Gefrorene Seelen

von Giles Blunt 
3,7 Sterne bei185 Bewertungen
Gefrorene Seelen
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Neue Kurzmeinungen

Karin_Kehrers avatar

Gut gemachter Thriller mit ungewöhnlichem Schauplatz!

BerniGunthers avatar

Klasse, harter, Thriller mit guten Charakteren und einer mal anderen Kulisse. Ich freue mich wirklich auf die anderen Teile!

Alle 185 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Gefrorene Seelen"

In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager spurlos verschwunden. Detective John Cardinal glaubt, dass ein perverser Serienkiller sein Unwesen treibt. Doch die Wahrheit ist noch viel erschreckender ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426504543
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:428 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:25.06.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2007 bei AME hören erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gut gemachter Thriller mit ungewöhnlichem Schauplatz!
    Eisiger Serienkiller

    In einem Minenschacht in der Kleinstadt Algonquin Bay wird die grausam verstümmelte Leiche eines Indianermädchens eingefroren in einem Eisblock gefunden. 
    Noch drei weitere Teenager sind verschwunden. Detective John Cardinal muss annehmen, dass ein perverser Serienkiller sein Unwesen treibt. Die Zeit drängt, denn das letzte Opfer könnte noch am Leben sein …

    In die eisige Kälte des kanadischen Winters entführt dieser Thriller, der erste Teil um John Cardinal und seine Partnerin Lise Delorme. 
    Eine solide gemachte Story, spannend und gut erzählt. Das Kopfkino bekommt Futter durch die bildhafte Sprache, in der vor allem das Setting geschildert wird. 
    John Cardinal ist ein guter Ermittler, in dessen Vergangenheit es allerdings einen schwarzen Fleck gibt. 
    Relativ schnell wird bekannt, wer für die Morde verantwortlich ist. Das hat mich zuerst gestört, aber es tut der Spannung trotzdem keinen Abbruch. Man fiebert mit, wann die Polizei endlich den entscheidenden Hinweis findet oder ob das letzte Opfer lebend davonkommt.
    Allerdings gibt es doch ein paar Schwächen: 
    Zu Beginn kommt man nicht so leicht in die Story, zu viele Namen und Figuren auf einmal, obwohl natürlich klar ist, dass ein Police Departement nicht nur aus zwei Personen besteht.
    John Cardinals private Probleme (seine Frau leidet an Depressionen) überlagern den aktuellen Fall leider sehr stark. Man hat oft den Eindruck, es wird nur halbherzig ermittelt, vor allem auch deshalb, weil noch eine weitere, interne Angelegenheit die Beamten beschäftigt. Bei einzelnen Szenen hatte ich auch das Gefühl, als dienten sie nur dazu, den Plot in die Länge zu ziehen.
    Fazit: Solider Thriller mit ein paar Schwächen!


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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Klappentext verspricht mehr als er hält.
    Klassisch amerikanischer Thriller.

    Als diverse Kinder verschwinden, will noch keiner an eine Mordserie glauben. Erst als die erste Leiche, übel zugerichtet und in einen Eisblock gefroren, entdeckt wird, glauben die Leute an einen Serienkiller. Doch die Wahrheit ist viel erschreckender.


    Dieser Thriller ist schlichter Standard - der Spannungsbogen wird ganz klassisch aufgebaut, am Anfang noch nichts, dann immer mehr, bis er am Ende seinen Höhepunkt erreicht. Der Ermittler ist ein guter, sympathischer Kerl, mit den heutzutage obligatorischen Ecken und Kanten, kämpft gegen Irrungen und Wirrungen seiner Behörde und kämpft sich das eine oder andere mal alleine durch die Welt. Der Schreibstil ist locker, leicht zu lesen, bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Angenehme leichte Kost für Zwischendurch, ohne große Überraschungen. Grundsolide, genau das, was man zu erwarten bekommt.

    Einzig der Klappentext lässt etwas anderes vermuten. Etwas schrecklicheres als ein Serienkiller? Ich habe lange gegrübelt, was das sein soll. Eine Sekte, die Kinder opfert vielleicht. Oder ein ganzer Verbrecherring, der sie verlauft. Die Wahrheit war weitaus schlichter. Denn (ACHTUNG, SPOILER) - was ist wohl schrecklicher als ein Serienkiller? Trommelwirbel - richtig. Zwei Serienkiller. Die Erkenntnis fand ich dann doch ein wenig enttäuschend. Von etwas schrecklicherem hatte ich mir einfach weitaus mehr erhofft. Denn, in meiner Weltsicht, macht es kaum einen Unterschied in der Grausamkeit, ob jemand nun allein oder zu zweit mordet.

    Auch das Killerduo ist reichlich klassisch. Probleme im Elternhaus, ein dominanter, ein unterwürfiger Part. Psychologisch und forensisch korrekt, aber eben auch nichts neues.

    "Gefrorene Seelen" sticht nicht aus der Masse, wenn man schon einiges gelesen hat, ist aber auch nicht schlecht. 

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    abendsternchens avatar
    abendsternchenvor 3 Jahren
    spannend

    Gefrorene Seelen spielt in Algonquin Bay, Kanada. Dort herrscht tiefster Winter. Im Februar ist es auch noch nicht sehr lang hell, so das Detective John Cardinal bereits Licht einschalten muss, als er seine Tochter zum Flughafen fährt. Auch froren die Scheiben relativ schnell wieder zu.

    Kaum wieder zu Hause angekommen wird Cardinal zu einem Fall gerufen. Es wurde eine Mädchenleiche gefunden, tiefgefroren in einen Eisblock. Versteckt in einem alten Bergschacht. Es stellt sich heraus das es sich um eine Vermisste handelt, welche bereits seit mehreren Monaten gesucht wurde.

    Als wenig später eine weitere Leiche gefunden wird, ist man sich sicher das es sich um den gleichen Täter handelt. Dieser wurde von der Presse bereits als Windigo-Mörder bezeichnet.

    Die Geschichte ist in 2 Handlungsstränge unterteilt. Einmal geht’s um die Suche des Mörders und der weiteren Vermissten. Hierbei begleiten wir Detective John Cardinal. Der zweite Handlungsstrang geht um die interne Ermittlung gegen Cardinal, da bei ihm der Verdacht der Korruption besteht. Diese Ermittlungen werden durch seine Kollegin Lise Delorme geführt.

    Die ersten 100 Seiten ungefähr waren nicht ganz so rasant, doch dann nahm das Ganze langsam Fahrt auf. Der oder die Täter waren auch relativ früh bekannt, da es von ihnen ebenfalls Abschnitte zu lesen gab. Grausam was dort so geplant wurde. Die Spannung wurde dennoch gut bei behalten.

    Gefrorene Seelen hat mir relativ gut gefallen. Der Schreibstil ließ sich für mich sehr gut und flüssig lesen. Die Handlungsstränge wurden alle zum Ende hin gut zusammen geführt.

    Der Autor Giles Blunt war mir bisher nicht bekannt. Gefrorene Seelen lag aber bereits eine Weile auf meinem SuB so das ich es nun endlich einmal gelesen habe. Ohne große Erwartungen ging ich ran, wurde aber auch nicht enttäuscht. Mittlerweile habe ich auch heraus gefunden das es hier weitere Bände um John Cardinal gibt. Gefrorene Seelen war als Fall jedoch in sich abgeschlossen.

    John Cardinal war als Hauptprotagonist auch sehr gut ausgearbeitet. Seine Gefühle kamen gut herüber. Gerade auch seine Gewissenbisse da er aus einem früheren Fall Geld mitgingen ließ oder auch die Sorgen um die Krankheit seiner geliebten Frau Catherine.

    Insgesamt bekommt Gefrorene Seelen von mir 4 Sterne.

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    jimmygirl26s avatar
    jimmygirl26vor 5 Jahren
    Es gibt bessere

    Es gibt weit bessere Bücher als Gefrorene Seelen aber auch deutlich schlechtere. Teilweise zieht sich das Ganze man erfährt leider wer der Mörder ist und man braucht nur mehr zu warten bis sie ihn auch finden und erwischen. Werde dennoch die Folgebände lesen weil ich neugierig bin.

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    AllyPipervor 6 Jahren
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    das Einzigste was gefehlt hat war ein bißchen mehr Romantik - ansonsten war das Buch super Spannend u. sehr gut Beschrieben so das man sich gut hineinversetzen konnte..es lief alles wie im Film vor meinen Augen ab- super!! Wenn ich später mal dran denke werde ich immer denken ich habe den Film gesehen u. nicht das Buch gelesen :))

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Ziemlich grausam was sie mit den Opfern angestellt haben, aber gut geschrieben....
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    Ziemlich grausam was sie mit den Opfern angestellt haben. Aber gut geschrieben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    Das Buch fängt zwar etwas "zäh" an, aber spätestens nach dem ersten Kapitel kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Spannend bis zum Schluss, sehr gut geschrieben!
    Ich kann es nur empfehlen, freu mich schon auf andere Bücher des Autors!

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    HelgaRs avatar
    HelgaRvor 7 Jahren
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    1.Fall, John Cardinal/Lise Delorme.
    Das Buch ist sehr locker geschrieben und auch die Protagonisten waren mir recht sympathisch. Es fängt zwar langsam an, wird dann aber sehr spannend und das hält auch bis zum Schluß an.

    Es handelt sich um eine sehr krasse und brutale Vorgangsweise - also nichts für schwache Nerven - wobei ich nicht glaube, dass das Mordmotiv danach verlangt, das finde ich etwas überzogen.

    Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen und ich werde sicher auch bei Gelegenheit den 2.Fall "Blutiges Eis" lesen.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    Mein erster Thriller von diesem Autoren.
    Und ich fand ihn richtig Klasse. Die Jagd auf den Mörder durch den kanadischen Winter war mal etwas anderes und auf jeden Fall sehr gut.
    Nicht mein letztes Buch dieses Autors.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 7 Jahren
    Rezension zu "Gefrorene Seelen" von Giles Blunt

    Es herrscht tiefster Winter in Kanada. Die Temperaturen liegen weit unter dem Gefrierpunkt. Da wird in einem Minenschacht die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden, festgefroren in einem Eisblock. Das Kind wurde ermordet. Es werden noch weitere Kinder und Jugendliche in der Kleinstadt vermißt, und Detective John Cardinal glaubt, es hier mit einem Serientäter zu tun zu haben…
    * Meine Meinung *
    Dieser Thriller beschert seinen Lesern wahrlich eine Gänsehaut. Eigentlich beginnt die Geschichte noch relativ harmlos. Man lernt die Figuren kennen, erfährt etwas über deren Hintergrund, so daß man schnell ein genaues Bild bekommt. Dann wird die erste Leiche gefunden – grausam verstümmelt. Spätestens aber, wenn man die Passagen über den Mörder liest, gefriert das Blut in den Adern. So viel Grausamkeit, so viel Haß und Gewaltbereitschaft…
    Dieser Thriller ist wohl nicht geeignet für Leser mit schwachen Nerven. Dabei ist die Geschichte nicht wirklich blutrünstig, aber die Taten und Gedanken des Mörders sind schon schwer zu begreifen.
    Der Thriller ist durchdacht und intelligent und superspannend. Auch, wenn man schon früh erfährt, wer der Mörder ist, so ist die Spannung trotzdem immer da! Man hofft beim Lesen einfach nur, daß der Täter gefunden wird, bevor er sein nächstes Opfer weiter foltern und sogar töten kann…
    Auch gibt es zwei weitere Handlungen in diesem Buch, die gut in die Geschichte einfließen. Und zwar wird während der Suche nach dem Mörder auch noch gegen Detective John Cardinal selbst ermittelt – er steht unter Verdacht, einem Kriminellen polizeiinterne Informationen zugespielt zu haben. Und zusätzlich plagt den Detective noch die Sorge um seine kranke Frau Catherine…
    Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, das spannende Lesestunden garantiert.
    Fünf Sterne = ausgezeichnet

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