Giles Foden

 3.7 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf von Giles Foden

Giles Foden, geb. 1967 in Warwickshire, England, lebte seit seinem fünften Lebensjahr mit seiner Familie in Afrika. Der Vater arbeitete im Auftrag der Vereinten Nationen an Projekten in mehreren afrikanischen Staaten. Seitdem fühlt er sich eng mit dem afrikanischen Kontinent verbunden und machte ihn zum Handlungsort all seiner Romane. 1993 zog Foden zurück nach England, arbeitete drei Jahre lang für das "Times Literary Supplement" und ist jetzt Redakteur beim "Guardian". Er lebt in London.

Alle Bücher von Giles Foden

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Die Geometrie der Wolken

Die Geometrie der Wolken

 (13)
Erschienen am 23.01.2012
Der letzte König von Schottland

Der letzte König von Schottland

 (13)
Erschienen am 21.02.2007
Die letzte Stadt von Afrika

Die letzte Stadt von Afrika

 (3)
Erschienen am 24.04.2008
Die wahre Geschichte der African Queen

Die wahre Geschichte der African Queen

 (1)
Erschienen am 01.06.2006
Sansibar

Sansibar

 (1)
Erschienen am 22.06.2005
Turbulence

Turbulence

 (1)
Erschienen am 09.08.2011
The Last King of Scotland

The Last King of Scotland

 (1)
Erschienen am 19.10.2010
Mimi and Toutou Go Forth

Mimi and Toutou Go Forth

 (0)
Erschienen am 07.05.2010

Neue Rezensionen zu Giles Foden

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

Die Frage nach der Schuld
Barbara62vor 3 Jahren

Dr. Nicholas Garrigan, ein junger schottischer Arzt, trifft während des Putsches von Idi Amin gegen Milton Obote in Uganda ein.

Zunächst arbeitet er wie vorgesehen in einem Buschkrankenhaus, dann jedoch macht Amin, dem er zufällig begegnet, ihn zu seinem Leibarzt. Durch seine Nähe zum Diktator wird Garrigan immer mehr zu einem Teil des Schreckensregimes, zuglich ist er aber auch Opfer von Amins Bespitzelungen und ständig in Gefahr.

Der Roman von Giles Foden konfrontiert den Leser auf spannende Art und Weise mit der zeitlosen Frage nach der Schuld des Einzelnen in einem totalitären System.

Kommentare: 1
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Orishas avatar

Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden
Orishavor 8 Jahren

Ein junger Arzt geht nach Uganda – um seinem Vater zu entfliehen – ein Abenteuer zu erleben – sich selbst zu verwirklichen. Und er gerät in eine Zeit des Umbruchs: Am 25. Januar 1971 stürzt Idi Amin in einem unblutigen Putsch Milton Obote, nur um selbst ein blutiges Regime aufzubauen. Garrigan gerät mitten hinein in diesen Umbruch und wird als Amins Leibarzt an seinen Hof gerufen...

Zwar erhält man einen guten Eindruck in das Uganda der 1970er Jahre, aber leider ist das Buch zu langatmig geschrieben und ich habe es nach langem überlegen zur Seite gepackt.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden
sabatayn76vor 8 Jahren

Über exzessiven Sprichwortgebrauch und Bananenschnapsräusche

Inhalt:
Giles Foden erzählt vom Schotten Nicholas Garrigan, der nach Beendigung seines Medizinstudiums nach Uganda reist und dort als Arzt arbeiten möchte. Bald trifft er auf Idi Amin und tritt schließlich in seinen Dienst. Anhand Nicholas' Geschichte berichtet Giles Foden dem Leser vom Machtwechsel Obote/Amin, vom Leben, Aufstieg und Fall des ugandischen Diktators sowie von der Schuld, der Unschuld und der Verantwortung des Einzelnen in totalitären Regimen.

Mein Eindruck:
Giles Foden entwirft ein plastisches Bild von Uganda in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und bringt dem Leser die Geschichte des Landes und die Diktatur Idi Amins näher. Dabei beschreibt der Autor Massaker und Folterszenen (oft zu) detailliert, doch lässt seine Protagonisten eher farblos und oberflächlich erscheinen. Mir hat bisweilen die Authentizität gefehlt, und ich empfand einige Schilderungen als zu unrealistisch und unglaubwürdig. Leider bietet der Autor auch keine Aufklärung darüber, welche Anteile des Buches fiktiv sind und welche wahrheitsgetreu berichtet wurden - diese Information hätte ich mir sehr gewünscht, da ich mich mit ugandischer Geschichte nur wenig auskenne und nach der Lektüre gerne wüsste, ob Fodens Buch neben dem Unterhaltungswert auch historische Hintergrundinformationen bietet.

Mein Resümee:
Alles in allem ein gutes, spannendes und fesselndes Buch. Etwas schade finde ich jedoch, dass der Leser am Ende nicht sicher sein kann, was wahr und was fiktiv ist, und dass Foden seine Protagonisten eher farblos bleiben lässt.

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