Gil Ribeiro Lost in Fuseta

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Inhaltsangabe zu „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeiro

»Lasst uns die Besten austauschen« – so stand es in der Broschüre der europäischen Polizeibehörde Europol. Auf Wunsch seines Chefs hat sich Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für das Austauschprogramm beworben – und so landet er für ein Jahr bei der Polícia Judiciária an der Algarve. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührendaltmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich dabei immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt ...

Eine herrliche Geschichte mit viel Gefühl, Witz und Spannung. Macht Lust auf Urlaub in Portugal.

— locke61
locke61

Sympathischer, ungewöhnlicher Autist ermittelt vor traumhafter Urlaubskulisse.

— AnTheia
AnTheia

spannend, sympathischer Ermittler mit Inselbegabung

— janaka
janaka

Endlich mal wieder etwas Originelles, sehr gut geschrieben. Fortsetzung absolut erwünscht.

— Archer
Archer

Lost in Fuseta ist ein guter Krimi mit liebenswerten Charakteren in einem wirklich schönen Setting.

— karrrtigan
karrrtigan

Ein ungleiches, sympathisches Polizeiteam gewöhnt sich aneinander und löst einen schwierigen Mordfall an der Algarve. Toller Erstling!

— talisha
talisha

Krimi, der in Urlaubsstimmung versetzt

— buchernarr
buchernarr

Ein genialer Auftakt einer neuen Krimi-Reihe um Kommissar Leander Lost, der nicht lügen kannt! Großartig!

— Edelstella
Edelstella

Eine sehr einfühlsame Geschichte mit interessanten Charakteren, die man unbedingt lesen sollte.

— twentytwo
twentytwo

Humorvoll und spannend ist dieser Portugal-Krimi und macht Vorfreude auf einen Urlaub.

— Sigismund
Sigismund

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    Lost in Fuseta
    locke61

    locke61

    24. April 2017 um 20:26

    Im Rahmen eines Austauschprogrammes zwischen den europäischen Kriminalbehörden landet Leander Lost aus Hamburg im malerischen Fuseta, an einem der schönsten Küstengebieten Portugals.Schon beim Abholen ihres neuen Kollegen merken Graciana Rosado und Carlos Esteves, das er anders ist. Doch es ist keine Zeit sich lange damit zu befassen, denn sie werden zu einem tödlichen Unfall am Strand gerufen, der sich schnell als Mord herausstellt. Beim Versuch als Team zu arbeiten und den Mord zu klären, stoßen die drei an ihre Grenzen.Erst als Soraia, Gracianas jüngere Schwester sich einklinkt, wird es besser. Rosado und Esteves lernen viel über Asperger, Inselbegabung und Savants, im Gegenzug Leander Lost einiges an Mimik und das Verhalten der Menschen an sich. Nachdem sich die drei zusammen gerauft haben, stürzen sie sich in den Fall, der immer komplizierter und gefährlicher wird.Nachdem ich die Leseprobe in einer Bahnzeitschrift gelesen habe, musste ich sofort das Buch bestellen, damit ich weiterlesen konnte. Gil Ribeiros farbenfroher Schreibstil macht es einfach sich die Landschaft und vor allem das Meer vorzustellen. Man bekommt große Lust die Gegend selbst mal kennenzulernen. Genauso wie seine Protagonisten, es sind warmherzige Menschen, die das Leben lieben und es genießen, man will Teil dieser Gemeinschaft sein. Das zieht sich durch die ganze Geschichte. Mit Humor, aber auch viel Gefühl und vor allem Spannung nimmt Ribeiro ein aktuelles Thema auf - die Privatisierung des Trinkwassers und die Konsequenzen.Lost in Fuseta ist der Start einer neuen Krimireihe auf deren Fortsetzung ich echt gespannt bin. Dies wird nicht leicht zu toppen sein. Vor allem würde ich mich auf ein Wiedersehen mit Lost, Rosado und Esteves freuen.

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  • Mörderischer Krimiauftakt mit sympathischem Ermittler-Trio

    Lost in Fuseta
    AnTheia

    AnTheia

    19. April 2017 um 20:14

    Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves staunen nicht schlecht über den neuen Kollegen aus Deutschland, der für ein Jahr die Polizeidirektion in Faro an der Algarve verstärken soll. Denn Leander Lost ist ein durchweg merkwürdiger Zeitgenosse. Er beherrscht nicht nur nach wenigen Wochen bereits fließend Portugiesisch, nein, zu seinen besonderen Hobbys zählt das Zählen von Ecken. Was es den Ermittlern in ihrem brandaktuellen Fall aber anfangs am schwierigsten macht, ist die Tatsache, dass Leander Lost nicht lügen kann. Denn Lost ist ein Autist mit Asperger-Syndrom, der seine Kollegen im aktuellen Fall um den ermordeten Detektiv O Olho mehr als einmal durch sein bemerkenswertes fotografisches Gedächtnis überzeugt. Ich war ehrlich gesagt, neugierig auf diesen Roman, der sich aus meiner Sicht mühelos in die Riege zahlreicher Regional-/Lokalkrimis einreiht, die wie Pilze aus dem Boden zu wachsen scheinen. Ich dachte zumindest, dass es sich hier sicherlich wieder um eine dieser leichten dahin plätschernden Exemplare handeln würde. Aber ich wurde angenehm überrascht. Denn der Krimi fällt vor allem positiv durch sein durch und durch sympathisches Ermittler-Trio auf, und auch durch den heimlichen Star des Krimis: Die Algarve. Man spürt förmlich den mediterranen Flair des kleinen Küstenortes Fuseta, den der Autor auch durch seine Reisen in und auswendig kennt und auch offensichtlich zu lieben gelernt hat. Denn diese Liebe kommt durch Ribeiros wirklichkeitsnahe Beschreibungen der Menschen, der Kultur und deren Eigenarten deutlich zum Ausdruck. Ribeiro punktet meiner Meinung nach auch durch einen lockeren Schreibstil, der mich schnell in die Geschichte reingezogen hat. Besonders aber finde ich die Idee genial mit der Figur von Leander Lost einen Autisten zur Hauptfigur und Ermittler zu machen. Lost ist kantig, aber auch ehrlich und damit sofort sympathisch. Man merkt, dass sich Ribeiro sehr tiefgründig mit dem Thema Autismus auseinandergesetzt hat. Es gelingt ihm Lost als eine Figur zu zeichnen, die trotz aller humorvollen Momente ernst genommen werden kann. In diesem ersten Roman einer hoffentlich mehrteiligen Reihe stehen die handelnden Personen und das Ermittler-Trio eindeutig im Vordergrund. Das ist meiner Meinung nach nicht kritisch, weil es der Geschichte gut tut. Allerdings leidet darunter auch etwas der eigentlichen Krimi-Plot. Die Kernidee des Krimis dreht sich um Trinkwasserverschmutzung, was an sich durchaus aktuellen Bezug hat. Trotz aller Begeisterung sind die Gegner leider auch etwas zu schwach gezeichnet und bilden nicht wirklich einen ernst zu nehmenden Gegenpol. Obwohl Ribeiro am Ende durchaus noch eine überraschende Wendung gelingt. Mein Fazit: Trotz der kleinen Schwächen in der Handlung ist Ribeiro wirklich ein lesenswerter Auftakt zu einer spannenden Krimireihe mit einem ungewöhnlichen Ermittler gelungen. Für jeden Portugal-Fan als Leselektüre für sommerliche Stunden auf dem Balkon genau das Richtige.

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  • Mörderischer Krimiauftakt mit sympathischem Ermittler-Trio

    Lost in Fuseta
    AnTheia

    AnTheia

    19. April 2017 um 20:14

    Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves staunen nicht schlecht über den neuen Kollegen aus Deutschland, der für ein Jahr die Polizeidirektion in Faro an der Algarve verstärken soll. Denn Leander Lost ist ein durchweg merkwürdiger Zeitgenosse. Er beherrscht nicht nur nach wenigen Wochen bereits fließend Portugiesisch, nein, zu seinen besonderen Hobbys zählt das Zählen von Ecken. Was es den Ermittlern in ihrem brandaktuellen Fall aber anfangs am schwierigsten macht, ist die Tatsache, dass Leander Lost nicht lügen kann. Denn Lost ist ein Autist mit Asperger-Syndrom, der seine Kollegen im aktuellen Fall um den ermordeten Detektiv O Olho mehr als einmal durch sein bemerkenswertes fotografisches Gedächtnis überzeugt. Ich war ehrlich gesagt, neugierig auf diesen Roman, der sich aus meiner Sicht mühelos in die Riege zahlreicher Regional-/Lokalkrimis einreiht, die wie Pilze aus dem Boden zu wachsen scheinen. Ich dachte zumindest, dass es sich hier sicherlich wieder um eine dieser leichten dahin plätschernden Exemplare handeln würde. Aber ich wurde angenehm überrascht. Denn der Krimi fällt vor allem positiv durch sein durch und durch sympathisches Ermittler-Trio auf, und auch durch den heimlichen Star des Krimis: Die Algarve. Man spürt förmlich den mediterranen Flair des kleinen Küstenortes Fuseta, den der Autor auch durch seine Reisen in und auswendig kennt und auch offensichtlich zu lieben gelernt hat. Denn diese Liebe kommt durch Ribeiros wirklichkeitsnahe Beschreibungen der Menschen, der Kultur und deren Eigenarten deutlich zum Ausdruck. Ribeiro punktet meiner Meinung nach auch durch einen lockeren Schreibstil, der mich schnell in die Geschichte reingezogen hat. Besonders aber finde ich die Idee genial mit der Figur von Leander Lost einen Autisten zur Hauptfigur und Ermittler zu machen. Lost ist kantig, aber auch ehrlich und damit sofort sympathisch. Man merkt, dass sich Ribeiro sehr tiefgründig mit dem Thema Autismus auseinandergesetzt hat. Es gelingt ihm Lost als eine Figur zu zeichnen, die trotz aller humorvollen Momente ernst genommen werden kann. In diesem ersten Roman einer hoffentlich mehrteiligen Reihe stehen die handelnden Personen und das Ermittler-Trio eindeutig im Vordergrund. Das ist meiner Meinung nach nicht kritisch, weil es der Geschichte gut tut. Allerdings leidet darunter auch etwas der eigentlichen Krimi-Plot. Die Kernidee des Krimis dreht sich um Trinkwasserverschmutzung, was an sich durchaus aktuellen Bezug hat. Trotz aller Begeisterung sind die Gegner leider auch etwas zu schwach gezeichnet und bilden nicht wirklich einen ernst zu nehmenden Gegenpol. Obwohl Ribeiro am Ende durchaus noch eine überraschende Wendung gelingt. Mein Fazit: Trotz der kleinen Schwächen in der Handlung ist Ribeiro wirklich ein lesenswerter Auftakt zu einer spannenden Krimireihe mit einem ungewöhnlichen Ermittler gelungen. Für jeden Portugal-Fan als Leselektüre für sommerliche Stunden auf dem Balkon genau das Richtige.

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  • spannend, sympathischer Ermittler mit Inselbegabung

    Lost in Fuseta
    janaka

    janaka

    18. April 2017 um 19:07

    *Inhalt*Ein Austausch zwischen zwei Polizeidienststellen verschiedener Länder kann sehr interessant sein. Der Hamburger Kriminalkommissar Leander Lost hat sich für dieses Projekt gemeldet und wird für ein Jahr mit einem Kollegen aus dem kleinen Küstenstädtchen Fuseta in Portugal den Arbeitsplatz tauschen. Leander Lost ist aber anders als andere, er leidet unter dem Asperger Syndrom und hat Schwierigkeiten mit Ironie und Sarkasmus umzugehen. Dafür hat er andere Begabungen, den sogenannten Inselbegabung, sein analytisches Denken und auch sein fotografisches Gedächtnis, was ihm auch bei der neuen Sprache sehr hilfreich ist. Aber er kann nicht lügen, das bringt ihn in manche Schwierigkeiten.Ein Privatdetektiv wird ermordet, was war sein letzter Auftrag?Das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost kommen einer großen Lüge auf die Spur. *Meine Meinung*"Lost in Fuseta" von Gil Ribeiro ist ein Krimi der besonderen Art, ein Ermittler mit Asperger und Inselbegabung. Diesen Aspekt hat der Autor gut umsetzt. Er hat Leander Lost so gut beschrieben, dass ich mir ein genaues Bild machen konnte. Manche Szenen haben mir ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Leander Lost ist mir vom ersten Augenblick an sehr sympathisch und auch seine beiden Kollegen Graciana und Carlos sind Sympathieträger. Besonders gut hat mir auch die Rolle von Gracianas Schwester Soraia gefallen, sie bemerkt viel schneller als die anderen, was mit Leander los ist. Sie bemüht sich richtig um ihn und geht auf seine Wünsche und Belange ein. Die Beschreibungen von Fuseta und Umgebung erweckt in mir den Wunsch mach Urlaub, Sonne und Meer. Mit seinen Worten zaubert der Autor in meinen Gedanken wunderbare Bilder, und wenn ich mir Fotos im Netz anschaue, sind sie auch ziemlich authentisch.Der Fall ist spannend und sehr interessant, langsam aber stetig klärt das ungewöhnliche Ermittler-Team den Mord an dem Privatdetektiv auf. Die Begabungen von Leander erweisen sich nach und nach als sehr hilfreich.Einziges Manko sind die langen Wegbeschreibungen, die haben mich in meinem Lesefluss doch sehr gestört, deshalb ziehe ich dem Krimi einen Punkt ab.*Fazit*Ein etwas anderer Krimi, spannender Fall, sympathische Charaktere und schöne Landschaftsbeschreibungen.

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  • Austausch der Besten

    Lost in Fuseta
    Archer

    Archer

    16. April 2017 um 10:41

    Ein europäisches Austauschprogramm von Kriminalbeamten macht es möglich: ein deutscher Kommissar kommt ins portugiesische Fuseta, das nur knapp vorm Ar... der Welt liegt. Sein Name ist Leander Lost und er ist seltsam, finden seine neuen Kollegen Carlos und Graciana. Gekleidet wie ein Bestattungsunternehmer, trotz der septemberlichen Wärme, spricht er nach dreiwöchigem Sprachkurs fließend Portugiesisch und versteht trotzdem keiner der Witze oder Ironie der anderen. Gleich am ersten Tag macht er sich unbeliebt. Um einen Verbrecher zu stoppen, schießt er Carlos ins Bein. Kein Beginn einer wunderbaren Freundschaft, doch da ist etwas, das die anderen erst später erfahren - Lost ist Asperger mit Inselbegabungen, und er wird noch ein wertvolles Mitglied ihres Teams werden. Ich habe diesen Krimi von der ersten Seite an genießen können. Mal davon abgesehen, dass hier mal ein wirklich originelles Setting in Portugal mit dem seltsamen Leander Lost aufgebaut wurde, gab es auch einen Schreibstil, der endlich mal wieder nicht in den Augen wehtat und eine Kriminalgeschichte mit Hintergrund, die nicht schon von hier bis Sibirien ausgelutscht und langweilig ist. Geradezu niederknien möchte man für die Protagonisten, die alle interessant und gut ausgearbeitet waren und hallelujah, keiner von ihnen war depressiv und/oder Trinker. Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt gab (und das ist ein pures Luxusproblem), dann der, dass mir relativ schnell klar war, wer hinter allem steckte, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich möchte mehr von diesem coolen Team lesen!

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  • Tot an der Algarve

    Lost in Fuseta
    Venice

    Venice

    15. April 2017 um 20:09

    Der Asperger Autist und Polizist Leander Lost aus Hamburg nimmt an einem Austauschprogamm von Europol teil. Ihn verschlägt es in ein kleines beschauliches Fischerdorf an der Ost Algarve. Kaum angekommen wird ein Privatdetektiv tot auf einer Insel aufgefunden. Gemeinsam mit den portugiesischen Polizisten Graciana Rosado und Carlos Esteves beginnt er gleich mit der Arbeit. Als es bei der Durchsuchung der Wohnung des Detektives zu einem Überfall kommt, schießt er Carlos ins Bein. Kaum angekommen scheint sein Austausch schon wieder beendet. Nur Soraia, Schwester von Graciana, und Nachbarin von Leanders Unterkunft erkennt die besondere Begabung von Leander. Er verfügt über ein fotografisches Gedächtnis. Er bekommt also eine zweite Chance und die drei Polizisten kommen einem ungeheuerlichen Skandal auf die Spur. Es geht um das lebensnotwendige Wasser. Ein findiger Unternehmer füllt Wasser aus einem nahegelegenen Stausee in Flaschen und verkauft es für teuer Geld. Schnell steht fest, diese Machenschaften haben noch weitere Opfer gefordert. Die Besonderheit von Leander im Bezug auf Emotionen führt teilweise zu humorvollen Situationen. Der Schreibstil ist lebendig, die Personen und die schöne Landschaft der Algarve werden gut dargestellt. Außerdem erfährt man viel über das Leben mit dem Asberger Syndrom. Viel Spannung ist nicht zu erwarten aber das Buch ist eine nette Urlaubsunterhaltung.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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    • 1293
  • Ein Polizist mit einer ganz besonderen Begabung

    Lost in Fuseta
    Gise

    Gise

    14. April 2017 um 00:53

    Leander Lost nimmt an einem Austauschprogramm der europäischen Polizeibehörde Europol teil und landet für ein Jahr an der Algarve, in Fuseta, in einem Team mit Sub-Inspektorin Graciana Rosado und ihrem Kollegen Carlos Esteves. Lost fällt ziemlich schnell auf: Es gibt vieles, was an ihm seltsam ist. Nicht nur, dass er innerhalb von drei Wochen fließend Portugiesisch spricht, sondern auch, dass er keine Witze versteht und nicht lügen kann. Es ist Gracianas Schwester, die herausfindet, warum er so seltsam ist: Er hat Asperger, eine Form von Autismus. Als sich die beiden portugiesischen Polizisten auf ihn einlassen können, dürfen sie von seinen besonderen Begabungen profitieren. So hat er ein fotografisches Gedächtnis und kann damit helfen, sowohl einige schmutzige Geschäfte eines Unternehmens auffliegen zu lassen wie auch, einige Mordfälle aufzuklären.Einen autistischen Polizisten auf einen Mordfall ansetzen und seine ganz ausgefallenen Begabungen die Handlung beeinflussen lassen, das ist nun mal eine sehr unkonventionelle Idee. Klar, dass es im Team erst mal Aufruhr gibt, wenn der Kollege äußerst unkollegial agiert. Doch zum Glück (für uns Leser) kann das Team sich einen Ruck geben und Lost mit seinen Eigenheiten einen Platz geben. Gil Ribeiro schafft es, sowohl die Perspektive der beiden Portugiesen darzustellen wie auch die von Lost, und bringt damit einen besonderen Reiz in die Geschichte. Manches davon ist etwas unglaubwürdig (Könnte tatsächlich ein Autist mit Losts Symptomen eine Ausbildung bei der Polizei beenden?), doch wenn man dies außer Acht lässt, ist dem Autor eine sehr interessante Geschichte gelungen. Neben einem spannenden Kriminalfall und einem etwas unüblichen Team brilliert dieser Krimi mit einem guten Einblick in die portugiesische Lebensart und einem Hauch Urlaubsgefühl. Ein gelungener Auftakt für ein ganz besonderes Team!

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  • Spannender Portugal-Krimi mit viel Witz!!

    Lost in Fuseta
    Contessa

    Contessa

    12. April 2017 um 22:45

    Leander Lost aus Deutschland wird über einen Polizei-Austausch für ein Jahr an die Algarve versetzt. Mit seinen neuen Kollegen Graciana Rosada und Carlos Esteves muss er erstmal warm werden, irgendwie kommen sie mit dem Deutschen und seiner Art erst nicht zurecht. Rosadas Schwester erkennt aber den wahren Grund, Lost ist ein Asperger kann sich somit Sachen besonders gut merken, bewertet aber alles rein sachlich und emotionslos. Als sie endlich erkennen, dass es nicht "typisch deutsch" ist, sondern daran liegt, finden die drei Ermittler zusammen und werden im 2. Anlauf ein richtig gutes Team in einer verworrenen Intrige. Es geht nicht nur um Mord an einem Detektiv, sondern weit mehr steckt dahinter. Aber wer ist alles darin verstrickt!? Dabei hilft dann Losts gute Kombinationsgabe und sein fotografisches Gedächtnis und eine junge Zeugin, die Vertrauen zu dem verschlossenen Deutschen im schwarzen Anzug fasst. Toller Krimi mit viel Witz und Spannung durch vorher nicht zu erwartende Wendungen. Die Geschichte hat mir gut gefallen und ist sehr locker und humorvoll geschrieben. Die Charaktere sind außerdem wirklich stark beschrieben, so dass man sich jeden einzelnen perfekt vorstellen kann, vom verkorksten Leander, über den ständig hungrigen Carlos bis hin zu Graciana und ihrer portugiesischen Familie, aber auch Nebenrollen wie der Hütchenspieler werden interessant und gut vorstellbar umrissen. Man wünscht sich mit ins kleine verschlafene Örtchen Fuseta, wäre gerne auch Gast bei Gracianas Familie zum Grillen auf der Dachterrasse oder würde gerne mit Leander in den Pool der Villa springen. Die Hauptpersonen sind mir alle schnell ans Herz gewachsen, so dass ich mit jedem einzelnen mitgefiebert und mit gelitten habe. Insbesondere Kommissar Lost hat mich mit seiner verschrobenen, eigenwilligen Art oft zum Schmunzeln gebracht wie er versucht die Gefühle seiner Kollegen und Mitmenschen zu erfassen oder oft etwas wörtlich nimmt, was zu unfreiwilliger Komik führt. Er kommt dabei so liebenswert rüber, dass es mir geht wie Gracianas Schwester, die ihn an liebsten sofort in den Arm nehmen möchte. Ich würde mich sehr freuen, mehr von Leander zu hören, da wartet doch sicher noch der ein oder andere Fall in Fuseta auf ihn und seine beiden neuen Kollegen, ist doch erst eine Woche vergangen. Außerdem würde ich mich auch über weitere, detailreiche Landschaftsbeschreibungen über Portugal freuen. Ich glaube mein nächster Urlaub geht an die Algarve. 

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  • Eine runde Sache!

    Lost in Fuseta
    karrrtigan

    karrrtigan

    12. April 2017 um 20:00

    Ein europäisches Austauschprogramm für Polizisten bringt den deutschen Leander Lost nach Fuseta in Portugal. Sein erster gemeinsamer Fall mit seinen neuen Kollegen Carlos und Graciana dreht sich um einen ermordeten Privatdetektiv, der sich offenbar nicht nur mit Eifersuchtsdramen beschäftigt, sondern Kriminelle eines anderen Kalibers gegen sich aufgebracht hat. Der Krimi-Aspekt des Buches ist durchaus spannend und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Die Lösung des Falls ist nachvollziehbar, folgt einem guten Tempo, und erscheint im Zusammenhang mit den beteiligten Charakteren absolut glaubwürdig. Das Setting des Buches trägt viel zum positiven Gesamteindruck bei. Wir befinden uns in einer kleinen portugiesischen Küstenstadt, und der Autor verwendet viel Energie darauf, dem Leser den Ort und das entsprechende Lebensgefühl zu vermitteln, was ihm auch wunderbar gelingt, denn ich ziehe ab sofort Portugal durchaus als künftiges Urlaubsziel in Betracht! Es ist zwar aus dem Schreibstil heraus teilweise sehr offensichtlich, dass das Buch von einem Deutschen für den deutschen Markt geschrieben wurde, da manchmal die portugiesischen Eigenarten doch sehr stark von Grund auf erläutert werden, das tut aber dem positiven Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Die große Stärke des Romans sind aber nicht zuletzt die Charaktere! Da ist zuallererst Leander Lost, der deutsche Austauschpolizist. Er ist ein Mann mit Asperger-Syndrom, was ich persönlich in einem Krimi (außerhalb vielleicht von Sherlock Holmes, je nach Version) so noch nie gelesen/gesehen habe. Er hat diverse herausregende Begabungen (photographisches Gedächtnis, streng logische Denkweise, hohe Intelligenz, überragende sprachliche Fähigkeiten), auf der anderen Seite aber Probleme mit sozialen Interaktionen, da er beispielsweise die Mimik anderer Menschen nicht interpretieren kann, und nur tatsächlich gesagtes gedanklich verarbeitet (d.h. zum Beispiel Ironie und Subtext sind für ihn schwer bis gar nicht erkennbar). Ich bin mit den Syndrom nicht vertraut genug, um beurteilen zu können, wie akkurat es hier dargestellt wurde, aber ich hatte in jedem Fall den Eindruck, dass respektvoll damit umgegangen wurde, und das Syndrom tatsächlich in den Charakter und die Handlung eingebunden war, anstatt nur für platten Humor zu sorgen. Entstanden ist eine spannende, liebenswerte, gut charakterisierte Figur, die das Buch trägt und aus dem Krimi-Einheitsbrei hervorsticht. Aber nicht nur Leander ist liebenswert, auch die übrigen Charaktere sind es: Die Kollegen Graciana und Carlos sind Menschen mit Stärken und Schwächen, die auch Fehler machen oder sich unpassend verhalten. Sie haben jedoch ihr Herz am rechten Fleck und sich gute Polizisten - zwei sehr realistische Figuren, die gut zusammenpassen! Das gilt ebenso auch für die weiteren Figuren Soraia und Zara, die zwar nur Nebenrollen spielen, aber ebenfalls mit viel Sorgfalt und Gespür charakterisiert werden. Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Buch ein grundsolider Krimi ist, der einen gewissen Spannungsfaktor hat, der aber erst durch seine liebenswerten und gut durchdachten Charaktere sowie das wunderschöne Setting an der Küste Portugals seinen besonderen Charme bekommt. Der Autor hat in jedem Fall seinen Fokus auf die wichtigen Aspekte gelegt und meinen Geschmack damit getroffen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich freue mich auf hoffentlich erscheinende weitere Bände dieser Reihe um Leander, Graciana und Carlos!

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  • Gehört ins Reisegepäck von Krimiliebhabern

    Lost in Fuseta
    talisha

    talisha

    11. April 2017 um 21:15

    "Lost in Fuseta" ist schuld an meinen derzeitigen Augenringen. Ganze zwei Nächte kam ich nicht zum Schlafen, weil ich einfach weiterlesen musste, bis mir die Augen fast von selbst zufielen. Ich verlor mich in der Geschichte, die in Fuseta und Umgebung spielt."Lost in Fuseta" - "Verloren in Fuseta" war zuerst auch Leander Lost, der deutsche Kommissar mit Asperger Syndrom. Noch nicht mal eine Stunde im Land, werden seine Kollegen zu einem Leichenfund gerufen, mitten im Naturschutzgebiet an der Algarve. Daraus entpuppt sich ein spannender Fall, der noch so manche überraschende Wendung nimmt. Senhor Lost hat keinen einfachen Einstieg in sein Austauschjahr, er begeht ziemlich schnell einen groben Fehler - der sich bei genauerem Hinsehen aber als Lebensrettung entpuppt. Doch bald schon ergänzen sich die Fähigkeiten der drei Ermittler aufs Beste. Die feinfühlige und klar denkende Graciana Rosado und der immer hungrige Carlos Esteves nehmen Leander Lost in sein Team auf. Ihren aufgeblasenen Kollegen Miguel Duarte mögen sie nicht, dafür ist ihr Chef Raul da Silva nett und umgänglich. Die vier gehören der Polizia Judiciaria mit Sitz in Faro an. Auf der GNR-Polizeiwache Moncarapacho hingegen sitzen Luis Dias und Ana Gomes. Eigentlich arbeiten die verschiedenen Abteilungen gut zusammen, aber Luis und Ana sind recht faul und tun nur das, was man ihnen sagt. Manchmal nicht mal das richtig. Innoffizielles Teil des Teams ist klar Soraia, Gracianas Schwester. Sie hilft den anderen Leander besser zu verstehen und später unterstützt sie das Team beim Umgang mit einer Zeugin. Trotzdem gibt es oft genug Missverständnisse, die Leanders Art so mit sich bringt. Ein Polizist der nicht lügen kann, ist schon recht speziell. Aber Leander ist willig, er würde es ja so gerne lernen; auch die Sache mit der Ironie, doch es klappt nicht. Wie das Team lernt mit Leanders Eigenheiten umzugehen, ist eindrücklich beschrieben. Mich erinnert "Lost in Fuseta" stark an "Unforgettable", die TV-Serie, die auf einer Kurzgeschichte von J. Robert Lennon basiert. Jemand, der mit einem fotografischen Gedächtnis ausgestattet ist, eignet sich perfekt für den Job bei der Polizei. Nur wird diese Stärke im Buch von Gil Ribeiro zusammen mit Leanders Schwäche, dem "nicht-lügen-können", noch faszinierender kombiniert. Ähnlich wie bei Jean-Luc Bannalec sind die Kapitel mit der Anzahl Tagen überschrieben, so dass man am Anfang schon weiss, wie viele Tage die Ermittlungen andauern werden. Etwas was ich mag. Auf den ersten Seite ist eine Karte der Gegend zu finden, so dass man gefahrene Routen schnell nachschlagen kann. Die Algarve ist landschaftlich schön und genau beschrieben. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung von Gracianas Elternhaus samt ihrer Nachbarschaft, wie auch das Alltagsleben in Fuseta. Dem Autor Gil Ribeiro, auch bekannt als Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt, ist mit "Lost in Fuseta" ein absolut lesenswerter Krimi gelungen, der diesen Sommer unbedingt ins Reisegepäck gehört. Falls man ihn nicht vorher schon liest. Fazit: Ein ungleiches, aber sehr sympathisches Polizeiteam, eine schöne Gegend, ein interessantes Thema, ein rätselhafter, spannender Fall - was braucht es mehr für einen guten Krimi? 5 Punkte. 

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  • Krimi, der in Urlaubsstimmung versetzt

    Lost in Fuseta
    buchernarr

    buchernarr

    11. April 2017 um 08:53

    Ein portugiesischer Regionalkrimi vom Feinsten! Der Hamburger Kommissar Leander Lost wird durch ein Austauschprogramm nach Portugal geschickt in der Region Algavre. Dort muss er erst mit seinen neuen Kollegen warm werden, was wegen seines etwas eigenartiger Charakters anfangs nicht ganz einfach ist. Fakt ist nämlich, dass er milde Anzeichen des Asberger-Autismus vorzeigt, was die Kommunikation mit seinen Mitmenschen etwas erschwert. Doch als die übrigen Kollegen, Graciana Rosado und Carlos Estevez, nicht zuletzt mit Hilfe von Soraia, der Schwester Rosados, verstehen wie Leander tickt, ist nun alles einfacher. Gleich am ersten Tag seiner Ankunft in Algavre Findet sich Leander schon mit einem Mordfall konfrontiert und hilft wesentlich zu seiner Auflösung. Die landschaftliche Atmosphäre des Buches ist neben dem Kriminalfall das A und O, die Beschreibungen sind einfach fantastisch und man möchte direkt den Flieger nehmen. Tolle Sommer-Vorbereitung und eine Krimiart von der ich gerne die Fortsetung lesen möchte. Und deren Fortsetzung, und die danach bestimmt auch und..

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    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathis ChattysBuecherBlog Code-between-lines Corsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe widder1987

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    • 891
  • gelungener Auftakt

    Lost in Fuseta
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    08. April 2017 um 09:44

    Das Cover finde ich ansprechend. Der Titel ist okay, das Bild bringt einen schon in Urlaubsstimmung. Der Schreibstil ist gut und die Kapitel sind nicht allzu lange. Ich bin gut in das Buch hinein gekommen.Lost empfinde ich als einen originellen Charakter. Er ist mir als Leserin sofort sympathisch gewesen. Ich finde ihn sehr gut gelungen, habe öfters über ihn schmunzeln müssen. Aber auch die anderen beiden Kommissare gefallen mir gut. Es ist interessant, wie sich die drei zusammen finde, aber auch die Unterschiede der Polizeiarbeit zu entdecken. Was ich sehr gut fand, war die südländische Atmosphäre. Ich habe mich fast gefühlt, als wäre ich dort vor Ort und spüre die Sonne auf der Nasenspitze. Auch habe ich noch ein oder zwei interessante Neuigkeiten über Portugal erfahen. Ich habe daraufhin tatsächlich mal geschaut, ob ich dort meinen Sommerurlaub verbringe. ;)Etwas schade, dass die Ermittlungsarbeit etwas hinter den privaten Dingen anstehen. Später wurde es dann aber nochmal spannend.Fazit: Spannendes 1. Buch einer neuen Reihe, dass ins warme Portugal entführt. Empfehlenswert

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  • Ist sein Name auch sein Schicksal?

    Lost in Fuseta
    Edelstella

    Edelstella

    07. April 2017 um 20:43

    Schön wie ein Reiseführer kommt der neue Krimi von Gil Ribeiro daher und nachdem ich den Klappentext studiert hatte, war es keine Frage mehr. Hier gibt es einen Regionalkrimi mit einem ganz besonderen Kommissar!Die europäische Polizeibehörde Europol hat eine besondere Idee: „Die Besten werden ausgetauscht!“ So kommt es, dass der Hamburger Kommissar Leander Lost nach Portugal an die Algarve geht und ein Kollege von dort fliegt nach Hamburg. Eigentlich eine ganz gute Sache. Graciana Rosado und Carlos Estevez sind sehr gespannt auf den neuen Kollegen und staunen nicht schlecht, als ein schmaler blasser Typ in schwarzem Anzug mit weißem Hemd und Schlips in der Hitze sich als Leander Lost vorstellt. Er ist sehr verwirrt und beruhigt sich erst einmal selbst hinten im Dienstwagen mit dem Zählen aller vorhandenen Ecken. Nachdem sich seine Kollegen etwas über seinen ungewöhnlichen Kleidungsstil in ihrer Heimatsprache amüsiert hatten, erklärt er ihnen sachlich, dass er ein wenig ihre Sprache gelernt hat. Wobei das stark untertrieben ist, er spricht fließend. Da verschlägt es Ihnen schon mal die Sprache, auch dass er Witzen nichts abgewinnen kann und etwas holprig in der Kommunikation mit anderen ist und das er sie einfach verpetzt hat....oder? Seltsam ist auch seine Art der Kollegenrettung, aber irgendwie ist er auch sympathisch. Das findet vor allem Soraia, die Schwester von Sub-Inspector Rosado und auch Lost ist den Grübchen in ihrem hübschen Gesicht nicht ganz abgeneigt. Sie ist es auch, die den Anderen erklärt warum Lost fähig ist,kürzlich gesehene Dinge im Detail wiederzugeben.....„Er fragte nicht näher nach, denn dies folgte einmal mehr der "Logik" - ein Begriff, den man in diesem Zusammenhang eigentlich nicht verwenden durfte – des guten Tons. Man sagte das Gegenteil dessen, was man meinte, und vertraute darauf, dass die anderen das begriffen. Intuitiv. Durch eine Decodierung von Mimik und Gestik. Eigentlich eine Wette auf den puren Irrwitz. Allerdings eine, die für Menschen offenbar funktionierte.“Wunderbar, wie es Gil Ribeiro gelungen ist, die feine sensible Innenwelt des neuen Kommissars in die spannende Geschichte um das portugiesische Team einzuflechten. Die Protagonisten sind schon interessante Charaktere, sei es die pflichtbewußte, aber sehr menschliche Chefin, der andere Sub-Inspektor Carlos Estevez, der sehr taff und wie Graciana beteuert, absolut verläßlich ist, aber in Espandrilles und Bermuda seine Arbeit verrichtet. Soraia ist da mehr für die Verpflegung und das Seelenheil des neuen Kollegen zuständig und damit kommt ihr eine ziemlich wichtige Aufgabe zu, da sie den Anderen die Augen öffnet. Ich bin begeistert, weil ich Regionalkrimis liebe. Ich bin begeistert, weil der Autor mich an einen wunderbaren Ort führt und ich mit einem zusammenwachsendem Team eine neue Krimi-Reihe kennenlernen darf. Es ist sehr schade, mich nach der letzten Seite von den großartigen Menschen zu verabschieden, die hier vorgestellt wurden. Der Spannungsbogen bleibt konstant bis zum Ende des Buches bestehen und hält einige Überraschungen bereit. Eine ganz neue Idee wurde gekonnt umgesetzt und macht Lust auf mehr. Ich fiebere jetzt schon dem 2. Teil entgegen, auch weil ich mich so wohl gefühlt habe. Manchmal ist es richtig gut, wenn auch Kommissare nicht perfekt sind. Danke für diesen 5-Sterne-Lesegenuß!       

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