Gill Gartenstadt Flying Fish & Fado

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Inhaltsangabe zu „Flying Fish & Fado“ von Gill Gartenstadt

Fernando ist Buchhändler in der ältesten Buchhandlung der Welt, bei Bertrand in Lissabon, und wird von einem Heteronym* heimgesucht: Lucardo (Anagramm für Odracul) verbeißt sich in seinem Kopf, und zu traurigen Fadoklängen aus dem Restaurante Fermentacao schreiben sie an einem Vampirroman. Vladimir ist Modedesignstudent in Berlin der 90er Jahre und gerät auf die schiefe Bahn, weil ihm ein wunderliches Buch in die Hände fällt. Mit seinem Flying Fish & Fado Service treibt er fortan sein Unwesen in der Berliner Clubszene und bekocht seine Kunden in deren Küche, vergiftet sie mit Fugu und singt Fado, während sie bei vollem Bewusstsein sterben. * Heteronyme sind fiktionale Persönlichkeiten, als deren Sprachrohr sich der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa verstand.

leider langweilig

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Ein Schreibversuch. Manche mögens.

— wandablue
wandablue

Wirklichkeit und Traum werden durch das Auftauchen eines Heteronyms vermischt und Lissabon und Berlin durch das Gefühl des Fados verbunden.

— c_awards_ya_sin
c_awards_ya_sin

Was ist Traum? Was ist Wirklichkeit? Kennst Du Dein Heteronym?

— kingofmusic
kingofmusic

ein skuriler, origineller Roman mit schrägen Szenen in Lissabon und Berlin

— efell
efell

Reise zwischen Lissabon und Berlin - schön schräg

— kruemelmonster798
kruemelmonster798

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  • Leserunde zu "Flying Fish & Fado" von Gill Gartenstadt

    Flying Fish & Fado
    GillGartenstadt

    GillGartenstadt

    Olá und bom dia, liebe Lissabon- und Literaturliebhaber,zum 6.6.2017 habe ich schon 10 Plätze im Restaurante Fermentacao für Euch reserviert, die Tische stehen draußen im lauschigen Innenhof in der Alfama, dem ältesten Stadtteil Lissabons. Ihr seid herzlich eingeladen, bei einem köstlich kühlen Sagres und dem prato da casa: polvo, Tintenfisch, mit mir über meinen neuen Roman FLYING FISH & FADO zu plaudern. Lasst Euch nicht stören vom Sound der kaputten Sprechanlage an der Hauswand, schon bald werden die Fadomusiker aufspielen und Euch mit ihren wundervoll melancholischen Klängen verzaubern, während bunte Bänder über unsere Köpfe flattern und sich die Abendröte in den Tellern widerspiegelt.Wie Ihr dahin kommt?Die Reisekosten müsst Ihr Euch natürlich selbst mental erarbeiten, indem Ihr dieser kleinen Wegbeschreibung folgt und einfach meine Fragen beantwortet:Hättet Ihr auch gerne mal ein Heteronym wie Fernando Pessoa? Wer könnte diese fiktionale Persönlichkeit sein? Und was würde sie mit Euch machen?Wenn Ihr Eure unterhaltsamen Überlegungen in unseren feinen literarischen Zirkel einbringt, dann liegen auf Euren Plätzen zur Wahl:7 Taschenbücher, die ich gerne individuell signiere, und 3 eBooks im MOBI Format (Amazon Kindle)Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf die nette Lesezeit und den Austausch mit Euch! Divirta-se! Viel Spaß!Gill << Hier links die schmale Beco Barrelas führt zur Leseprobe.Zum Inhalt:Fernando ist Buchhändler in der ältesten Buchhandlung der Welt, bei Bertrand in Lissabon, und wird von einem Heteronym* heimgesucht: Lucardo (Anagramm für Odracul) verbeißt sich in seinem Kopf, und zu traurigen Fadoklängen aus dem Restaurante Fermentacao schreiben sie an einem Vampirroman.Vladimir ist Modedesignstudent in Berlin der 90er Jahre und gerät auf die schiefe Bahn, weil ihm ein wunderliches Buch in die Hände fällt. Mit seinem Flying Fish & Fado Service treibt er fortan sein Unwesen in der Berliner Clubszene und bekocht seine Kunden in deren Küche, vergiftet sie mit Fugu und singt Fado, während sie bei vollem Bewusstsein sterben.* Heteronyme sind fiktionale Persönlichkeiten, als deren Sprachrohr sich der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa verstand. Bitte beachtet vor der Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 130
  • guter Versuch

    Flying Fish & Fado
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    07. July 2017 um 12:12

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Sowohl das Titelbild als auch Klappentext und die Aussagen der Autoren dazu, haben mich sehr angesprochen. Die Idee, die Idee von Pessao aufzunehmen und mit neuem Leben zu erfüllen, hat mich von Anfang an fasziniert. Sehr spannend erschien mir auch, die beiden Schauplätze Berlin und Lissabon gegeneinander zu setzen. Berlin kenne ich sehr gut, in Lissabon war ich jedoch noch nie. Dass es außerdem um Musik gehen sollte, um Literatur und eben auch um ein wenig Skurrilität und Fantastik, hat mich begeistert. Leider hat es sich dann gezeigt, dass die Autorin eine ganz andere Vorstellung davon hatte als sie bei mir erzeugt hatte. Für mich blieben die beiden Hauptfiguren blass, obwohl die Figur seitenweise durch Lissabon lief, was zu langen Beschreibungen führte, und sich viele Gedanken machte, entstand vor meinem geistigen Auge kein klares Bild der Umgebung. Das war auch in den Abschnitten, die in Berlin spielten, nicht anders. Auch die Handlung erwies sich als wenig interessant. Dazu kommt, dass das Buch auch sprachlich eher eine Herausforderung darstellt und sich nicht flüssig, in einem Rutsch lesen lässt. Mich hat die Autorin mit dieser Art der Umsetzung leider nicht erreicht.

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    • 2
  • Ist das Kunst oder kann das weg?

    Flying Fish & Fado
    wandablue

    wandablue

    Ist das Kunst oder kann das weg?Das von Gill Gartenstadt vorgestellte Thema wäre an und für sich gar nicht uninteressant. Anhand von Fernando Pessoa, einem portugiesischen Klassiker, lässt die Autorin sogenannte Heteronyme durch Portugals und Deutschlands Hauptstädte geistern. Ja, geistern muss man fast wörtlich nehmen, denn die Protagonisten, Fernando und Vladimir, der erstere in Lissabon, der zweite in Berlin heimisch, haben nicht viel Fleisch und Blut auf den Knochen. Ein Heteronym ist die ausgedachte Figur eines Autors, mit der er sich identifiziert. Neben Fernando und Vladimir kommt noch ein echtes Geistwesen ins Spiel, ein gewisser Lucardo, der eine Art Vampir ist, der aber kein Blut saugt und in „Fernando fährt“. Die Handlung ist ziemlich wirr und kraus, soweit sie überhaupt existiert. Einer will mithilfe des ihm innewohnenden Geistvampirs ein aufsehenerregendes Vampirbuch schreiben, ein anderer Karriere machen. Als es nicht gelingt, wird er eine Art DragQueen, à la Olivia Jones, singt Fado und meuchelt seine Liebhaber. Wieso? Das weiss man nicht. Weil es halt strange ist. Eine Handlung im normalen Sinn gibt es nicht. Der Roman ist durchzogen von Belehrungen über die Buchhandlung Bertrand in Lissabon oder andere städtebaulichen Fakten, über das Leben Pessoas, etc. Das mutet manchmal an wie das auszugsweise Lesen in einem Reiseführer. Obwohl ich beide Hauptstädte sehr gut kenne, ist bei mir weder ein Berlin- noch ein Lissabonfeeling aufgekommen. Die Atmosphäre ist nicht rübergekommen. Wenn ich den Versuch der Autorin, die Stimmung der Örtlichkeiten in den Griff zu bekommen, mit den versierten Beschreibungen der Autoren meiner kürzlichen Lektüren vergleiche ("Die Brandungswelle", Glaudie Galley, "Das Gedächtnis der Insel", Christian Bude, "Bis an die Grenze", Dave Eggers oder auch "Ein Mann der Tat", Richard Russo, der eine US-Kleinstadt beschreibt), schneidet Gartenstadts atmosphärische Umsetzung leider schlecht ab. Ein paar Straßenzüge aufzuschreiben, die die Protagonisten entlangschlendern, das reicht nicht, um Stimmung zu erzeugen, Fadosänger auftreten zu lassen und Fadotexte zu rezitieren, auch nicht. Was sonst noch fehlt: Es fehlen Dialoge, es fehlt soziales Umfeld, es fehlt Spannung, Beziehung, Motiv, es fehlt alles. Warum sind die Menschen, wie sie sind? Wenn schon äusserlich nichts passiert, sollte doch im Inneren der Protagonisten etwas los sein. Das ist nicht der Fall. Die Protagonisten sind und bleiben blutleer. Wie das mit dem Inbesitznehmen Fernandos durch den Vampir Lucardo funktioniert, was interessant gewesen wäre, ist nur angedeutet. Kommunikation zwischen den beiden findet ebenfalls nur minimalistisch statt. Auf der Berliner Ebene: Warum wird jemand zum Mörder, nur weil er eine Enttäuschung erlebt? Die Auflösung nachher wirkt entweder billig oder hilflos, wie man es eben beurteilen will.  Die Autorin meint, sie hätte ihren Roman an Pessoas, ebenfalls arg handlungsarmes, fragmentarisches Werk angepasst. Nun, das muss schiefgehen. Denn diese Art von Literatur ist Klassik, heute nur noch wenig angesagt und es würde außerordentlich viel künstlerisches Handwerkszeug und Können erfordern, handlungsarme Fragmente auf faszinierende Weise ins Heute zu transportieren. Pessoa mag Kunst sein, "Flying Fish und Fado" ist es meiner Meinung nach nicht. Sprachlich gibt es keine Höhepunkte. Abiaufsatzniveau. Das ist ja nicht übel, reicht aber nicht fürs anerkannte Autorenhandwerk. Abschließend möchte ich Bodo Kirchhoff aus seinem Büchlein „Widerfahrnis“ zitieren: „Wussten Sie, dass der immer verbreitetere Wunsch, den eigenen Namen nicht bloß am Türschild, sondern auch auf einem Buchumschlag zu sehen, der Tod des guten Buches ist?" Damit bringt der Autor meine eigene Meinung, was Selbstpublisher betrifft, ziemlich gut auf den Punkt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Fazit: Strange ist gut, wenn man es kann. Kategorie: i.w.S. UnterhaltungVerlag: Gill Gartenstadt, 2017

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    • 13
  • Fado, ein Heteronym und ein Ende wie man es sich...

    Flying Fish & Fado
    c_awards_ya_sin

    c_awards_ya_sin

    01. July 2017 um 11:36

    Man kann das Gefühl des Fados nicht greifen, aber man spürt es von der ersten bis zur letzten Seite dieses Buches. Der deutlichste rote Faden dieses Buches, doch bei genauem Lesen entdeckt man viele Kleinigkeiten die wiederkehren, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt ist dieses Buch nicht die typische Sommerlektüre, auch wenn sie sich gut dazu eignet. Doch es ist nötig sich mit dem Buch zu beschäftigen, es richtig zu lesen und nicht einfach nur die Seiten umzublättern. Wer dies nicht tut verpasst einiges und das wäre schade. Gill Gartenstadt schafft hier eine Geschichte, die den Leser lange im Unklaren lässt und ich denke es ist ihre Intention den Leser auf die kleinen Dinge aufmerksam zu machen. Die saudade zu spüren, die Sehnsucht nach besseren Zeiten. Am Ende wird vieles klar sein. Um nicht zu viel über die Geschichte zu verraten, denn sie nimmt auch ungeahnte Wendungen, nur so viel: Fernando ist Buchhändler in Lissabon, genauer in der Livraria Bertrand, der ältesten Buchhandlung der Welt. Er träumt davon ein erfolgreiches Buch zu schreiben und als das Heteronym Lucardo in sein Leben tritt scheint dies für ihn auch endlich möglich. Auf der anderen Seite lernt man Vladimir im Berlin der 90er kennen. Seine Geschäftsidee? Kochen, Fado und ein gewisser Bonus. Wer gerne auch mal ein etwas experimentelleres Schreiben bevorzugt mit wirklich innovativen Ideen, dem kann ich das Buch empfehlen. Er wird belohnt mit dem schönen Gefühl der Melancholie des Fado und erfährt was Fernando und Vladimir verbindet. Ein Ende wie man es sich wünscht, vermutet hat, auf das man nie gekommen wäre, das überrascht? Auf jeden Fall ein Ende, das mir sehr gefallen hat.  

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  • Fliegende Fische, Fado und Fernando Pessoa

    Flying Fish & Fado
    kingofmusic

    kingofmusic

    29. June 2017 um 09:10

    „Nur wenn man schreibt ohne anderen gefallen zu wollen, ist man frei.“ (S. 225)Dieses Credo scheint sich die deutsche Autorin Gill Gartenstadt auf die Fahne geschrieben zu haben. Das soll jetzt allerdings in keinster Weise abwertend gemeint sein! So schreibt sie auch in ihrem neuen Roman „Flying Fish & Fado“ frei von der Leber weg ohne sich an „klassische“ Romankonventionen zu halten. Als Inspiration zu ihrem Roman diente ihr u. a. Fernando Pessoas „Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares“ – eine keiner wirklichen Handlung folgende Aneinanderreihung loser Gedanken, die zur intensiven Beschäftigung mit selbigen einladen. Zwar gibt es bei „Flying Fish & Fado“ zwei parallel laufende Handlungsstränge in Lissabon und Berlin; der (richtige?) Zusammenhang zwischen diesen beiden ergibt sich allerdings erst zum Schluss. Der geneigte Leser sollte also Geduld bei der Lektüre haben – als „Zwischen Tür und Angel“-Lektüre eignet es sich nicht unbedingt.Die Figuren, die Gill Gartenstadt entworfen hat, sind allesamt Eigenbrödler, die lieber für sich und in Ruhe leben wollen, es aber teilweise (und jeder auf seine Art und Weise) nicht können. So wird Fernando (Buchhändler in Lissabon) von einem Heteronym heimgesucht, mit dem er sich (endlich) einen langersehnten Traum erfüllt: er schreibt einen Vampirroman, der auf wundersame Weise vom Lissabon der Jetztzeit im Berlin der 1990er Jahre landet, wo er dem jungen Modedesignstudenten Vladimir in die Hände fällt. Was danach mit Vladimir passiert soll jeder selber rausfinden *g*.Man darf bei der Lektüre von „Flying Fish & Fado“ bis auf wenige Ausnahmen keine „lyrische“ Sprache erwarten; dafür ist sie zu einfach (mit teilweise derbem Vokabular) gehalten. Aber zum großen Teil passt sie auch exakt zu den Figuren wie der berühmte Deckel auf den Topf.Die „Wanderungen“ von Fernando und Vladimir durch Lissabon respektive Berlin zeugen von einschlägigen Orts- und Szenekenntnissen, so dass der Leser durchaus ein lebendiges Gefühl für die jeweilige Stadt bekommt.Das alles macht aus „Flying Fish & Fado“ keine Weltliteratur, aber ich glaube auch nicht, dass dieser Roman aus diesem Anspruch heraus entstanden ist. Trotzdem bin ich mir sicher, dass Gill Gartenstadt mit ihrem Roman das richtige Publikum findet, dass sich für ein paar (Lese-)Stunden aus der realen Welt ausklinken und abtauchen will in traurig-schöne Fado-Gesänge und wunderschöne Zitate aus der Feder von Fernando Pessoa.

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    • 4
  • Fado - ein wunderbareer Gesang

    Flying Fish & Fado
    efell

    efell

    25. June 2017 um 13:46

    Flying Fish und Fado - der Titel gefällt mir sehr gut, sommerlich, spritzig, genauso wie das Cover. Es mich gleich urlaubsmäßig angesprochen hat. Wunderbar bunt, fast paradiesisch!Fado - diese Passagen sind im Roman sehr gut gelungen, sowohl in Lissabon als auch in Berlin kam meine Seele zum Schwingen und ich fühlte richtig die melancholische, triste Stimmung im Raum. Die Geschichte in Lissabon war ziemlich schräg, skuril, Fernando ein einsamer Buchhändler, der mit Hilfe seines Heteronym Lucardo ein Buch schreiben konnte - immer wieder Einschübe mit sehr philosophischen, nachdenklichen Phasen. Aber es taucht bei mir die Frage auf, ob Fernando schizophren ist, oder manisch mit dem Heteronym und depressiv ohne Lucardo lebt?Ganz anders die realistische Geschichte von Vladimir in Berlin, der mit seinem eigentlich guten, originellen Programm gefühllos nur Furchtbares anstellt und erst zum Schluss zur Besinnung kommt und aus seinem Wahn aussteigen kann.Irgendwie ist der Roman faszinierend, aber auch schwer verständlich, mit vielen Fragen, was sollen diese Geschichten eigentlich bedeuten, wo sind die Verbindungen?

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  • Reise durch Raum und Zeit

    Flying Fish & Fado
    kruemelmonster798

    kruemelmonster798

    21. June 2017 um 22:26

    Das Buch ist mir zuerst durch das Cover aufgefallen - ein wirklicher Hingucker. Der Hintergrund zum verwendeten Motiv wird auch im Buch erläutert, das fand ich interessant. Die Story an sich ist reichlich abgefahren und wechselt zwischen dem heutigen Lissabon und dem Berlin der Neunziger. Und sie ist gespickt mit vielen kleinen verrückten Details (z.B. einem ordnungsliebenden und spüllappenschwingendem Heteronym). Mir haben beide Ebenen mit ihren jeweiligen Darstellern auf ihre Weise gut gefallen - mir fällt es etwas schwer, hier genauer darauf einzugehen ohne zukünftigen Lesern schon zu viel von der Handlung zu verraten. Ich habe mich jedenfalls sehr gut amüsiert, zwischendrin hatte das Buch für mich mal etwas Längen, dafür war es aber so originell, das Ende für mich perfekt und die Bonusanhänge (wieso dieses Titelbild, Geschichte zur Geschichte)  so schön, dass es mir volle fünf Punkte wert ist.

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