Giles Foden Die Geometrie der Wolken

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Inhaltsangabe zu „Die Geometrie der Wolken“ von Giles Foden

Wetter macht Geschichte

Die Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944: Das Schicksal Europas hängt von den richtigen Wetterverhältnissen am Englischen Kanal an einem einzigen Tag ab. Ein Team alliierter Wissenschaftler soll sich auf eine akkurate 5-Tage-Vorhersage einigen – doch ist dies überhaupt technisch möglich? Und welchen Einfluss hat die Turbulenz, eins der letzten großen Mysterien der modernen Physik? Allein Wallace Ryman hat ein intelligentes System zu ihrer Berechnung erfunden, doch der sture Pazifist gibt sein Geheimnis nicht preis. Da wird das junge Mathegenie Henry Meadows nach Schottland gesandt, um Rymans System zu entschlüsseln. Doch bald geraten die Ereignisse – wie das Wetter – außer Kontrolle ...

“Spannende Poesie über Treue, Wetter und Politik.“ Literarische Welt

»Ein komplexer Wissenschaftsroman vor historischem Hintergrund mit spannenden Figuren, gut recherchiert und ebenso geschrieben.« ZDF Morgenmagazin

»Alles in diesem Roman ist in ständiger Bewegung, ein atmosphärisch dichtes Wechselspiel von Spannung und Reflexion.« Spiegel online

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  • Rezension zu "Die Geometrie der Wolken" von Giles Foden

    Die Geometrie der Wolken

    Anahid

    12. June 2010 um 18:15

    Henry Meadows ist einfach so Meteorologe geworden und wollte eigentlich ein unscheinbares Leben führen. Doch das Schicksal und die Zeit, in der er lebt, haben etwas anderes mit ihm vor. Es ist Krieg auf der Welt. Genau genommen beherrscht der 2. Weltkrieg gerade die Nachrichten. Deswegen muss Meadows auch eine Reise auf sich nehmen. Er wurde auserkoren, den missmutigen und verhärmten Wallace Ryman aufzusuchen. Dieser ist ein Experte, wenn es um die „Ryman-Zahl“ geht und auch was Wettervorhersagen betrifft. Die beiden Männer können sich nicht leiden und doch bestimmen sie das Weltgeschehen, denn der D-Day rückt näher und das Wetter ist noch nicht vorhergesagt worden… Niemand will, dass „Turbulenzen“ schuld sind, wenn der D-Day nicht gut ausgeht….. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mich von alleine nie an dieses Buch heran gewagt. Aber was sich so trocken anhört, wächst zu einer wirklich schönen Geschichte heran, in der es um Verantwortung, Leben, Liebe und auch um Turbulenzen geht. Meadows ist am Anfang der Geschichte noch recht jung und weiß gar nicht was ihn erwartet. Er lebt für seine meteorologische Forschung. Faszinierend ist, wie die unterschiedlichen Charaktere, Meadows und Ryman, aufeinander treffen. Meadows soll immerhin ein Rätsel aufdecken und entschlüsseln, weil der „Alte“ es nicht verraten will. Die Protagonisten handeln am Anfang etwas kopflos und ohne eine Ahnung, was die Handlungen für „Turbulenzen“ auslösen können. Das macht das Buch ungemein greifbar, da ich mich sehr gut selbst in die Gestalt hinein versetzen konnte. Wer hat nicht schon mal versucht die Verantwortung an jemand anderes abzugeben oder sogar die Verantwortung einfach ignoriert? Aber die Figuren wachsen während der Geschichte über sich hinaus und finden selbst einen Weg durch die Irrwege ihres Lebens. Mit unter ist es recht schwierig den Gesprächen zu folgen, da es sehr detailliert um das Forschungsgebiet Meteorologie geht. Die Gespräche sind oft gefüllt mit Wörtern, die ich nicht ganz verstanden habe und dann hatte ich ein paar Mal keine Lust mehr gehabt weiter zu lesen. Ich brauchte eine Pause, aber danach habe ich gerne weiter gelesen. Ich muss ja auch nicht alles verstehen. In der Geschichte gab es an sich dadurch keine Probleme. Ich bewundere den Autoren für die akribische Recherche! Das ist Wahnsinn, den man ehren muss! Aber wem das alles trocken vorkommt, dem sei gesagt: Es wird spannend, wenn die Truppen ausrücken. Zu Land und zu Wasser, ein spannendes Spektakel! Ein Buch für das man sich Zeit nehmen sollte. In einer schönen Sprache geschrieben, nimmt es uns mit in eine ganz andere Welt und beschert uns Eindrücke, über die ich so noch nie nachgedacht habe.

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  • Rezension zu "Die Geometrie der Wolken" von Giles Foden

    Die Geometrie der Wolken

    Natasha

    25. April 2010 um 11:59

    Der Meteorologe Meadows soll 1944 zusammen mit anderen Wissenschaftlern das ideale Wetter und damit den besten Zeitpunkt für die Landung der Alliierten in der Normandie bestimmen. Dazu soll er in Schottland einen zurückgezogen lebenden Wetterforscher zu dessen Entdeckung, der sogenannten "Ryman-Zahl" befragen. Aber alles läuft ganz anders als geplant und am Ende ist nicht nur Meadows' Leben verändert. Auf den ersten Blick ein Buch über das Wetter, aber hier steckt noch viel mehr drin: Das Leben, der Zufall, wie Kleinigkeiten unser Schicksal bestimmen können und natürlich die Frage, ob es so etwas wie Schicksal überhaupt gibt. Wenn man sich erst einmal an den etwas anderen Schreibstil und die vielen wissenschaftlichen Exkurse gewöhnt hat, ein sehr berührendes Buch. Nichts, das sich so zwischendurch lesen lässt, dieses Buch verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers.

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  • Rezension zu "Die Geometrie der Wolken" von Giles Foden

    Die Geometrie der Wolken

    Zebrafink

    10. April 2010 um 09:58

    Am Ende des zweiten Weltkriegs sollen die Metreologen einen Tag mit dem perfekten Wetter für eine Invasion finden. Diese Aufgabe erweist sich als besonders schwer, da viele Wissenschaftler auf unterschiedliche Art und Weise arbeiten und so unterschiedliche Prognosen entstehen. Herny Meadows ist damit beauftragt nähere Informationen über die sogenannte Rymann-Zahl herauszufinden. Leider wird seine Mission durch ein Unglück gefährdet. Gute und spannend geschrieben.

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