Gilbert Morris

 4.8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Das Schwert der Wahrheit, Zwischen Liebe und Hass und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gilbert Morris

Gilbert Morris (1929-2016) war Pastor, Englisch-Professor und Bestsellerautor. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebte er in Alabama, USA.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Zwischen Liebe und Hass

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Neu erschienen am 16.08.2019 als Hardcover bei SCM Hänssler. Es ist der 2. Band der Reihe "Wakefield-Saga".

Alle Bücher von Gilbert Morris

Cover des Buches Das Schwert der Wahrheit (ISBN:9783775159296)

Das Schwert der Wahrheit

 (11)
Erschienen am 16.05.2019
Cover des Buches Zwischen Liebe und Hass (ISBN:9783775159302)

Zwischen Liebe und Hass

 (5)
Erschienen am 16.08.2019
Cover des Buches Gestrandet im Paradies (ISBN:9783865910981)

Gestrandet im Paradies

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Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Der Schlüssel der Weisheit (ISBN:9783775126878)

Der Schlüssel der Weisheit

 (0)
Erschienen am 01.01.1997

Neue Rezensionen zu Gilbert Morris

Neu

Rezension zu "Zwischen Liebe und Hass" von Gilbert Morris

Beeindruckender zweiter Band
mabuerelevor 4 Tagen

„...Sie glitzern, aber es ist keine Wärme darin, nicht wahr? Sehr euch diese Diamanten an, sie sind wie Eis!...“


Sir MylesWakefield ist mit seinem Sohn William bei Herzog John Dudley eingeladen. Dort lernt der junge Mann Miss Blanche Holly kennen. Das obige Zitat stammt aus dem Gespräch der beiden. Blanche unterscheidet sich von den junge Frauen des Hofes. Komplimente über ihr Äußeres sind ihr nicht wichtig. Dafür verfügt sie über einen scharfen Geist. Doch es ist keine Zeit für Hochzeiten. König Edward liegt im Sterben. Die Nachfolgeregelungen könnten zu blutigen Kämpfen führen. Genau deshalb erging die Einladung des Herzogs. Er sucht Verbündete.

Der Autor hat auch im zweiten Band seiner Trilogie ein beeindruckendes Bild von England gezeichnet. Die Geschichte hat mich erneut in ihren Bann gezogen.

Im Mittelpunkt steht Robin Wakefield, der Sohn von William und Blanche. Der Junge wächst bei seinen Großeltern auf, denn William hat die Herrschaftsjahre von Königin Maria nicht überlebt. Blanche folgt ihm wenig später nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Gekonnt verknüpft der Autor historische Gegebenheiten mit ganz persönlichen Schicksalen. 

Sir Myles ist eng mit Elisabeth befreundet. Die aber kennt die Intrigen der Adelskreise und warnt ihn:


„...Ihr habt ein allzu ehrliches Gesicht, Sir Myles! Ihr müsst lernen, Eure Gedanken zu verbergen, denn England ist kein Ort für einen ehrlichen Mann...“


Zu seinem 10. Geburtstag erfährt Robin, wie sein Vater zu Tode gekommen ist. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Robin lernt ein neues Gefühl kennen: Hass

Auf Bitten Elisabeths nimmt Myles Kontakt zu Maria von Schottland auf. Robin begleitet ihn. Er charakterisiert die Frau so:


„...Du weißt doch, wie eindrucksvoll eine Giftschlange aussehen kann, nicht wahr? Du kannst einfach nicht anders, als sie zu bewundern, aber du weißt, dass du dich in sicherer Entfernung halten musst...“


Sehr gut herausgearbeitet werden der Zwiespalt von Robins Wünschen und den gesellschaftlichen Notwendigkeiten. Der junge Mann träumt davon, seinen Onkel Thomas auf See zu begleiten. Andererseits wird von ihm verlangt, eine gewisse Zeit am Hofe zu verbringen. Elisabeths Wünsche sind Befehl. Den Intrigen und der Langeweile aber kann Robin nichts abgewinnen.

Der Autor versteht es, die Emotionen seiner Protagonisten in fassbare Bilder zu kleiden. Hanna verabschiedet sich von ihrem Enkelsohn Robin mit schlichten, aber zu Herzen gehenden  Worten, bevor sie auf Erden für immer die Augen schließt.


„...Das Leben ist für die Liebe da, nicht für den Hass...“


Robin muss durch die Tiefen des Lebens gehen und die wahre Liebe kennenlernen, bevor er seinen Hass überwindet. Immer wieder sind es die Gedanken an seinen Großvater Myles, die ihn auf rechten Weg bringen und in schwierigen Situationen hilfreich sind. Robin lernt, auf Gott zu vertrauen und auf seine innere Stimme zu hören. Eines Tages kann er gedanklich formulieren.


„...Großvater, Großvater, ich danke dir! Deine Gebete sind Wahrheit geworden, und jetzt endlich kannst du stolz auf mich ein! Ich hasse nicht mehr!...“


Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es erzählt nicht nur ein wesentlichen Stück englischer Geschichte, sondern beschreibt, wie echter Glaube durch das Leben trägt und wie Liebe Hass überwinden kann.

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Rezension zu "Zwischen Liebe und Hass" von Gilbert Morris

Grossartig, einfach grossartig!
peedeevor 6 Tagen

Wakefield-Saga, Band 2: England, ab 1533, die Glaubenskriege zwischen Katholiken und Protestanten dauern an. Robin Wakefield, Enkel von Myles, hasst die Katholiken, die für den Tod seines Vaters William verantwortlich sind. Seine Grosselter haben ihm stets den Glauben und die Liebe vorgelebt, doch merken sie, wie der Hass in ihm brodelt. Immer wieder insistieren sie, nicht zu hassen. Entscheidet er sich für die Liebe oder den Hass?

Erster Eindruck: Ein hochwertiges Cover, sehr schön gestaltet – gefällt mir ausnehmend gut.

Dies ist Band 2 der Reihe und ist in sich abgeschlossen; ich würde dennoch empfehlen, mit Band 1 zu beginnen.

Das Buch spielt von 1553 – 1588, wo verschiedene Personen des Hauses Tudor auf dem Thron Englands sassen: zuerst Edward (1547 – 1553), danach seine Halbschwester Mary, „die Blutige“ (1553 – 1558), gefolgt von einer weiteren Halbschwester Elisabeth (ab 1558). Es gibt sehr interessante Einblicke hinter die Mauern des Königspalastes. Einleitend sind ein geschichtlicher Überblick sowie ein Stammbaum der Wakefields abgebildet – beides sehr hilfreich.
Robin ist 10 Jahre alt, als er erfährt, wer am Tod seines Vaters Schuld ist; sodann beginnt seine Aversion gegen die Katholiken. Seine Grosseltern sagen ihm immer wieder, dass er nicht hassen solle. Als er erwachsen ist, will er unbedingt Seemann werden, wie sein Onkel Thomas. Er kann auch zur See fahren, kommt aber danach in den Dienst der Königin, wo er als Agent Jagd auf Katholiken macht – seinen Eltern und Grosseltern würde das gar nicht gefallen!

„Das Leben ist für die Liebe da, nicht für den Hass.“ (Hannah)

Kampf zwischen Protestanten und Katholiken, England und Spanien, Glaube, Liebe, Hass, Vergebung – dies sind einige der behandelten Themen. Wie bereits bei Band 1 ist es nicht einfach, etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne zu viel darüber zu verraten. Ich kenne mich mit der englischen Geschichte zu wenig aus, als dass ich da wirklich kompetent mitreden könnte. Dazu lese ich auch zu wenig Historisches (aber wenn ich meine Nase wieder zwischen historischen Buchdeckeln habe, und mich zudem im Internet noch ein bisschen belese, fesselt es mich jeweils sehr). Die Machtspiele und Intrigen sind brutal. Kann man da überhaupt jemandem vertrauen? Und die Glaubenskriege sind eine Tragödie – wie viele Menschen haben dafür ihr Leben geben müssen (und müssen es noch heutzutage)… Fazit: Ein grossartiges Buch – unbedingte Leseempfehlung!

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Rezension zu "Zwischen Liebe und Hass" von Gilbert Morris

Spannende, christliche Geschichte zur Zeit Elisabeth I. Historisch hervorragend recherchiert. Absolut empfehlenswert!
Grace2vor 7 Tagen

Der zweite Band der Wakefield Saga „Zwischen Liebe und Hass“ von Gilbert Morris führt den Leser/die Leserin zurück zur Familie Wakefield in die Zeit des 16. Jahrhunderts.


Es ist die Zeit der Glaubenskriege zwischen Katholiken und Protestanten, in der der junge Robin Wakefield zum Mann heranwächst. Seine Großeltern versuchen ihn in dieser gefährlichen Zeit zur Liebe zu erziehen, doch als er erfährt, dass sein Vater Opfer der Protestanten-Verfolgung unter Maria, der Blutigen wurde, schlägt sein Herz in Hass auf die Katholiken um. Wenn da nicht Allison wäre, eine junge Katholikin, die sein Herz berührt. Doch es sieht nicht so aus, dass ihre Liebe in dieser schwierigen Zeit eine Zukunft hat und die beiden müssen sich den Aufgaben stellen, die ihnen das Leben aufgetragen hat und seien diese noch so lebensgefährlich…


Wie schon der erste Band der Wakefield Saga ist auch diese Geschichte spannend von der ersten bis zur letzten Seite, so kann man das Buch auch erst nach dem Ende wieder aus der Hand legen. Der Autor Gilbert Morris schreibt in einem hervorragenden Stil und mit einer historischen Genauigkeit, die eine große Fachkenntnis voraussetzt. So wird dieser dunkle Teil der englischen Geschichte lebendig und der Leser/die Leserin wird in ihren Bann gezogen. Mich hat dieser Band erneut begeistert und ich bin beeindruckt, wie der Autor aus Sicht des christlichen Glaubens die Geschichte objektiv geschrieben hat. Hervorragend und auch mit einer Aktualität für die heutige Zeit wird die Rolle der Frau beschrieben, die von einer Stärke und Glaubenstiefe erzählt, die mich sehr angesprochen hat. Ich halte dieses fantastische Buch für sehr empfehlenswert. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Zwischen Liebe und Hass (ISBN:undefined)

In dieser Leserunde soll der zweite Band der Wakefield Saga "Zwischen Liebe und Hass" von Gilbert Morris  gelesen und besprochen werden. Die Leserunde beginnt nach Absprache.

Es werden keine Bücher ausgelost.

Ich freue mich auf einen regen Austausch!

83 Beiträge
Letzter Beitrag von  peedeevor 13 Stunden

Na gut, wieder etwas gelernt.

Cover des Buches Das Schwert der Wahrheit (ISBN:undefined)
Für alle, die sich austauschen möchten über das Buch, gibt es hier Gelegenheit.


Gilbert Morris Das Schwert der Wahrheit



Das Schwert der Wahrheit











Zum Inhalt:



Der erste Band der Wakefield-Saga! England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.




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