Gila Lustiger

 4.4 Sterne bei 75 Bewertungen
Autorin von Die Schuld der anderen, So sind wir und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gila Lustiger

Gila Lustiger wurde im April 1963 als Tochter eines deutsch-jüdischen Historikers geboren. Sie ging nach ihrem Abitur nach Jerusalem, um dort Germanistik und Komparatistik zu studieren. Nach ihrem Abschluss blieb sie in Isreal und begann dort ihre Tätigkeit als Lektorin für deutsche Literatur. Wenige Jahre später zog sie dann nach Frankreich, wo sie als Journalistin - unter anderem für das ZDF - arbeitete. Als Romanautorin wurde sie mit ihrem Debüt "Die Bestandsaufnahme" bekannt, dem weitere erfolgreiche Bücher folgten. Gila Lustiger lebt heute mit ihrem Mann in Paris.

Alle Bücher von Gila Lustiger

Die Schuld der anderen

Die Schuld der anderen

 (56)
Erschienen am 01.09.2016
So sind wir

So sind wir

 (9)
Erschienen am 06.02.2007
Erschütterung

Erschütterung

 (4)
Erschienen am 01.03.2016
Herr Grinberg & Co.

Herr Grinberg & Co.

 (3)
Erschienen am 27.02.2010
Woran denkst du jetzt

Woran denkst du jetzt

 (2)
Erschienen am 03.09.2011
An den Granatapfel

An den Granatapfel

 (1)
Erschienen am 01.01.1991
Aus einer schönen Welt

Aus einer schönen Welt

 (0)
Erschienen am 01.03.2006
Die Bestandsaufnahme

Die Bestandsaufnahme

 (0)
Erschienen am 01.09.1996

Neue Rezensionen zu Gila Lustiger

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Rezension zu "Die Schuld der anderen" von Gila Lustiger

Gelungener Gesellschaftsroman
Phyriavor 9 Monaten

Dem Journalist Marc Rappaport lässt der nun scheinbar nach 27Jahren gelöste Mord an Emilie Thevenin keine Ruhe. Er will weiterforschen, in Erfahrung bringen was es für einen Grund hätte haben können eine gerade mal 19jährige Prostituierte umzubringen. Er hat im Gefühl, dass dahinter viel mehr stecken könnte und beginnt nach Absprache mit Pierre, seinem Freund und Chef, für diese Geschichte genauere Nachforschungen anzustellen, worunter vor allem seine Beziehung leidet. Die Recherchen jedoch bringen reichlich Schockierendes ans Licht und damit auch einige Schwierigkeiten, womit nicht mal Marc hätte rechnen können.


Meine Meinung:
Ein Roman, der uns einen Blick auf die französische Gesellschaft gewehrt. Eine Autorin, deren gute Recherchen einfach nur überzeugen und Charaktere, die authentischer und interessanter nicht sein könnten. Zusammen ergibt es ein tolles, informatives Buch, das mich am Ende sprachlos zurück gelassen hat.


Gila Lustiger hat einen Schreibstil bei dem es trotz der vielen Informationen nicht langweilig wird, außerdem erklärt sie selbst die komplexeren Passagen wunderbar, sodass keine Verständnisprobleme aufkommen. Besonders positiv ist mir auch die Schilderung der Umgebung, der Orte aufgefallen sowie die Gabe der Autorin dem Leser die Atmosphäre näher zu bringen.


Obwohl der Mord an Emilie Thevenin im Vordergrund steht wird im Zusammenhang ebenso viel von der Politik und der Wirtschaft Frankreichs erzählt und auch kritisiert. Dieser Roman ist tatsächlich nicht nur ein Krimi, sondern gleichermaßen ein Polit- und Wirtschaftsthriller. Es werden gewiss auch einige Unterschiede zu Deutschland bewusst. Mich hat vor allem die Sicht auf Affären und generell Beziehungen, Sexualität verblüfft.
In ‚Die Schuld der anderen’ werden so unglaublich viele Themen und Bereiche angesprochen, dass es für manche vielleicht überladen wirken könnte, doch Gila Lustiger weiß gekonnt die eigentliche Geschichte nicht aus den Augen zu lassen und hat ein besonderes Talent dafür alles logisch miteinander zu verknüpfen und stetig Spannung aufzubauen. Keine Seite ist zu viel. Es bereitet Vergnügen mehr zu erfahren, ob es nun um das Leben der Reichen geht, Prostitution, Bandenkriege, Korruption, Ungerechtigkeit gegenüber Arbeitern, Jugendkriminalität oder das Leben im Altenheim, man bekommt einen glaubhaften Blick auf die Zustände und ich kann wahrlich behaupten, dass ich einiges dazu gelernt habe.


Der Fall rund um Emilies Tod ist nicht einfach und so lernen wir mit Marc, wegen des häufigen Reisens, viel über Frankreich kennen und auch Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und jeder von ihnen bringt Marc mit neuen Hinweisen ein Stück näher an sein Ziel.
Mit Marc Rappaport bekommt man einen vielschichtigen Charakter aus dem ich nur schwer schlau wurde. Jedes Mal wenn ich der Meinung war ich hätte ihn endlich durchschaut, machte er mir ein Strich durch die Rechnung und lehrte mich eines Besseren. Er ist kein einfacher Protagonist, das bekommt auch seine Freundin Deborah des Öfteren zu spüren, und doch ist er interessant und sympathisch. Außerdem mag ich seine Art zu denken, es gab immer wieder Sätze, die für mich herausgestochen sind. Er lebt für seine Arbeit als Journalist, auch wenn seine Familie der Meinung ist er hätte viel mehr erreichen und sogar das Unternehmen seines verstorbenen Großvaters übernehmen können. Doch ist er wirklich gut in dem was er tut und weiß wie er sich in seinem Beruf den Menschen gegenüber verhalten muss um an die wichtigen Informationen für seine Schlagzeilen zu kommen. Er gibt nicht auf und setzt alles daran die Machenschaften in diesem Fall aufzudecken.
In diesem Roman gibt es viele Rückblenden mit dessen Hilfe man mehr über Marc, seine Sicht auf die Dinge und seine Familie erfährt. Besonders im Fokus steht dabei seine Beziehung zum verstorbenen Großvater und auch dass er Jude ist spielt eine gewisse Rolle, wobei vor allem das Thema Religion meiner Meinung nach etwas vertieft hätte werden können. Aber auch so kann man sich ohne Probleme aus der Sicht von Marc ein Bild von dem Ganzen machen. Ein Roman der unterhält und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.


Fazit:
Ein rundum gut ausgearbeiteter, informativer und überzeugender Roman, der uns einen Blick auf Frankreich gewährt. Mit Charakteren aus allen Schichten, schönen Schilderungen und Sätzen voller Aussagekraft lässt ‚Die Schuld der anderen’ keine Langeweile zu. Kann ich nur weiterempfehlen! 

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Rezension zu "So sind wir" von Gila Lustiger

Gila Lustiger | SO SIND WIR
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: Gila Lustiger, Tochter des Auschwitz-Überlebenden Arno Lustiger, erzählt in losen Episoden über das Leben ihrer Familie in Israel und Deutschland, angefangen vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Mithilfe von Erbstücken, Fotos und Gesprächen kommen die Geschichten langsam an die Oberfläche und bahnen sich ihren Weg aufs Papier, denn auch das Schreiben des Romans ist Teil des Romans.

FORM: Unter dem Titel SO SIND WIR steht die Bezeichnung »Familienroman«, aber ich halte es eher für den Versuch eines solchen. Sehr oft stößt Lustiger an die Grenzen des Erzählens und erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familiengeschichte auf Romanlänge herunterzubrechen. Dies lässt sie den Leser dann aber auch wissen, sie hält ihn auf Laufenden. Das macht die Lektüre sehr privat, sehr aufrichtig, fast unangenehm intim.

Der Roman ist in zwei Hälften geteilt, von denen mir die erste deutlich besser gefallen hat. In ihr lässt Lustiger den Erinnerungen freien Lauf. Sie schreibt einfallsreich und innovativ, mit großartigen Metaphern und Vergleichen. Es ist die narrative, die erzählerische Hälfte. Die zweite Hälfte dagegen beschreibt ein Treffen mit Lustigers Freundin Dominique, die sie über das Vorankommen des Romans ausfragt. Es ist also quasi ein Ersatz für die Kapitel, in denen Lustiger nicht weiterkommt. In diesem Gespräch rattert die Familiengeschichte natürlich in Gedanken weiter, sodass der Leser am Ende trotzdem zu seinem Input kommt, aber überzeugt hat mich das dann nicht mehr, schade.

FAZIT: Wäre es im Stil der ersten Hälfte bis zum Schluss weitergegangen, hätte ich fünf Sterne gegeben. So bleiben vier dennoch gute Sterne übrig (inklusive Leseempfehlung).

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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StefanieFreigerichts avatar

Rezension zu "Die Schuld der anderen" von Gila Lustiger

Die Suche danach, was Frankreich, vielleicht unser aller globalisiertes Leben, ausmacht
StefanieFreigerichtvor 2 Jahren

„Wir brauchen keine Gerechtigkeit. Ein Kompromiss ist uns lieber als der gerechte Krieg.“ S. 328 Eine ernüchternde Aussage ernüchterter Menschen, die nicht zu den Gewinnern gehören, aber einmal nicht zu den Verlieren zählen wollen. Und dann gibt es andere, Menschen wie Marc Rappaport und wie Emilie Thevenin, die nicht nachgeben wollen. Das wenig begüterte Provinz-Mädchen Emilie geht nach Paris zum Geschichts-Studium, lässt sich ein auf das schnelle Geld für die schnelle Nummer und wird ermordet, 1984. Nur eine weitere tote Prostituierte – doch DNA-Spuren führen jetzt, dreißig Jahre später, weiter. Marc  wittert eine Geschichte dahinter und beginnt, zu graben, er ist „Einer, der noch nicht gelernt hatte, sich mit Kompromissen herumzuschlagen wie jedermann.“ S. 24


Er wird tief graben in diesem Buch, das die französische Geschichte der Gegenwart darstellt, ohne dass man sich dafür großartig anstrengen muss, in einem Frankreich, das gewaltige Umbrüche erfahren musste, den Niedergang der traditionellen Industrien, der ganze Regionen veränderte. Einige Gymnasien erlauben neben dem Erwerb des Abiturs parallel den Abschluss einer Berufsausbildung, strikt auf die Bedürfnisse der lokalen Konzerne ausgerichtet. „Die Erfahrung der Arbeitslosigkeit saß der Provinz zu tief in den Knochen, hatte zu sehr die Erbsubstanz verändert, als dass einem eingefallen wäre, diese Kinder etwas lernen zu lassen, das kein sicheres Einkommen gewährte.“ S. 191
Eine Umverteilung der Macht und der Freiheit hat längst stattgefunden – die Konzerne entscheiden. Warum musste Emilie sterben? Welche Rolle spielt ihr Geburtsort? Im Verlauf der Recherche wird Marc von Prinzipien abweichen, in die Schusslinie geraten, unerwartete Wendungen erleben, Erschütterung.


„Der ganze Trick…ist, die Welt mit den Augen deiner Personen zu sehen.“ S. 304 so erklärt Marc, wie er es schafft, bei der Recherche die winzigen Details nicht zu übersehen. Wie ein Süchtiger taucht er in seine Recherche ein – und der Leser mit, in die Abgründe von Reise- und Zwangsprostitution, gesellschaftlichem Wandel, von Konzernen ohne Gewissen, von der Angst um den Arbeitsplatz, von Lücken in der Gesetzgebung, der Bündelung von Macht, den sinnlosen Gewaltexzessen, der Islamisierung. „Die gesamte journalistische und politische Elite nahm schon lange nicht mehr am gesellschaftlichen Leben ihres Landes teil. Sie war so isoliert wie Strafgefangene, nur dass sie sich selber ausgeschlossen hatte.“ S. 302. Emilies Vater war einer der Verlierer dieser Entwicklung.


Lustiger vertraut darauf, den Leser die Welt mit den Augen Marcs sehen zu lassen, aber nicht durchgängig. Zwischendurch kommen erklärende Absätze, lässt sie Marc philosophische Erwägungen anstellen. Das hebt das Buch weit über das Krimigenre, wenngleich es spannend bleibt, kommt jedoch nicht ganz ohne den erhobenen Zeigefinger aus. Und auch jüdische Identität muss erörtert werden, fast schon „Attack“-ähnliche Schlüsse müssen gezogen werden „Der Produktionsfaktor Mensch ist schon lange ersetzbar.“ S. 381. Ich mag dafür nur einen halben Stern Abzug geben, weil sie es so grandios schreibt, auch wenn sie gar viele Themen bedient und häufig glauben macht, die Komma-Taste der Tastatur am liebsten bedienen zu wollen: „Und obwohl es als Lob gedacht war, als Anerkennung seiner Fähigkeiten, diese Frau ergattert zu haben, hätte er den Eindringling, der unbefugt an etwas teilgenommen hatte, was er, Marc, alleine hatte genießen wollen, am liebsten zusammengestaucht.“ S. 144


„Französische Verhältnisse“ überschreibt der Verlag den Text auf der Rückseite. Das heißt statt StayFriends „Copain d’avant“ oder RTT Réduction du temps de Travail, das System der französischen Bildung – aber das wenige, was Lustiger nicht sofort erklärt, lässt sich fix nachschlagen. Was mich ernüchtert zurückließ war, wie stark sich bestimmte Muster auch bei uns finden. Da bemühen sich Menschen, sich nicht die Mißgunst anderer zuzuziehen, während die Nivellierung sozialer Unterschieder zweitrangig ist „Gleichheit war schon seit Jahrzehnten ein Synonym für Neid geworden.“ S. 70. Überhaupt, die Bilder, die Sätze, die Gila Lustiger erschafft. Unverzichtbar für jeden, der sich für das aktuelle Frankreich interessiert – ein Gewinn, falls man zu aktuellen Themen angeregt werden möchte.


Eine passende Lektüre (vor oder nach diesem Buch) ist Karine Tuil: Die Zeit der Ruhelosen https://www.lovelybooks.de/autor/Karine-Tuil/Die-Zeit-der-Ruhelosen-1409147396-w/rezension/1447175972/1447177221/ (Dîner du Siècle, Judentum, Banlieues, Aufstieg, französische Eliten, Islamismus, Macht), wobei die in Frankfurt geborene und seit 1978 in Paris lebende Lustiger dem deutschsprachigen Leser das Hintergrundwissen (dadurch zugänglicher) mitliefert und sich dieses Buch hier wohl besser als erstes von beiden Büchern für nicht sehr tief mit Frankreich vertraute Leser eignen dürfte.

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Gespräche aus der Community

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Berlin_Verlags avatar
Liebe Leserinnen und Leser,

heute laden wir euch zur gemeinsamen Lektüre eines Romans ein, der noch vor seinem Erscheinen von den entsetzlichen Ereignissen in Frankreich eingeholt wurde, und mit Sicherheit zum Verständnis der gegenwärtigen Französischen Verhältnisse beitragen wird.

Zehn Zeilen – mehr hat Marc Rappaport einem 27 Jahre zurückliegenden Prostituiertenmord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, nicht zu widmen gedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit 18 aus der Enge ihrer Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte. Dabei stößt er bald auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß, der die unlösbaren Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik durchscheinen lässt. Was als klassische Ermittlungsgeschichte beginnt, entpuppt sich bald als ein atmosphärisch dichter und mit souveräner Leichtigkeit erzählter Gesellschaftsroman über ein ganzes Land und unsere Gegenwart.

»Die Schuld der anderen‘ ist ein sehr komplexer Polit- und Wirtschaftsthriller. Er hat mir deshalb auch so gut gefallen, weil Gila Lustiger abseits dieser wirklich hochinteressanten Story, die auf einem wahren Fall beruht, auch immer wieder einstreut das Verhältnis zwischen Mann und Frau, über das Leben in der französischen Provinz und auch immer wieder Seitenlichter wirft auf Rassismus, auf Toleranz und auf den Antisemitismus, den es in Frankreich gab und gibt. Und das macht dieses Buch für mich so ganz besonders und hebt es über einen normalen Thriller sehr hinaus.«
Deutschlandradio Kultur "Lesart"

Alle, die dabei sein wollen, bitten wir bis zum 29. Januar um erste Leseeindrücke. (>>> zur Leseprobe)

Zu Recherchen für DIE SCHULD DER ANDEREN war Gila Lustiger an den Brennpunkten – in den Banlieus, aber auch in den Rathäusern.
Nicht zuletzt deshalb wurde Gila Lustiger nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt an der Porte de Vincennes von vielen Medien um Interviews gebeten.
Hier eine Auswahl:
NZZ
Deutschlandradio Kultur, Leseart
Tagesschau

In der Ausgabe der Literarischen Welt vom 17. Januar  schildert Gila Lustiger sehr eindrucksvoll aus ihrer Perspektive, was es heißt „Charlie“ zu sein.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Smberges avatar
Letzter Beitrag von  Smbergevor 4 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Gila Lustiger wurde am 27. April 1963 in Frankfurt am Main (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 138 Bibliotheken

auf 29 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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