Giles Milton Die wundersame Nase des Edward Trencom

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Inhaltsangabe zu „Die wundersame Nase des Edward Trencom“ von Giles Milton

Nicht nur für Käseliebhaber: köstlich, charmant, einfach exzellent – ein Roman zum Sattlesen! Edward Trencom hat sich bisher immer auf seine Nase verlassen können. Dieses besonders lange und empfindsame Riechorgan zeichnete schließlich alle Männer seiner Familie aus. Ohne sie könnte er auch nicht den berühmtesten Käseladen Englands betreiben. Doch als Edward über eine Truhe mit Familiendokumenten stolpert, muss er mit Schrecken feststellen, dass seit neun Generationen keiner seiner Vorfahren eines natürlichen Todes gestorben ist. Nun scheint er selbst an der Reihe zu sein. Doch wie entkommt man seinem Schicksal, wenn man nicht einmal weiß, was dahintersteckt?

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  • Rezension zu "Die wundersame Nase des Edward Trencom" von Giles Milton

    Die wundersame Nase des Edward Trencom

    BertieWooster

    08. October 2009 um 20:01

    Hauptfigur des Buches ist Mr. Edward Trencom, Inhaber eines Käseladens in London, dass seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist. Da Buch spielt größtenteils im Jahr 1969. Er führt ein zufriedenes Leben, das von Routine geprägt ist. Dies gilt insbesondere auch für sein Liebesleben mit seiner Ehefrau Elisabeth (immer nur Sonntags). Herausragendes Merkmal an Mr. Trencom ist seine Nase (wie der Titel des Buches schon verrät). Diese ist, wie der Käseladen, ein Familienerbstück, die ihm besonders in seinem Beruf sehr zu gute kommt. Ihr hat er es u.a. zu verdanken, dass er Englands führender Käseexperte ist und schon mehrere Bücher über das Thema verfasst hat. Nun beginnt jedoch langsam eine Veränderung in seinem Leben und auch in seiner Verhaltensweise. Bisher hat er z.B. Münzen von römischen Kaisern gesammelt. Jetzt interessiert er sich aber zunehmend für byzantinische Kaiser. Als ihn ein unbekannter Besucher warnt, dass er beobachtet wird und sich in Gefahr befindet, erinnert er sich an seine Familiengeschichte, in der sein Vater und Großvater ins Ausland gingen und dort den Tod fanden.Als er seinen Beobachter verfolgt kommt ihm seine ausgezeichnete Nase sehr zu pass. Denn auch wenn er ihn aus den Augen verliert, kann er ihn anhand seines markanten Tabakgeruchs erriechen. Da bekommt die Redewendung "immer der Nase nach" gleich eine andere Bedeutung. Als er auch noch im Keller eine Kiste mit Papieren über seine Familiengeschichte findet, dreht sich sein Leben nur noch um diese. Was hat fast alle seine direkten männlichen Vorfahren dazu veranlasst ein zufriedenes Käseliebhaberleben in London aufzugeben und nach Griechenland oder die Türkei zu gehen, um dort gewaltsam den Tod zu finden? Und vor allem was hat die Nase der Trencoms damit zu tun? Seine Recherchen verändern Edward. Seine Frau sieht das mit einem lachenden und einen weinenden Auge, da sich auch sein Liebesleben aktiviert. Die männlichen Nachbarn blicken ihn fast neidisch an. Das Buch ist ganz amüsant geschrieben. Neben der laufenden Erzählung des Jahres 1969 wird die Familiengeschichte auch aus der Sicht seiner verstorbenen Ahnen erzählt. Nach dem Klappentext hätte ich vermutet, dass es sich um einen witzigen Abenteuerroman handelt. Witzig ist er schon, aber weniger abenteuerlich. Im ersten Teil erfährt man sehr viel über die einzelnen Käseregionen der Welt. Aber auch über die Geschchte Griechenlands und Konstantinopels erfährt man einiges, da die Vorfahren Edward stets in kriegerischen Zeiten bzw. wenn Griechenland in Not war, ins Ausland aufgebrochen sind.

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