Gil Ribeiro Lost in Fuseta

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Inhaltsangabe zu „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeiro

Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt. 'Lasst uns die Besten austauschen' – so stand es in der Broschüre von Europol. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührend-altmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das Trio nicht nur langsam den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt.

Der perfekte und ungewöhnliche Sommerkrimi aus Portugal mit einem Kommissar, den man gern kennenlernen möchte!

— ninchenpinchen

Ein spannender Roman über interessante und auch auf ihre eigene Art sehr besondere Menschen, der absolut lesenswert ist.

— IlonGerMon

Der deutsche Polizist muss lernen, das es an der Algarve anders zugeht und man hier anders ermittelt. Doch er kann sich anpassen, oder?

— Bluesky_13

Mal ein etwas anderer Krimi mit viel Witz. Es liest sich ganz ausgezeichnet!

— Kathy91

Leander Lost, Autist und deutscher Kommissar wird im Zuge eines Austauschprogramms in die Algarve, Portugal versetzt.

— lucyca

Ein unterhaltsames, schönes und ein etwas anderes Buch, das aber sehr viel Spass gemacht hat. Trotz einiger kleinen Schwächen....

— hans-bubi

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

— thesmallnoble

Ein Kommissar, der nicht lügen kann, da er Autist ist. Lustig, spannend ,ein Portugal - Krimi. Gute Sommerlektüre.

— chrissysbooks

Unterhaltener Ermittlungskrimi mit viel Flair für Portugal!

— Mira20

Gil Ribeiro erzählt einen flotten Regionalkrimi mit gutem Spannungsbogen und interessanten Charakteren, mehr davon!

— AenHen

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    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2414
  • Ein wunderbar ungewöhnlicher Krimi

    Lost in Fuseta

    IlonGerMon

    05. September 2017 um 22:25

    Ein ganz ungewöhnlicher Krimi, der vor allem durch sein Personal besticht und nicht so sehr durch die darin geschilderten Verbrechen. Zwar hat mich der Titel zunächst ein wenig in die Irre geführt, weil ich einen Moment lang an „Verloren in Fuseta“ gedacht habe, aber diese Vokabel ist mitnichten gemeint. Leander Lost ist Polizist in Hamburg, der im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms für ein Jahr in Portugal arbeiten soll. Aus Hamburg hat man ihn weggelobt, das ist schon sehr schnell klar, aber das Warum bleibt doch einige Zeit im Dunkel. Graciana Rosado und Carlos Esteves holen ihn vom Flughafen ab und werden bereits auf der Rückfahrt zu einem aktuellen Tatort gerufen. Ein nicht ganz sauberer Privatdetektiv wurde tot aufgefunden, Leander Lost ist von Anfang an dabei, doch dieser Anfang gestaltet sich für die beiden portugiesischen Beamten vorsichtig gesagt schwierig. Der Kollege aus Deutschland fällt nicht nur durch seine Kleidung auf und ein wenig auch aus dem Rahmen, auch seine Art Fragen zu stellen und Schlussfolgerungen zu ziehen eckt bei allen Beteiligten an. Erst Gracianas Schwester erkennt durch einen ganz einfachen Zufall, was mit dem Fremden aus Hamburg los ist. Leander Losts eigenwillige Art ist der Tatsache geschuldet, dass er am Aspberger-Sydrom, einer speziellen Form von Autismus, leidet. Menschen mit diesem Krankheitsbild verfügen oft über sehr ausgeprägte Inselbegabungen, z. B über ein ausgeprägtes fotografisches Gedächtnis  wie in diesem Fall. Autisten können im Allgemeinen Gesichter nicht in ihrer Gesamtheit wahrnehmen, sondern sehen und beurteilen Augen, Nase Mund stets als Einzelnes. Die Folge u. a. ist, das Leander Lost nicht in der Lage ist, Ironie zu erkennen und er gibt immer und in jeder Situation Antworten, die für ihn auf der Basis von Logik selbstverständlich sind, sein Gegenüber aber sehr oft verstören und verwundern. Das macht ein Zusammenwachsen des Teams unmöglich, so scheint es anfangs und ist es wenig verwunderlich, dass Leander Lost schon am Tag nach seiner Ankunft einen Flieger zurück nach Deutschland besteigen will. Doch es kommt anders und die beiden Kollegen erkennen sehr schnell, wie sehr sie dieser Deutsche mit seinen besonderen Begabungen in ihrer Arbeit unterstützen kann. Die weitere Handlung deckt einige Skandale auf, so geht es beispielsweise um das Thema Trinkwasser, dessen Qualität und wie ein großer Konzern damit Riesengewinne einfahren will. Es geht auch um skrupellose Vorgesetzte und lustlose Kollegen bei der Streifenpolizei, um einen ganz besonderen Familiensinn, der in Portugal wohl nicht nur in der Familie von Graciana Rosado an der Tagesordnung ist. Es geht auch um eine wunderschöne Landschaft und die kulinarischen Entdeckungen und Freuden einer südländischen Küche. Ich habe dieses Buch sehr genossen, weil es neben der eigentlichen Krimihandlung und der Aufklärung des Falles auch sehr viel über interessante und auch auf ihre eigene Art sehr besondere Menschen erzählt. Und davon, dass man nur aufeinander zugehen und Interesse für das Gegenüber zulassen muss, um zu einem richtig guten Team zu werden. Eine absolute Leseempfehlung und gerne mehr Bücher in dieser Reihe.

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  • Die Algarve kann auch anders sein

    Lost in Fuseta

    Bluesky_13

    05. September 2017 um 12:05

    Dieser Portugal Krimi entführt uns an die Algarve und die plastische Beschreibung vom Autor lässt beim Lesen ein wunderbares Bild erscheinen. Man sieht alles wirklich bildlich vor sich. Die europäische Polizeibehörde Europol hat ein Austauschprogramm ins Leben gerufen und so kam der überaus ehrliche Leander Lost aus Hamburg nach Portugal. Der äußerst sympathische Polizist aus Deutschland trägt ein Geheimnis in sich, welches die Schwester von Graziana sofort erkennt. Sie sieht sofort, warum Leander so ist, wie er ist. Der Autor hat hier durch die Wortwahl und den Schreibstil ein wundervolles Werk geschaffen. Wer kein Fan von blutigen Krimis ist, für den ist dieser Krimi genau das richtige. Es gibt hier einen Toten, aber es geht sehr unblutig weiter. Es geht hier viel um die Ermittlungsarbeit der Polizei. Was wir hier aber auch finden, sind die persönlichen Informationen über die verschiedenen Personen. Das macht dieses Werk so außergewöhnlich. Der Autor hat hier aber auch einiges an Emotionen mit einfließen lassen, durch den Polizisten Leander Lost. Es geht auch darum, was ein gutes Team ausmacht und wie unterschiedlich Zusammenarbeit sein kann. Wer selbst schon mal in Portugal war und die Gegend kennt, der schwelgt durch die Schreibweise des Autors auch hier wieder in Erinnerungen und man möchte am liebsten sofort dorthin reisen. Die Art und Weise, wie der Autor schreibt und sich ausdrückt, lässt einen auch das ein oder andere Mal schmunzeln. Das macht das Lesen sehr angenehm und locker. Wir bekommen aber auch Spannung zu lesen und sehen, wie ein großer Skandal ans Licht kommt. Die drei Polizisten werden noch ein ausgezeichnetes Team, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten. Wie das genau geschieht, das müsst ihr schon selbst lesen. Das alles und die Widrigkeiten, die auf Portugal liegen und die Land und Leute nachhaltig prägen, fügen sich zu einem sehr harmonischen Gesamtwerk. Also ich vergebe hier absolut gerne die vollen 5 Sterne und freue mich auf weitere Erlebnisse von Leander Lost. Ich vergebe die Sterne hier, da wir ein außergewöhnliches Buch haben und weil der Autor es geschafft hat, mich so mitzureißen, das ich am liebsten sofort nach Portugal reisen möchte. Ich war gefangen von der Geschichte, den Hintergründen und von Land und Leuten. Großes Lob an den Autor und hoffentlich gibt es bald einen neuen Fall mit diesem wunderbaren Team.

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  • Kommissar Lost ein Autist

    Lost in Fuseta

    lucyca

    01. September 2017 um 11:05

    Ein etwas ungewöhnlicher Kriminal-Roman. In Brüssel wird ein entschieden, dass innerhalb Europas ein Austauschprogramm für Kriminal-Kommissare lanciert wird. Leander Lost wird für die Aufgabe gewählt und für ein Jahr nach Portugal in die Algarve versetzt.Schon bei seiner Ankunft im Flughafen fällt Graciana und Carlos, zwei Kriminalkommissare in Fuseta, auf, dass der deutsche Kriminalkommissar eine etwas auffällige Figur macht. Starres Gesicht, blass und irgendwie seltsam. Ihre Meinung müssen sie schnell ändern, denn Lost spricht fast perfekt portugiesisch und auffällig ist sein fotografisches Gedächtnis sowie er kann nicht lügen. Dies ist nur zu erklären, da er mit dem Asperger-Syndrom gezeichnet ist. Nachdem sie ihren Gastkommissar abgeholt haben, werden Graciana und Carlos zu einem merkwürdigen Todesfall gerufen. Nach genaueren Untersuchungen entpuppt sich dieser als Mordfall.Im Zuge ihrer Ermittlungen wollen die drei auch das Büro des Todesopfers untersuchen. Dabei werden sie brutal von einem Schwarzen angegriffen. Auch Lost versucht sein Bestes und schiesst Carlos ins Bein, aber auch der Angreiffer wird verletzt. Carlos nimmt diese Aktion Losts sehr übel. Graciana’s Vermittlungskünste gelingt es, Carlos zu besänftigen und Lost zum Bleiben zu überreden. Im Zuge ihrer weiteren Ermittlungen führt sie die Spuren zu einem Verbrechersyndikat, das es in sich hat. Perfid hat sich dieses mit dem Trinkwasser aus der Region ein Geschäft unter den Nagel gerissen mit dem sie zukünftig Millionen gewinnen können. Bis sie dies alles geklärt haben, gibt es aber weitere Opfer und ein Maulwurf bei der Polizei wird auch entdeckt.Der Autor liess es nicht nehmen, auch über die sehr schöne und idyllische Landschaft rund um Fuseta zu schreiben (kann dies nur bestätigen). Das schadet aber überhaupt nicht der spannenden Kriminalgeschichte. Auch der autistische Lost bringt sich bestens in das Team ein und gibt sich alle Mühe, seine Kollegen möglichst wenig vor den Kopf zu stossen. Menschen mit Asperger Syndrom sind nämlich sehr einfühlsam, nur können sie dies uns Mitmenschen nicht so zeigen.Mich hat das Buch gleich von Beginn total in Bann gezogen. Spannend, abwechslungsreich mit einem super Schluss. Vor allem, wer der Maulwurf ist. Das Cover ist gut gewählt, mich hat es auf alle Fälle inspiriert, die Algarve wieder mal zu besuchen.

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  • ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

    Lost in Fuseta

    thesmallnoble

    21. August 2017 um 20:08

    Das mir besonders gefallen hat, weil es Portugal in seinen Stimmungen so gut beschreibt ohne zuviel Lokalkolorit und langatmige Landschaftsbeschreibungen. Ich fand es spannend und auch anrührend, vor allen die letzte Szene.
    Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

  • Unterhaltener Ermittlungskrimi mit viel Flair für Portugal!

    Lost in Fuseta

    Mira20

    11. August 2017 um 10:22

    Leander Lost, deutscher Polizist im Rahmen eines Austauschprogramms in Portugal gelandet, bringt ein paar ungeahnte Eigenschaften mit ins neue Team. Humorvoll und schmunzelnd führt der Autor Leander ins Team ein. Leanders Besonderheiten lassen den Leser nicht unberührt und der Autor beschreibt die menschlichen Begegnungen realistisch und feinfühlig.Kaum gelandet, werden er und das portugiesische Duo Graciana und Carlos zu einem Tatort gerufen. Mit ungeahnten Folgen!Obwohl mir Krimis mit Lokalkolorit oftmals zu banal daher kommen, hat mich dieses Krimidebüt sehr angesprochen. Dem Autor ist es gelungen gerade auch die südländische Atmosphäre sprachlich festzuhalten ohne ausufernd zu werden. Der Fall ist interessant umgesetzt, steht aber nicht ausschliesslich im Zentrum der Geschichte. Die Protagonisten Leander, Graciana und Carlos werden interessant beschrieben und unterscheiden sich auch charakterlich. Ich freue mich bereits auf weitere Fälle. Meine Kritik betrifft einzig den Plot zum Ende hin. Die Lösung war logisch und auch nicht gesucht, aber die Inszenierung hat mich nicht angesprochen. Das hat nicht so ganz zum Rest gepasst und ein Quäntchen weniger, hätte in meinen Augen schon gereicht. Hier ziehe ich auch einen Stern ab.Wer einen gut geschriebenen und unterhaltsamen Krimi mit viel portugiesischem Flair lesen möchte, hat mit diesem Roman eine gute Wahl getroffen. Der klassische Ermittlungskrimi liest sich leicht und eignet sich auch als Ferienlektüre. Eher anspruchslos bewegt sich der Krimi chronologisch vorwärts und bleibt mehrheitlich beim Ermittlungsteam.Ich gebe diesem Debüt gerne eine Leseempfehlung!

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  • Ein atmosphärischer Krimi zum aktuellen Thema.

    Lost in Fuseta

    Zmei

    08. August 2017 um 14:45

    Lost in Fuseta hat mir ganz gut gefallen, wobei ich gebraucht habe, bis ich reinkam, aber dann war es gut, manchmal spannend und interessant. Die Figuren konnten größtenteils überzeugen. Beim Lost und Beschreibungen seiner Besonderheit war ich paarmal etwas stutzig geworden. Aber sonst war alles fast wie im wirklichen Leben. Das Thema ist sehr gut gewählt und ist akut, nicht nur in Portugal, auch in allen anderen südlich gelegenen Ländern ist Wasserversorgung ein großes Thema. Wasserknappheit und was für ein Schindluder die findigen Konzerne damit treiben, wird uns auch in den nächsten Jahren beschäftigen, nicht nur in einem Krimi. Das mit den Flüchtlingen am Rande, wie sie von den lokalen Kriminellen ausgenutzt werden, war auch ganz aktuell. So in etwa könnte es sich auch im realen Leben abspielen. Nicht alles konnte ich ohne weiteres abnehmen. Aber im Großen und Ganzen gefiel mir der Krimi ganz gut. Er war gut aufgebaut und ließ sich angenehm lesen. Manche atmosphärische Beschreibungen oder der Zusammenprall der Kulturen hielten mich gefangen. In wenigen Stunden war ich damit durch. Eine nette und sinnvolle Lektüre für einen Sonntagnachmittag. Beim nächsten Fall mit Lost in Fuseta bin ich gerne dabei.

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  • Fortsetzung bitte!

    Lost in Fuseta

    AenHen

    08. August 2017 um 09:01

    Ein Europol-Programm sorgt für wenig Begeisterung im Kollegenkreis der Polizei in Fuseta an der Algarve:  für ein Jahr soll es einen Polizisten-Austausch geben. Stärken und Schwächen der eigenen und anderen Institutionen sollen erkannt werden, aber vor allem neue Impulse in vielleicht eingefahrene Strukturen gebracht werden. Und neue Impulse verspricht der neue Kollege aus Hamburg, Leander Lost, an die portugiesische Küste zu bringen, dass ist seinen neuen Kollegen Carlos und Graciana auf den ersten Blick klar, denn Leander ist irgendwie anders. Und offensichtlich hat man ihn auch deshalb in Hamburg für dieses Auslandsjahr ausgewählt. Nur was genau an ihm so anders ist, dass finden alle Beteiligten erst nach und nach heraus und müssen lernen, damit umzugehen. Aber schnell wird klar, dass auch ein genialer Mensch hinter der unergründlichen Fassade steckt, der mit seinen ganz besonderen Talenten ein wichtiger Teil des Teams wird und seinen Anteil zur Aufklärung dubioser Machenschaften eines Trinkwasserkonzerns und einiger merkwürdiger „Unfälle“  beiträgt. Mir hat dieser hoffentlich erste Band einer Reihe um Leander Lost sehr gut gefallen. Genau das richtige Maß an Regionalkrimi-Charme, mal nicht Südfrankreich, auch ganz schön. Gut gezeichnete Charaktere, auf der einen Seite die Lokalmatadoren auf der anderen Seite Leander Lost, der nicht nur wegen der Herkunft aus Norddeutschland heraussticht. Es wird spannend sein, wie er sich in der Folgezeit insbesondere mit Carlos Estevez zusammenfinden wird. Ich finde, als Figur birgt er ein sehr großes Potenzial, hier gibt es noch eine Menge Geschichten zu erzählen. Auf der anderen Seite bringt er durch seine spezielle Art wieder ein ganz anderes, oft auch humorvolles Moment in die Geschichte – wie zum Beispiel als Gracianas Schwester, die offenkundig an ihm Gefallen gefunden hat, ein bisschen vor den Kopf gestoßen nachts wieder abziehen muss, da das Gästebett belegt ist – sie hätte in ihren Augen vermutlich keines benötigt, was Leander aber ja nicht ahnen kann, sie hat ihn schließlich nicht direkt gefragt… auch diese Konstellation weckt das Interesse auf einen zweiten Band.   Fazit: Gil Ribeiro erzählt einen flotten Regionalkrimi mit gutem Spannungsbogen und interessanten Charakteren, mehr davon!

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  • Toller Urlaubsschmöker

    Lost in Fuseta

    jackdeck

    27. July 2017 um 15:43

    Leander Lost ist Kriminalkommissar in Hamburg. Als ein europäisches Austauschprogramm der Polizei eingeführt wird, wird er nach Fuseta in Portugal geschickt. In Portugal fällt er gleich durch seine Kleidung, einen schwarzen Anzug, auf. Auch sonst sind seine Kollegen nicht immer nett und lassen sich über seine deutschen Eigenarten aus. Doch plötzlich stellt sich heraus, dass er schon ziemlich gut Portugiesisch versteht. Auch seine Art mutet sehr seltsam an und gibt seinen Kollegen viele Rätsel auf, bis schließlich die Schwester einer Mitarbeiterin die Lösung parat hat! Nun können sich alle etwas entspannter einander annähern. Schon am ersten Tag, den Lost in Portugal verbringt, gibt es einen Toten. Lost ist gleich mittendrin und kann schließlich bei der Lösung des Falls mithelfen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier wird ein aktuelles Thema aufgegriffen und dem Leser nähergebracht. Es gab zwar einige kleine Schwächen, aber insgesamt war es ein netter Krimi, der mich gut unterhalten hat.

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 23.10.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  12                           22                     75,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        49                         100                   253,00€Nelebooks                            765                        703                      94,90€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    28                          38                      25,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     104,80€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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  • Mein Leseeindruck zu Band 1 der Leander Lost Reihe

    Lost in Fuseta

    ChattysBuecherblog

    07. July 2017 um 08:40

    Es war einer dieser Tage, der so verheißungsvoll begonnen hatte, dass man fürchtete, es müsse zwangsläufig etwas dazwischenkommen. (1. Satz - Seite 11) Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich beim ersten Anblick des Titels dachte, es wäre ein englisches Buch. Erst der Rückentext hatte dann meinen gedanklichen Irrtum in Bezug auf das Wort "Lost" aufgeklärt. Ob diese anfängliche Verwirrung von Autor und Verlag geplant war? Und schnell war ich in der Geschichte gefangen. Der Autor beschreibt mit sehr eindrucksvollen Worten den autistischen Kommissar, der immerzu Ecken zählt. Was ich anfangs sehr merkwürdig fand, zeigte sich mir aber bald schon als eine Störung, wie man sie vom Film "Rain Man" kennt. Sehr beeindruckt war ich, wie man mit dieser Krankheit einen so anspruchsvollen Dienst verrichten kann. Aber sehr souverän, sympathisch und geradlinig beschreibt der Autor den Protagonisten. Aber auch die anderen Mitwirkenden wurden hervorragend charakterisiert, so dass sich ein perfektes Team gefunden hat. Auch die Örtlichkeiten, Kulissen etc. wurden sehr detailliert beschrieben. so dass man beim Lesen fast schon etwas Urlaubsfeeling genieße konnte. Witzig fand ich auch die Darstellung der Deutschen. Zu sehen am Beispiel auf Seite 15:  "... vermutlich musst du in einer Bar ein Handtuch über den Hocker werfen, um ihn dir zu sichern." Oder aber auch hier: ... "[Deutsche]... waren pünktlich und aßen bevorzugt dort, wo sie große Portionen erhielten, und nicht dort, wo es gutes Essen gab, Sie sparten beim Trinkgeld und beim Lob. Und sie waren Europameister im Nörgeln." Seite 17. Tja, da eilt uns wohl wieder mal ein Ruf voraus. Und so ganz falsch ist dieser Ruf ja auch nicht. Fazit Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung mit dem tollen Ermittlerteam. Meine komplette Rezension findet ihr hier: https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2017/07/812017.html

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  • Wunderbare neue Krimiserie mit Urlaubsfeeling

    Lost in Fuseta

    Nijura

    21. June 2017 um 10:51

    Im Rahmen eines Austauschprogrammes kommt Kriminalkommissar Leander Lost nach Portugal in das nette Städtchen Fuseta. Dort soll er ein Jahr lang mit seinen beiden portugiesischen Kollegen, Sub-Inspektorin Graciana Rosado und ihrem Kollegen Carlos Esteves, Kriminalfälle lösen. Kaum dass Lost angekommen ist, gibt es auch schon den ersten Mordfall, ein Privatdetektiv wurde ermordet auf einem Boot aufgefunden. Das Buch war wirklich eine Entdeckung für mich und wäre es beinahe nicht geworden, da ich Lost anfangs nicht als Namen sondern als "Verloren in Fuseta" übersetzt hatte. Ich fand den Titel komisch und habe mich dann gar nicht mehr mit dem Buch beschäftigt, obwohl das Cover sehr schön ist, man fühlt sich wie im Urlaub, wenn man es ansieht. Durch die Empfehlung einer Freundin habe ich dann doch noch mal ein Auge auf das Buch geworfen und es glücklicherweise auch gelesen. Und ich habe es kein bisschen bereut. Es ist eine Perle unter den vielen 08/15 Kriminalromanen, die man sonst oft zu lesen bekommt. Leander Lost hat das Asperger-Syndrom, das war mir von Anfang an klar, seine Kollegen mussten das allerdings erst mal herausfinden, sehr zum Leidwesen von Carlos... Das Buch lebt von der Andersartigkeit Leanders, es kommt zu allerlei Missverständnissen, die manchmal ernst ausfallen, aber auch oft sehr amüsant sind. Der besondere Humor des Buches macht es für mich zum Highlight. Sowohl Leander, als auch seine beiden portugiesischen Kollegen, samt deren Familie wirken lebendig, wirklichkeitsnah und sind äußerst sympathisch. Der Mordfall ist spannend, hat einige Wendungen und lässt den Leser rätseln und mit fiebern. Fazit: Der spannende Kriminalroman verbindet portugiesisches Flair mit einer Portion Humor, einfach wunderbar. Ich kann es jetzt schon kaum abwarten, würde am liebsten sofort die Fortsetzung lesen!

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  • Portugiesische Idylle

    Lost in Fuseta

    Dominikus

    07. June 2017 um 20:44

    Gil Ribero alias Holger Karsten Schmidt hat als Drehbuchautor schon einige Erfahrung. Das merkt man diesem Roman „ Lost in Fuseta“ an, ich kann ihn mir gut als Verfilmung vorstellen. Der portugiesische Ort wird wie eine schöne Urlaubsidylle beschrieben, Da bekommt man gleich Lust da Urlaub zu machen. Obwohl die deutschen Touristen nicht so gut wegkommen. Die portugiesische Mentalität wird durch ihre Gastfreundschaft und Freundlichkeit hervorgehoben. Die Protagonisten bestechen durch grandiose Dialoge, witzig und nachdenklich zugleich. Zwischen Hamburg und Fuseta kommt es zu einem Austausch ihrer „besten“ Polizisten. Der Hamburger Kommissar Leander Lost wird von seinen neuen Kollegen Sub-Inspektorin Rosado und ihrem Kollege Esteves am Flughafen abgeholt. Die Drei bilden jetzt ein Team. Anfangs haben beide Seiten so ihre Probleme miteinander. Der Autor hat sich da einiges einfallen lassen, das ich immer wieder schmunzeln musste. Dieser Krimi ist für mich mehr ein interessanter Roman über Land und Leute in Fuseta. Der Krimiplott kommt auch nicht zu kurz. Die Ermittlungen bringen einige Verwicklungen zu Tage. Dies war ein wunderschöner kurzweiliger Krimi mit tollen Protagonisten, der mich gut unterhalten hat.

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  • Wunderschöne Gegend und spannende Handlung

    Lost in Fuseta

    omami

    03. June 2017 um 20:00

    Dieser Roman von Gil Ribeiro ist äußerst gelungen.Das Fischerdörfchen Fuseta in Portugal ist ein richtiges Bilderbuch-Dorf und perfekt portugiesisch.Und genau nach Fuseta verschlägt es den deutschen Kriminalkommissar Leander Lost wegen eines Austauschprogrammes der EU.Leander, der etwas anders ist, wird von seinen neuen Kollegen, Sub-Inspektor Graciana Rosado und Sub-Inspektor Carlos Esteves, am Flughafen abgeholt und sollte der Einfachheit halber in der Villa Elias der Familie Rosado untergebracht werden.Und schon auf dem Rückweg vom Flughafen werden sie zu einem Einsatz gerufen.Weit draussen, auf der Ria Formosa, einem sehr weitläufigen Naturreservat, war die   Leiche eines Privatdetektives gefunden worden.Leander, der Neue, war gleich mitgefahren.Für Leander Lost, gekleidet in schwarzen Anzug, weissem Hemd und Lederkrawatte, war es einfache, sich sein Unbehagen durch das Zählen aller Ecken, an denen sie vorbeifuhren, zu kompensieren.Auch machten  die neuen Kollegen ganz eigenartige Ansagen, die er trotz dreiwöchigem Portugiesischkurs nicht verstand, sie ergaben für ihn keine Logik.Für mich ist dieser Roman, der mich so oft zum Lächeln brachte, nicht nur ein ausgeklügelter Krimi, sondern auch die menschlichen Beziehungen in der Geschichte machen nachdenklich.Die Handlung zieht sich durch den Roman wie ein roter Faden, der immer dicker wird, denn die Auflösung des Falles scheint nahe zu sein, aber dann kommt wieder eine unerwartete Wendung und die Spannung steigt.Ausserdem habe ich mir auf Google die Orte der Handlung angeschaut und überlege, einen Urlaub in Portugal ins Auge zu fassen.Das Asperger-Syndrom, an dem Leander Lost leidet ( er würde es bestreiten, er leidet nicht darunter ) macht ihn noch um einiges menschlicher und die Damenwelt des Romans stört sich auch nicht daran.Immerhin trägt er mit seinen Insel-Begabungen wesentlich zur Auflösung des Mordfalles bei.

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  • Ein "Koffer"-Krimi für den Urlaub

    Lost in Fuseta

    lesemaedel

    23. May 2017 um 21:56

    "Lost in Fuseta" bringt sehr gute Leseunterhaltung in den Alltag: traumhaftes Setting, außergewöhnliche Ermittler und ein durchdachter Mordfall.
    Leander Lost ist der wohl interessanteste Ermittler derzeit. Eine Mischung aus Sheldon Cooper und Monk. Ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen- mitgefiebert und hoffe auf Band zwei

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