersten Tag macht sich der deutsche Polizist unbeliebt, denn was die Kollegen nicht wissen, Leander ist nicht in der Lage zu lügen und durch seine Erkrankung (Asperger) agiert er auf einer anderen Ebene und kann Emotionen, Lügen und andere Intrigen nicht sofort als das Erkennen, was sie sind.

    Schon bald müssen er und seine neue Kollegen in einem Mordfall ermitteln: ein berühmtberüchtigter Privatdetektiv wird ermordet, was hat er gesehen oder fotografiert, was ihm das Leben kosten könnte?

    Leander, der unter anderem auch ein fotografisches Gedächtnis hat, ist nicht nur eine Hilfe bei den Ermittlungen, er beschreitet auch besondere Wege um Täter zu stellen…


    Vor kurzer Zeit habe ich das Hörbuch zum Nachfolgeband gehört, und war total begeistert gewesen. Auch dieses mal hat mich der Synchronsprecher Andreas Pietschmann sofort mit der Story abgeholt, die er witzig und charmant erzählt. Er spielt gut mit seiner Stimme, sodass er die verschiedenen Charaktere gut trifft, er bringt Tempo in die Story, wo sie spannend wird, er entschleunigt die Story, wenn es etwas ruhiger wird. Über allem liegt eine gewisse Aura, die das Hörbuch zu umfangen scheint.


    Die Story selbst ist einfach nur spannend und genial, Leander Lost ist in seinen Eigenheiten ein wenig anders als der Normdurchschnitt, was die Geschichte per se schon sehr interessant macht, dazu kommt die Unfähigkeit zu lügen. Man muß sich einfach vor Augen führen, wie gewitzt der Autor sein muss, um die richtige Stimmung einzufangen, wie aus einer Randbemerkung eine ernstgemeinte Frage entstehen kann. Das ist Gil Ribeiro sehr gut gelungen. Zu keiner Zeit war der Krimi langatmig oder wurde ins Lächerliche gezogen, zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich eine Pause benötige, ich hab das Hörbuch in jeder freien Minute gehört und es hat mir mit der temporeichen, kurzweiligen und spannenden Story ein paar schöne Lesestunden beschert.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken detailliert und lebendig. Durch ihre kleinen und großen Macken wirken sie besonders, was mir ausgesprochen gut gefällt.

    Leander Lost hat mich im Nachfolger bereits voll und ganz überzeugen können, sodass ich gespannt war, wie wohl das erste Zusammentreffen zwischen Graciana Rosado und den immer futternden Carlos Estevez verlaufen wird.

    Auch die etwas strenge, aber doch herzliche Graciana mag ich sehr gerne, und vor allem bin ich beeindruckt wie sie mit ihrer jüngeren Schwester umgeht.

    Carlos ist ein wandelndes Klischee eines Polizisten, etwas dicklich und gemütlich, immer etwas essbares in der Hand, ein kleiner Erzähler, aber auch er ist absolut sympathisch und bringt gerade die Genüsse von Portugal sehr gut in das Buch ein.


    Für mich ist es eine tolle Geschichte und obwohl ich eigentlich nicht diese typischen Landschaftskrimis mag, ist Gil Ribeiro hier ein sehr schöner Krimi gelungen und mit mir hat er einen neuen Fan hinzugewonnen. Ich bin begeistert, insbesondere von der Hörbuchversion, die Andreas Pietschmann wirklich super liest.

    Jetzt warte ich gespannt auf das nächste Buch.


    Fazit: toller Krimi, sympathische Charaktere, eine gute Balance zwischen Spannung, Emotionen, Humor und toller Story. 5 Sterne.

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi mit Esprit, Herz und einem wirklich erzählenswertem Thema. Hervorragend gelesen!
    Leander Lost ist anders, und das ist gut so!

    Im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms für die jeweils besten Beamten ihrer Abteilungen, wird Kriminalkommissar Leander Lost für 1 Jahr an die Algarve versetzt. Seit ihm bekannt war, daß er für den Austausch als bester in Betracht kommt, lernt er erfolgreich portugiesisch. Was ihm nicht klar ist: Dieses Programm wird von den Vorgesetzten gerne genutzt, um unliebsame Mitarbeiter für ein Jahr los zu werden. Während die Portugiesen ihren schönsten, aber einfälltigsten Kollegen nach Hamburg schicken, erhalten diese Leander Lost. Was den Portugiesen aber keiner verraten hat: Leander Lost ist Autist, Typ Asperger mit der Inselbegabung: Fotografisches Gedächtnis. Er ist streng logisch, rational, auf Fakten bezogen und kann nicht lügen und noch viel weniger kann er etwas vergessen, was er jemals mitbekommen hat. Das macht die Teambildung mit seinen neuen Kollegen den Sub-Inspektoren Graciana Rosado und Carlos Esteves sehr schwierig, denn Leander Lost reagiert nie so wie sie es erwarten. Als dann aber an der beschaulichen Algarve ein Mord geschieht, ist Leanders analytischer Verstand und sein unglaubliches Gedächtnis ein echter Gewinn.
    Gut, daß der schlaksige Ermittler im schwarzen Anzug anders ist, das hatte ich schon in der Beschreibung gelesen, beim ersten Hören dachte ich dennoch: oha! In Flash-Back-artigen Rückblicken erfährt man einiges über Leanders traumatische Kindheit und auch dem Hörer wird bald klar, Leander ist anders und wer sich mit dem Asperger Syndrom mal beschäftigt hat, bemerkt es auch bei ihm. Andreas Pietschmann spricht ihn wirklich sehr einfühlsam und genauso, daß man seine Andersartigkeit in seinen Äußerungen auch im Kontrast zu den Kollegen sofort heraus hört. Dabei kann ich nur seine portugiesische Aussprache als wirklich gekonnt klingend loben (ich bin für diese Sprache nicht sehr talentiert). Andreas Pietschmann schafft es aber auch mit seiner Stimmgewandtheit Leander Lost sowohl etwas sehr liebenswertes und menschliches als auch seine Verletzlichkeit zu transportieren. Es fällt schwer, sie der Anziehungskraft von Leander Lost zu entziehen und so geht es auch seinen Kollegen, die mit ihm den Mord an einem deutschstämmigen Privatdetektiv aufklären sollen. Weil Leander Lost keine Mimik deuten kann, nimmt er die Welt ganz anders wahr und analysiert sie, nach erlernten Regeln und Gesetzen. Diese Einblicke in seine Gedankenwelt finde ich sehr faszinierend, so daß für mich der Kriminalfall fast in den Hintergrund trat, da ich alle Beteiligten so interessant, gerade auch in ihrer Gesamtkonstellation fand. Denn immerhin ist es Leander Lost, der es schafft Zugang zu einer schwer traumatisierten Jugendlichen zu bekommen, die in diesem Fall noch sehr wichtig wird. Seine portugiesische Kollegin Graciana ist wiederum sein komplettes Gegenteil, sie löst Fälle durch Empathie und Intuition. Somit ergänzen sie sich fabelhaft. Lange suchen die Ermittler vergeblich nach einem Motiv. Kaum scheinen sie eine Spur gefunden zu haben, geht diese in Flammen auf, um sämtliche Beweise zu vernichten. Aber Leander Lost kann nicht vergessen und ist somit von unschätzbarem Wert. So führt es Leander Lost und seine neuen Kollegen in Abgründe mit denen sie nie gerechnet haben. Denn hinter dem Mord an dem Detektiv steht eine riesengroße Schweinerei ungeahnten Ausmaßes. Es geht um Missbrauch von Macht und Geld und das Gut des Volkes. Aber ein Leander Lost ist nicht zu beirren! So fand ich neben den Persönlichkeiten des Ermittlungsteams auch das zu Grunde liegende Verbrechen in seiner Perfidität sehr spannend. Auch wenn die eigentliche Krimispannung hinter der Eigenwilligkeit des deutschen Austauschermittlers zwischenzeitlich in den Hintergrund zu rücken scheint, so ist das Verbrechen eines von unglaublicher Kälte. Es ist ein Krimi, kein Thriller, aber diese Feinheiten der Tat, die Skrupellosigkeit mit der Macht ausgenutzt wird, um Geld zu mehren, ist wirklich sehr gelungen.
    Gil Ribeiro ist ein Pseudonym eines deutschen Krimiautors mit Liebe zur Algarve. Oft nervt es mich, wenn Deutsche als vermeintliche Kenner über eine Urlaubsregion schreiben, aber hier ist dies nicht so. Ich fühle mich wirklich an die Hand, mit an die Algarve genommen, wobei ich es auch sehr amüsant finde, wie er über die Vorurteile der portugiesischen Kommissare gegenüber dem neuen Kollegen, dem Hörer einen Spiegel vorhält, der durch Leander Losts Gedankenwelt sehr amüsant zurück gespiegelt wird.
    Spannung, Humor und Herzlichkeit. Was will ich mehr für ein tolles Krimihörbuch? Nichts! Aber der Sprecher macht es wirklich hervorragend, ich würde die Reihe nun nicht mehr lesen wollen, weil ich den Sprecher vermissen würde. Chapeau!

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    Schuggas avatar
    Schuggavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsamer Algarve-Krimi mit besonderem Ermittler
    Sehr unterhaltsamer Algarve-Krimi mit besonderem Ermittler

    Ein Europol-Austauschprogramm macht es möglich: Die portugiesische Stadt Fuseta an der Algarve tauscht für ein Jahr ihren "besten Mann" der dortigen Kriminalpolizei gegen den Hamburger Kriminalkommissar Leander Lost. Doch auch, wenn die Portugiesen für ihre Gastfreundschaft bekannt sind, gibt ihnen der teils recht pedantisch und überkorrekt wirkende Leander Lost vorerst einige Rätsel auf, die einer Teambildung hinderlich sind. Doch die Schwester der Sub-Inspektorin Graciana Rosado gibt ihnen einen Hinweis, warum Leander Lost so anders wirkt.

    Der Titel "Lost in Fuseta" enthält ein gelungenes Wortspiel, da dieser einmal als "Verloren in Fuseta" und einmal als "Leander Lost in Fuseta" gelesen werden kann. Und tatsächlich wirkt Leander zu Beginn ein wenig verloren, da seine Kollegen sein Verhalten missverstehen. Nachdem sie um seine besonderen Eigenschaften wissen, rappeln sie sich langsam als Team zusammen und Leander wird nach und nach zu einem erfolgreichen Mitglied des Teams, welches einen umfangreichen Kriminalfall zu lösen hat.

    "Lost in Fuseta" ist ein Krimi voller Lokalkolorit, man lernt viel über Land und Leute kennen statt durch den Roman gehetzt zu werden. Durch Leander Losts Asperer-Syndrom ergeben sich zudem einige situationsbedingte Szenen, welche den Leser zum Schmunzeln bringen. Zusätzlich gefiel mir, wie sowohl die portugieischen Kommissare als auch Leander Lost lernen mussten, miteinander auszukommen und einander zu vertrauen.

    Das Hörbuch wird gelesen von Schauspieler Andreas Pietschmann, welcher dem Roman eine angenehme Atmosphäre verleiht und die portugiesischen Begriffe so gekonnt ausspricht, dass man sich mein Hören zuweilen an der Algarve wähnt.

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor einem Jahr
    heller und angenehmer Erzählton

    Lost in Fuseta ist bestimmt kein besonders spannender Krimi, aber darum geht es ja auch nicht. Der Fall steht nicht im Vordergrund. Den ermordeten Privatdetektiv hatte ich im Verlaufe des Buches fast vergessen.

    Man lernt durch viele spezifische Details in diesen Roman etwas von Portugal kennen. Das Buch ist angenehm zu lesen bzw. zu hören, denn ich hatte mich von das Hörbuch, gelesen von Andreas Pietschmann, entschieden. Dieser Sprecher beeindruckt mit der Ruhe mit der er vollkommen entspannt liest. Man kann seiner Stimme lange am Stück zuhören, ohne sich zu langweilen. Ich fand Andreas Pietschmann schon als Sprecher von Jonathan Troppers Sieben verdammt lange Jahre gut, nach dieser Produktion rutscht er bei mir in die Elite unter den Sprechern.

    In den Dialogen gelingt es ihm, den Figuren stimmlich eine spezifische Färbung zu geben, und das ohne groß die Stimme zu verstellen.

    Die Dialoge sind oft humorvoll und originell. Eine Stärke des Buches!

    Auch der Humor wird gut eingesetzt, nicht aufgesetzt und nur einige Klischees werden eingesetzt.

    Schließlich wird der Fall dann doch wieder interessanter. Es läuft auf einen Trinkwasserskandal hinaus und Umweltrelevanz wird eigentlich wichtiger als nur ein simpler Mord.

    Mit dem deutschen Kriminalkommissar Leander Lost gelangt eine skurrile Figur an die Algarve. In Portugal wirkt er wie ein Fremdkörper, zuerst kommt er mit seinen neuen Kollegen nur schlecht zurecht. Er irritiert seinen Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves

    Doch Leander schafft es schließlich, ein Teil der für ihn neuen Umgebung zu werden. Aber nicht nur er ist eine sympathische Figur, sondern das ganze Team, in das er sich fügt. Ich mag die Leichtigkeit und die Entspanntheit, die komischen Momente und die Erzählintelligenz des Buches. Der Roman strahlt mit seinem warmen Ton die Helligkeit Portugals aus.

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    Vindoe50vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender Krimi mit einem liebenswerten Kommissar.
    spannender Krimi, liebenswerter neuer Kommissar

    Europol hat ein Austauschprogramm initiiert. So wechselt aus Hamburg Kommissar Leander Lost für ein Jahr nach Fuseta in Portugal. Leander ist anders. Das merken Seine Kollegen, Sub-Inspector Graciana Rosada und Carlos Estevez schon, als sie Lost am Flughafen abholen. Mit einem schwarzen Anzug bekleidet sticht er aus der Masse heraus. Aber er ist auch ansonsten sonderbar. Er blinzelt kaum, zählt Ecken, hat ein fotografisches Gedächtnis und er kann nicht lügen, was Graciana und Carlos schon mal in Schwierigkeiten bringt. Nach den ersten Schwierigkeiten, wo seine neuen Kollegen eigentlich schon wollten, dass er wieder zurück fährt nach Hamburg, erfahren sie, dass Leander unter dem Asperger Syndrom leidet. Das erklärt natürlich alles. Und mit großem Herzen wird er nun ins Team integriert, zumal seine Gabe, sich an jedes gesehene Detail erinnern zu können, im den Mordfall an einem Privatdetektiv sehr nützlich ist.

    Ich fand diesen Krimi sehr gut gelungen. Leander ist wirklich sehr liebenswert und brachte mich oft zum Lachen, wenn er mal wieder versucht, aus den Details Augenbrauenstellung, Lippenstellung etc. die Gefühle seines Gegenübers festzustellen. Oder wenn er etwas zu wörtlich nimmt. Der Fall ist vielschichtig und interessant. Nicht nur das Setting wird sehr gut beschrieben, auch die Protagonisten werden gut dargestellt. Liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten und, wie gesagt, großem Herzen, das hat mir gut gefallen. Dazu auch der flüssig zu lesende Schreibstil. Ich freue mich schon auf das nächste Buch um Leander Lost.

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    susehostvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Humorig geschrieben, spannende Unterhaltung
    sehr gut gelungen

    Kommissar Leander Lost wird im Zuges eines von Europol veranlassten Austauschprogramms für ein Jahr nach Fuseta in Portugal versetzt. Gleich bei der Ankunft fällt seinen neuen Kollegen sein ungewöhnliches Auftreten auf. Er blinzelt kaum, starrt die Menschen an, trägt bei der Hitze einen schwarzen Anzug. Und wieso kann er schon so schnell Portugiesisch sprechen? Als seine Kollegen Graciana Rosada und Carlos Esteves Leander zu seiner Unterkunft bringen erhalten sie den Anruf, dass eine Leiche gefunden wurde. Leander wird gleich in die Ermittlungen eingebunden. Ein Privatdetektiv wurde ermordet und kurz darauf dessen Büro in Brand gesetzt. Es dauert nicht lange, bis Leander zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Kollegen bekommt, da er so anders ist. Er kann vor allem nicht lügen. Nur typisch Deutsch kann es nicht sein, da sind sich Carlos und Graciana sicher. Ein Anruf in Hamburg in Leanders alter Dienststelle lässt den Eindruck erscheinen, dass man das Austauschprogramm dazu genutzt hat, Leander los zu werden. Gracianas Schwester Soraia klärt die beiden schließlich darüber auf, was es mit Leander auf sich hat. Und Leanders fotografisches Gedächtnis beweist sich doch als sehr hilfreich.

    Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem der lockere, humorige Schreibstil und die Charaktere, die sehr gut gezeichnet wurden. Ich musste häufig schmunzeln, wenn Leander mal wieder etwas wörtlich genommen hatte. Neben dem Fall gibt es reichlich Beschreibung des Umfelds, so dass man sich alles gut vorstellen kann und Lust auf Urlaub bekommt. Der Fall war gut aufgebaut mit einem überraschenden Schluss. Und auch, wenn es ein paar Längen gab, hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Team ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen, so dass ich gern mehr von ihnen lesen würde.

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    M
    milchkaffeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: neue Reihe
    Toller Krimi

              Das Titelbild ist wunderschön und würde genauso zu einem Roman passen.
    Lasst und die besten tauschen, so lautet die Idee das Polizisten zwischen verschiedenen Ländern ausgetauscht werden. Aber werden immer die besten ausgetauscht, oder wird versucht einfach Kollegen abzuschieben. Ein Hamburger Ermittler kommt nach Portugal. Er ist ganz anders als alle anderen. Dies hat auch einen Grund der jedoch erst mit der Zeit bekannt wird. Der Kommissar leidet an einer Krankheit mit Namen Asperger. Ob es in der Realität möglich wäre mit dieser Erkrankung den Polizeiberuf auszuüben kann ich nicht beurteilen, dennoch finde ich die Idee gelungen. Der Schreibstil liest sich flüssig. man kann sich die Personen und das Land sehr gut vorstellen.
           

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die Fortsetzung, da zu wenig Spannung und zu viel Roman.
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    O
    oulevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: schöner Urlaubskrimi, besonders wenn man gerade oder schon mal an der Algarve zu gegen war. Klassischer Plot, hört sich gut runter.
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