Gilbert Adair Mord auf ffolkes Manor

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Inhaltsangabe zu „Mord auf ffolkes Manor“ von Gilbert Adair

Eine höchst unterhaltsame Hommage an das Goldene Zeitalter des englischen Kriminalromans Ein verschneites Herrenhaus am Rande von Dartmoor im Jahre 1935: Colonel Roger ffolkes gibt ein Abendessen für Freunde des Hauses. Was keiner zu wissen scheint: Oben im Dachgeschoss liegt eine Leiche mit einem Einschussloch im Herzen. Es ist Mord. Der Raum ist von innen verschlossen. Und jeder der Anwesenden hat ein Motiv.

abgebrochen wegen vergeudeter Lese- und Lebenszeit

— Matzbach
Matzbach

Ein entschleunigtes, nostalgisches Krimivergnügen mit leisem Humor und viel Charme.

— Sabeth80
Sabeth80

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  • Anwärter auf meinen Flop des Jahres 2014

    Mord auf ffolkes Manor
    Matzbach

    Matzbach

    Unschlüssig, ob es sich bei dem Roman um einen Krimi oder eine Parodie auf den klassischen britischen Kriminalroman handeln soll, habe ich bei Seite 60 aufgegeben. Zuvor habe ich mal ans Ende geblättert und festgestellt, dass der Täter als Ich-Erzähler auftaucht, im bisher von mir gelesenem Teil aber gar nicht präsent war. Dümmer gehts nümmer!

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  • Prädikat: Very British!

    Mord auf ffolkes Manor
    Sabeth80

    Sabeth80

    09. May 2014 um 17:31

    Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an die klassische englische Kriminalliteratur - und sie ist gelungen. Zwar gibt es die gleichen Längen und seichten Stellen, wie man sie auch in den Originalen findet, aber insgesamt trifft Adair den Ton dieser Klassiker in einer Weise, die zweifellos fasziniert. Die Sprache ist geschliffen, das stilvolle Setting (ein eingeschneiter Landsitz) geradezu prototypisch, das Figurenensemble wunderbar schrullig und exzentrisch. Man erwartet jeden Moment, dass Miss Marple oder Hercule Poirot den Raum betreten... Insgesamt liest sich der Roman mehr als liebevolle Hommage, denn als Persiflage, denn zu zweiterem ist er den Originalen schlicht zu ähnlich. Ingesamt ein entschleunigtes, nostalgisches Krimivergnügen mit leisem Humor und viel Charme.

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  • Eine gelungene Hommage ans "Golden Age"

    Mord auf ffolkes Manor
    Stefan83

    Stefan83

    06. October 2011 um 13:43

    Gilbert Adair hat mit „Mord auf ffolkes Manor“ etwas geschafft, was nur wenigen vor ihm gelungen ist: Eine gelungene Hommage an die britische Kriminalliteratur der 30er und 40er Jahre auf Papier zu bringen, die gleichzeitig persiflierend und spannend ist. Das er dabei mehr als nur einmal bei den Genies des Genres klaut, mag man ihm vorhalten können. Dennoch hat der Roman genug Eigenständigkeit um funktionieren zu können. Adair trifft den Ton einer längst vergangenen Epoche so genau, dass sich der Leser unmittelbar in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Handlungsaufbau, Schauplatz und Figuren könnten einem typischen Agatha-Christie-Roman entsprungen sein. Und wie bei der großen Queen of Crime kommt auch bei Adair sofort dieses wohlige Krimifeeling auf, bei dem man sich am liebsten in einen großen chintzbezogenen Ohrensessel kuscheln und losschmökern möchte. Von der ersten Seite an nimmt einen die typisch britische Atmosphäre gefangen, lässt man sich von den wunderbar schrulligen und irgendwie vertrauten Charakteren an der Hand führen. Die Story ist kurz erzählt: Im eingeschneiten Herrenhaus von Roger ffolkes, nahe Dartmoor gelegen (Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyle), ist ein Mord passiert. In einem verschlossenen Raum (John Dickson Carr lässt grüßen) einer Dachkammer. Der in der Nähe wohnende pensionierte Chefinspektor Trubshawe wird gerufen, um den Fall zu klären. Dabei erhält er ungewollt Hilfe von der bekannten Krimiautorin Evadne Mount, die die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt und mehr als nur einmal die unter Verdacht stehenden Gäste mit ihren Anekdoten aus der Welt der Kriminalliteratur zur Verzweiflung treibt. Hier zeigt sich Adairs Gespür für perfekt pointierten Witz, der zwar nicht zu Lachkrämpfen führt, dem Leser mit seiner trockenen Art aber desöfteren zum Schmunzeln bringt. Hinzu kommt das absichtlich überzogene klischeehafte Verhalten der Figuren. Trubshawe ermittelt mit enervierender Langsamkeit, die Verdächtigen winden sich übertrieben beim offenbaren ihrer Geheimnisse und Mount, das Ganze sorgsam verfolgend, zieht (natürlich) als Einzige die richtigen Schlüsse. Sie ist es auch, welche den Gästen, die sich alle zusammen im Salon versammelt haben (Christie hätts nicht besser gekonnt), die vorangegangenen, zum Mord führenden Geschehnisse schildert und mit einer logischen, aber trotzdem genial verblüffenden Auflösung bei ihrem Publikum für Staunen sorgt. Allenfalls Fans der schnelleren Gangart wird bis dahin der langatmige, sich im Endeffekt in überflüssigen Details verlierende Erzählstil, gestört haben. Insgesamt ist „Mord auf ffolkes Manor“ ein gelungenes Duplikat, das sowohl mit Spannung als auch Witz aufwartet. Eine erfrischend kurzweilige Krimiparodie, welche mit Zitaten und Anspielungen auf den klassischen Krimi aufs Beste unterhält und bei Freunden des Genres (wie mir) nach mehr gieren lässt.

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  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    PaulTemple

    PaulTemple

    29. May 2010 um 13:39

    Großbritannien wird gerne als die Wiege von Kriminalbüchern bezeichnet. Gilbert Adair verbeugt sich mit "Mord auf ffolkes Moor" vor Krimilegenden wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle, so dass es auch nicht verwunderlich ist, dass dieser Krimi durch und durch britisch ist. Da wäre zum Einen die Kulisse: Der Plot spielt in einem abgelegenen englischen Herrenhaus im Bezirk Dartmoor (!) und ist selbstverständlich von einem kargen Moor umgeben. Hauptfiguren des Romans sind natürlich auch typisch britisch: Seien es ein adeliger Lord, ein ehemaliger Polizist vom Scotland Yard oder eine schrullige Schriftstellerin, die letztlich den Fall auflöst. Den Fall? Ach ja, natürlich ist auch dieser typisch britisch: Ein Mann wird morgens früh in der Dachkammer erschossen aufgefunden. Die Tür ist allerdings von innen abgeschlossen und vor den Fenstern befinden sich dicke Gitterstäbe... Insgesamt gelingt Gilbert Adair ein liebenswerter, herrlich altmodischer Krimi, den ich bedenkenlos weiter empfehlen kann!

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  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    TheSaint

    TheSaint

    19. July 2009 um 17:30

    Ein sehr amüsanter, schräger Schreibstil. Der Plot ist nicht gerade weltbewegend, aber die abgehobene lesbische Autorin Evadne Mount ist eine Freude. Herrlich altmodisch und sehr britisch. Leichte Kost - man freut sich auf den nächsten Fall!

  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    EllenFranziska

    EllenFranziska

    19. February 2009 um 23:41

    Weihnachten auf ffolkes Manor steht bevor. Doch von winterlicher Stille kann nicht die Rede sein. Der Colonel und seine Gäste werden am Morgen des Heiligen Abend von einem Schuss geweckt. In einem, von innen verschlossenen Raum finden sie die Leiche des jungen Mannes, den die Tochter des Colonel zum Entsetzen aller anderen Gäste am Abend zuvor mitgebracht hatte. Doch bis auf die Leiche und einen Sessel ist das kleine Zimmer leer, es findet sich keine Waffe und der Raum war verschlossen. Wie konnte der Mörder entkommen? Zu allem Überfluss ist das Haus eingeschneit, die Telefonleitungen tot.... Man ruft einen pensionierten Inspector aus der Nachbarschaft, Dieser findet schnell heraus, dass jeder der Anwesenden einen Grund hatte, den Mann zu ermorden.... Doch wer war es wirklich? Dieser Krimi wird jeden begeistern, der Agatha Christie oder ähnliche gerne lesen. Agair schafft es, den Leser wirklich in dieses eingeschneite Haus zu bringen, um den Mörder zu finden. Nach und nach werden Geheimnisse aufgedeckt, die jeden einzelnen belasten könnten. Ein wirklich kurzweiliger Roman...

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  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2008 um 19:59

    Ein hervorragendes Buch, das ich als äußerst kurzweilig empfunden habe. Der auf der Rückseite abgedruckte Kommentar des "Stern" "Very british, very funny, very good" trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn man das Buch gelesen hat, hat man das Gefühl, man hätte einen Film gesehen...

  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    schidel

    schidel

    01. October 2008 um 20:21

    Menschen eingeschlossen auf einem verscheiten Herrenhaus in England. Natürlich passiert ein Mord und natürlich kann aufgrund des Wetters niemand das Haus verlassen oder erreichen. Klingt nach routiniertem Krimilesestoff und das ist das Buch auch. Nicht ganz überraschend aber sehr flüssig und spannend erzählt und sehr sehr britisch. Das richtige Buch für kalte Herbstabende.

  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    Khorne

    Khorne

    29. April 2008 um 11:28

    Gelungene Hommage!

  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2008 um 20:39

    Ein klassischer, charmanter und stilvoller Krimi im bester englischer Tradition. Die beschrieben Schneelandschaft schafft die richtige Atmosphäre.

  • Rezension zu "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair

    Mord auf ffolkes Manor
    nurvilya

    nurvilya

    15. December 2007 um 12:13

    Das Szenario von "Mord auf ffolkes Manor" erinnert an "8 Frauen" oder auch "Gosford Park". Ein Landsitz, durch einen Schneesturm abgeschnitten vom Rest der Welt. Eine Leiche und ein Mörder, der sich unter den Anwesenden befinden muss. Zum Glück kann durch den Schnee ein ehemaliger Scotland Yard Chefinspektor herangekarrt werden, der dann mit Evadne Mount zusammen die ganzen kleinen, dreckigen Geheimnisse der Verdächtigen ausgräbt. Denn natürlich haben alle etwas zu verbergen, und sogleich jeweils ein Motiv den Klatschjournalisten Gentry aus dem Weg zu räumen, bevor er Gelegenheit hat, ihre Geschichten in seinem Käseblättchen unterzubringen. - Die Ermittlung und Auflösung findet im typischen Stil von Agatha Christie statt: alle Verdächtigen sitzen in der Bibliothek und lauschen den Ausführungen von Evadne Mount.

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