Giles Kristian

 4 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Götter der Rache, Winterblut und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Giles Kristian

Alte Kriegsgeschichten: Der Schriftsteller Giles Kristian wurde 1975 in Leicestershire geboren. Als Sohn eines englischen Vaters und einer norwegischen Mutter entwickelte er schon früh großes Interesse für große Heldengeschichten, wie z.B. Wikinger. Bevor er Autor wurde, war er in den 1990er Jahren Leadsänger der Popband Upside Down und modelte nebenher, um seine Musikkarriere zu finanzieren. Einmal in der Werbe-Branche drin entwarf er mit der Zeit sogar selber Werbekampagnen und arbeitete in einer Filmmarketing-Firma in New York. Während seines drei-jährigen Aufenthaltes dort, arbeitete er an seinem ersten Buch – Eine Wikinger Reihe. Nach deren Erscheinen folgten auch andere historische Bücher über Helden und Bürgerkriege. Mittlerweile findet man die Bücher des erfolgreichen Autors, dank zahlreicher Übersetzungen, in mehreren Ländern. Darunter auch seit 2014 in Deutschland. Heute arbeitet Kristian, wenn er nicht gerade seine nächste Kriegsgeschichte schreibt, als Botschafter in einer Armbanduhren Firma und wirkt bei zahlrechen Drehbüchern mit.

Alle Bücher von Giles Kristian

Cover des Buches Götter der Rache (ISBN: 9783453438248)

Götter der Rache

 (17)
Erschienen am 09.11.2015
Cover des Buches Winterblut (ISBN: 9783453438255)

Winterblut

 (10)
Erschienen am 14.11.2016
Cover des Buches Lancelot (ISBN: 9783453471764)

Lancelot

 (9)
Erschienen am 10.01.2022
Cover des Buches Raven - Blutauge (ISBN: 9783453471627)

Raven - Blutauge

 (5)
Erschienen am 10.04.2018
Cover des Buches Sturm des Todes (ISBN: 9783453438262)

Sturm des Todes

 (5)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Raven - Söhne des Donners (ISBN: 9783453471634)

Raven - Söhne des Donners

 (4)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Raven - Odins Wölfe (ISBN: 9783453471641)

Raven - Odins Wölfe

 (3)
Erschienen am 08.04.2019
Cover des Buches Camelot (ISBN: 9783453471870)

Camelot

 (0)
Erscheint am 15.03.2023

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Neue Rezensionen zu Giles Kristian

Cover des Buches Lancelot (ISBN: 9783453471764)N

Rezension zu "Lancelot" von Giles Kristian

Die Krieger Britanniens
nirak03vor einem Monat

Ein kleiner Junge macht sich auf, sein Leben zu meistern. Ein feiger Verrat hat dafür gesorgt, dass seine Familie vernichtet wurde. Auf seiner Flucht bekommt er unerwartet Hilfe und somit eine neue Chance auf Leben. Eine Insel ist nun seine neue Heimat. Hier lernt er alles, was er braucht, um Kämpfen zu können. Doch dann nimmt das Schicksal ihm auch diese Heimat. Zur gleichen Zeit versucht Uther Pendragon Britannien zu einigen. Es ist ihm nicht vergönnt. Sein Tod schafft Raum für den nächsten großen Krieger Britanniens. Der kleine Junge ist inzwischen zum Mann herangewachsen und wird ihn unterstützen. Dies ist die Geschichte von Lancelot, dem ersten Ritter Britanniens und seiner Freundschaft zu Arthur und Guinevere. Freundschaft, Liebe, Macht, Krieg, Verrat und Intrigen begleiten das Leben dieser drei.


Zunächst einmal habe ich mich beim Lesen dieses Buches gefragt, wieso mir der Autor Giles Kristian entgangen ist. „Lancelot“ ist ja nun nicht sein erster Roman mit historischem Hintergrund. Ich werde mir seine anderen Bücher jedenfalls mal aus der Nähe betrachten. Mir hat die Geschichte von Lancelot nämlich gut gefallen.


Die Saga rund um König Arthur ist ja allgemein bekannt und auch die Beziehung zwischen diesem großen Krieger, der schönen Guinevere und Lancelot ist schon oft Handlung in Büchern und TV gewesen. Meistens wird von Arthur erzählt. Von seinen großen Taten und Kriegen und von seiner Liebe zu Guinevere. Lancelot wird dabei immer nur kurz erwähnt. (Außer in „Der erste Ritter“ mit Richard Gere, ich liebe diesen Film).


Ich fand diesen Charakter hingegen schon immer wesentlich spannender als Arthur, also wollte ich die Erzählung über das Leben von Lancelot unbedingt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings muss man es schon lieben, Geschichten zu lesen, die sehr umfangreich und ausschweifend sind. Giles Kristian erzählt das Leben dieses Kriegers nämlich sehr ausführlich.


Angefangen bei seiner Kindheit in der fernen Heimat, über sein Leben auf der Insel bei der Herrin Nimue und später an der Seite von Arthur und darüber hinaus. Es ist tatsächlich so, dass gut die Hälfte des Romans schon vorbei ist, bevor man überhaupt Arthur begegnet. Auch sind die Ereignisse bis dahin jetzt nicht unbedingt wirklich spannend zu nennen, aber ich fand die Seiten trotzdem gelungen. Der Autor schildert richtig eindrucksvoll von dem Leben auf der Insel. Von den Gefühlen des Jungen und natürlich auch, wie er die schöne Guinevere wirklich kennengelernt hat.


Ich habe ihm jedenfalls jedes Wort geglaubt. Bis hierhin ist es eine wirklich schöne Geschichte über Freundschaften und die erste Liebe. Dann, als Lancelot die Insel verlässt und Arthur die Treue schwört, verändert sich die Geschichte. Jetzt kommen ausführliche Schlachtenszenen dazu und Intrigen und Verrat. Mir hat gut gefallen, wie Giles Kristian das Leben dieses Kriegers geschildert hat. Auch die Freundschaft zwischen Lancelot und Arthur wird glaubwürdig geschildert und die Liebe zu der schönen Frau ebenfalls. Aber auch wie es sich mit den böseren Charakteren wie Mordred verhält, wird glaubhaft mit eingeflochten. Diese Geschichte hat einfach alles, was eine gute Saga ausmacht.


In seinem Nachwort schildert der Autor, wie er überhaupt auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist. Er gibt nochmal interessante Einblicke in sein Autorenleben. Man spürt deutlich, dass auch Giles Kristian mit der Saga von König Arthur aufgewachsen ist.


Fazit:


„Lancelot“ ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Vertrauen und Verrat, Macht und Intrigen. Hier wird eine spannende Legende neu erzählt. Ich habe mich sehr gern von dieser Saga verzaubern lassen. Auch wenn es zu Beginn ein wenig Geduld bedurfte, um sich in dieser Geschichte zu verlieren, am Ende hat mich der Autor dann doch in seinen Bann gezogen und Camelot und Britannien sind vor meine Augen auferstanden. Gern mehr solcher schönen Geschichten.

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Cover des Buches Lancelot (ISBN: 9783453471764)A

Rezension zu "Lancelot" von Giles Kristian

Eine weltbekannte Saga, neu erzählt!
Anyah_Maria_Fredrikssonvor 2 Monaten

Ein brutaler Überfall in der Nacht, dann die Vertreibung mit anschließender Flucht - Lancelots junges Leben hat sich von einer Sekunde auf die nächste schrecklich verändert. Der Königssohn, der die Natur so sehr liebt und sie gut lesen kann, muss ein neues Leben beginnen. Für die kleine Gruppe, bestehend aus der Königsfamilie sowie engem Gefolge, ist es ein erbitterter Überlebenkampf. Morgaine, die Schwester seiner Mutter Elaine, übernimmt die Verantwortung für das Kind und befreit ihn, nimmt ihn bei sich auf. Noch einmal ändert sich alles für Lancelot. Die Herrin, wie sie jeder nennt, versprüht eine Art Zauber über die Menschen, die ihr wiederum mit Ehrfurcht begegnen. Die Zeit seiner Ausbildung verbringt Lancelot nun auf der Insel, die wir Avalon nennen. Die Mädchen und Jungen werden getrennt voneinander unterrichtet. Lancelot erhält die besten Lehrjahre und entwickelt sich zum erstklassigen Krieger.

 


Poetisch angehaucht und zugleich eindringlich ist die Sprache des Autoren. Mit seinem Schreibstil überrascht mich Giles Kristian sogleich positiv und kann mich für sich gewinnen. Die Lancelot-Sage, die ich bisher aus Sicht des Buches "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley kenne und liebe, wird hier neuartig erzählt. Im Original ist dazu bereits ein zweiter Band mit dem Namen "Camelot" erschienen. Der herangewachsene Lancelot wird neben Gawain der berühmteste der Ritter der Tafelrunde von König Artus sein, doch vorerst ist er ein Teenager. Es ist schön und aufschlussreich, die Geschichte aus Sicht des Jungen zu erfahren.

So klar vergebe ich wohlverdiente fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle den Roman um die Lancelot-Sage uneingeschränkt weiter. Leser und Leserinnen von historischen wie phantastischen Romanen kommen hier voll auf ihre Kosten und können sich vom charmigen Lancelot verzaubern lassen. Mit seinen 832 Seiten kann man mit dem Buch viele, schöne und intensive Lesestunden verbringen.

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Cover des Buches Lancelot (ISBN: 9783453471764)M

Rezension zu "Lancelot" von Giles Kristian

Tödliche Liebe
MichaelSterzikvor 2 Monaten

Die Artus-Sage gehört zu Großbritannien wie die Queen, oder der Tower. Dieser Mythos ist unsterblich. Ein sagenhafter Großkönig, der Britannien um 500 n. Chr. gegen die eindringenden Sachsen, Angeln und Jüten verteidigt hat. Nach dem Tod seines „Vaters“ erbte Artus als Nachfolger, ein zerrissenes Land. Viele regionale Könige bekämpften zwar die Sachsen, aber hatten auch mit diplomatischen Schwertgefechten untereinander mehr wie genug zu tun. Die Artus-Sage ist ein historisches, legendäres Drama mit vielen Personen, die allerdings auch geschichtlich überhaupt nicht gesichert ist. Der mystische Druide Merlin, Lancelot, Gaiwan, Parzival, Bors u.a. boten dieses Epos viele individuelle Geschichten innerhalb der Sage. Hinzu kommen noch magische Gegenstände wie das Schwert Excalibur, oder die Suche nach dem Heiligen Gral u.a. und auch Camelot als Herrschaftssitz sind feste Bestandteile dieser Sage. Natürlich gibt es auch die christliche Komponente – eine Vereinigung von Kriegern an der Tafelrunde, als Schwertbrüder vereint, die für die Gerechtigkeit und den Frieden für Gott kämpfen. 

Es gibt unzählige Romane, Erzählungen und Filme über diesen legendären König und seine Ritter. Besonders hervorgehoben wird die Dreiecksgeschichte von Artus, seiner Gemahlin Guinevere und dem besten Freund und Gefährten Lancelot. Diese komplizierte Beziehungskiste ist der Anfang vom Ende und katapultiert Lancelot in eine dramatische und schicksalshafte Schlüsselgestalt. Aber wer war Prinz Lancelot eigentlich? 

Giles Kristian gibt in seinem vorliegenden Roman: „Lanceolot“ diesen begnadeten Kriegsfürsten und engsten Freund von Artus, ein literarisches Gesicht. 

Die Zukunft Britanniens liegt um Dunkeln. Die Herrschaft der Römer ist nur noch eine blasse Erinnerung. Doch das Land ist zerrüttet, und die Zeit des Großkönigs Uther Pendragon neigt sich dem Ende entgegen. Fernab von den Zentren der Macht, auf einer kleinen Insel im tosenden Meer, wächst ein Junge auf, dessen Geschicke mit denen des Landes auf schicksalhafte Weise verknüpft sind. Ein grausamer Verrat machte ihn zum Waisen. Er ist mittellos, doch große Lehrmeister teilen ihr Wissen mit ihm. Er ist geschickt, und weiß mit Tieren umzugehen. Seine unverbrüchliche Treue zu einem neuen König wird dem Land Hoffnung schenken. Seine Liebe zu einer mächtigen Frau wird es spalten. Dies ist die Geschichte von Lancelot. (Verlagsinfo)

Giles Kristian hat sich sehr viel Mühe gegeben, ein authentisches Britannien zu präsentieren. Ein Land im Auf- und Umbruch – zwischen alten Göttern und dem Christengott, zwischen Herrschaftsansprüchen, Intrigen und Verrat und von einer Treue und Liebe, die als ein Muster spätere Jahrhunderte überdauern wird. Ist „Lancelot“ nun eher der Fantasy, oder dem Genre „Historischer Roman“ zuzuordnen. Giles Kristian hat sich für die Seite des Geschichtlichen entschieden. 

 

Der größte Kritikpunkt sind die ersten 400 Seiten, denn diese erzählen wie Lancelot vom verstörten Kind, über einen verliebten Jugendlichen, zum anfänglichen erwachsenen Krieger heranwächst. Das nimmt 50% der gesamten Handlung ein, und ist absolut überdimensioniert. Auch wenn hier seine ersten Freunde, seine „Liebe“ zu Guinevere, die ersten Bausteine seines Charakters formen, so tritt man hier manchmal länger auf ein, und der gleichen Stelle. Es gibt bis zum Auftauchen von Artus natürlich auch spannende, vielseitige Szenen, allein die Dialoge und das die Person von Merlin sind wirklich toll erzählt, aber vielleicht hätte man aus diesem Part den ersten Band einer Trilogie machen können?!

Es hätte kürzer sein sollen, denn in den nächsten 400 Seiten gibt es auch Zeitsprünge von mehreren Jahren, die bestimmt interessant und nachhaltig hätten erzählt werden können. So stolpert man relativ fix an die Seite von Artus, dann in die Sachsenkriege, um dann von Artus per Eilauftrag ins Exil geschickt zu werden. Dieser kriegerische Auftrag soll Lancelot von Guinevere distanzieren, aber wahre Liebe kennt zeitlichen Grenzen und Lancelot brüderliche Treue und Liebe auch zu Artus erfüllen und beendet sein Schicksal, so wie man es erwartet hat. 

„Lancelot“ ist als Figur, als Charakter ist sehr ambivalent dargestellt. Der naive, tierfreundliche, und auch ehrgeizige Königssohn kann später hervorragend mit dem Schwert töten. Ein Fürst des Krieges und des Todes – aber in der Liebe bewegt und handelt er wie ein kleiner, naiver, von Amors Pfeilen getroffener Mann. Im Grunde weiß er, was er anrichtet, aber es ist ihm völlig egal, auch wenn es Menschenleben kosten wird. 

Der zweite Teil des Romans ist grandios. Das Zusammenspiel zwischen Artus und Lancelot ist sehr gut, aber zu wenig, manchmal zu oberflächlich erzählt. Auch die innenpolitische Brisanz, die Spannung unter den Königen von Britannien, Irland und Schottland gehen faktisch in dem Liebesdrama unter. Schade – denn Giles Kristian ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. 

Der Autor konzentriert und orientiert sich an den klassischen Elementen der Sage. Excalibur, Camelot, Merlin, die Herrin vom See, Mordred usw. werden verwendet – mal mehr – mal weniger intensiv. 

Das Projekt „Lancelot“ wäre sehr gut gewesen, wenn es eine Trilogie gegeben hätte, kein eigenständiger Roman. Die Sage um Artus ist auch zu komplex, selbst wenn man sich auf einen Charakter fokussiert. 

Nichtsdestotrotz ist „Lancelot“ von Giles Kristian gut. Unterhaltsam, spannend erzählt und die Dialoge sind erstklassig. Man wird vielleicht von „Lancelot“ nicht vollumfänglich begeistert sein – aber den Autor sollte man sich verdammt gut merken. 

Fazit

Dramatische Liebesgeschichte mit großartiger Action und tollen Charakteren. Der Autor hat mich überzeugt – die Geschichte hat viele Verbesserungen nötig. Ein Director’s Cut – wäre hervorragend. 

Michael Sterzik

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