Gila Lustiger So sind wir

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Inhaltsangabe zu „So sind wir“ von Gila Lustiger

Wie ist ein Leben nach dem Holocaust möglich? In »So sind wir« erzählt Gila Lustiger von Eltern, Großeltern und näheren Verwandten, dem eigenen Heranwachsen zwischen Deutschland und Israel und von ihrem Vater Arno Lustiger, dem Auschwitz-Überlebenden, der dennoch in Deutschland blieb. Mit unverkennbar ironischem Blick nähert sie sich über das Private und Intime der europäischen Geschichte, berichtet von den Gründungsmythen des Staates Israel und der Zeit der Unabhängigkeitserklärung. Virtuos gelingt ihr so aus dem Mikrokosmos ihrer Familie die Erzählung einer Geschichte der europäischen Juden. Ihr Roman wurde 1995 für die Shortlist des deutschen Buchpreises nominiert.

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  • Gila Lustiger | SO SIND WIR

    So sind wir

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 14:22

    INHALT: Gila Lustiger, Tochter des Auschwitz-Überlebenden Arno Lustiger, erzählt in losen Episoden über das Leben ihrer Familie in Israel und Deutschland, angefangen vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Mithilfe von Erbstücken, Fotos und Gesprächen kommen die Geschichten langsam an die Oberfläche und bahnen sich ihren Weg aufs Papier, denn auch das Schreiben des Romans ist Teil des Romans. FORM: Unter dem Titel SO SIND WIR steht die Bezeichnung »Familienroman«, aber ich halte es eher für den Versuch eines solchen. Sehr oft stößt Lustiger an die Grenzen des Erzählens und erkennt die Unmöglichkeit, ihre Familiengeschichte auf Romanlänge herunterzubrechen. Dies lässt sie den Leser dann aber auch wissen, sie hält ihn auf Laufenden. Das macht die Lektüre sehr privat, sehr aufrichtig, fast unangenehm intim. Der Roman ist in zwei Hälften geteilt, von denen mir die erste deutlich besser gefallen hat. In ihr lässt Lustiger den Erinnerungen freien Lauf. Sie schreibt einfallsreich und innovativ, mit großartigen Metaphern und Vergleichen. Es ist die narrative, die erzählerische Hälfte. Die zweite Hälfte dagegen beschreibt ein Treffen mit Lustigers Freundin Dominique, die sie über das Vorankommen des Romans ausfragt. Es ist also quasi ein Ersatz für die Kapitel, in denen Lustiger nicht weiterkommt. In diesem Gespräch rattert die Familiengeschichte natürlich in Gedanken weiter, sodass der Leser am Ende trotzdem zu seinem Input kommt, aber überzeugt hat mich das dann nicht mehr, schade. FAZIT: Wäre es im Stil der ersten Hälfte bis zum Schluss weitergegangen, hätte ich fünf Sterne gegeben. So bleiben vier dennoch gute Sterne übrig (inklusive Leseempfehlung). *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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