Giles Foden Der letzte König von Schottland

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Inhaltsangabe zu „Der letzte König von Schottland“ von Giles Foden

In den Fängen des unberechenbaren Diktators Der junge Arzt Nicholas Garrigan läuft während des Militärputsches 1971 in Uganda dem neuen Machthaber Idi Amin buchstäblich in die Arme und verstrickt sich als dessen Leibarzt schnell im Herrschaftssystem des selbsternannten "Königs von Schottland". Zum Kinoereignis mit Forest Whitaker, Gillian Anderson u.a. die preisgekrönte Vorlage von Giles Foden. »Ein ungewöhnlich anschaulicher und glaubwürdiger Roman.« FAZ »Eine kluge literarische Annäherung an die Faszination der Macht und die Macht der Angst.« Brigitte

Der Roman konfrontiert den Leser auf spannende Art und Weise mit der zeitlosen Frage nach der Schuld des Einzelnen in einer Diktatur.

— Barbara62

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  • Die Frage nach der Schuld

    Der letzte König von Schottland

    Barbara62

    Dr. Nicholas Garrigan, ein junger schottischer Arzt, trifft während des Putsches von Idi Amin gegen Milton Obote in Uganda ein. Zunächst arbeitet er wie vorgesehen in einem Buschkrankenhaus, dann jedoch macht Amin, dem er zufällig begegnet, ihn zu seinem Leibarzt. Durch seine Nähe zum Diktator wird Garrigan immer mehr zu einem Teil des Schreckensregimes, zuglich ist er aber auch Opfer von Amins Bespitzelungen und ständig in Gefahr. Der Roman von Giles Foden konfrontiert den Leser auf spannende Art und Weise mit der zeitlosen Frage nach der Schuld des Einzelnen in einem totalitären System.

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  • Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

    Der letzte König von Schottland

    Milagro

    Ein junger schottischer Arzt verlässt in den 70er Jahren sein Elternhaus, um sich selbst vom übermächtigen Vatereinfluss zu befreien. Er reist nach Uganda, um in einem einfachen Krankenhaus auf dem Lande zu arbeiten. Durch Zufall trifft er während eines Unfalls auf den Staatspräsidenten Idi Amin. Diese Begegnung führt dazu, dass er schon nach kurzer Zeit dessen Leibarzt wird und damit das herrliche Leben, das der mächtige Politiker mit seinen Gefolgsleuten inmitten der Armut und des Elends, teilt - so genießen sie ihre Freizeit in einem Swimmingpool auf dem Dach in der Stadt, während die Bevölkerung unter der Regierung leidet. Die britische Regierung möchte Informationen über Amin durch den Arzt, dieser gerät immer tiefer in einen Abgrund, dem er eigentlich entfliehen will. Der Roman fesselt bis zum Schluss und beschreibt eindringlich, wie schnell man in eine Geschichte geraten kann, aus der es beinahe keinen Ausweg mehr gibt.

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    Himmelfarb

    22. February 2015 um 12:57
  • Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

    Der letzte König von Schottland

    Orisha

    23. April 2011 um 18:50

    Ein junger Arzt geht nach Uganda – um seinem Vater zu entfliehen – ein Abenteuer zu erleben – sich selbst zu verwirklichen. Und er gerät in eine Zeit des Umbruchs: Am 25. Januar 1971 stürzt Idi Amin in einem unblutigen Putsch Milton Obote, nur um selbst ein blutiges Regime aufzubauen. Garrigan gerät mitten hinein in diesen Umbruch und wird als Amins Leibarzt an seinen Hof gerufen... Zwar erhält man einen guten Eindruck in das Uganda der 1970er Jahre, aber leider ist das Buch zu langatmig geschrieben und ich habe es nach langem überlegen zur Seite gepackt.

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  • Rezension zu "Der letzte König von Schottland" von Giles Foden

    Der letzte König von Schottland

    sabatayn76

    29. November 2010 um 22:52

    Über exzessiven Sprichwortgebrauch und Bananenschnapsräusche Inhalt: Giles Foden erzählt vom Schotten Nicholas Garrigan, der nach Beendigung seines Medizinstudiums nach Uganda reist und dort als Arzt arbeiten möchte. Bald trifft er auf Idi Amin und tritt schließlich in seinen Dienst. Anhand Nicholas' Geschichte berichtet Giles Foden dem Leser vom Machtwechsel Obote/Amin, vom Leben, Aufstieg und Fall des ugandischen Diktators sowie von der Schuld, der Unschuld und der Verantwortung des Einzelnen in totalitären Regimen. Mein Eindruck: Giles Foden entwirft ein plastisches Bild von Uganda in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und bringt dem Leser die Geschichte des Landes und die Diktatur Idi Amins näher. Dabei beschreibt der Autor Massaker und Folterszenen (oft zu) detailliert, doch lässt seine Protagonisten eher farblos und oberflächlich erscheinen. Mir hat bisweilen die Authentizität gefehlt, und ich empfand einige Schilderungen als zu unrealistisch und unglaubwürdig. Leider bietet der Autor auch keine Aufklärung darüber, welche Anteile des Buches fiktiv sind und welche wahrheitsgetreu berichtet wurden - diese Information hätte ich mir sehr gewünscht, da ich mich mit ugandischer Geschichte nur wenig auskenne und nach der Lektüre gerne wüsste, ob Fodens Buch neben dem Unterhaltungswert auch historische Hintergrundinformationen bietet. Mein Resümee: Alles in allem ein gutes, spannendes und fesselndes Buch. Etwas schade finde ich jedoch, dass der Leser am Ende nicht sicher sein kann, was wahr und was fiktiv ist, und dass Foden seine Protagonisten eher farblos bleiben lässt.

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