Gill Hornby Mutter des Monats

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Inhaltsangabe zu „Mutter des Monats“ von Gill Hornby

Auf, auf zum fröhlichen Mütterkampftag! Wer sammelt am meisten Geld, backt den köstlichsten Kuchen, schreibt die besten Protokolle, hat den innigsten Kontakt zum Schulrektor, kurz: Wer wird Mutter des Monats? Der Förderverein der St Ambrose Church Primary School ist für manche Mutter überlebenswichtig – schließlich passiert in der englischen Provinz ansonsten nicht viel. Bea ist Vorsitzende und unangefochtene Königin, und als sie von neuen Müttern mit neuen Ideen in ihrer Macht bedroht wird, schlägt sie erbarmungslos zu. Intrigen, Schulbälle, Versammlungen und Kofferraumverkäufe – ein Schuljahr hat ja für die ehrgeizige Mutter noch so viel mehr zu bieten als die reine Hausaufgabenbetreuung und das Schmieren von Pausenbroten. Gill Hornby hat einen bitterbösen und saukomischen Roman geschrieben, der zeigt, wie amüsant es ist, wenn die Schule ein Tummelplatz für Mütter wird.

Durchaus lustig, aber leider auch mit einigen Längen...

— Favole
Favole

Zu schwammig, zu viel Klischee...War nicht mein Fall.

— Lunasonne
Lunasonne

missfiel

— thursdaynext
thursdaynext

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    Mutter des Monats
    Andreayyy

    Andreayyy

    09. March 2015 um 23:18

    Ich dachte ja, das Buch wäre eine richtige Satire. Am Anfang kam es allerdings so daher, dass ich gar nicht wusste, was ich davon halten sollte. Es war schwierig, die Charaktere auseinanderzuhalten, díe haben auch alle so ähnliche Namen. Nachdem ich schon überlegt hatte, das Buch an die Seite zu legen, wurde es so nach einem Drittel besser. Sehr niedlich  war die Liebesgeschichte zwischen Rachel (?) und dem Rektor, da konnte man ja schon neidisch auf Rachel werden :-).  Also, es ist wohl eine Satire, aber nicht so bitterböse.  Sehr vorhersehbar und ziemlich belanglos. Man kann das Buch so zwischendurch weglesen. Künftig lese ich lieber wieder die Bücher ihres Bruders.

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  • Fade Bienenkönigin

    Mutter des Monats
    bookscout

    bookscout

    16. March 2014 um 14:40

    Ich schätze Gill Hornbys Mann Robert Harris, ebenso wie ich ihren Bruder Nick Hornby schätze. Leider scheint jedoch ein Naheverhältnis zu guten Schriftstellern kein Garant für ebenso gute Literatur zu sein.   Ich hatte mich lange auf Gill Hornbys Debüt für Erwachsene gefreut und vielleicht waren deshalb meine Erwartungen zu hoch. Dennoch empfand ich ihre Schilderung der englischen Kleinstadt-Übermütter hauptsächlich als flach, vorhersehbar und streckenweise sogar richtig nervig.  Anfangs scharwenzeln alle (mir unverständlich) um "Queen Bee" Beatrice Stuart herum, die im Laufe der Geschichte entthront und durch eine neue Königin ersetzt wird.  Nebenbei werden "schwere" Themen wie Scheidung, Selbstmord und Krebs ebenso abgefrühstückt wie die wirklich wichtigen Dinge des Lebens ("Niemand kommt zu meiner Party", "Bea hat einen Fantasiejob").  Ich habe nie in einer Kleinstadt gelebt und vielleicht läuft die Realität wirklich genau so ab beziehungsweise vielleicht weiß ich deshalb eine brillant-bissige Satire einfach nicht zu schätzen.  Aber ich beurteile Bücher so wie ich auch Wein beurteile: Schmeckt mir oder schmeckt mir nicht. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Hornby'schen Übermütter schlicht einen schalen Nachgeschmack bei mir hinterlassen.  Auch wenn sich die Nebenhandlung rund um Rachel gegen Ende als ganz nett entpuppt ;-) 

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  • Wenn sich Mütter für zu ernst nehmen und zu wichtig halten..

    Mutter des Monats
    superkeks94

    superkeks94

    04. October 2013 um 12:54

    Klappentext : Auf, auf zum fröhlichen Mütterkampftag! Wer sammelt am meisten Geld, backt den köstlichsten Kuchen, schreibt die besten Protokolle, hat den innigsten Kontakt zum Schulrektor, kurz: Wer wird Mutter des Monats? Der Förderverein der St Ambrose Church Primary School ist für manche Mutter überlebenswichtig – schließlich passiert in der englischen Provinz ansonsten nicht viel. Bea ist Vorsitzende und unangefochtene Königin, und als sie von neuen Müttern mit neuen Ideen in ihrer Macht bedroht wird, schlägt sie erbarmungslos zu. Intrigen, Schulbälle, Versammlungen und Kofferraumverkäufe – ein Schuljahr hat ja für die ehrgeizige Mutter noch so viel mehr zu bieten als die reine Hausaufgabenbetreuung und das Schmieren von Pausenbroten. Gill Hornby hat einen bitterbösen und saukomischen Roman geschrieben, der zeigt, wie amüsant es ist, wenn die Schule ein Tummelplatz für Mütter wird. Meine Meinung: Gill Hornby schildert uns auf eine lustige Art und Weise, wie sich die Mütter in ihrem Buch regelrecht daran verausgaben, möglichst viel für die Schule und ihre Kinder zu tun. Dabei entbrennt häufig ein Konkurrenzkampf und es fällt dem Leser nicht schwer eine der Mütter, Bea, bald nicht mehr so sympatisch zu finden. Sie ist normalerweise die Chefin und nimmt alles selbst in die Hand. Schade ist es jedoch, dass es keine richtige Hauptfigur in dem Roman gibt und sich daher viele Perspektivenwechsel ergeben, die manchmal etwas verwirrend sind. Auch ist das Buch zu weilen etwas langatmig und erst ab der Hälfte geht es langsam bergauf und man möchte wissen wie es weitergeht. Ein bisschen Desprite Housewives mit einem Touch Satire! Für Mütter, die lernen sollten, nicht so selbstkritisch und stattdessen ein bisschen lockerer zu sein, genau der richtige Roman - aber für andere höchstens ein Buch für Zwischendurch.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Heilige Mutter Gottes

    Mutter des Monats
    Theresi

    Theresi

    19. July 2013 um 20:46

    Ein wirklich charmant witziger und realistischer Roman, der zeigt was Mütter alles so veranstalten um präsent zu sein und als beste Vorzeigemutter dazustehen. Dabei sind die einzelnen Geschichten echt witzig und auch die Konkurrenzkämpfe zwischen den verschiedenen Müttern sind klasse. Auch die TATSACHE,dass manch eine lernt nach vorne zu blicken oder über ihren eigenen Schatten zu springen zeigt, dass auch eine Mutter immer mal etwas wagen muss.

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  • Buchverlosung zu "Mutter des Monats" von Gill Hornby

    Mutter des Monats
    Daniliesing

    Daniliesing

    "Mutter des Monats" heißt der erste Roman der Autorin Gill Hornby, die übrigens die Schwester von Nick Hornby und die Frau von Robert Harris ist. Sie hat hiermit einen wunderbar komischen und durchaus auch bösen Roman über Mütter aller Arten geschrieben. Bestimmt findet jeder in den Figuren dieses Buches auch mal seine eigene Mutter wieder ;-) Und wenn viele Mütter aufeinander treffen, dann wird es nur umso komischer oder sollten wir lieber gefährlicher sagen? Mehr zum Inhalt: Auf, auf zum fröhlichen Mütterkampftag! Wer sammelt am meisten Geld, backt den köstlichsten Kuchen, schreibt die besten Protokolle, hat den innigsten Kontakt zum Schulrektor, kurz: Wer wird Mutter des Monats? Der Förderverein der St Ambrose Church Primary School ist für manche Mutter überlebenswichtig – schließlich passiert in der englischen Provinz ansonsten nicht viel. Bea ist Vorsitzende und unangefochtene Königin, und als sie von neuen Müttern mit neuen Ideen in ihrer Macht bedroht wird, schlägt sie erbarmungslos zu. Intrigen, Schulbälle, Versammlungen und Kofferraumverkäufe – ein Schuljahr hat ja für die ehrgeizige Mutter noch so viel mehr zu bieten als die reine Hausaufgabenbetreuung und das Schmieren von Pausenbroten. --> Leseprobe Zusammen mit dem KiWi Verlag laden wir euch ein, euch auf die Suche nach der "Mutter des Monats" zu begeben und dabei so allerhand Skurriles zu erleben. Denn Mutter des Monats wird nun wirklich nicht jede! Da muss man schon etwas bieten können. Ihr möchtet eins von 10 Exemplaren des Buches gewinnen? Dann beantwortet bis zum 26. Juni 2013 die folgende Frage: Was macht eure Mutter besonders? Was ist toll an ihr, welche Macken hat sie vielleicht oder fallen euch lustige Anekdoten ein? Hätte eure Mutter die Chance "Mutter des Monats" zu werden? Wir sind gespannt, auf was für Mütter wir hier treffen werden!

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    • 185
  • Desperate Housewives Abklatsch mit Steigerungspotential

    Mutter des Monats
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    11. July 2013 um 11:45

    MUTTER DES MONATS Gill Hornby   Das Buch sieht vielversprechend aus. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht eher an einen Pioniernachmittag aus den 80er Jahren erinnert. Im Grunde genommen geht es um hoch ambitionierte Frauchen und ihre lieben Kinderlein, die alle dieselbe Schule besuchen oder müsste man eher Tempel sagen!? St. Ambrose, die heilige Einrichtung, die der ein oder anderen Mutter den Takt vorgibt und nach der sich das komplette Leben dann zu richten hat. Um die Kinder geht im Grunde eher weniger. Ein bunt zusammengewürfelter Weiberhaufen bei dem natürlich das perfekt organisierte Alphatier nicht fehlen darf. In diesem Fall ist das Bea Stewart, verheiratet, zwei Kinder. Sie gibt den Ton an und die Untergebenen arbeiten. So oder so ähnlich amüsant verläuft diese skurrile Geschichte. Da wird z. B. ein Kofferraumflohmarkt organisiert um Altlasten loszuwerden, gemeinsame Mittagsessen veranstaltet um Spenden für die Schule zu sammeln, ein Winterball ins Leben gerfufen und und und jeder hat nebenbei noch seine ganz eigenen Probleme, die eine Mutter fühlt sich unverstanden, die andere ist mit ihrem gesamten Leben nicht zufrieden, wieder eine andere wurde gerade von ihrem Mann verlassen usw. usw… Mit viel Sarkasmus und Ironie, obwohl es durchaus sehr ernst gemeint wirkt, kommt dieser unterhaltsame Roman daher. Ich vergebe 3 Sterne, da es eine ungewöhnliche Geschichte war, allerdings teilweise schwer und langatmig zu lesen und zu viele Charaktere, die das Geschehen oft unübersichtlich machten. Nicht nur für Hausfrauen und Mütter bestens geeignet.

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  • Lahme Muttertiere

    Mutter des Monats
    Teewurst

    Teewurst

    10. July 2013 um 17:23

    Es hätte so schön sein können: Echte Muttertiere, die mit geblähten Nasenlöchern und Schaum vorm rotgeschminkten Maul nur das Beste für ihre Kinder (und vor allem sich selbst) wollen. Übertrieben, überspitzt und doch entlarvend dicht an der Realität – so hätte ich mir die Figuren gewünscht. Leider, leider fehlt den Protagonistinnen in Gill Hornbys „Mutter des Monats“ der rechte Pfiff. Die Dicke, die alles tut, um dazuzugehören, die Schöne mit „ellenlangen Beinen“ (gefühlt zehnmal gelesen), die den Ton angibt, die kürzlich Verlassene, die sich über Seiten hinweg im Kreis dreht – stereotype Charaktere, und noch dazu viele davon, machen vor allem den Anfang sehr langatmig. Über ein müdes Lächeln bin ich kaum hinausgekommen, dabei bin ich echt anspruchslos, was Humor angeht. Habe mehrmals der Versuchung widerstanden, das Buch abzubrechen. Dank ein bisschen Disziplin und viel Querlesen kam dann doch der Fluss, nach dem ersten Drittel wird das Buch besser. Der Vergleich der Mütter-Meute mit einem Bienenvolk, das um ihre Königin schwirrt, ist ganz nett, und so ist auch in das Ende: ganz nett, aber ziemlich vorhersehbar. Die Sprache oder eher Übersetzung ist manchmal seltsam – welche moderne 40-Jährige sagt wiederholt „dufte“ oder „alter Verwalter“? Alles in allem: Die Versprechen des Klappentexts „bitterböse“ und „saukomisch“ hat der Inhalt nicht gehalten. Schade.

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  • Rezi: Mutter des Monats

    Mutter des Monats
    Nachas

    Nachas

    10. July 2013 um 16:37

    Mir scheint es, als gäbe es in diesem Buch keine Hauptfigur. Da ist zum einen Rachel, Mutter zweier Kinder, vom Mann verlassen, von der Mutter für sozialunfähig gehalten, von der besten Freundin (oder Feindin?) abgeworfen worden. Dann gibt es noch Heather, eine weitere Mutter, sie hat nur ein Kind und sie ist die Dumpfbacke unter den Müttern. Georgina, Mutter von 6? 7? 8? Kindern, in ihren Mann verliebt wir am ersten Tag. [...] Diese Liste könnte man noch ein ganzes Ende weiterführen. Natürlich gibt es auch eine "Super-Mommy", eine, die alle anderen beneiden. Zumindest ist sie selbst, Bea, davon überzeugt. In diesem Buch geschieht so viel, aber irgendwie auch gar nichts. Es ist alles sehr durcheinandergewürfelt. Mal sehr lustig, mal unfassbar traurig. Die ganzen Mädels probieren ständig, sich gegeneinander auszuspielen und jede möchte die Beste sein. Was mir aber total fehlt, ist der Mutter-Aspekt. Dass sie dort um den Platz der "besten Mami" buhlen, wird nicht klar. Es geht in dem Buch wirklich kaum um die Kinder, das hat mich immer ein wenig gestört. Natürlich gibt es wieder eine Mutter, die ein hochbegabtes Kind hat - oder es zumindest dafür hält. Eine andere hat ein Kind, welches andere schikaniert, ein anderes wird schikaniert und wieder ein anderes ist sehr still, fleißig und klug. Alles nichts Besonderes, nichts, was man nicht schon kennt, oder erahnen kann. Dennoch fliegt man nur so über die Seiten. Ohne, dass man sich versieht, hat man 50 Seiten am Stück gelesen, obwohl man doch nur mal kurz lesen wollte. Es ist oftmals wirklich witzig, es gibt viel typisch brittischen schwarzen Humor. Anfangs dachte ich, dass mir das einfach viel zu viele Personen sind, die dort beschrieben werden. Es wird ja auch immer zwischen den Personen gesprungen. Daran gewöhnt man sich aber. Jede einzelne Person hat einen so durchdachten Charakter, keine ähnelt einer anderen Person, man weiß wirklich sofort, von wem man dort liest. Das finde ich sehr gut gelungen. Ich kann mich nicht so recht entscheiden, wieviele Sterne mir dieses Buch nun wert ist. 3 oder 4? 3,5! SO! ;)

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  • Unterhaltsame Satire über die "Mütter-Mafia" in einem englischen Städchen

    Mutter des Monats
    Talitha

    Talitha

    07. July 2013 um 13:57

    Rachel ist seit Neuestem alleinerziehend. Der Vater ihrer beiden Kinder kümmert sich nicht wirklich. Ihre eigene Mutter ist auf einem Selbstversorgungstrip mit Bienen und Hühnern und so muss Rachel sehen, wo sie und ihre Kinder bleiben. Nämlich: beim Hühnerhaufen, auch genannt Mütter-Mafia, deren Themen sich unter der Anführerin Bea um Spenden-Flohmärkte und Wohltätigkeitsverein drehen und die durch die Zugezogene Deborah aufgemischt werden. Da wird intigriert und geklascht, gezickt und gemobbt, was das Zeug hält... Sehr unterhaltsam, gut zu lesen und nur am Anfang etwas verwirrend wegen der vielen Hühner äh Charaktere. ;-) Manchmal bitterböse, manchmal echt traurig, manchmal nachdenklich, aber auch oft mit dem typisch britischen schwarzen Humor versüßt. Der Roman hat mir sehr gefallen und ich hoffe auf baldigen neuen Lesestoff von der Autorin. :-)

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