Meine Meinung zur christlichen Reihe:
Wakefield Saga 6
Der Kampf ums Glück
Inhalt in meinen Worten:
Es werden Zwillinge geboren. Der eine ist der besonnene und ruhige, will aber gern mehr schreiben als irgendwie anders aktiv zu sein, der andere ist ein Lausbub und stellt ordentlich Unfug an. Das bringt ihn dann letztlich auch zur Armee und nach Amerika, wo er ein hübsches Mädchen kennenlernen darf das er lieben lernt, doch auch hier ist das Schicksal nicht sehr nett zu ihm. Weswegen klar ist, er muss es schaffen, sich wieder aufzurappeln und kehrt zurück nach England, doch dort ist er nichts besonderes, denn sein Zwillingsbruder ist als erstes geboren worden, was bedeutet er ist jetzt der Lord von Wakefield und erbte dadurch Titel und Geld. Paul muss irgendwie das Unmögliche schaffen sich ein Leben aufzubauen, dabei fällt er aber erst einmal wieder auf die Nase und das kräftig, doch dann kommt das Schicksal um die Ecke und ändert alle seine Begebenheiten.
Dagegen muss David sich entscheiden wie es für ihn weiter gehen kann, denn er ist derjenige der aus Vernunft heiraten musste, doch die Frau ist alles andere als passend zu ihm, dagegen ist ein anderes Mädchen, das er von Kindheitstagen an kennt, ihm näher, doch er schafft es nicht, sich zu trennen, denn das Gesetz besagt, wer verheiratet ist, denn trennt nur der Tod vom anderen.
Wie das wohl enden wird?
Lest es am besten selbst.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Die Geschichte hat etwas von Romeo und Julia nur das es nicht ein Liebespaar wird, das miteinander glücklich werden soll, sondern Zwillingsbrüder, aber andererseits hinkt dieser Vergleich mächtig, denn der eine ist auf Krawall gebürstet, der andere will gerne den Job den er durch das Erbe bekommt nicht haben, sondern Schriftsteller werden und mit den Kindern und Frau glücklich werden, nur will einmal die Frau nicht und zum andern ist er eben der Erstgeborene. Ist er das aber wirklich?
Die Reise nach Amerika war für Paul etwas ganz besonderes, aber leider musste er hier seine Frau zurücklassen, da sie vermeintlich gestorben ist und diesen Schmerz hielt er nicht mehr aus, zurück in England suchte er Trost im Alkohol, was natürlich auch keine gute Option war und dabei trifft er eine alte Frau, die dem Pastorenehepaar Wakefield ordentlich übel mitspielen wollte, da sie sich nicht wertgeschätzt damals fühlte, doch was das für weitreichende Folgen mit sich bringt, spüren auf einmal alle. Denn Paul nimmt nun den Platz ein, der eigentlich David vorgesehen war und dann kommt auch noch plötzlich eine Frau nach Wakefield und Paul muss sich einem Duell stellen, da andere im Dorf diese Frau nicht gerade mit Wertschätzung betrachten wollten und konnten, doch das nur, weil Fremdenhass größer war als zu erkennen, welche Gemeinsamkeiten es gibt.
Die Charaktere:
Ich schätze es wie der Autor seine Charaktere zeichnete und auch immer wieder neue Ideen in seine Reihe einbaute und dabei aufzeigte, wie damals um 1753-1775 die Welt aussah. Die Zwillinge Paul und David gingen beide an mein Herz, da sie jeder für sich eine ganz eigene Geschichte entwickeln mussten und dabei nicht immer das Schicksal nett zu ihnen war und wie diese dann damit umgingen. Das hat mich sehr berührt, denn man denkt so oft, ach Zwillinge sind doch immer gleich, das ist aber absolut nicht der Fall, denn jeder hat doch seine ganz eigene Entwicklung und Gefühle können anders interpretiert werden und gesetzt werden, und damit ändert sich wieder etwas im Leben. Einfach toll beschrieben.
Die Spannung:
Ich finde das Buch hat seine Spannung, aber es ist natürlich kein Abenteuerbuch, sondern eine Familiengeschichte und wie das Leben um diese Zeit Mitte des 18. Jahrhunderts aussehen hat können.
Empfehlung:
Eine Reihe die mich jetzt schon etwas länger begleitet, und immer wieder ist auch der Verweis auf den christlichen Gott gegeben was wirklich toll ist, weil man da direkt selbst daran erinnert wird, immer wieder an das Gebet und die Gemeinschaft mit seinem Vater im Himmel zu haben.
Zudem hatte ich das Buch jetzt fast zwei Jahre auf dem SuB und kam dennoch gut wieder in die Geschichte hinein. Also das finde ich super.
Bewertung:
Der Geschichte von Paul und David gebe ich fünf Sterne. Da es mich gut unterhalten hat und ich auch die Entwicklungen spannend empfand, ich mir gut vorstellen konnte, wovon das Buch spricht und mein eigenes Kopfkino ansprang.



















