Giles Smith Lost in Music

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Inhaltsangabe zu „Lost in Music“ von Giles Smith

Mit Lost in Music gelang Giles Smith ein echter Bestseller, der es bis in die Top-Ten-Jahrescharts des Rolling Stone, Musikexpress, Spex und Intro schaffte. Seine herrlich selbstironische Abrechnung mit dem Popstar-Traum ist inzwischen einer der Klassiker der Pop-Literatur. Nick Hornby

Fragwürdiger Musikgeschmack aber unbedingtes "must read" für Musikliebhaber nach dem Motto "laugh out loud"

— thursdaynext
thursdaynext

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    Lost in Music
    thursdaynext

    thursdaynext

    Giles Smith, ein 1962 geborener Brite ist wirklich verloren. Seit frühester Jugend. Ein Opfer der Popmusik. Ein Schicksal als ewiger Berufsjugendlicher ist bedrohlich erkennbar. Aber auch ein aufmerksamer Beobachter der Auswüchse dieser Sucht auf ihn und andere. Er schreibt so herrlich ehrlich, dass man sich selbst, oder Bekannte in etlichen seiner Begebenheiten wiedererkennt. „... Das ist wohl einer der Nachteile, wenn man aus er Mittelklasse kommt. All deine Gesten der Ablehnung und des Widerspruchs werden unterlaufen und verlieren sich mit der Zeit.....Meine Freundin erzählte mir, dass sie 1978... ein Konzert der Boomtown Rats besuchte....Sie war vierzehn, trug ein Second Hand Dinnerjacket und Pfennigabsätze. Beide trugen sie Buttons mit der Aufschrift: Was nicht auf den Buttons stand war, dass sie auch die Leute waren, deren Eltern sie gerade bis vor die Tür gefahren hatten.“ Seine Gedanken zur Präsentation seiner Plattensammlung bitte selbst lesen. Vielleicht erinnert der eine oder die andere da etwas ;) Mit der Band „Cleaners from venus“ https://www.youtube.com/watch?v=P4xeT7phuog durfte er sogar am Popstarleben schnuppern. Lost in Music ist eine wunderbare Victims of Pop Biographie die nur deshalb nicht die volle Sternzahl erreicht, weil der Autor des Buches sehr böse über Pink Floyds „Dark Side of the moon“ herzog. So herzlich ich lachen musste so angefressen war ich von seinem indiskutablen Musikgeschmack G Ein dodoeskes Musikliebhaber Must have bleibt das bezaubernd becoverte Taschenbuch dennoch. Lesen! Unbedingt!

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    thursdaynext

    thursdaynext

    15. November 2014 um 16:53
    Pashtun Valley Leader Commander schreibt Dark Star ist auch nüchtern genossen ein Hochgenuss

    Hand aufs Herz : Hast du es ausprobiert ?!

  • Cleaners from Venus

    Lost in Music
    rallus

    rallus

    "Wenn sich die Leute heutzutage darüber beschweren, dass die Hitparaden voller Scheiße sind, vergessen sie eine wichtige Sache: Selbst als die Charts großartig waren, waren sie immer noch voller Scheiße. Die Charts sind dazu gemacht, dass sie voller Scheiße sind." Lost in Music ist eine Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte voller Bands und Lieder. Die Liebe zu Pop. Giles Smith wächst mit seinen 3 älteren Brüdern in Colchester auf, einer der "langweiligsten Städte in Großbritannien". Von Ruhm und Pop ist hier nicht viel zu sehen, außer dass vielleicht in der Nähe Marc Bolan sein Leben in einem Austin in einer Kurve ausgehaucht hat. Giles sammelt Platten, Pop-Platten, was heißt sammeln. Platten sammelt man nicht man hat sie und hört sie sich an. Popliebhaber haben Lücken in ihren Platten, weil sie sie nicht sammeln sondern kaufen, damit sie sie hören können. Giles hat auch sogenannte Fehlkäufe und verschämte Objekte in seiner Sammlung. Als er eines Tages in seine Studenten Wohnung zieht, bleiben 16 Platten am Grunde des Kleiderschrankes zurück. Die schlüssige Erklärung zeigt viel von Giles und seinem Musikverständnis. Auch warum er um Pink Floyd herumgekommen ist, ist eine der schönsten Geschichten dieses Buches. Was ein Furz am Ende des omnipräsenten "Dark side of the moon" doch so alles ausrichten kann.... Natürlich wird auch eine Band gegründet, wenn der Ruhm nicht nach Colchester kommt, soll er wenigstens AUS Colchester kommen. Die Begegnung mit Martin Newell führt zu den Cleaners from Venus und zu 2 Platten, die wenigstens in Deutschland auf 400 Plattenkäufer stossen. Cleaners from Venus, bzw. gerade Martin Newell will das Musikbusiness boykottieren und verkauft seine Lo-fi Cassetten (im Jahre 1983 gab es schon Lo-Fi, bevor der Begriff als Marketing von der Musikindustrie gebraucht wurde) im Selbstvertrieb. Auch hier lohnt ein nachträgliches Reinhören in die vergrabenen Perlen der Popmusik. Nicht nur die vielen Referenzen, Beispiele der Musik und Geschichten machen das Buch zu einem der schönsten und wertvollsten Musikbücher, auch der ungemein witzige, direkte und treffende Stil von Giles Smith trägt das Buch, was man kaum weglegen kann. Ein Highlight zum immer wieder lesen und Entdecken! Wer hören will muss lesen.

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