Lost in Fuseta

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Inhaltsangabe zu „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeiro

»Lasst uns die Besten austauschen« – so stand es in der Broschüre der europäischen Polizeibehörde Europol. Auf Wunsch seines Chefs hat sich Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für das Austauschprogramm beworben – und so landet er für ein Jahr bei der Polícia Judiciária an der Algarve. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührendaltmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich dabei immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt ...

Atmosphärisch wie Urlaub a.d. Algarve. Lost ist schon recht speziell. Nette Figuren. Topaktuelles Thema. Trotz mancher Schwächen lesenswert!

— Wedma
Wedma

Liebenswerte Charaktere, aber der Krimianteil erscheint mir ein wenig mau. Ich freue mich trotzdem wie bekloppt auf den nächsten Teil!

— once-upon-a-time
once-upon-a-time

Ein toller Krimi, so dass ich die Fortsetzung kaum erwarten kann.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Was für ein Auftakt! Ein ganz besonderer Ermittler in Portugal

— Bibliomarie
Bibliomarie

Tolles Buch.Super Idee mit dem etwas anders denkenden Ermittler im Austauschprogramm.

— SiWel
SiWel

Hamburger Privatdetektiv in Fuseta/Portugal on tour...spannend!

— mannomania
mannomania

Unterhaltsamer Portugal-Krimi

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Kein hochspannender Thriller, aber ein lesenswerter, unterhaltsamer Krimi mit interessanten Charakteren.

— amena25
amena25

Ein cooler neuer Ermittler in Portugal

— DanielaGesing
DanielaGesing

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  • Guter Auftakt der Reihe.

    Lost in Fuseta
    Wedma

    Wedma

    22. March 2017 um 15:23

    Lost in Fuseta ist ein netter Regio-Krimi aus Südportugal mit einem hochaktuellen Thema, eher ruhiger Spannung und eigenartigem Ermittlerteam. Klappentext spiegelt die Ausganssituation treffend wider. Ein Deutscher, Privatdetektiv, der an der Algarve bereits einige Jahre gelebt und gearbeitet hatte, wurde eines Tages tot aufgefunden. Die Polizei vor Ort startet die Ermittlungen. Der Kriminalkommissar Leander Lost, ein Austauschkollege aus Hamburg, kommt zunächst nicht so gut bei dem neuen Team an, erweist sich aber später als ein unverhoffter Zugewinn für Polícia Judiciária und seine neuen Kollegen. Keiner vermutet zunächst, dass die Privatisierung der Wasserversorgung und die Senkung der Wasserpreise eine direkte Verbindung mit dem Mord hat. Aber nach und nach wird klar, was die Privatisierung tatsächlich bedeutet und wie teuer sie für die Verbraucher zu stehen kommt. Gleich zu Anfang beweist Lost eine scharfe Beobachtungsgabe und weiß sie auch in Szene zu setzen. Auch seine Kollegen wurden nach erstem Viertel zunehmend sympathischer, als es ihnen aufging, dass er ein Asperger ist. Bis dahin musste ich mich in Geduld üben. Aber dann gab es vieles, das mir gut gefiel. Die Vergleiche der deutschen und portugiesischen Mentalität fand ich aufschlussreich und bereichernd. Auch bildhafte Darstellungen der lauwarmen Abende, des nachbarschaftlichen Zusammenseins voller menschlicher Wärme, des guten Essens und selbstgespielten Lieder auf der Gitarre weckten Fernweh und ließen ein wenig in dieser schönen Atmosphäre schwelgen. Eine zarte Liebesgeschichte, nett erzählt, gab es auch. Dem Text sieht man die persönliche Reife des Autors an, die sich mal in humorig-ironischen Dialogen, mal in gelungener Situationskomik und in vielen anderen Schilderungen zeigte. Seine solide Kenntnis des Lebens an der Algarve rundete das Ganze ab. Es gab aber auch Dinge, die mein Lesevergnügen gemindert haben. Manches in der Handlung und in der Stoffdarbietung war mit zu konstruiert. Glaubwürdigkeitsfragen tauchten an mehreren Stellen auf. Ein in einen längeren Dialog eingepferchter überdimensionierter Infodump, sowie die zu breit geratenen Weltuntergangaussichten, zum Schluss eine eher billig wirkende Stimmungsmache in der Aussage der ermittelnden Kommissarin, uvm. ließen mich öfter Pausen einlegen. Die Perspektiven wurden oft gewechselt, was mich jedes Mal aus dem Lesefluss beförderte. Die Aspergereigenschaften von Leander Lost kamen eher in Schüben und ließen mich an deren Stichhaltigkeit zweifeln. Eine sachlich falsche Aussage zum Gewinn, S. 337, hätte ich am liebsten dort nicht gesehen. Diese Darstellung ist zwar schön plakativ, ist aber inkorrekt, denn die Macher/Mutterkonzern haben weitere Betriebskosten, sie müssen ja das Unternehmen vor Ort aufrecht erhalten, uvm. Das kostet mehr als einen Cent pro Liter. Eine Sitzung der größeren Trageweite wie die Entscheidung über die endgültige Privatisierung der Wasserversorgung einer ganzen Region wird nicht auf den letzten Tag der Probezeit gelegt. In der Regel wird so etwas schon viel früher abgehalten und besiegelt. Die Schilderung, dass das Wasser weltweit verkauft und in USD, Yen, etc. abgerechnet wird, erscheint mir stark übertrieben. So viel Wasser hat der See gar nicht. Mir waren die Aussagen zum Schluss zu plakativ und wie für Dummies geschaffen. Zu viel Pathos auf Kosten der Glaubwürdigkeit und des guten Niveaus. Es gibt aber andere, angenehmere Dinge: Paar weise Sprüche gibt es hier und dort gut platziert im Text, die das Ganze aufwerten. Die 16-jährige Tochter eines Opfers lockert die Geschichte deutlich auf. Die Familie der ermittelnden Kommissarin ist ein großer Gewinn für die Reihe. Die Überraschung zum Schluss war gelungen. Man hatte aber auch keine Anhaltspunkte bekommen, um den Täter selbst identifizieren zu können. Fazit: En guter Auftakt der Reihe, trotz mancher Schwächen. Ich bin auf die nächste Folge mit Lost & Co. gespannt und vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

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  • Er ist Lost in Fuseta, ich bin gefangen in der Geschichte

    Lost in Fuseta
    once-upon-a-time

    once-upon-a-time

    22. March 2017 um 07:32

    „Das war ein Scherz“, sagte Leander aufgeregt. „Hat er funktioniert?“ (S.383)Zusammenfassung. In „Lost in Fuseta“ begleiten wir die Ermittler eines portugiesischen Ortes bei den Ermittlungen in einem Mordfall, der einige Fragen aufwirft; und lernen mit ihnen zusammen den seltsamen neuen Kollegen aus Deutschland kennen, der im Rahmen eines EU-Austauschprogramms ein Jahr bei ihnen in Fuseta leben und arbeiten wird. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelingt es der ungleichen Truppe, sich zusammen zu raufen und gegen gemeinsame Gegner vorzugehen.Erster Satz. Es war einer dieser Tage, der so verheißungsvoll begonnen hatte, dass man fürchtete, es müsse zwangsläufig etwas dazwischenkommen.Cover. Das Cover hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber es ist schon ganz hübsch. Lust auf Urlaub an der portugiesischen Küste macht es auf jeden Fall. Nettes Feature: die Landkarten in den Innenseiten des Einbands, die ein klein wenig mehr der Gegend vor Augen führt.Inhalt. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte bei einem Krimi etwas anderes erwartet, und in anderer Stimmung würde mein Urteil vielleicht auch anders ausfallen. Denn eines habe ich festgestellt: Für mich war der ganze Roman eher einer, in dem es um Menschen im Allgemeinen und unseren Leander Lost im Besonderen ging, als ein „echter“ Krimi. Der Mordfall und alles, was damit zusammenhing, war zwar durchaus spannend und unterhaltsam, aber was mich wirklich gepackt hat, das war alles dazwischen.Denn während ich die persönlichen Entwicklungen sehr geschätzt habe, konnten mich die ermittlerischen Wendungen nicht immer überzeugen. Irgendwie war mir häufig alles zu einfach (oder sie haben es nur einfach zu einfach gesehen). In jedem Fall, hätte ich einen Krimi gewollt, der durch Verbrechen und Ermittlungen spannend ist, dann wäre ich vermutlich enttäuscht gewesen.Personen. Fast alle Charaktere haben mir gut gefallen, wobei hier natürlich einige herausstechen. Zum einen die portugiesischen Ermittler Graciana und Carlos, die beide auf ihre eigene Art sympathisch sind (wenn sie sich auch ermittlerisch hin und wieder das Leben ein wenig zu leicht gemacht haben); Gracianas Schwester Soraia, die ein beeindruckendes Gespür im Umgang mit Leander Lost an den Tag legt; die verletzte, starke Zara; und natürlich der titelgebende Leander Lost himself.Gemocht habe ich ihn von Anfang an, und kann stolz behaupten, dass ich schon vor den Ermittlern auf sein Geheimnis gekommen bin. Hier haben wir auch wieder einen Pluspunkt des Krimis, der mir sehr gut gefallen hat: in den ersten Kapiteln wird Leanders Hintergrund so eindeutig und doch so in die Geschichte eingebunden geschildert, dass alles so gut passt, glaubwürdig ist und mich wirklich begeistert hat. Ich weiß natürlich nicht, wie realistisch das alles tatsächlich ist, aber das ist mir jetzt auch gar nicht so wahnsinnig wichtig.Zitate. […] „Dann wirst du sehr wahrscheinlich ums Leben kommen.“„Das ist ja tröstlich.“Mit einem Mal wurde Losts Gesicht durch ein Lächeln dominiert, er beugte sich neugierig zu ihr vor.„War das Ironie?“„Natürlich. Ich finde es nicht sehr tröstlich, wenn ich sterben muss.“Er strahlte. (S.320)Fazit. Nach „Lost in Fuseta“ bin ich völlig angefixt und freue mich echt wahnsinnig auf einen Nachfolgerteil (der auf der Rückseite durch den Satz „Der brillante Start einer Krimireihe um Leander Lost“ angedeutet wird). Ich werde ihn nicht lesen, wenn ich einen brutal spannenden Krimi-Krimi lesen möchte, aber werde dafür eine Menge Spaß mit einem Haufen liebenswerter Charaktere haben, die sich nur hin und wieder ihr Leben ein bisschen leicht gemacht und alles ziemlich schwarz und weiß gesehen haben.

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  • Der mörderische Wasserkrimi

    Lost in Fuseta
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    21. March 2017 um 18:02

    Fee erzählt vom Inhalt Die Polizei in Hamburg und die Policia Judiciaria in Fuseta tauschen für 1 Jahr einen Kriminalkommissar. Leander Lost, ein Autist, wird nach Fuseta abgeschoben. Seine neuen Kollegen sind erst mal gar nicht begeistert, als er seinen Kollegen anschießt. Es geht um Wasser.   Fees Meinung und Inhalt   Das Cover (ums Buch herum)   Mir gefällt das Cover, es spiegelt den portugiesischen Flair wieder und man beneidet Leander Lost erst mal, dass er dort sein darf. Mir gefällt, dass das Buch in Softcover ist und innen zwei Umschläge hat, auf denen mehr zum Buch und Autor steht, auch kann man diese als Lesezeichen nutzen, wenn man nichts anderes hat. Innen gibt es noch 2 Karten von der Region in der der Krimi spielt, das finde ich besonders toll, weil man sich das ganze dann besser vorstellen und sich auch in Erdkunde weiterbilden kann. ;-) Mir gefällt die ganze liebevolle Gestaltung im Buch und außen und überall.   Der Schreibstil und die Geschichte   Es dauerte ein bisschen, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Ich tat mich schwer, mit einem „Deutschen“, der schwarze Anzüge trägt, wo es heiß ist und dazu Leander Lost heißt. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und fand es gut.   Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, auch wenn sie hin und wieder Längen aufweist. Zudem könnte ich mir sehr wohl vorstellen, dass es sich genau so abgespielt hat.   Der Schreibstil ist einfach, erzählend, spannend und mit viel Witz und Humor gespickt.   Die Charaktere Leander Lost war mir lange fremd, aber plötzlich, wurde er mir sympathisch und zwar in dem Moment, als im Buch festgestellt wurde, dass er ein Autist ist. Vorher dachte ich, so ein doofer Autor, bestimmt ist er Portugiese und so stellt man sich in Portugal Deutsche vor. Daher war ich erst mal ein wenig genervt.   Die Charaktere sind alle gut gezeichnet, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Schade, fand ich, dass Leander keinen schweizer Wurstsalat essen durfte. *gg* Die „Guten“ sind total liebenswert und man möchte da sofort einziehen und dort wohnen. Die „Bösen“ werden auf Abstand gehalten und somit mag man sie nicht. Somit war ich irgendwie immer auf der „richtigen“ Fährte.   Besonders gefallen hat mir, wie der Autor die autistischen Seiten des Kommissars eingefangen und beschrieben hat. Man fängt an, ihn zu verstehen. Während man zuerst wie gegen eine Wand läuft und nicht versteht, was da abgeht. Total liebenswert und dazu passt auch der Schluss. WOW! Der Autor hat die „Stärken“ und „Schwächen“ des Autismus aufgezeigt. Es ist wahnsinnig interessant mit Lerneffekt. Fasziniert und überrascht war ich davon, wie der Schweizer sehr schnell bemerkte, was mit Leander Lost los ist. Das war irgendwie nicht so ganz logisch für mich, aber warum nicht?   Regionalkrimi (bzw. Urlaubsregion) Also noch ein bisschen mehr könnte es schon sein. Aber die Stimmungen (Wetter, Sonne, Meer) wurden gut eingefangen. Auch sonst fand ich es schön mit dem was es zu Essen gab (ich hätte mir Rezepte gewünscht und hätte am Liebsten angefangen zu kochen, es klang sooooooo lecker). Es war auch schön, wie sympathisch die Mentalität der Portugiesen dargestellt wurde. Irgendwie möchte man da sofort hin in Urlaub fahren.   Die Seitenanzahl Ich mache es kurz: Genau die richtige Anzahl. Denn so stand nicht zu viel Füllzeug im Buch.   Fees Fazit   Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt hat einen neuen Fan und ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Band. Ich bin rundum zufrieden. Klar, dass von der Lesezeichenfee eine Empfehlung kommt und ich dem Buch 5 Sterne spendiere.

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  • Ein tolles Debüt - lässt mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten

    Lost in Fuseta
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    21. March 2017 um 12:13

    Auszug Verlagstext: »Lasst uns die Besten austauschen« – so stand es in der Broschüre der europäischen Polizeibehörde Europol. Auf Wunsch seines Chefs hat sich Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für das Austauschprogramm beworben – und so landet er für ein Jahr bei der Polícia Judiciária an der Algarve. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührend altmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat.Wieder ein Krimi, der in einer schönen mediterranen Landschaft angesiedelt ist, wieder aus der Feder eines deutschen Autors. Wer jetzt denkt, das kennt man schon, der irrt sich!Dieser Krimi macht von der ersten Seite an Laune, nicht nur durch den deutschen Kommissar Leander Lost, der so ganz anders ist, als man erwarten könnte. Seine Besonderheit – eine Form des Asperger Syndroms verstört seine portugiesischen Kollegen genauso, wie seine deutsche Korrektheit. Das Aufeinanderprallen zweier Kulturen ist witzig und kenntnisreich geschrieben. Nie werden einfach nur Vorurteile zitiert, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten ergänzen sich einfach.Witzige Dialoge und vor allem eine liebevolle Charakterisierung der Protagonisten haben mir an diesem Krimi sofort gefallen. Man spürt, dass der Autor nicht nur die Gegend kennt, die er beschreibt, er schätzt auch die Menschen und ihren Lebensstil. Das gibt eine Authentizität, die dieses Buch hervorhebt.Die Handlung ist wirklich spannend und brennend aktuell, Wirtschaftsinteressen, Korruption auf dem Rücken der Einwohner und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen sind die Hintergründe des Buches und es hat mich gefesselt der Spurensuche des ungleichen Teams zu folgen. Ich konnte den Roman – einmal angefangen – nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe, das Debüt ist jedenfalls hervorragend gelungen und lässt mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten.

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  • Ein etwas anderer Ermittler

    Lost in Fuseta
    SiWel

    SiWel

    21. March 2017 um 10:35

    Der Autor Gil Ribeiro hat hier meines Erachtens eine wirklich gute Idee umgesetzt.Es ist leicht, flüssig, interessant und spannend zu lesen.Ich hatte es ziemlich schnell durch.Das Cover weckt Urlaubsfeeling mit dem Blick durch die schmale Gasse aufs Wasser.Die verschiedenen Charaktere sind eingehend beschrieben und man kann sich leicht in sie hineinversetzen.Alles ist sehr gut recherchiert und verständlich wiedergegeben.Zum Inhalt:Ein Hamburger Kriminalkommissar namens Leander Lost geht für ein Jahr im Austauschprogramm von Hamburg nach Portugal an die Algarve.Seinen Kollegen dort fällt er bereits bei seiner Ankunft auf.Er ist eigenartig gekleidet, verhält sich komisch und spricht fließend portugiesisch.Direkt nach seiner Ankunft gibt es bereits den ersten Mordfall.Ein Privatdetektiv wurde ermordet.Im Laufe der weiteren Ermittlungen wird Leander Lost für seine neuen Kollegen immer wichtiger.Ein must have für jeden Krimifan.Bin schon gespannt auf eine Fortsetzung.

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  • Hamburger Privatdetektiv in Fuseta/Portugal on tour...spannend!

    Lost in Fuseta
    mannomania

    mannomania

    20. March 2017 um 22:22

    Lost in Fuseta von Gil RibeiroEin Portugal-Krimi mit 383 Seiten & 33 AbschnittenFlüssiger Schreibstil, gut lesbare Schrift sowie kurze Kapitel - toll!Ein sehr schönes Cover, farblich und südländisch gut gestaltet - es drückt Ruhe & Friedlichkeit aus...Zum Inhalt:Im Zuge eines europäischen Austauschprogrammes geht der Hamburger Kriminalbeamte Leander Lost für ein Jahr nach Fuseta in Portugal. Er wird von einem Team empfangen. Seine neuen Kollegen Carlos ind Graciana präsentieren ihm gleich einen Fall, wo es sich um einen ermordeten Privatdetektic handelt. Dieser wurde tot in seinem Boot gefunden und es stellt sich heraus, dass hier ein Mord geschehen ist.Die Spuren führen zu einer Firma, die die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Nach weiteren schwierigen Recherchen kristallisiert sich heraus, dass das Trio auch in den eigenen Reihen ermitteln muss...Der Autor stellt uns den Charakter des Leander Lost als Austauschpolizist dar, ein Mann mit Asperger-Syndrom. Er hat besondere Begabungen (ein fotografisches Gedächtnis, logische Denkweise und sprachliche Fähigkeiten).Nach wenigen Monaten sprach er zB perfekt Portugiesisch. Auch die anderen Charaktere der Protagonisten werden liebenswert dargestellt und sind gute Kriminalisten!Fazit:Dieser Portugal-Krimi ist wirklich spannend und man bekommt beim Lesen eine wunderschöne Küstenlandschaft hier vermittelt, so dass das Interesse geweckt wird, auch in diesem Land einmal definitiv einen Urlaub zu verbringen, top!Danke an vorablesen.de für diesen Buchgewinn!

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  • Sehr guter Auftakt mit einem speziellen, aber sehr liebenswürdigem Kommissar !

    Lost in Fuseta
    katze-kitty

    katze-kitty

    19. March 2017 um 13:58

    Aufgrund eines  Austauschprogramms von Europol landet der deutsche Kommissar Leander Lost in Portugal. Er soll zusammen mit der Subinspektorin Rosado und ihrem Kollegen Esteves in einem Team ermitteln. Schon bald werden sie zur Leiche eines Privatermittlers gerufen....."Lost in Fuseta" von Gil Ribeiro ist der Auftakt einer Krimireihe um den Kommissar Leander Lost. Die Reihe spielt an der Argarve in einem kleinen Küstenstädtchen namens Fuseta. Der Schreibstil ist flüssig und gut geschrieben. Die Landschaft und auch die Lebensweisen der Menschen in Fuseta sind schön beschrieben und man spürt den Lokalkolorit.Das Buch ist kein blutrünstiger Krimi, aber er ist trotzdem packend und unterhaltsam.In erster Linie liegt das an dem grandiosen Start von Leander Lost. Die portugiesischen Kollegen wundern sich anfangs sehr über ihren neuen Kollegen, der ein fotografisches Gedächtnis hat und anscheinend nicht lügen kann. Ausserdem kann er mit Emotionen nicht umgehen und versteht weder Witz noch Ironie.Besser akzeptiert wird er als sein Team herausgefunden hat, das Leander am Asperger-Syndrom leidet und er einfach nicht anders kann.Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Ihre Charakterzüge bilden direkt ein Bild im Kopf. Die drei Hauptfiguren sind alle auf ihre Art sympathisch und es war interessant zu verfolgen, wie sich die drei zu einem Team zusammenraufen.Auch die Nebencharaktere Soraia, die Schwester von Rosado, die von Anfang an Verständis für Leander hat und ihm sonst auch nicht so abgeneigt scheint und auch das Heimkind Zara scheint einen speziellen Zugang zu Leander zu haben und ich bin neugierig, ob sie in weiteren Büchern auch noch eine Rolle spielen wird.Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich werde auf jeden Fall sehr gerne noch weitere Fälle mit Leander Lost lesen ! Sehr guter Auftakt mit einem speziellen, aber sehr liebenswürdigem Kommissar !!

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  • Deutsch-portugiesische Ermittlungen

    Lost in Fuseta
    amena25

    amena25

    17. March 2017 um 19:09

     Lost – der Name ist Programm. Als Leander Lost aus Hamburg am Flughafen von Faro von seinen Kollegen der Polícia Judiciária empfangen wird, fühlt er sich wirklich ziemlich verloren. Im Rahmen eines Austauschprogramms von Europol soll er ein Jahr in dem kleinen Städtchen Fuseta an der Algarve verbringen, während ein portugiesischer Kollege in Hamburg Erfahrungen sammeln soll. Sub-Inspektorin Graciana Rosado und ihr Kollege Carlos Esteves finden Leander Lost von der ersten Minute an merkwürdig. Nach nur wenigen Wochen Sprachkurs spricht er fast perfekt ihre Sprache, versteht aber weder Ironie noch Witze. Dies führt zu recht amüsanten Dialogen. Was sie zunächst für eine typisch deutsche Eigenheit halten, erweist sich als Asperger-Syndrom. Leander Lost besitzt ein fotografisches Gedächtnis und kann zwei Seiten eines Telefonbuchs in einer Minute auswendig lernen. Allerdings kann er die Mimik der Menschen nicht entschlüsseln, versteht keine Zwischentöne und kann vor allem nicht lügen. Damit stößt Lost seine Mitmenschen regelmäßig vor den Kopf und denunziert sogar ungewollt seine neuen Kollegen. Doch Graciana Rosado hat ein großes Herz und viel Menschenverstand. Sie erkennt Losts Schwächen, aber auch seine Stärken. Und sie hat eine Schwester, Soraia, die sich sehr für den seltsamen Deutschen erwärmen kann. Schon wenige Stunden nach Leander Losts Ankunft wird ein Privatdetektiv tot in seinem Boot aufgefunden und bald stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Als Rosado, Esteves und Lost das Büro des Detektivs untersuchen wollen, werden sie angegriffen und das Büro in Brand gesetzt. Die Spuren führen zu einer Firma, die die Wasserversorgung in der Region übernommen und offenbar so einiges zu verbergen hat. Und bald zeigt sich, dass das Trio auch in den eigenen Reihen ermitteln muss. Neben der Krimihandlung erfährt man auf anschauliche und unterhaltsame Weise viel über die Algarve und ihre Bewohner, ihre Herzlichkeit und ihre Traditionen. Aber auch der Außenseiter Lost mit seinen merkwürdigen Verhaltensweisen wird dem Leser zunehmend verständlicher und sympathischer. Die Aufdeckung des Verbrechens gerät dabei fast schon zu Nebensache, was der Unterhaltsamkeit aber keineswegs abträglich ist. Kein hochspannender Thriller, aber ein lesenswerter, unterhaltsamer Krimi mit interessanten Charakteren.  

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  • Ein cooler neuer Ermittler in Portugal

    Lost in Fuseta
    DanielaGesing

    DanielaGesing

    17. March 2017 um 18:47

    Zuerst einmal gefällt mir das Wortspiel Leander Lost - Lost in Fuseta. Endlich einmal ein cooler Ermittler in Portugal, und noch dazu ein etwas merkwürdiger, weil unter dem Asperger Syndrom leidend ( er kann Dinge gut und schnell behalten, hat ein fotografisches Gedächtnis, kann dafür aber z.B. schlecht die Mimik anderer Menschen entschlüsseln, was oft zu Missverständnissen führt), aber auf die nette und lustige Art. Der deutsche Ermittler kommt im Rahmen eines Austauschprogramms nach Portugal, und der allseits beliebte, gutaussehende portugiesische Kollege geht nach Hamburg. Ein Verlust für die Damenwelt! Aber auch Leander Lost selber knüpft im Laufe des Romans zarte Bande zu der Schwester seiner neuen, großherzigen Kollegin Rosado. Zur Krimihandlung: Schon bald nach seiner Ankunft findet man einen Privatdetektiv tot in seinem Boot auf – er wurde ermordet. Bei den Untersuchungen zu dem Fall geraten die drei Ermittler Lost, Rosado und Esteves in das Visier der Täter. Das Büro des Ermordeten geht in Flammen auf. Schon bald führen die Spuren zu einer Firma, die für die Wasserversorgung der Gegend zuständig ist. Gibt es einen Maulwurf in den eigenen Reihen? Der Krimim ist sehr unterhaltsam geschrieben und gewinnt durch die Eigenheiten des untypischen Ermittlers Lost an Sympathie. Toller Start einer neuen Krimireihe!

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  • Unterhaltsames Austauschprogramm

    Lost in Fuseta
    AKRD

    AKRD

    16. March 2017 um 09:02

    Leander Lost ist erstmal schon ein ziemlich cooler Name für den neuen Ermittler, der uns hier von Autor Gil Rebeiro präsentiert wird. Ich kenne den Autor bereits von seinem Roman „Isenhart“ (unter dem Namen Holger Karsten Schmidt), der mir gut gefallen hat und war sehr gespannt auf diesen Portugal-Krimi. Portugal – mal was Anderes, interessant. Und Leander Lost ist es ebenfalls. Mit einem Mal ist er im Rahmen eines Austauschprogramms Teil eines Teams – ein ganz neues Leben für ihn. Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich dabei immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Leander ist mal nicht so ein „geleckter“ Ermittler, er hat Ecken und Kanten, ist schon sympathisch, dennoch ein wenig schräg. Keiner, der unbedingt polarisieren wird, aber schon ein wenig „sperrig“. Aber mir gefällt sowas immer total gut. Für einen Krimi genau die richtige Dosis Spannung – nicht so, dass man abends das Licht anlassen muss, um schlafen zu können wie bei manchen Thrillern, aber absolut lesenswert !

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